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Aktuelle Informationen


Karneval 2024 in Altstadt war ein Erfolg

Zum zweiten Mal nach der Coronapause und dem schmerzlichen Verlust von Frank Hoffmann konnte in Altstadt das traditionelle „Kaffeekränzchen“ stattfinden. Bis vor den coronabedingten Absagen wurde das „Kaffeekränzchen“ durch den MGV „1848“ Altstadt veranstaltet. Die „Ahlstärrer Mädcher“ haben Organisation und Durchführung übernommen und mit Florian Ahr einen Moderator gefunden, der das Publikum unterhaltsam und mit viel Witz durch den Abend geleitet.

Ausverkauft, hieß es schon zwei Wochen vor dem Karnevalssamstag und man hätte nochmal so viele Eintrittskarten verkaufen können. Diejenigen, die eine Karte „ergattern“ konnten, wurden durch ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm geleitet. Die Tanzgruppen „GG“ (Gehlert Gang) und „Surprise“ des SV Gehlert stimmten die Jecken im „Sternsaal“ in den Abend ein, ehe die „Schrappnälcher“ vom Hachenburger Möhnenverein die Zuschauer mit auf ihre Reise ins Weltall nahmen. Thomas Wasner beschrieb musikalisch seine alte Heimat Sachsen-Anhalt und trug eine neue Komposition vor, die sich auf den Karneval im „Sternsaal“ bezog. Die „Ahlstärrer Mädcher“ trafen sich zum Thekengespräch auf der Bühne und ließen so manche Details aus dem Dorfgeschehen nach außen, sehr zum Gelächter der Narren. Ehe Stadtbürgermeister Stefan Leukel, alias Alexander Schäfer seine „Neujahrsansprache“ hielt, lockerten die „Dancing Ladies“ (SV Gehlert) die Stimmung im Saal durch einen Tanz auf. Alex Schäfer referierte in seiner Ansprache über aktuelle Themen in der Stadt sehr zur Erheiterung der Narren. So mancher Zuschauer und politisch Aktive wurde hier aufs „Korn“ genommen. Die 4 „Ungerbutze“ (Benjamin Schiwietz, Thomas Krings, Johannes Sou, Florian Ahr, musikalisch begleitet von Alex Schäfer,) besangen die „Ahlstärrer Nächte“ die lang sein können und erhielten mit den eigens gedichteten Lieder so manchen Lacher. Florian Ahr berichtete in seinem Vortrag von seinen Erlebnissen als katholischer Gemeindereferent. Auch hier gab es viel zu lachen und so manchen kamen hierbei auch die Tränen.

Im zweiten, gesanglichen Auftritt der „Ahlstärrer Mädcher“ wünschten sich diese einen Mann bei Amazon oder Zalando zu bestellen. Hierfür gab es viel Applaus. Die Tanzgruppe „Die Stubbies“ beendeten den ereignisreichen Abend mit ihrem Tanz als „Handwerker“ und ernteten frenetischen Applaus mit „Standing Ovation“. Ehe alle Mitwirkende auf der Bühne das Abschlusslied „Hey Altstadt“ sangen, wurde Florian Ahr durch Nora Hoffmann mit dem „RZ-Orden“ für sein Engagement im Altstädter Karneval geehrt. Diese Ehrung wurde im Vorjahr an Dagmar Klöckner von den „Ahlstärrer Mädcher“ verliehen.

Nach Ende des „Kaffeekränzchen“ feierten die Altstädter und ihre Freunde vom Berg noch einige Stunden im „Stern“, der extra für diesen Abend (und den Karnevalsumzug am Sonntag) geöffnet hatte.

Pünktlich um 14:11 Uhr startete am Karnevalssonntag der traditionelle „Öko“-Umzug in der Lindenstraße auf seinem Weg durch die Altstädter Straßen. Dichtgedrängt standen zahlreiche Zuschauer an den Straßen und bewunderten die Narren in ihren selbst kreierten Kostümen. Mit lautstarkem „Helau“ wurden von den 16 Fußgruppen Kamelle und andere Süßigkeiten in die Menge geworfen. Drei Musikgruppen (Altstädter Dorfmusikanten, Musikverein Schenkelberg und Musikverein Luckenbach) begleiteten den närrischen Lindwurm musikalisch und sorgten so für ausreichend Stimmung bei Akteuren und Zuschauern. Im Anschluss wurde noch am Brunnenplatz und im Gasthaus „Zum Stern“ gefeiert und getanzt.

Ich danke hiermit allen Mitwirkenden am Altstädter Karneval und hier ganz besonders den „Ahlstärrer Mädcher“ für die Ausrichtung des „Kaffeekränzchens“ und der IG „Altstädter Karneval“ für die Organisation des Karnevalszuges.

Auch der Westerwald-Brauerei und dem Team um Wirtin Doro Klöckner gilt mein Dank, wurde der „Stern“ doch extra für den Karneval zur Verfügung gestellt und geöffnet.

Altstadt, Helau!

