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Aktuelle Informationen


Weit mehr als historische Ansichtskarten und Manuskripte!

Schenkung der Sammlung Dr. Hermann Josef Roth an das Stadtarchiv Hachenburg

In diesem Herbst erreichte ein unerwarteter Anruf des Theologen, Historikers sowie Naturwissenschaftlers Dr. Hermann Josef Roth das Stadtarchiv Hachenburg. Der weit über die Grenzen des Westerwaldes hinaus bekannte Wissenschaftler, der am 2. Januar 1938 in Montabaur als Sohn des Landrats Heinrich Roth das Licht der Welt erblickte und nach seiner Priesterweihe 1963 in der Jugend- und Gemeindearbeit und am Gymnasium Abtei Marienstatt tätig war, unterbreitete dem Verfasser das reizvolle Angebot der Übernahme eines Teils seiner in mehreren Jahrzehnten gewachsenen Sammlung in das Stadtarchiv Hachenburg. Seit 1966 studierte Hermann Josef Roth Biologie und Chemie, legte beide Staatsprüfungen für das Lehramt an Höheren Schulen ab (1970/72) und lehrte an einem Kölner Gymnasium. 1990 wurde er an der Universität Nijmwegen mit einer Dissertation zu den „bauplastischen Pflanzendarstellungen des Mittelalters im Kölner Dom“ zum Doktor der Naturwissenschaften promoviert. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diversen Themen – u. a. die Autorschaft des DuMont Kunstreiseführers Westerwald – begründeten seinen Ruf als einen der „besten Kenner des Westerwaldes“. Ende November 2022 fand im Vogtshof die offizielle Übergabe der Hachenburg und Umgebung betreffenden Bestände der Sammlung Dr. Roth statt. Gemäß den Bestimmungen eines Schenkungsvertrags erfolgt die sachgemäße Aufbewahrung der Dokumente im Stadtarchiv Hachenburg, die nach der Verzeichnung die Archivalien für Recherche- und Forschungszwecke bereitstellen wird. Bei den dem Stadtarchivar anvertrauten Objekten handelt es sich um eine den Westerwald und benachbarte Landschaften umfassende Sammlung von historischen Ansichtskarten, einige historische Dokumente, sowie die das mehrere Jahrzehnte widerspiegelnde Forscherleben des Dr. Roth. Abgesehen von dem Briefwechsel Roths mit diversen Korrespondenzpartnern zu verschiedenen Forschungsthemen (Landesgeschichte; Geschichte und bauliche Entwicklung der Abtei Marienstatt sowie zum Natur- und Landschaftsschutz in der Kroppacher Schweiz) finden sich in der Sammlung zahlreiche ältere Zeitungsartikel, Exzerpte zu Veröffentlichungen sowie Notizen, die nicht nur die Heimatverbundenheit des Schenkungsgebers, sondern auch sein reges Interesse an der Westerwaldregion reflektieren. Schwerpunkte bilden die Erforschung der Abtei Marienstatt (u. a. Zisterzienserhöfe; Architektur der Zisterzienser, Baubestand und Ausstattung der Abtei) sowie das Westerwälder Landschaftsmuseum bzw. dessen Anfänge und die Vermittlung von Heimat- und Regionalgeschichte. Nach der Übergabe an Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff erfolgen nun in einem zweiten Schritt die Einbindung der Sammlung Dr. Roth in die Bestände des StA Hachenburg (u. a. Best. 04: Sammlungen und Nachlässe/Personengeschichte und Best. 10-01 Bildarchiv) sowie die Verzeichnung der Dokumente, um sie einem interessierten Publikum zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen. Abschließend sei Herrn. Dr. Hermann Josef Roth nochmals ausdrücklich für die Überlassung der Unterlagen gedankt, verbunden mit dem Wunsch, dass sowohl Einzelpersonen als auch Körperschaften und Vereine seinem Beispiel folgen, und dem Stadtarchiv als „lebendigem Gedächtnis der Stadt“ und Ort des kulturellen Austauschs und der Forschung auch ihre „Schätze“ anvertrauen.

Dr. Jens Friedhoff; Stadtarchiv Hachenburg; Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg; j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

 

Abb. 1: Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff freuen sich über die Schenkung des Dr. Hermann Josef Roth. Foto: Timea Zimmer,

Abb. 2: Zahlreiche Dokumente und Fotos liegen unter den wachsamen Blicken des Stadtchronisten Wilhelm Söhngen (1873-1943) zur Verzeichnung bereit. Foto: Jens Friedhoff


Spenden für „Weihnachten mit Herz“ gesucht

"Weihnachten mit Herz" ist ein seit nun schon 10 Jahren privat organisiertes Weihnachtsfest an Heiligabend, zu dem alle recht herzlich eingeladen sind, denen es aus verschiedensten Gründen nicht möglich ist, ein eigenes Weihnachtsfest auf die Beine zu stellen und/oder an diesem Tag nicht allein zuhause sein möchten.
Jährlich besuchen uns viele Gäste jeden Alters und vieler Nationalitäten, wovon einige schon Stammgäste sind und für die diese Veranstaltung in der Stadthalle Hachenburg bereits ein fester Termin im Jahr ist.

Es gab ein buntes Buffet, welches aus Spenden von privaten und gewerblichen Spendern zusammengestellt wird, ein kleines Bühnenprogramm, welches verschiedenste Künstler (Musik, Artistik, u.v.m) honorarfrei gestalten und Geschenke für die Bescherung zu Hause.

Durch die uns allen bekannte Corona-Situation war das Team von Weihnachten mit Herz in den letzten beiden Jahren angehalten, eine Alternative zu finden, um die Weihnachtsfreude für unsere kleinen und großen Gäste, trotz der Widrigkeiten, aufrecht erhalten zu können. Somit wurden die Geschenke, welche uns seit Beginn der Veranstaltung ausschließlich durch private und gewerbliche Spenden zur Verfügung stehen, in den Tagen vor Weihnachten liebevoll verpackt und unseren Gästen am Weihnachtstag überbracht.
Auch dieses Jahr möchten wir wieder dafür sorgen, dass sich alle auf ein Geschenk freuen können und damit die Bescherung im Familienkreis stattfinden kann.
Dazu wird das Anmeldeverfahren ablaufen wie in den letzten beiden Jahren (bekannte Anmeldestellen) und das Team von Weihnachten mit Herz bringt die Geschenktüten und Päckchen  am Vormittag des 24.12.2022 zu allen vor die Türe, die sich angemeldet haben.

 

Wer Lust hat dieses Herzens-Projekt mit Spenden zu unterstützen, ist herzlich eingeladen sich beim Team von Weihnachten mit Herz zu melden.

 

Wir freuen uns auf alle die mit uns zusammen Freude verschenken!

 

Kontakt: wmh-hachenburg@gmx.de

Instagram: weihnachten.mit.herz

Facebook: Weihnachten mit Herz
 


Vorweihnachtliches Angebot für Kinder in der Stadtbücherei Hachenburg

Die Suche nach dem Weihnachtsmann

Am 9. Dezember liest die Stadtbücherei für Kinder eine Weihnachtsgeschichte von Ute Fährmann

 

Ein junger Waldwichtel aus dem Auwald möchte unbedingt wissen, wo der Weihnachtsmann lebt. Jedoch kann ihm zunächst keiner helfen, das große Rätsel zu lösen. Deshalb macht er sich eines Abends ganz allein mit seinem Rucksack auf den Weg. Schnell merkt er, dass es keine leichte Aufgabe ist, den Weihnachtsmann zu finden. Dann trifft der kleine Waldwichtel eine alte Eule, die ihm vom Nordwind erzählt, der um diese Jahreszeit durch den Auwald fegt, und von der Möglichkeit, auf seinem Rücken zu reiten. Und dann ist es so weit: Der Weihnachtsmann steht vor ihm…                                                                                     

 

Am Freitag, 9.Dezember des diesjährigen Historischen Weihnachtsmarktes lädt die Stadtbücherei Hachenburg um 17:00 Uhr Kinder ab 4 Jahren zur Weihnachtslesung ein. Vorgelesen wird die Geschichte “Die Suche nach dem Weihnachtsmann“, eine Weihnachtsgeschichte, die von der Büchereimitarbeiterin Ute Fährmann geschrieben und von zwölf Kindern illustriert wurde. Im Anschluss können die jungen BesucherInnen Eiskristalle basteln.

 

Termin: Freitag, 9. Dezember 2022, Beginn 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Stadtbücherei Hachenburg, Im Vogtshof, Mittelstraße 2

Veranstalter: Stadtbücherei Hachenburg – Telefon: 02662-939451

Weitere Infos:

www.stadtbuecherei-hachenburg.de

 

Bild Buchcover: Amelie Wolf

 

 


Gewalt kommt uns nicht in die Tüte

Fast jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch ihren derzeitigen oder vorherigen Partner. Weltweit erleben 35% aller Frauen und Mädchen körperliche oder sexuelle Gewalt. Daher sagen wir NEIN zur Gewalt an Frauen.
 

Unter dem Motto „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“, veranstaltete die Aktionsgemeinschaft Orange Westerwald zum internationalen Orange Day am 25. November einen Infostand auf dem Hachenburger Wochenmarkt. Der Runde Tisch vom Rhein-Westerwald möchte mit der Aktion auf die Missstände aufmerksam machen, Betroffenen Mut zu sprechen und als Anlaufstelle dienen. Neben Informationsmaterial wurden daher die bekannten Brötchentüten mit dem oben genannten Solgan verteilt. Doch statt Brötchen befanden sich, passend zum Tag, orangene Mandarinen im Beutel. Zahlreiche Stellen wie der Weiße Ring, das Präventionsbüro Ronja und der Beginenhof in Westerburg waren vertreten und machten sich gemeinsam stark für die Sache. So wurden im vergangenen Jahr zusätzlich zahlreiche Gebäude im Westerwald, unter anderem auch der Hachenburger Brunnen auf dem Alten Markt, orange angestrahlt. In diesem Jahr wurde aufgrund der Energiekriese auf die Beleuchtung verzichtet. Dennoch ist es wichtig regelmäßig auf das Thema aufmerksam zu machen und Betroffenen Hilfe anzubieten.
 

Und nicht nur Frauen sind betroffen. Auch Männer können Opfer und Frauen Täter sein. Gewalt kann sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch äußern. Sie kann direkt oder im Internet passieren.
Egal wie, Gewalt ist inakzeptabel.
Betroffene können sich hier vor Ort Hilfe suchen unter www.notruf-westerburg.de.

Hilfetelefon: 08000 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de


Ukrainische Kinderbücher in der Stadtbücherei Hachenburg

Ein Koffer voller ukrainischer Bücher ist in der Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg eingetroffen. Ab sofort stehen 25 Buchtitel auf Ukrainisch in der Kinderabteilung der Bücherei zur Ausleihe bereit.

Das Projekt „Ein Koffer voll mit Büchern aus der Ukraine“ wurde vom Goethe-Institut ins Leben gerufen, da es in Folge des Krieges derzeit wenige ukrainische Bilder- und Kinderbücher gibt. Die vom Goethe-Institut in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. und dem Ukrainischen Buchinstitut zur Verfügung gestellten Bücher sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, für welches das Auswärtige Amt die Mittel bereitstellte.