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt

v.l.n.r. Nora Hoffman, Florian Ahr, Dagmar Klöckner


Vertretung des Ortsvorstehers

Liebe Altstädter Bürgerinnen und Bürger,


in der Zeit von Montag, den 11. März bis einschl. Sonntag, den 24. März 2024 übernimmt der stellvertretende Ortsvorsteher Christoph Leyendecker meine Aufgaben.
In dringenden Fällen ist Herr Leyendecker unter der Telefonnummer 02662/3459 für Sie erreichbar.

Die Sitzung des Planungsausschusses zur 825 Jahrfeier findet am Montag, 04.03.2024 um 19:00 Uhr im Gasthaus „Zum Stern“ statt.

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt


Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb erneut von der Stadtbücherei Hachenburg ausgerichtet

Der neue Vorlesekönig des Westerwaldkreises heißt Paul Zimmermann

Gegen 20 weitere Schulsieger der Jahrgangsstufe 6 aus dem gesamten Westerwaldkreis konnte sich Paul Zimmermann vom Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg in einem spannenden Lesewettstreit in Hachenburg behaupten. Er überzeugte die Jury mit seinem Lesebeitrag aus dem Jugendroman „One of us is lying“ von der Autorin Karen M. McManus. Der Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbes wird seit vielen Jahren von der Stadtbücherei Werner A. Güth ausgerichtet.

Neben Büchereileiterin Delya Gorges begrüßte auch die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die Teilnehmer, ihre Begleiter sowie die Jury im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg. Gabriele Wieland unterstrich in Ihrem Grußwort den hohen Stellenwert des Lesens und des Wettbewerbs und lobte die Teilnehmer für das bisher Erreichte.

Zwei Aufgaben hatten alle Teilnehmenden an diesem Nachmittag zu meistern. Als Erstes ging es darum, einen selbst gewählten Text vorzutragen und in einer zweiten Runde musste eine Passage aus einem Fremdtext gelesen werden. Bei den frei gewählten Büchern waren Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur wie Paul Maars „Sams im Glück“ genauso vertreten wie aktuell angesagte Serien, zum Beispiel „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney und die „Duftapotheke“ von Anna Ruhe. Des Weiteren zeigte die Auswahl der Bücher, dass Fantasy- und Mystery-Romane bei jungen Lesern ganz hoch im Kurs stehen.

Alle Schüler machten ihre Sache gut. Sie begeisterten die Zuhörer mit ihrem Können und ihrer Freude, in die verschiedensten Lesewelten einzutauschen. Einer fünfköpfigen Jury kam die Aufgabe zu, nach einem vorgegebenen Punkteschema Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl zu bewerten. Die Juroren kamen aus den Bereichen Pädagogik, Bibliothekswesen und Journalismus und sind seit Jahren in der Leseförderung engagiert.

Am Ende hatte Paul Zimmermann vom Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg bei der Auswertung knapp die Nase vorn. Auf Platz zwei folgte Frieda Malter (Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur) und Platz drei belegte Ida Krämer (Raiffeisen-Campus Dernbach). Bei so vielen sehr guten Lesebeiträgen würde man gern mehr Kinder zum Bezirksentscheid schicken, betonte Büchereileiterin Delya Gorges und lobte noch einmal für die Teilnahme und den vorangegangenen Schulsieg. Leider besagten die Regeln jedoch, dass sich nur der Kreissieger qualifiziere.

Auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel, der Urkunden und Buchgeschenke für alle Teilnehmer überreichte, warb bei den Schülern für das Lesen. Er gratulierte zum Erfolg und wünschte sich, dass die Schüler dem Lesen die Treue halten mögen. Mit auf den Weg gab er den Schülern die Empfehlung, die Öffentlichen Bibliotheken in der Nähe der jeweiligen Wohnorte der Schüler zu nutzen, denn diese hielten immer aktuelle Dinge für die jungen Leser bereit.

Der bundesweite Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels findet seit 1959 Jahr für Jahr statt. Der Bezirksentscheid, zu dem Paul Zimmermann antritt, wird im März/April in Koblenz stattfinden. Es folgt im Mai der Landesentscheid in Mainz, bevor der Wettbewerb mit dem Bundesfinale im Juni in Berlin endet. Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.vorlesewettbewerb.de
 

Foto Röder-Moldenhauer

(Vorne, von links) Hachenburgs Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Kreissieger Paul Zimmermann, Frieda Malter (2. Platz), Ida Krämer (3. Platz), Büchereileiterin Delya Gorges


Nachruf!

Die Stadt Hachenburg dankt dem langjährigen Ratsmitglied und städtischen Beigeordneten

Toni Mies
 

für sein engagiertes Wirken in unserer Stadt. Toni Mies ist am 10. Februar 2024 im Alter von 89 Jahren verstorben.

Dem Stadtrat gehörte er von 1979 bis 2004 an, 1986 wurde er zum Beigeordneten, 1989 zum Ersten Beigeordneten gewählt. Dieses Amt übte der Verstorbene bis 1994 aus. In 25 Jahren kommunalpolitischen Engagements hat sich Toni Mies für die Stadt Hachenburg und deren Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.