Die zur Verfügung gestellten Bücher in ukrainischer Sprache wurden von namenhaften ukrainischen, aber auch anderen europäischen AutorInnen und IllustratorInnen verfasst. Dabei handelt es sich sowohl um Bücher für Vorschul- und Grundschulkinder als auch um Jugendbücher. Die Auswahl der Themen ist breit und reicht von Freundschaft über Natur und Umweltthemen bis hin zu vielen anderen Geschichten des Alltags.

 

Die Bücher sind für jedermann zugänglich zur Einzelausleihe, ebenso können sich Gruppen und Institutionen in der Bücherei melden, die gern ein ganzes Paket der Bücher ausleihen möchten. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei wünschen sich, dass die Kinderbücher so schnell wie möglich in die Hände ukrainischer Kinder und Jugendlicher kommen. Weitere Informationen in der Stadtbücherei, unter Tel. 02662 939451 oder per E-Mail stadtbuecherei@hachenburg.de.


Gemeinsam eine Streuobstwiese angelegt

Viele Freiwillige pflanzen Bäume „Vorm grünen Hahn“ in Hachenburg

Bereits im Mai 2021 entstand auf Anregung von Stadtbürgermeister Stefan Leukel die Idee, in Hachenburg eine Streuobstwiese anzulegen.

Der Austausch begann mit der Vorstellung des Projekts „Westerwald-Kinder Hachenburg" des Kinderschutzbundes OV Hachenburg durch die damalige erste Vorsitzende, Verena Alhäuser, in einem Gespräch mit Stefan Leukel und Felix Reusch, Revierförster im Revier Hachenburg.

 

Die „Westerwald-Kinder Hachenburg“ möchten eine nachhaltige Umwelt für zukünftige Generationen durch Sammeln von Spendengeldern und Sponsoring unterstützen und finanzieren, besonders um auf den entstandenen Kahlflächen im Wald eine neue Vegetation entstehen zu lassen.

 

In diesem Rahmen entstand die Kooperation für eine Waldrandbepflanzung mit Familien, Kindern und Jugendlichen unter Anleitung von Felix Reusch im April 2022 - eine für das Ökosystem Wald wichtige Vegetation, die bei öffentlichen Fördergeldern für die Wiederbewaldung der geschädigten Flächen derzeit nicht gefördert wird. Der Kinderschutzbund konnte dies durch gesammelte Spendengeldern und mit tatkräftiger Unterstützung des Bündnisses „Wir und die Welt" umsetzen und freut sich über die entstandene Fläche, die nun wachsen kann.

(Das Bündnis „Wir und die Welt" besteht aus dem Städtischen Familienzentrum, Katholischen Familienzentrum, dem Jugendzentrum Hachenburg und dem Kinderschutzbund Hachenburg)

 

Die Anlage einer Streuobstwiese für die Allgemeinheit der Hachenburger Bürgerinnen und Bürger und im Besonderen für die Kinder war eine Herzensangelegenheit von Stefan Leukel und so war die Freude groß, als mit dem Lions Club Bad Marienberg das Engagement des Kinderschutzbundes mit seinem Projekt „Westerwald-Kinder" ein Sponsor dafür gefunden werden konnte.

 

Aus der Lions-Adventlosaktion 2021 gingen 10 000 Euro an die Aktion „Westerwald-Kinder" des Kinderschutzbundes unter Federführung des OV Hachenburg e.V.

Mit dem Geld sollten die Ortsvereine Hachenburg, Betzdorf/Kirchen und Altenkirchen je eine Streuobstwiese anlegen und diese durch Kooperationen mit Kindergruppen und Grundschulklassen pflegen, die Kreisläufe der Natur kennenlernen, Ernte einholen und auch verarbeiten.

 

Am einem Samstag mitten im November wurde die Streuobstwiese in Hachenburg gemeinsam mit vielen helfenden Händen des Lions Clubs Bad Marienberg, vom Kinderschutzbund OV Hachenburg - darunter auch der neue Vorsitzende des Vereins, Dr. Dietrich Schönwitz - und weiteren Freiwilligen unter der Anleitung von Forstwirtschaftsmeister Peter Christian auf dem Flurstück „Vorm grünen Hahn" angelegt. Insgesamt 14 Kinder und 20 Erwachsene brachten 16 Obst-Hochstämme in die Erde, die nun in den kommenden Jahren alle Vorbeigehenden mit Äpfeln, Birnen und Zwetschgen versorgen werden.
Die Patenschaft für die Bäume wird in diesem Schuljahr - und geplant auch in Zukunft - von der Grundschule am Schloss übernommen und derzeit von einer AG der Ganztagsschule begleitet. 

 

 

Foto: Gruppenbild Baumpflanzaktion (452)

Urheber: Doris Kohlhas

v.l.n.r.:

Stefan Leukel, Dr. Dietrich Schönwitz, Verena Alhäuser, Georg Huf

In der ersten Reihe: Carlo Leukel


Endlich ist es wieder soweit - der Kinder-Leseclub startet nach langer Pause mit Geschichten rund um „Oma und Frieder“

Der Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Werner A. Güth Hachenburg startet mit etwas Verspätung in die neue Leseclubsaison.

 

Alle Grundschulkinder sind herzlich eingeladen sich jeweils den letzten Dienstagnachmittag im Monat in der Stadtbücherei zu treffen. In den Ferien findet kein Leseclub statt.

 

Folgende Termine stehen für die Leseclub-Treffen fest:

29. November, Weihnachtslesung 9. Dezember um 17.00 Uhr,

2023: 31. Januar, 28. Februar, 25. April, 30. Mai, 27. Juni

 

Das Vorlesen beginnt um 16.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Kinder, die im Anschluss noch ein Bild malen oder noch in der Bücherei stöbern möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

 

Oma und Frieder – ein Kinderbuchklassiker

Ob Frieder Schneewittchen spielt, alle Gummibärchen auf einmal vernascht, sich die Haare abschnippelt oder beschließt, zur netten Lehrerin zu ziehen: Alle Geschichten zaubern ein Lächeln ins Gesicht und machen garantiert glücklich. Voller Fabulierfreude erzählt Gudrun Mebs lustige und spannende Geschichten von dem kleinen Frieder und seiner Oma. Geschichten, die alle begeistern. Mit humorvollen Illustrationen von Catharina Westphal.

 

Alle TeilnehmerInnen erhalten beim Besuch des Leseclubs eine Leseclubkarte mit allen Terminen. Bei jedem Leseclub Besuch erhalten die Kinder einen Stempel. Nach der Leseclubsaison erhalten die Kinder eine kleine Überraschung für die gesammelten Stempel.


Weihnachtsmarkt Hachenburg 2022

Wenn Schneeflocken sacht zu Boden fallen und die Stände am Alten Markt verzuckern, wenn der betörende Duft von aromatischem Glühwein, Punsch und Mandelkern in die Nase steigt und Hände und Herzen wärmt, dann ist es wieder so weit: Vom 8. bis 11. Dezember lädt der Werbering Hachenburg zum historischen Hachenburger Weihnachtsmarkt ein. Zwischen Donnerstag und Sonntag am Wochenende um den dritten Advent begrüßt die Löwenstadt seine großen und kleinen Gäste in der geschmückten Innenstadt und bietet glückstrahlende und glanzvolle Tage, reich an Nostalgie und Vorfreude. Örtliche Musikvereine mit weihnachtlichen Klängen, Chöre, Bands und Einzelkünstler sowie bekannte Weihnachtstraditionen wie die große Zopfverlosung mit attraktiven Preisen verkürzen die Wartezeit auf Weihnachten.
 

So können sich die Besucherinnen und Besucher jeweils ab 15 Uhr auf zahlreiche akustische Unterhaltungen freuen: Am Donnerstag unterhält Johannes Feick a cappella die Besucher, während abends Mirko Santocono mit seiner Akustik-Gitarre den Alten Markt in weihnachtliche Stimmung taucht. Auch der beliebte Bürgermeisterchor ist wieder mit dabei. Mit „Milli Zauberwald feiert Weihnachten“ erwartet die jungen Marktbesucher am Freitag ein ganz besonderes Mitmach-Musikevent während der Abend den Musikvereinen gehört: Freuen Sie sich auf einen Auftritt des Musikvereins Luckenbach sowie der Altstädter Dorfmusikanten. Samstags geht es mit Akustikcover aus Rock und Pop von "FRIKADELLEZWOFUFFZICH" (ehemals Young Boy on Achse) weiter. Im Anschluss freuen sich der Posaunenchor Höchstenbach, das Blasorchester Marienstatt, der Männergesangsverein Altstadt sowie die HaKiJus und Kermespänz auf Ihren Auftritt. Straight and Dry bildet zusammen mit dem AlphornEcho Westerwald und dem Musikverein Neuhochstein-Schönberg am Sonntag den Abschluss unseres musikalischen Weihnachtsmarktes.
 

Freitags, samstags und sonntags jeweils ab 11 Uhr wartet zudem die große Zopfverlosung auf alle Neugierigen. Mit bis zu 30 Metern erstaunt der Weihnachtszopf Groß und Klein jedes Jahr aufs Neue. Und im Inneren des Zopfes warten attraktive Überraschungen auf neue Besitzer. Zuschlagen lohnt sich also gleich doppelt.

Bewahrt wurde auch die tolle und langjährige Zusammenarbeit mit all den guten Markthändlern, Gastronomen, Winzern und Brennereien, sowie den „Urgesteinen“ der Thüringer Zunftstraße, die ihre liebevoll von Hand hergestellten Weihnachtsartikel anbieten und beim Hachenburger Weihnachtsmarkt einfach nicht fehlen dürfen.
 

Freuen Sie sich auf ein paar schöne weihnachtliche Tage in der Löwenstadt. Der Weihnachtsmarkt ist von Donnerstag bis Samstag von 11 Uhr bis 20 Uhr und Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr für Sie geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Öko-Karnevalsumzug im Ortsteil „Altstadt“ 2023

Nach zwei Jahren „Zwangspause“ kann auch der traditionelle Karnevalsumzug im Hachenburger Ortsteil Altstadt wieder stattfinden. Am Karnevalssonntag, dem 19. Februar 2023 ab 14:11 Uhr schlängelt sich der karnevalistische Lindwurm wieder durch die Altstädter Straßen.

Um besser planen zu können, bitten die Organisatoren der „Interessengemeinschaft Altstädter Karneval“ um Rückmeldung, wer aktiv an dem Umzug teilnehmen möchte.

Anmeldungen sind per E-Mail bei Thomas Blum (thomas.blum.hachenburg@gmail.com) oder Lea Sikora (leawahl@gmx.net) möglich.

 


Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt


Christkindlmarkt 2022 im Ortsteil Altstadt am 26. und 27.11.2022

Endlich ist es wieder so weit. Nach zwei Jahren Pause kann auch der mittlerweile traditionelle Christkindlmarkt im Ortsteil Altstadt wieder stattfinden. Die Mitglieder des „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“ haben die Vorbereitungen abgeschlossen und freuen sich auf zahlreiche Besucher*innen des Weihnachtsdorfes auf dem Festplatz in Altstadt. Festlich geschmückt und beleuchtet erwartet die Besucher neben den Handwerks- und Künstlerständen ein abwechslungsreiches Programm, das am Samstag, dem 26.11.2022 um 15:00 Uhr beginnt. Nach der Eröffnung singen zwei Kinderchöre im Doppelpack. Unter dem Motto „Kermespänz meets Klangwerkstatt Hattert“ treten die Kinderchöre der Kirmesgesellschaften Hachenburg und Hattert zusammen auf. Wir dürfen gespannt sein, was uns erwartet. Ab 16:30 Uhr werden „Die HaKiJus“ Lieder aus ihrer CD „Chresdaach“ vortragen. Den Abschluss des Samstagabends gestaltet der bekannte „DJ Markus Deluxe“ mit einer Party in den Advent.

Das Programm am 1. Adventssonntag (27.11.2022) beginnt um 12:00 Uhr mit einer Andacht mitgestaltet durch die Grundschule Altstadt. Weitere Höhepunkte am Sonntag sind der Auftritt des MGV 1848 Altstadt (15:00 Uhr), dem Kinderhaus Hachenburg (15:30 Uhr) und den Altstädter Dorfmusikanten (16:00 Uhr). Natürlich wird auch der Nikolaus dem Christkindlmarkt einen Besuch abstatten. Sicher hat er auch einige Geschenke für die Kinder dabei.

In Vertretung des Ortsvorstehers Altstadt, darf ich Sie aufs herzlichste zu unserem Christkindlmarkt einladen. Genießen Sie ein paar angenehme Stunden in unserem Ortsteil mit Freunden und Bekannten. Dem Vorstand des „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“ danke ich für die geleistete Arbeit und wünsche viel Erfolg zum Wohl von Bedürftigen, die in jedem Jahr durch den Verein unterstützt werden.

 

 

Christoph Leyendecker

stellvertretender Ortsvorsteher Altstadt


Vom WLAN über neue Bänke bis zum Abenteuerspielplatz – Der neugestaltete Burggarten hat viel zu bieten

Vor etwas mehr als einem Jahr erfolgte der Spatenstich zum Umbau des Burggartens. Anfang Oktober und damit ein gutes Jahr später war der erste Bauabschnitt mit der feierlichen Eröffnung des naturnahen Spielplatzes dann fertig gestellt. Dieser wird bereits fleißig von abenteuerlustigen Kindern genutzt, denn auf dem Spielgelände für kleine und große Abenteurer gibt es jede Menge zu entdecken und zu erleben.

Neu ist auch, dass der gesamte Burggarten mit Hotspots für kostenfreies WLAN ausgestattet ist, welche ab sofort von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können. Damit ist der Burggarten neben dem Alten Markt und dem Lesegarten am Vogtshof bereits der dritte Bereich, an dem die Stadt Hachenburg kostenfrei WLAN zu Verfügung stellt.

Innovativ ist auch die smarte Beleuchtung. Die neuen Lampen verfügen über einen Sensor, der Bewegungen im Umfeld der Laternen erfasst und die Helligkeit entsprechend regelt. So sorgen die Lampen bei ruhiger Umgebung nur für eine reduzierte Beleuchtung, um vermeidbare Lichtverschmutzungen zu reduzieren. Sobald der Sensor Bewegung erfasst, wird die Helligkeit automatisch hochgeregelt und nach einer festgelegten Zeit wieder gesenkt. Das kommt nicht nur der Tier- und Insektenwelt zugute, sondern ist auch besonders energiesparend.

Auch das Mobiliar ist vollständig erneuert worden und lädt zum Verweilen ein. Neben neuen Picknickbänken und -tischen wurden auch Fahrradständer sowie ausreichend Mülleimer mit integrierten Aschenbechern angeschafft. Bei der Anschaffung der Parkbänke wurde besonders auf die Seniorenfreundlichkeit geachtet. Die neu geschaffene Boulebahn, welche auf eine Initiative im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Burggartens zurückgeht, wird bereits fleißig genutzt.

Im nächsten Schritt erfolgt dann im zweiten Bauabschnitt im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Alexanderring, Leipziger Straße und Borngasse der Umbau des Festplatzes sowie des Eingangsbereiches im vorderen Bereich des Burggartens. Der geplante Kreisverkehrsplatz soll zum einen die Verkehrssituation für den motorisierten Verkehr an der Kreuzung beruhigen, aber auch für einen guten und vor allem sicheren fußläufigen Übergang zwischen dem Burggarten und der historischen Innenstadt sorgen.


Vertretung des Ortsvorstehers

Liebe Altstädter Bürgerinnen und Bürger,


in der Zeit von Montag, den 28.November bis einschl. Sonntag, den 18. Dezember 2022 übernimmt der stellvertretende Ortsvorsteher Christoph Leyendecker meine Aufgaben.
In dringenden Fällen ist Herr Leyendecker unter der Telefonnummer 02662/3459 für Sie erreichbar.

 


Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt

 


Weihnachtsbeleuchtung in der Löwenstadt fällt in diesem Jahr kleiner aus

Der erste Advent steht vor der Tür, die Vorbereitungen für den historischen Weihnachtsmarkt in der Löwenstadt sind im vollen Gange und die ersten Weihnachtsgeschenke werden bereits besorgt. Zur weihnachtlichen Stimmung darf natürlich auch die bekannte Weihnachtsbeleuchtung nicht fehlen. Um im Angesicht der Energiekrise ein Zeichen zu setzten, reduziert die Stadt Hachenburg in diesem Jahr die Beleuchtung. So werden die Wilhelmstraße, der Alte Markt und die Friedrichstraße in der historischen Innenstadt zwar in bekannter Weise festlich erleuchtet sein, jedoch wird auf die Sternschnuppen in der Graf-Heinrich-Straße in diesem Jahr verzichtet.

„Wir nehmen die aktuelle Situation sehr ernst und reduzieren deshalb unseren Stromverbrauch, möchten mit der verringerten Beleuchtung aber dennoch einen Akzent in der dunklen Jahreszeit für unsere Bürgerinnen und Bürger setzen und dazu einladen, die Weihnachtsgeschenke bei unseren lokalen Einzelhändlern zu kaufen“, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Denn der lokale Handel ist bereits genug von der Pandemie und den Folgen der Energiekrise gebeutelt. So freuen sich die Hachenburger Einzelhändler auf viele vorweihnachtliche Besuche in ihren Geschäften und stehen den Kundinnen und Kunden mit fachkundiger Beratung gerne zur Verfügung. Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger, die teils selbst unter der Krise leiden, könnte eine weihnachtliche Innenstadt etwas Freude bereiten und von den Sorgen des Alltages für einen Moment ablenken.

Die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Hachenburg wurde im Übrigen bereits vor Jahren auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Dennoch ist es aus Sicht der Stadt wichtig, Zeichen zu setzten uns als gutes Vorbild voranzugehen. Aus diesem Grund wird die Beleuchtung auch nur zwischen 16 und 23 Uhr eingeschaltet sein.


Neuer Elternausschuss im Hachenburger Kinderhaus

Die Eltern & Erziehungsberechtigten der Kinderhauskinder wählten am 12. Oktober 2022 einen neuen Elternausschuss.
In seiner ersten Sitzung am 15.11.2022 wählte dieser aus seiner Mitte eine Vorsitzende, Frau Julia Gramsch und deren Stellvertreterin, Frau Leonie Dewald.  
Unser herzlicher Dank gilt allen Eltern & Erziehungsberechtigten, die sich für das Amt zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle unserer Kinder.

 

Das Kinderhaus-Team


Brennholzbestellung Stadt Hachenburg

Die nächste Brennholzsaison steht vor der Tür. Dieses Jahr werden drei Sortimente angeboten:
 

  1. Laubhartholz (Buche, Eiche, Ahorn) zu 65€/fm
  2. Laubweichholz (Birke, Linde) zu 55€/fm
  3. Nadelholz (Fichte, Lärche Käferholz) zu 40€/fm
     

Die gewünschte Brennholzmenge wird in Poltern von etwa 5fm oder einem Vielfachen gerückt am Weg bereitgestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage ist die maximale Menge pro Bestellung auf 10fm Laubhartholz und 20fm insgesamt begrenzt.
 

Die Holzzuteilung erfolgt voraussichtlich im Februar/ März 2023. Anmeldeschluss für die verbindliche Bestellung ist der 18.12.2022.
 

Der Stadtwald ist nach dem Qualitätssiegel PEFC zertifiziert. Dies bedeutet:
 

  1. Die Aufarbeitung im Wald ist nur für Selbstwerber möglich, die den Befähigungsnachweis für den Umgang mit der Motorsäge („Motorsägenführerschein“) vorlegen können.
  2. Die Motorsägen dürfen ausschließlich mit Sonderkraftstoff (Alkylatbenzin) sowie mit zugelassenem und biologisch abbaubarem Kettenöl betrieben werden. Andere Kraft-/ Schmierstoffe sind nicht zulässig.

Der Waldbesitzer ist verpflichtet, diese Regelung zu überwachen.
 

Brennholz-Anmeldungen mit Anschrift und Telefonnummer bitte bei:
 

Stadtverwaltung Hachenburg, Frau Kati Henrich,

Perlengasse 2, Tel.: 02662/ 9583-41 oder per E-Mail: k.henrich@hachenburg.de

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 - 12.00 Uhr und Mo 15.00 - 18.00 Uhr

 

Forstrevier Hachenburg                                                    Felix Reusch, Revierleiter


Tausende strömten zum Katharinenmarkt nach Hachenburg

Klassisch am ersten Samstag im November fand am 05. November der beliebte Katharinenmarkt in Hachenburg statt. In diesem Jahr strömten wieder tausende Besucherinnen und Besuchern in die Löwenstadt, um gemütlich über den Herbstmarkt zu schlendern, die neuesten Trends zu entdecken oder sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Denn eines ist sicher, auf dem Katharinenmarkt trifft man immer jemanden, den man kennt.

Bei der Auswahl der Stände standen in diesem Jahr zwei Punkte im Vordergrund: zum einen ein ausgewogenes Angebot und zum anderen großzügigere Verkehrs-, Flucht- und Rettungswege, für mehr Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher. Von Gewürzen, Bonbons, Mandeln, Feinkost und Spezialitäten aller Art, Stahlwaren, Haushaltswaren, Textilien, Lederwaren und Socken über Schmuck, Taschen und Accessoires bis hin zu Handwerkskunst, Dekorationsartikeln, Spielzeugen und Kinderbüchern war wirklich alles vertreten. Somit blieb wieder kein Wunsch offen. In diesem Jahr konnten sogar neue und besonders kreative Stände für den Katharinenmarkt gewonnen werden, wie beispielsweise ein Tiny House, welches moderne Dekorationen anbot. Das der Hachenburger Markt gleichermaßen bei den Markthändlern beliebt ist, zeigte sich daran, dass weitaus mehr Bewerbungen vorlagen, als tatsächlich Plätze auf dem großräumigen Marktgelände zur Verfügung stehen.

Auch kulinarisch konnten die Besucherinnen und Besucher aus einem breiten Angebot wählen: von der klassischen Currywurst, über Wraps, Fleischspieße und Burger bis hin zu „Korean Fried Chicken“, Baumstriezeln und Softeis. Kühles Bier, wärmender Glühwein und edle Brände luden zudem ein, gemeinsam mit Freunden zu verweilen und den Tag zu genießen.

Die Standbetreiber kamen ebenfalls voll auf Ihre Kosten. So berichtete ein Markthändler, welcher Bonbons verkaufte, dass er bereits am frühen Nachmittag kaum noch Ware anbieten konnte und auch der Stand mit Solinger Haushalswaren freute sich über die kaufbereite Kundschaft.

Und wer einmal einen Blick auf die Nummernschilder in Hachenburg warf, konnte sehen, dass den Besucherinnen und Besuchern, aber auch den Markthändlern kein Weg zu weit war, um den beliebten Traditionsmarkt zu besuchen.

Wir freuen uns schon jetzt, Sie alle im nächsten Jahr am 04. November 2023 wieder willkommen zu heißen.

 

Foto: Claudia Oehl


Nikolausfeier 2022 im Ortsteil Altstadt

Die traditionelle Nikolausfeier im Ortsteil Altstadt findet in diesem Jahr endlich wieder statt. Nach 2 Jahren Corona-Pause können die Kinder wieder den Nikolaus besuchen und dort ihre Geschenke in Empfang nehmen. Auch Puppenspieler Wolfgang Feder aus Neuwied ist wieder am Start und freut sich, den Kindern eine neue Geschichte mit Kasper und dem Hund „Schnuffi“ zu erzählen. Die Bläser-Kids der „Altstädter Dorfmusikanten“ eröffnen und umrahmen die Veranstaltung mit weihnachtlicher Musik.
 

Die Nikolausfeier findet am Dienstag, den 06.12.2022 ab 16:00 Uhr im Saal des Gasthauses „Zum Stern“ statt.

 

Wegen Abwesenheit des Ortsvorstehers werden die Eltern gebeten die fertig vorbereiteten Nikolauspäckchen für die Kinder am Samstag, dem 03.12.2022 in der Zeit von 13:00 bis 15:00 Uhr im Vereinshaus Altstadt, Mühlenweg 1 A, abzugeben. Mitglieder des Ortsbeirates nehmen die Päckchen gerne entgegen. Letzte Möglichkeit zur Abgabe der Päckchen ist am Nikolaustag ab 15:00 Uhr im Saal des Gasthauses „Zum Stern“.

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt


Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2022

Die Gedenkstunde zum diesjährigen Volkstrauertag findet am
 

Sonntag, den 13. November 2022, um 11.15 Uhr

in der Friedhofshalle Hachenburg, Steinweg,

 

statt.

Die Altstädter Dorfmusikanten und die Soldaten der Patenschaftskompanie des Sanitätsregimentes 2 aus der Alsberg Kaserne Rennerod sowie in Vertretung des Westerwaldkreises Frau Gabriele Wieland wirken bei dieser Gedenkfeier mit.

 

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen.

 

Stefan Leukel

Stadtbürgermeister


Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger

Gegen das Vergessen – Hachenburg erinnert an die Novemberpogrome von 1938

Die Reichspogromnacht markiert den Auftakt zum schlimmsten Völkermord in der Geschichte. Um die Erinnerung an die Opfer wach zu halten, findet
 

am Mittwoch, 9. November 2022 um 17:00 Uhr
 

eine Gedenkveranstaltung statt.
 

Wir treffen uns am Vogtshof, Mittelstraße 2 und werden gemeinsam einige Stolpersteine in der Hachenburger Innenstadt aufsuchen. Die Stolpersteine erinnern an das Schicksal Hachenburger Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes geworden sind. Vor allem sollen sie uns aber ständig bewusst machen, sich für ein friedliches Miteinander auch in Hachenburg einzusetzen.

 

Im Anschluss legen wir am Gedenkstein Judengasse/ Ecke Herrenstraße gemeinsam einen Kranz nieder.

 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich gemeinsam daran zu erinnern und ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz zu setzen.


Ehrungen für Hachenburger Feuerwehrleute

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Rundsporthalle wurden vor Kurzem Feuerwehrfrauen und -männer aus der Verbandsgemeinde für ihre Tätigkeit bei der Feuerwehr geehrt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Gabriele Greis wurden die Verpflichtungen, Beförderungen und Ehrungen vom Ersten Beigeordneten Marco Dörner vorgenommen. Unter den Gästen war auch Landrat Achim Schwickert und der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Westerwaldkreises, Tobias Haubrich.

Als neue Mitglieder konnten für die Feuerwehr Hachenburg Franz Dummet und Niklas Weber vom Ersten Beigeordneten verpflichtet werden. Weiterhin wurde der Hachenburger Wehrführer Thomas Lück zum Hauptbrandmeister befördert. Mit dem Bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 15-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit wurden Matthias Haas, Thomas Lück und Thomas Kintscher ausgezeichnet.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei den neuen Mitgliedern und den drei Feuerwehrmännern sowie allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hachenburg für ihren ehrenamtlichen Einsatz bedanken. Sie stehen uns zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Seite. Wenn es ernst wird, sind die Feuerwehren für uns im Einsatz! Herzlichen Dank dafür.

Wir brauchen euch!

Du suchst nicht nur ein Hobby, sondern eine Aufgabe? Etwas, das nicht nur deine Freizeit belebt, sondern auch deinen Mitmenschen hilft? Dann komm zur Feuerwehr! Feuerwehr ist mehr als Feuer löschen. Feuerwehr ist Engagement, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, soziale Verantwortung. Eine gute Ausrüstung bietet zudem umfangreiche technische Herausforderungen. Wende dich gerne an Wehrführer Thomas Lück (Mobil: 0151/25384616 oder E-Mail: tlueck1004@googlemail.com). Die Hachenburger Feuerwehrfrauen und -männer freuen sich über eure Unterstützung.
 

Foto: Fotostudio Oehl


Lesesommer-Pokal der Stadtbücherei Hachenburg geht in die Grundschule Atzelgift-Streithausen

Insgesamt 23 Schulklassen aus der Verbandsgemeinde Hachenburg folgten dem Aufruf der Stadtbücherei Werner A. Güth, sich als Klassenverband zur Lesesommerteilnahme bei der Bücherei anzumelden. Ziel des Wettbewerbs war es, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler einer Klasse am Lesesommer erfolgreich teilnehmen, um den Lesesommer-Wanderpokal zu gewinnen.  Den Wettbewerb um den Pokal gibt es seit 2015, die Anmeldung von 23 Schulklassen in diesem Jahr war ein neuer Rekord.

Alle teilnehmenden Klassen fieberten dem Ende des Lesesommers entgegen, um zu erfahren, welche Klasse in diesem Jahr den gefüllten Wanderpokal erhält. Die Überraschung und Freude in der Grundschule Atzelgift-Streithausen waren groß, als der Anruf der Stadtbücherei mit der Gewinnbenachrichtigung einging. Zur feierlichen Übergabe des Pokals versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler der Schule auf dem Schulhof, wo dann das Geheimnis gelüftet wurde, dass die Klasse 4 mit 78 Prozent erfolgreicher Beteiligung den Sieg errungen hatte. Ein riesiger Applaus der ganzen Schulgemeinschaft war den Lesesiegerinnen und -siegern gewiss. Strahlende Gesichter und ein „Oh“ und „Lecker“ war von allen Seiten zu hören, als nach dem Öffnen des Pokaldeckels die Süßigkeiten zum Vorschein kamen.

Dass man einen Pokal nicht nur bei einem sportlichen Wettkampf, sondern auch bei einem tollen Lese-Wettkampf gewinnen kann, und der Pokal dann noch mit Leckereien gefüllt ist, sei Motivation und Ansporn für die ganze Schülerschaft, im nächsten Jahr wieder eifrig mitzumachen, freut sich Frau Süß, die Klassenlehrerin der Siegerklasse. Die Klasse von Frau Süß hatte es im Jahr 2020 schon einmal geschafft, mit der höchsten Beteiligung den Pokal für ein Jahr nach Atzelgift zu holen.


Neueröffnung des Blumengeschäfts „Die Blattlaus“ in der Lindenstraße

Seit Donnerstag, 20. Oktober, hat das Blumengeschäft „Die Blattlaus“ wieder geöffnet. Zu finden ist der liebevoll dekorierte Laden jetzt in der Lindenstraße 49 in den Räumlichkeiten der ehemaligen Brigitte Geschenke-Boutique. Wer „Die Blattlaus“ besucht, taucht ein in ein buntes Blütenmeer. Inhaberin Sylvia Freudenhammer freut sich darauf, ihre Kundinnen und Kunden mit ausgefallenen und kreativen Blumensträußen und Gestecken zu überraschen. Neben frischen und teils exotischen Schnittblumen lassen sich auch Dekorationsartikel, Blumen im Topf und Trockenblumen finden. Also ein idealer Ort zum Stöbern und Entdecken. Übrigens können die Kundinnen und Kunden direkt vorm Geschäft parken.

Das süße Ladengeschäft ist dabei vielen Hachenburgerinnen und Hachenburgern bereits bekannt, denn Sylvia Freudenhammer war bereits viele Jahre in Hachenburg vertreten, zuletzt im Gebäude des HIT-Markts.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel wünscht Sylvia Freudenhammer einen guten Start und freut sich, dass „Die Blattlaus“ wieder in Hachenburg zu finden ist. Auch Ortsvorsteher Detlef Nink freut sich über die Bereicherung des Ortsteils Altstadt und schließt sich den Glückwünschen der Stadt an.


Löwenfest lockte viele Besucher in die Hachenburger Innenstadt

Bei sonnigem Oktoberwetter lockte das Löwenfest mit einem bunten Angebot und geselligem Markttreiben zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Hachenburger Innenstadt. Auch wenn das Wetter am Veranstaltungssamstag sich eher herbstlich gestaltete, zeigte sich der Oktober am verkaufsoffenen Sonntag von seiner besten Seite. Kein Wunder also, dass es sich vor allem an dem Tag viele Besucherinnen und Besucher nicht nehmen ließen, einen gemütlichen Marktbummel durch die Löwenstadt zu genießen.

Zahlreiche Stände lockten dabei mit einem bunten Angebot. Von herbstlichen und winterlichen Dekoartikeln, über Kochlöffel aus Holz, Feinkost, Schmuck und Textilien bis zu Lederwaren und edlen Schnäpsen und Bränden, war die Auswahl vielfältig. Und auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen. So konnten die Marktbesucher zwischen frischem Backfisch, Wildbratwurst, Pizza, warmer Suppe und dem klassischen Imbissangebot wählen. Ein Weinstand sowie der Hachenburger Bier-Pilz sorgten für Erfrischungen und auch für etwas Süßes danach war mit Crêpes, Baumstriezeln und gebrannten Mandeln bestens gesorgt. Auf die Kleinen wartete zudem ein Karussell, welches munter seine Runden fuhr, und ein Stand mit Kinderspielen und Spielzeug ließ Kinderaugen strahlen.

Auch die liebevoll inhabergeführten Geschäfte Hachenburgs luden am verkaufsoffenen Sonntag zum Herbstbummel ein und lockten mit attraktiven Angeboten und den neuesten Herbst- und Wintertrends.

Am Samstagnachmittag sorgte zudem die Band „OHNE FILTER“ mit Klassikern aus den 60er und 70er Jahren für musikalische Unterhaltung und rundete das Angebot ab.

Aber nicht nur das Angebot war damit bunt und attraktiv. Auch die Blätter der Bäume auf dem Alten Markt leuchteten in roten und gelben Farben um die Wette und sorgten somit für herbstliche Stimmung. Alles in Allem war das Löwenfest somit ein durchaus gelungener Herbstmarkt, der bestens in die Jahreszeit einstimmte und die Besucherinnen und Besucher auf den kommenden Katharinenmarkt am 05. November vorbereitete.
 

Foto: Claudia Oehl


Katharinenmarkt 2022 am 5. November von 8 bis 18 Uhr in Hachenburg

Traditionell findet am ersten Samstag im November der beliebte Katharinenmarkt in Hachenburg statt. Ob wärmende Socken aus kuscheliger Schafswolle für den kalten Westerwälder Winter, Körbe prall gefüllt mit Obst oder Wurst, Blumen, würzige Kräuterbonbons oder kreative Geschenkideen: Beim Katharinenmarkt bleiben keine Wünsche offen. Neben den Verkaufs- gibt es selbstverständlich genügend Verköstigungsstände, die die Besucherinnen und Besucher mit Köstlichkeiten wie Glühwein, Bratwurst, Waffeln, Reibekuchen, Champignons und vielem mehr versorgen. Die einzigartige Atmosphäre und die Aussicht, viele Freunde zu treffen, machen den Katharinenmarkt zu einem erfreulichen Pflichttermin an sonst so trüben Novembertagen.

So war die Enttäuschung groß, als der Markt 2020 aufgrund der Pandemie erstmals in seiner langjährigen Geschichte ausfallen musste. Dies kam im vergangenen Jahr nicht in Frage und so wurde ein Konzept auf die Beine gestellt, dass den Markt auch unter Pandemiebedingungen stattfinden lassen konnte und tausende an Besuchern in die Hachenburger Innenstadt lockte. In diesem Jahr soll der Markt wieder im bekannten Format stattfinden. „Zumindest fast“, so Citymanagerin Timea Zimmer. Denn ein paar Änderungen wird es geben. Neben zusätzlichen Rettungswegen und einem verbesserten Standangebot werden auch positive Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr aufgegriffen. „Unsere oberste Priorität ist es, einen sicheren und schönen Markt für unsere Bürgerinnen und Bürger zu veranstalten, der an die alten Traditionen anknüpft“, erklärt Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Ulrich Kuschmirtz, der die Stadt Hachenburg weiterhin als Marktmeister unterstützt, ergänzt: „Ich bin überzeugt, mit dem überarbeiteten Konzept haben wir nicht nur die Vorteile vom vergangenen Jahr einfließen lassen, sondern auch eine Marktumgebung geschaffen, in der sich alle unsere Besucherinnen und Besucher wohl fühlen können.“

Der Katharinenmarkt erstreckt sich, wie üblich über die Straßen im Innenstadtgebiet, dazu gehört auch die Graf-Heinrich-Straße, Tilmannstraße, Bahnhofstraße bis hin zum Alten Markt. Neu wird sein, dass sich die Getränkestände ausschließlich in drei Bereichen befinden: Auf dem Parkplatz am Neumarkt, am Busbahnhof am Neumarkt sowie auf dem Alten Markt. Damit können sich die Besucher mit Freunden und Bekannten in aller Ruhe treffen, ohne dabei Marktbummlern eine gemütliche Besichtigung der Marktstände zu erschweren. In diesem Jahr kann auch wieder auf die im vergangenen Jahr notwendigen Einlasskontrollen verzichtet werden. Speisestände lassen sich auf dem gesamten Marktgelände verteilt vorfinden, das heißt sowohl in den Getränkebereichen, als auch in den anderen Straßenzügen. So sollte einem gemütlichen Markttag nichts im Wege stehen. Denn mit einer über 500-jährigen Tradition ist der Hachenburger Katharinenmarkt auch weit über die Grenzen der Löwenstadt bekannt. Jährlich finden sich tausende Besucherinnen und Besucher in der historischen Innenstadt ein, um bei einem ausgiebigen Marktbummel die über 200 Marktstände auf dem größten eintägigen Markt im nördlichen Rheinland-Pfalz zu besuchen.

Der Katharinenmarkt findet am Samstag, den 5. November, von 8 bis 18 Uhr statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Momentan rechnen wir mit keinen Auflagen bezüglich Corona. Dennoch bitten wir Sie vor Ihrem Besuch, die örtliche Presse, unsere Webseite, die OrtsApp oder unsere Social Media-Kanäle auf Facebook und Instagram (@stadthachenburg) im Blick zu behalten, falls sich Änderungen diesbezüglich ergeben sollten. Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Parkmöglichkeiten zum Katharinenmarkt

Neben dem Parkhaus am Alexanderring und dem Parkhaus am Johann-August-Ring sowie dem Burggartenparkplatz möchten wir auf die Parkplätze in der Bahnhofstraße und am Landschaftsmuseum hinweisen. Des Weiteren stehen ausreichend Parkflächen am Schützenplatz in der Alpenroder Straße zur Verfügung.

Anlässlich des Marktes wird zudem wie gewohnt das Innenstadtgebiet, einschließlich Teilen der Graf-Heinrich-Straße, Tilmannstraße, Bahnhofsstraße sowie des Alexanderrrings und Steinwegs gesperrt. Eine Verkehrsumleitung wird eingerichtet.

Hinweis für Anwohner: Bitte halten Sie für Rettungsfahrzeuge die unmittelbar an das Marktgelände angrenzenden Straßen frei von parkenden Autos. Dies gilt insbesondere für die „Hintergassen“ und schmalen Gassen im Innenstadtgebiet wie die Öknonomiegasse, Mittelstraße, Judengasse, Färbergasse, Friedrichstraße, Schlossberg, Neugasse, Herrenstraße, Johann-August-Ring, Weberstraße, Nottorstraße, etc. Wiederrechtlich parkende oder Rettungszufahrten blockierende Fahrzeuge werden von uns kostenpflichtig abgeschleppt. Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

 

 


Nachruf Karl-Wilhelm Röttig

Die Stadt Hachenburg trauert um ihren früheren Stadtbürgermeister


Karl-Wilhelm Röttig,

der am 27.09.2022 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Karl-Wilhelm Röttig war seit der Kommunalwahl 2014 bis zum 30.09.2017 ehrenamtlicher Stadtbürgermeister und zuvor als Beigeordneter in der Stadtspitze engagiert. Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeit im Stadt- und Verbandsgemeinderat war er über Jahrzehnte der „Vereinsmensch“.

Aufgewachsen in einer alteingesessenen Hachenburger Handwerkerfamilie in der „Hintergasse“ war Karl-Wilhelm Röttig „Ur-Hachenburger“. Nach einer Lehre als Raumausstatter wechselte er Ende der 60er Jahre zur Polizei und war auf der Dienststelle Hachenburg bis zu seiner Pensionierung im Dienst der Bürger Ansprechpartner für kleine und große Sorgen und Nöte.

Spätestens seit Karl-Wilhelm Röttig als Erster Beigeordneter die Vertretung für Stadtbürgermeister Peter Klöckner übernahm, war er vor allem als bürgernaher Politiker, der „Charly“, bekannt. Er hatte dort immer ein offenes Ohr für Jeden.

Darüber hinaus war Charly in zahlreichen Vereinen aktiv, allen voran in der Hachenburger Kirmesgesellschaft und natürlich bei den HaKiJu‘s, die er stimmgewaltig bereicherte. Auch in der kommunalpolitischen Arbeit war der Vereinsmensch engagierter Förderer des Ehrenamtes.

Als Stadtchef lag ihm zuallererst die Sanierung und Belebung der Innenstadt am Herzen. Er wünschte sich dort einen gesunden Mix aus jungen Familien und älteren Menschen. Vielfältig waren seine Bemühungen um die Belebung des Stadtkerns, speziell für den Einzelhandel. Die Kindertagesstätte „Lieblingsplatz“, die Stadtbücherei, die Überplanung des Burggartens, der Ausbau der Ortsdurchfahrt Altstadt sowie das Gewerbegebiet „Mittelstandspark“ waren weitere Schwerpunkte seiner Arbeit.

Charly wird uns als sympathischer und geselliger Ur-Hachenburger fehlen. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Marion, seinen Kindern und seinen Angehörigen.

 

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Karl-Wilhelm „Charly“ RÖTTIG

* 01.02.1950 + 27.09.2022

 

Mit tiefem Bedauern haben die Einwohnerinnen und Einwohner des Ortsteils Altstadt vom Tod unseres ehemaligen Stadtbürgermeisters erfahren.

 

„Charly“ hat sich in seinem Wirken als Stadtbürgermeister der Stadt Hachenburg ganz Besonders für die Belange der „Ahlstärrer“ und der Vereine des Ortsteils Altstadt eingesetzt. Schon in seiner Zeit als Stadtratsmitglied waren ihm die Sorgen und Nöte der „Altstädter“ wichtig und man fand bei ihm immer Gehör.

 

Sein plötzlicher Tod macht uns betroffen und wir fühlen mit seiner Frau Marion, seinem Bruder Rolf, den Kindern und Enkelkindern. In tiefer Verbundenheit mit Euch wünschen wir Euch viel Kraft für die kommende Zeit und seid Euch der Anteilnahme der „Altstädter“ gewiss.
 

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.  Albert Schweitzer

 

Für die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Ortsteil Altstadt                         

sowie dem Ortsbeirat Altstadt

 

Detlef Nink                                                                                                                      

Ortsvorsteher Altstadt 

 


Gewinner des Jubiläumsgewinnspiels der Stadtbücherei erhielten Preise

Im September feierte die Stadtbücherei Werner A. Güth ihr fünfzigjähriges Bestehen mit vielen Aktionen und Veranstaltungen. Unter anderem gab es ein Jubiläumsgewinnspiel, dessen Gewinnerinnen und Gewinner jetzt ihre Preise entgegennehmen konnten.

Welches Gewicht haben Worte auf Papier? - Beim Jubiläumsgewinnspiel am Tag der offenen Tür der Stadtbücherei war das Schätzungsvermögen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher gefragt. Das Gewicht eines Bücherschatzes, bestehend aus zwei antiken Büchern, sollte in Gramm beziffert werden. Um die Aufgabe zu erleichtern, standen „Vergleichsgewichte“ zu 1 Kilogramm, 500 und 100 Gramm bereit.

Dass es keine leichte Aufgabe war ist daran zu sehen, dass es Schätzungen gab, die weit entfernt vom tatsächlichen Gewicht lagen. Allerdings gab es auch eine nicht unbeträchtliche Zahl von Teilnehmenden, die dem tatsächlichen Gewicht von 1686 Gramm recht nah kamen. Die Nase ganz vorn hatte hier Lisanne Heuser aus Gehlert, deren Schätzung nur um ganze 11 Gramm vom tatsächlichen Gewicht abwich. Nun kann sich die 14-Jährige auf einen spannenden Tag im Phantasialand mit ihren Liebsten freuen, denn mit dem gewonnenen Gutschein im Wert von 150 Euro muss die Gewinnerin nicht allein in den Freizeitpark fahren.

Weitere Gewinnerinnen und Gewinner folgten der Siegerin mit geringen Abständen. Clara Kienle aus Winkelbach gewann auf Platz zwei einen E-Book-Reader. Gefolgt von Matti Joah Mann aus Winkelbach, der nun einen tollen Bluetooth-Lautsprecher sein eigen nennen kann. Die folgenden Plätze vier bis zehn wurden mit attraktiven Gutscheinen belohnt. Ein Dankeschön für die gesponserten Preise geht an die Sparkasse Westerwald-Sieg und die Westerwald Bank, an Expert Klein, Habakuk Spiel+Freizeit, Cinexx Hachenburg, Löwenbad Hachenburg und an den Kletterwald Bad Marienberg.

 

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BU: Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Büchereileiterin Delya Gorges beglückwünschten die Gewinnerinnen und Gewinner des Jubiläumsgewinnspiels und überreichten die Preise.


Christine Sobbeck als Beigeordnete der Stadt Hachenburg gewählt

In der vergangenen Sitzung des Stadtrats am Montag, 26. September 2022 wurde Christine Sobbeck auf Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einstimmig zur neuen Beigeordneten der Stadt gewählt. Die Neuwahl wurde notwendig, weil der bisherige Beigeordnete Masoud Afchar sein Amt aus persönlichen Gründen vorzeitig zur Verfügung gestellt hatte. Masoud Afchar war seit 2014 Beigeordneter der Stadt. Stadtbürgermeister Stefan Leukel gratulierte Christine Sobbeck zur Wahl als Beigeordnete Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit ihr. Gleichzeitig bedankte Leukel sich bei Masoud Afchar, der ihn stets vertrauensvoll und zuverlässig unterstützt habe. Mit der Wahl von Christine Sobbeck ist die Stadtspitze mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel, der Ersten Beigeordneten Pia Hüsch-Schäfer und dem Beigeordneten Detlef Nink nun wieder komplett.


Fehden – Forst – Befestigung

Auf den Spuren der spätmittelalterlichen Landwehr zu Hachenburg

Am Sonntag den 25. Sept. 2022 begab sich eine Gruppe von mehr als 30 Personen, geführt von dem Hachenburger Stadtförster Felix Reusch, Forstwirt Thomas Schmidt, Dr. Jens Friedhoff (Stadtarchiv Hachenburg) und Dr. Moritz Jungbluth (Landschaftsmuseum Westerwald) auf eine Spurensuche im Hachenburger Stadtwald. Ziel waren die beeindruckenden Reste der im 15. Jahrhundert entstandenen Hachenburger Landwehr, einer spätmittelalterlichen Verteidigungsanlage, die ungeachtet ihrer frühen Aufgabe im 18. Jahrhundert sich im Gelände noch über weite Strecken abzeichnet. Schenkt man den Schriftquellen Glauben, so hat die Landwehr zumindest in den fehdereichen Zeiten des Spätmittelalters der Bevölkerung von Stadt und Umland Hachenburg Schutz vor feindlichen Nachbarn der Grafen von Sayn geboten.
 

Den Auftakt der Nachmittagsveranstaltung in den Räumen des Landschaftsmuseums Westerwald bildeten eine Einführung von Dr. Moritz Jungbluth zur Bedeutung von Bodendenkmälern, ein Vortrag von Dr. Jens Friedhoff zur Geschichte der Landwehr und der Stadtbefestigung Hachenburgs im Spiegel von Schrift- und Bildquellen sowie Ausführungen von Felix Reusch und Thomas Schmidt zum gegenwärtigen Befund der Wehranlage im Gelände anhand von Laserscans. Die etwa 5 km lange Wanderung an der Peripherie der Stadt wurde an historisch bedeutsamen Orten wie der Ortswüstung Horhausen und der Landwehr durch Erläuterungen der Referenten vor Ort unterbrochen. Über geschichtliche und geographische Informationen hinaus erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Details zu Aufgaben und Zielen der forstalischen Nutzung des Stadtwaldes sowie zu den Herausforderungen durch den Klimawandel. Die Erforschung und touristische Erschließung des bedeutenden, aber bislang wenig bekannten archäologischen Bodendenkmals Landwehr – u.a. durch Informationstafeln sowie die unter Berücksichtigung archäologischer und forstalischer Vorgaben geplante Revitalisierung eines Teilstücks der Befestigungsanlage – steht erst am Anfang. Angesichts der wachsenden Entdeckung der Region „vor der Haustüre“ durch Wanderer und Biker steht das touristische Potential eines solchen Kultur- und Geschichtszeugnisses außer Frage. Zieht man Bilanz, so freuen sich die Organisatoren auf eine Fortsetzung der Kooperation, während den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern weitere Exkursionen zu bedeutenden historischen Stätten im Stadtwald in Aussicht gestellt wurden. Die erste Neugier hinsichtlich der Geschichte der Landwehr kann durch den Erwerb des H. 8 der Schriften des Stadtarchivs Hachenburg zu „Burgen, Schlössern und Befestigungen im Raum Hachenburg“ gestillt werden. Dort werden u.a. die Reste der Hachenburger Stadtbefestigung und die Landwehr in Wort und Bild vorgestellt (Informationen: Stadtverwaltung Hachenburg und Tourist-Information Hachenburger Westerwald:  info@hachenburger –westerwald.de).
 

Dr. Jens Friedhoff, Stadtarchiv Hachenburg

 

Abbildungen:

Abb.: Die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer vor dem „Horhauser Schlag“, einer durch die Landwehr führenden mittelalterlichen Wegtrasse in die Stadt Hachenburg. Foto: J. Friedhoff


Mitglieder nehmen bei der Stadtratsklausur den Haushalt genauer unter die Lupe

Am vergangenen Samstag beschäftigen sich die Mitglieder des Hachenburger Stadtrates mit der Frage, wie der städtische Haushalt in Zukunft solide und nachhaltig aufgestellt werden kann, ohne dabei die Attraktivität der Stadt für seine Bürgerinnen und Bürger zu verringern. In einer gemeinsamen Stadtratsklausur wurde somit der Haushalt genauestens unter die Lupe genommen. In Kleingruppen wurden sowohl die Ausgaben- als auch Ertragsseite inspiziert, Investitionen überdacht beziehungsweise priorisiert und mit kreativen Ansätzen neue Wege gefunden. Dabei geht es vorrangig darum, die Effizienz in einzelnen Bereichen zu steigern, Prozesse zu optimieren, um Ressourcen zu sparen oder vereinzelt mehr auf Qualität statt Quantität zu setzten und um nachhaltig besser aufgestellt zu sein. „Um unsere Stadt zukunftssicher auszustellen, ist ein solider Haushalt eine wesentliche Grundlage“, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Bisher ist dies der Stadt Hachenburg stets gut gelungen, dennoch ist eine Konsolidierung des Haushaltes immer eine gute Voraussetzung für kommende Jahre und zukünftige Generationen. Die am Ende des Tages entstandene Maßnahmenliste wird im nächsten Schritt gemeinsam mit der Finanzabteilung überprüft und der Kreisverwaltung vorgestellt werden.


Endlich wieder Mini-Kirmes in der Kita Lieblingsplatz

Nach zwei Jahren „Corona-Pause“ konnte die beliebte Minikirmes endlich wieder im vollen Umfang stattfinden. Ein vielfältiges Programm mit Attraktionen, Spielstationen, Speisen, Getränken und das schöne Wetter sorgten dafür, dass die Besucherzahl rekordverdächtig war.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätte Lieblingsplatz haben in enger Zusammenarbeit mit den Eltern organisatorisch ganze Arbeit geleistet und waren an der Minikirmes mit Herzblut dabei, um die Kinderaugen strahlen zu sehen. Neben den Outdooraktivitäten, wie der Go-Kartbahn, den Hüpfburgen, der Rollrutschbahn, der Edelschatzsuche und der Wasserstation, gab es auch in der Kindertagesstätte jede Menge zu entdecken. Gleich im Eingangsbereich konnte man ein Erinnerungsfoto mit seinen Liebsten machen lassen und dieses direkt mit nach Hause nehmen. Außerdem gab es Kinderschminken, einen Clown, der lustige Luftballontiere formte, und eine Buttonmaschine, bei der die Kinder sich eigene, ganz individuelle Buttons gestaltet haben.

Zu den besonderen Highlights gehörte der musikalische Auftritt der Kita-Kinder und das Feuerwehrauto, welches den ganzen Nachmittag besichtigt werden konnte. Nicht zu vergessen ist die Tombola mit ca. 750 gesponserten Gewinnen. Die Lose für die Tombola waren schon nach kurzer Zeit restlos ausverkauft. Auch die Tanzgruppen des TSG Enspel und ein Akkordeon-live Konzert waren prima Sensationen.

Das schöne Wetter und die Entdeckungs- und Erlebnisfreude machten die Besucher durstig und hungrig. An unseren Bratwurst-, Waffel und Getränkeständen wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

Es war ein rundum gelungenes Fest und alle Beteiligten sind schon voller Vorfreude und freuen sich bereits jetzt riesig auf die Minikirmes 2023. Hui Wäller? Allemol!


Erste Lesesommerurkunden überreicht

Mit 351 Anmeldungen und 261 erfolgreichen Teilnehmern übertraf der diesjährige Lesesommer der Stadtbücherei Werner A. Güth sogar noch das Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Hinzu kam erstmalig der Vorlesesommer mit 37 Anmeldungen.

 

Der Lesesommer 2022 endete am 11. September. In den Wochen davor hatten sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen durch sage und schreibe insgesamt 1.974 Bücher mit 213.121 Seiten geschmökert. Rechtzeitig zur Feier des großen Büchereijubiläums am 17. September waren alle Lesesommer-Clubkarten ausgewertet und die Urkunden geschrieben. Die Feierstunde und der Tag der offenen Tür der Stadtbücherei, mit vielen Aktionen für Groß und Klein, lockten weit über zweihundert Besucher in die Bücherei. Die Lesekönige unter ihnen durften dann auch gleich ihre Lesesommerurkunden stolz entgegennehmen. So konnten zwei schöne Ereignisse miteinander verbunden werden.

 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Verbandsgemeindebürgermeisterin Gabriele Greis ließen es sich nicht nehmen, an diesem Nachmittag den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu gratulieren und Urkunden zu überreichen. Als Belohnung gab es zusätzlich einen Buchgutschein über zehn Euro, der in einer Hachenburger Buchhandlung eingelöst werden kann. Gesponsert wurden die Gutscheine je zur Hälfte von der Stadt und der Verbandsgemeinde. Lesemotivation zu unterstützen sei Ihnen ein besonderes Anliegen und nebenbei fördere man den Hachenburger Einzelhandel, betonen Bürgermeisterin Greis und Stadtbürgermeister Leukel einmütig.

 

Die Vorlieben der jungen Leserinnen und Leser beim diesjährigen Lesesommer deckten sich nahezu mit denen des Vorjahres. Das Genre Fantasy stand eindeutig am höchsten im Kurs, berichtet Büchereileiterin Delya Gorges. Mit Seawalkers, Woodwalkers, Tale of Magic, das Internat der Bösen Tiere und die Geheime Drachenschule seien hier nur einige Titel genannt. Die allerjüngsten Leserinnen und Leser bevorzugten hingegen Bücher mit Geschichten um Freundschaft, Mut und Abenteuer.

 

Zu jedem gelesenen Buch erstellten die Lesesommerteilnehmenden wahlweise einen schriftlichen Buch-Check, malten ein Bild oder erzählten in einem Gespräch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Bibliotheksteams etwas zum Buch. Ebenfalls wurde für jedes gelesene Buch eine Bewertungskarte ausgefüllt und abgegeben. Alle Bewertungskarten nehmen nun als Los an dem landesweiten Gewinnspiel mit attraktiven Preisen teil, die Verlosung findet Mitte Oktober statt.

 

Urkunden und Buchgutscheine können noch bis zu den Herbstferien während der Öffnungszeiten in der Stadtbücherei Werner A. Güth abgeholt werden.


825 Jahre „Altstadt“ im Jahr 2024

Bildung eines Planungs- und Festausschusses

Im Jahr 2024 können wir in unserem Ortsteil „Altstadt“ die erste urkundliche Erwähnung vor 825 Jahren feiern. Ein Planungsausschuss wird in Abstimmung mit der Kulturzeit und dem Stadtarchivar der Stadt Hachenburg die 825 Jahrfeier vorbereiten und organisieren.

Alle interessierten Mitbürger*innen sowie Mitglieder*innen aus den Vereinen des Ortsteils Altstadt sind herzlich eingeladen sich aktiv einzubringen und den Planungsausschuss mitzugründen. 

Meldungen nimmt Ortsvorsteher Detlef Nink telefonisch (02662/4413) oder per E-Mail (altstadt@hachenburg.de) gerne entgegen.

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt


Auftaktveranstaltung zur Entwicklung der Ortsmitte Altstadt

Am 15.09.2022 wurden die Einwohner*innen des Ortsteils Altstadt zur Auftaktveranstaltung  „Entwicklung der Ortsmitte Altstadt“ ins Gasthaus „Zum Stern“ eingeladen, um im Rahmen der Bürgerbeteiligung Vorschläge und Ideen vorzubringen.
 

Erste Überlegungen zur Entwicklung der Ortsmitte Altstadt wurden bereits 1990 durch den Ortsbeirat Altstadt und den Stadtrat der Stadt Hachenburg angestellt. Bei der Klausurtagung des Ortsbeirates im Mai diesen Jahres wurde dem Ortsbeirat durch Frau Renz (Büro RU-Plan aus Dreikirchen) das Projekt und der geplante Ablauf vorgestellt.
 

Am letzten Donnerstag wurden im gut gefüllten Saal des Gasthauses „Zum Stern“ nach Begrüßung durch Ortsvorsteher Detlef Nink, die interessierten Einwohner*innen durch Frau Renz über den Ablauf der Maßnahme „Entwicklung Ortsmitte Altstadt“ informiert.
 

In der Sitzung hatten die Mitbürger*innen auch Gelegenheit ihre Vorschläge einzubringen. Diese wurden gesammelt, vorgetragen und nach Kategorien sortiert ausgehangen. Zum Abschluss konnten Fragen gestellt werden, die durch Frau Renz, dem Ortsvorsteher Detlef Nink und dem ebenfalls anwesenden Stadtbürgermeister Stefan Leukel beantwortet wurden.
 

Der weitere Ablauf zur Entwicklung der Ortsmitte Altstadt sieht vor, dass im Herbst und Winter diesen Jahres durch Frau Renz Workshops mit der Altstädter Grundschule, den Altstädter Vereinen und den hiesigen Gastronomen sowie der Westerwald-Brauerei Hachenburg durchgeführt werden. In den Workshops können zusätzliche Vorschläge und Wünsche eingebracht werden.
 

Im Frühjahr 2023 wird Frau Renz bei einem weiteren Informationsabend einen ersten Entwurf vorlegen und den Altstädter Mitbürger*innen vorstellen.

 

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt.


Mit dem „Hitcat Bus“ die SWR1 Hitparade live vom Alten Markt hören

Am 21. September kommt die SWR1 Hitparade mit dem Hitcat Bus nach Hachenburg und sendet von 13 bis 16 Uhr live vom Alten Markt die besten Hits.
 

Mit der Hitparade wählt SWR1 jedes Jahr die 1.000 beliebtesten und größten Hits der Hörerinnen und Hörer aus, welche dann eine Woche lang aus dem Gläsernen Studio, dieses Mal aus Bad Dürkheim, gesendet werden. So sendet SWR1 jeden Tag von 13 bis 16 Uhr den "Nachmittag" aus einem anderen Ort und lädt ein, direkt dort für den Lieblingssong abzustimmen. Wer teilnimmt, hat die Chance eine SWR1 Bluetooth Box zu gewinnen.

 

Daneben können sich die Hörerinnen und Hörer auch über das beliebte Radiospiel „ABC-Champion“ um 14 Uhr freuen. Es warten aber auch weitere lokale Überraschungen auf die Zuhörerinnen und Zuhörer. Moderiert wird die Sendung von Steffi Stronczyk und Hanns Lohmann.

Wann: Mittwoch, 21.9., Hachenburg, Alter Markt von 13 bis 16 Uhr

 

Foto: © SWR

 


Das Warten hat ein Ende - Einladung zur großen Eröffnungsveranstaltung des Cafés und Weinbar „Die3“ am 03. September

Am 03. September öffnet das neue Café und Weinbar „Die3“ in Hachenburg am Alten Markt 18 nach den Umbaumaßnahmen im ehemaligen Café Klein wieder die Türen und heißt seine Gäste herzlichst willkommen. Hinter dem Namen „Die3“ steht ein motiviertes Team unter der Leitung von Daniel Uhrig, Ricardo Uhrig und Stephan Metzger.
 

Durch ein klassisches, stilvolles und modernes Konzept, erschaffen Die3 einen neuen Lieblingsort. Daniel, Ricardo, Stephan und ihr Team möchten, dass ihre Gäste Genuss und Leichtigkeit erleben können, nicht nur durch ausgewählte italienische Schinken, Antipasti, hausgemachte Kuchen und diverse feine Schlemmereien, sondern auch durch das sorgfältig ausgewählte Interior und die bezaubernden Klänge des C. Bechstein Pianos.
 

Durch Kunst und Kultur an verschiedenen Eventabenden sollen alle Sinne der Gäste angesprochen und begeistert werden. Des Weiteren wird eine Vielzahl an ausgewählten Weinen von exzellenten Weingütern wie z.B. Knipser, Wagner-Stempel, Cantina Zeni und Bollinger angeboten.
 

Die3 und ihre Barleitungen Anna-Lena Nickel und Sarah Schneider freuen sich Sie am 03. September in der Zeit zwischen 12:00 und 22:00 Uhr begrüßen zu dürfen und laden Sie gerne auf ein Glas Sekt oder ein leckeres Hachenburger Bier ein.


Hachenburg ehrt Bürger des Jahres

Stadtbürgermeister Stefan Leukel hat den Leiter der Intensivstation am DRK-Krankenhaus Hachenburg, Dirk Lang, anlässlich der Hachenburger Kirmes mit der Ehrenbezeichnung „Bürger des Jahres 2022“ ausgezeichnet. Lang nahm die Auszeichnung sichtlich bewegt entgegen und widmete sie allen in den letzten zweieinhalb Jahren in der Corona-Pandemie übermäßig belasteten Pflegekräften, Ärzten und allen weiteren Unterstützer/innen.
 

Der 57-jährige Hachenburger ist seit 30 Jahren Intensivpfleger am DRK-Krankenhaus und leitet die mit acht Betten ausgestattete Intensivabteilung am hiesigen Krankenhaus. Die Station im DRK-Krankenhaus war bereits 2018 durch die „Stiftung Pflege e. V.“ als „angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet worden. Stadtbürgermeister Stefan Leukel lobte das Engagement von Dirk Lang, der in der Öffentlichkeit über die anstrengende Arbeit berichtet und vorhandene Probleme offen angesprochen habe.  Mit einem dramatischen Appell in den sozialen Medien hatte Lang im Dezember 2020 auf die schwierige Situation der Pflegekräfte sowie der Patientinnen hingewiesen.
 

Die aufopferungsvolle Arbeit erfuhr im April/Mai 2020 erneut hohe Aufmerksamkeit, als bekannt wurde, dass zwei italienische COVID-Patientinnen aus dem schwer getroffenen Bergamo im DRK-Krankenhaus Hachenburg behandelt und versorgt wurden.
 

Das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin hatte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in Rom sowie mit der Luftwaffe der Bundeswehr den Transport von insgesamt sechs beatmeten Covid-19-Patienten in hiesige DRK-Krankenhäuser organisiert.
 

Der gebürtige und in Hachenburg wohnende Dirk Lang berichtete auch in den Folgejahren immer wieder öffentlich über die Situation auf seiner Station, thematisierte den Pflegekräftemangel sowie die Frage der Impfpflicht für Pflegepersonal und appellierte an die Eigenverantwortung der Bevölkerung hinsichtlich des Einhaltes der Hygiene- und Abstandsregeln.
 

Die Bevölkerung, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel, sei Dirk Lang, seinem Team und allen, die während der COVID-Pandemie ihren Dienst leisten, sehr dankbar. Stefan Leukel: „Dirk Lang hat mit seinem Handeln eine realistische Einschätzung der Gefahrensituation, der Belastung des Teams sowie der gebotenen Vorsicht vermittelt. Wir sagen auch Danke für den offenen und ehrlichen Bericht.“
 

Zufall oder gerade kein Zufall sei es, so der Stadtbürgermeister, dass Lang Sohn des verstorbenen Ehrenekel Erich Lang und Vaters des diesjährigen Kirmesekel Paul Lang sei. Die Teilnehmenden auf der Hachenburger Kirmes würdigten diese Tatsache und Dirk „Lango“ Lang, den Bürger des Jahres 2022, mit tosendem Applaus.
 


Urban Gardening in der Hachenburger Innenstadt

Erdbeeren, Heidelbeeren und sogar Äpfel frisch auf dem Alten Markt ernten? Das geht hier in Hachenburg! Mit unserer neuen Begrünung bringen wir den heimischen Garten direkt in die Fußgängerzone. Neben klassischer Kapuzinerkresse, Lavendel und Kamille können die Besucherinnen und Besucher auch eine Vielzahl an außergewöhnlichen Kräutern finden. Vom Rosenthymian über Erdbeer- und Schokominze bis zum Ananassalbei ist eine breite Palette an wohl duftenden und schön blühenden Kräutern dabei. Aber auch besondere Kreationen wie die Austernpflanze, Salzkraut oder das Pilzkraut lassen sich in unseren Kästen entdecken. Groß und Klein sind herzlichst eingeladen, unsere Innenstadt auf eine ganz neue Art und Weise zu erschnuppern.
 

Neben unseren Besucherinnen und Besuchern freuen sich auch die Insekten über die neue Blütenpracht in der Wilhelmstraße, Alter Markt und Friedrichstraße. Denn bei den Kräutern handelt es sich um besonders insektenfreundliche Pflanzen die gerne Bienen und Hummeln anlocken.
 

Übrigens fast alle Pflanzen sind essbar, keine ist giftig. Gerne dürfen reife Beeren gepflückt und gegessen werden. Wir bitten jedoch davon abzusehen, größere Stücke der Kräuter abzuschneiden. Gegen eine kleine Geruchs- und auch Geschmacksprobe ist natürlich nichts einzuwenden.


Zuwachs im Hachenburger Wochenmarkt

Seit nun zwei Wochen kann sich der Wochenmarkt in Hachenburg über Zuwachs freuen. Zum Angebot zählt somit nun auch ein Fischstand mit frischem Fisch und Backfisch sowie ein Gemüsestand mit frischem Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger, gereift am Fuße des Ätna in der Sonne Siziliens. Damit ergänzt es das Angebot von frischem Obst und Gemüse von regionalen Erzeugern, Pflanzen, Blumen, Eiern, Nudeln sowie Honig. Für den schnellen Hunger stehen ein Imbissstand sowie Crêpes-Stand bereit.
 

Es ist ein großes Begehren der Bürgerinnen und Bürger, einen florierenden Wochenmarkt auch nach Hachenburg zu bringen. Durch die vergangenen Jahre hat sich jedoch die Anzahl an Marktständen zunehmend reduziert, was auch große Marktveranstaltungen wie der Früh-im-Jahr-Markt oder der Katharinenmarkt zu spüren bekommen. Stände, die bereits auf anderen Märkten vertreten sind, sind für andere Wochentage ebenfalls voll ausgebucht, finden kein Personal oder Nachfolger. Nichtsdestotrotz ist der Stadt Hachenburg stark daran gelegen, mehr Stände in die Löwenstadt zu ziehen.
 

Sollten Sie Interesse an einem Standplatz auf dem Wochenmarkt haben, melden Sie sich gerne bei der Stadtverwaltung unter info@hachenburg.de oder 02662 9583 41.
 

Der Wochenmarkt findet jeden Freitag von 8 – 13 Uhr auf dem Parkplatz am Neumarkt statt.


Fußgängerzone wird auch für lokale Betriebe immer attraktiver

Neue Wege gehen, mal was Neues ausprobieren und für Veränderungen offen sein. Um den Strukturwandel, die Pandemie und weitere Herausforderungen meistern zu können, sollten Unternehmen stets offen für neue Impulse und innovative Ideen sein. Dazu gehört auch, sein Geschäftsmodell und Konzept zu überdenken und gegebenenfalls anzupassen. Ein gelungenes Beispiel ist die Familie Jost aus der Fußgängerzone in Hachenburg. Neben dem Einzelhandel und einem funktionierenden Onlineshop hat die Familie ihre Geschäftsräume in der Wilhelmstraße nun auch zu Arbeitsflächen in Form eines Coworking Space umgebaut.
 

Eine der ersten Mieterinnen ist Babara Hombach mit ihrer 3! Werbeagentur. „Wir mussten unsere Geschäftsräume in der Leipzigerstraße leider aus privaten Gründen aufgeben und waren deshalb auf der Suche nach neuen Örtlichkeiten. Für uns kam eigentlich nur die Fußgängerzone in Frage!“, so Barbara Hombach. Die Standortwahl bei Jost ist damit ideal. Die Büroflächen waren direkt und schnell beziehbar, sind modern eingerichtet und auch technisch auf dem neuesten Stand. Und nicht zu vergessen ist die attraktive Umgebung. Neben Speiseangeboten und Cafés, können die Mitarbeiterinnen von Barbara Hombach in einer der schönsten Ecken Hachenburgs arbeiten. „Da kommt in der Pause schnell Urlaubsfeeling auf“, beschreibt Stadtbürgermeister Stefan Leukel den Arbeitsplatz Innenstadt.
 

Wir wünschen Barbara Hombach einen guten Start in ihrer neuen Arbeitsstätte und freuen uns über die kreativen Wege der Geschäftsleute aus der Löwenstadt.
 


Fotoshooting in der Hachenburger Innenstadt

Diese Woche waren wir unterwegs, um die schönsten Ecken und besten Erlebnisse in der Innenstadt mit der Kamera einzufangen. Auf dem Programm standen vor allem die Themen Einzelhandel und Gastronomie, aber auch schöne Detailaufnahmen unserer einzigartigen Innenstadt, die immer wieder zum Besuchen und Verweilen einlädt. Danke an unsere Models für die klasse Unterstützung und natürlich auch an das Fotographen-Team Dominik Ketz und Andy. Wir sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt!


Förderverein Hachenburger Kinderhaus e.V. sponsert neue Fahrzeuge

Eine ganz besonders tolle Überraschung machte der Förderverein des Hachenburger Kinderhauses möglich!
 

Pünktlich zum Start der „Draußensaison“ durften alle Kinderhauskinder darüber abstimmen, welche neuen Fahrzeuge für das Außengelände angeschafft werden sollen, um die zum größtenteils in die Jahre gekommenen Fahrzeuge zu ersetzen.
 

Kataloge wurden gewälzt. Wie von den Fachkräften erwartet, wünschten sich viele Kinder neue LKWs, um Bauarbeiten auf dem Außengelände durchführen zu können. Ebenso beliebt auf der Abstimmungsliste der Kinder waren Taxifahrzeuge, auf denen mehrere Kinder gemeinsam fahren können, sowie „große“ Go-Karts.
 

Insgesamt macht der Förderverein die Anschaffung von 24 neuen Fahrzeugen möglich, die die Kinder mit großer Begeisterung in Empfang nahmen.
 

Ein herzliches Dankeschön an jeden Förderer.
 

Möchten auch Sie den Förderverein zum Wohle der Kinder unterstützen, melden Sie sich gerne im Hachenburger Kinderhaus.


Erstes Food & Beer Festival in Hachenburg war ein voller Erfolg!

Am vergangenen Wochenende (1. – 3. Juli) fand das erste Food & Beer Festival in Hachenburg statt. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten die Besucherinnen und Besucher an drei Tagen eine große Auswahl an erfrischenden Bieren und schmackhaften Speisen probieren. Von Hot Dogs und frischen Pommes mit diversen Toppings über Burger und Korean Chicken bis zu Ice Rolls und Baumstriezel war für jeden etwas dabei. Und auch bei der Bierauswahl blieben keine Wünsche offen. Neben einer Reihe verschiedener Hachenburger Biere waren auch diverse Craftbeer-Sorten im Angebot, teils mit außergewöhnlichen Mischungen, wie beispielsweise ein Holunderweizen oder ein Sonnenpils.

Auf die Kinder wartete eine unterhaltsame Zaubershow am Sonntag sowie ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg, auf der sich die Kleinsten austoben konnten. Am Freitagabend sowie samstags sorgten die Bands Buijé und Straight & Dry mit Klassikern aus der Rock- und Popgeschichte für Unterhaltung. So genossen die Besucherinnen und Besucher offensichtlich die entspannte Atmosphäre am Alten Markt. Auch die lokale Gastronomie sowie der Einzelhandel konnte sich über viele Gäste an den Tagen freuen. Mit einem verkaufsoffenen Sonntag fand die Veranstaltung einen erfolgreichen Abschluss.

„Ich freue mich über den großen Zuspruch für das Event. Auch die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter Dominik Fuchs von Fuchs Konzeptfabrik lief einwandfrei“, freut sich Citymanagerin Timea Zimmer über den Erfolg des ersten Foodtruck Festivals in Hachenburg. Aufgrund des starken Personalmangels kam es leider zu kurzfristigen Änderungen bei der Auswahl der Foodtrucks, dennoch konnten die Gäste des Events aus zehn verschiedenen Speise- und drei Getränkeständen wählen. Auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel ist erfreut, dass so viele Bürgerinnen und Bürger in die historische Innenstadt kamen: „Vor allem nach den vergangenen zwei Jahren tat es gut, wieder mit Freunden, Familie und Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der traumhaften Kulisse des Alten Marktes zusammen zu kommen und schöne Tage zu genießen.“

Das Food & Beer Festival hat damit einen erfolgreichen Startschuss für die kommende Sommer-Saison in Hachenburg gegeben, welche sogleich mit dem beliebten Treffpunkt Alter Markt am 7. Juli weitergeht.


„Wir & die Welt“ pflanzen Bäume im Hachenburger Wald

„Wir & die Welt“ so heißt das neue Hachenburger Bündnis für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Nach der Anfang April gestarteten Kartoffelaktion und dem Angebot beim Hachenburger „Früh im Jahr Markt“, haben wir uns in den Osterferien zur ersten größeren Aktion getroffen. Gemeinsam mit dem Hachenburger Revierförster und den städtischen Forstmitarbeitern haben wir uns mit vielen Kindern um unseren Wald gekümmert. Vor allem aber um den Wald für unsere Kinder.

Eine Generationenübergreifende Gruppe aus Familien, Großeltern, Kindern, Enkeln, Kindergartengruppen und Jugendlichen hat dabei fast 800 Bäume und Sträucher gepflanzt. Das Ganze nennt sich Waldrandbepflanzung und wurde durch Mittel der Aktion „Westerwald Kinder“ ermöglicht. Ein gut strukturierter Waldrand ist die ideale Voraussetzung für eine ausgewogene Artenvielfalt im und am Wald. Ein erster Schritt, um unseren geliebten Westerwald fit für die Zukunft zu machen.  Weitere Aktionen werden in den nächsten Monaten folgen, um Kindern und Familien die heimische Natur näher zu bringen und vor allem diese für die Zukunft mitzugestalten…


Angebote der Begegnung mit unseren Gästen aus der Ukraine

Das Städtische Familienzentrum Hachenburg plant derzeit Angebote der Begegnung mit unseren Gästen aus der Ukraine, um die Menschen und Familien bei uns willkommen zu heißen.

Wir wünschen uns, Bürger*innen unserer Gemeinde ehrenamtlich mit einzubeziehen, um gemeinsam Unterstützung, Begleitung und Zusammenhalt zu signalisieren.

 

Wen wir brauchen:

 

Menschen mit…

… offenem Herzen,

… entsprechenden Sprachkenntnissen,

… Transportmöglichkeiten für mögl. Ausflüge,

…  Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingshilfe,

… generellem Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit,

… Unterstützungsinteresse jeglicher Art,

… u.ä.

 

Wir freuen uns, über eine rege Kontaktaufnahme von allen, die uns unterstützen möchten!

Denn,Zusammen ist man weniger allein!

 

Euer Team vom Städtischen Familienzentrum Hachenburg

 

Kontaktaufnahme:

E-Mail: familienzentrum@hachenburg.de

Handy: 0151-73062321