Der Verstorbene war für seine direkte Art und Weise bekannt und geschätzt, dabei hat er stets Verantwortung übernommen und sich für seine Mitmenschen und die Belange der Stadt Hachenburg eingesetzt.

Dafür danken wir ihm und werden sein Andenken in Ehren halten.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hachenburg,

Stefan Leukel

Stadtbürgermeister


Vandalismus im Hachenburger Stadtgebiet

Leider mussten wir erneut Vandalismusschäden im gesamten Burggarten sowie in unseren beiden Parkhäusern am Alexanderring und am Johann-August-Ring feststellen, und zwar in erheblichem Ausmaß!

An rund 20 verschiedenen Stellen haben Vandalen Graffiti und sonstige Schmierereien hinterlassen. Darunter befanden sich auch Symbole, deren Anbringung und Verwendung in der Öffentlichkeit strafbar ist. Bei allen Schmierereien handelt es sich um mutwillige Sachbeschädigung, die mit erheblichem Reinigungsaufwand und Kosten verbunden sind. Eine Strafanzeige wurde bereits erstattet!

Wir möchten darauf hinweisen, dass einige Flächen von uns videoüberwacht werden. Die Aufnahmen werden derzeit ausgewertet.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, setzen wir eine Belohnung von 250,00 EUR aus. Hinweise können jederzeit an die Polizeiinspektion Hachenburg oder an die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 02662/958341 oder per E-Mail info@hachenburg.de gemeldet werden.


Mitmachen beim Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg mit Geschichten rund die Spinne Karl-Heinz

„Mach die Biege, Fliege!“ Von Kai Pannen

Alle Grundschulkinder sind herzlich eingeladen sich jeweils den letzten Dienstagnachmittag im Monat in der Stadtbücherei zu treffen. In den Ferien findet kein Leseclub statt.

Folgende Termine stehen bis zu den Sommerferien fest:

27. Februar, 30. April, 25. Juni

Das Vorlesen beginnt um 16.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Kinder, die im Anschluss noch ein Bild malen oder noch in der Bücherei stöbern möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

Mach die Biege, Fliege!

Die grummelige Spinne Karl-Heinz und die Fliege Bisy werden während des Frühjahrsputzes unsanft aus ihrem gemütlichen Netz in der Wohnung geschüttelt. Zuflucht finden sie im Garten. Dort ist allerlei los. Nervige Ameisensoldaten, wichtigtuerische Blattwanzen, gefährliche Libellen und eine eigenwillige Raupe warten auf das ungleiche Duo. Ob sie hier wirklich ein ruhiges Plätzchen finden?

Alle Grundschulkinder erhalten beim Besuch des Leseclubs eine Leseclubkarte mit allen Terminen. Bei jedem Leseclub Besuch erhalten die Kinder einen Stempel. Nach der Leseclubsaison erhalten die Kinder eine kleine Überraschung für die gesammelten Stempel.


Schweiz meets Hachenburg

Schweizer Eidgenossen auf den Spuren des saynischen Löwen

Das Stadtarchiv Hachenburg, lebendiges Gedächtnis der Stadt und moderner Dienstleister in allen Fragen der Stadt- und Regionalgeschichte. Mit diesem Slogan wirbt das in der Perlengasse 2 beheimatet Archiv. Es geht jedoch nicht ausschließlich um Fragen der Verzeichnung und Erschließung historischer Dokumente sowie Forschungen zu diversen Themen der Stadtgeschichte sondern auch um die Vermittlung von Geschichte. Insofern ist eine enge Kooperation mit jenen Personen, die als „Botschafter der Hachenburger Geschichte“ die charmante Westerwälder Residenzstadt einem interessierten Publikum im Zuge von Stadtführungen vorstellen wichtig. Wie sollte eine Stadtführung konzipiert sein? Welche Prioritäten sind zu setzen? Vermittlung trockener Daten oder lebendige Stadtgeschichte? Zentrale Fragen mit denen sich auch Frau Katharina Kindgen, eine der Stadtführerinnen Hachenburgs beschäftigt hat. Die Messlatte liegt recht hoch: Ziel ist die Konzeption eines möglichst abwechslungsreichen Rundgangs durch die Löwenstadt.

Ende Januar bot sich die Möglichkeit, Hachenburg einer Gruppe Schweizer Touristen vorzustellen, die am Abend zuvor die Spezialitäten der heimischen Gastronomie genießen konnten. Ausgangspunkt der mehrstündigen Führung war der Marktplatz mit seiner historischen Bebauung, die „gute Stube“ der Stadt. Fachwerkbauten, deren Anfänge im 16. Jahrhundert liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu historistischen Bauten der Gründerzeit (u. a. das Fachwerkwohnhaus der bedeutenden Hachenburger Familie Heuzeroth von 1913), die ehemalige Franziskanerkirche, die heute als Pfarrkirche Maria Himmelfahrt der kath. Gemeinde Hachenburg dient, die Ev. Schloss- bzw. Katharinenkirche mit ihrer baulichen Verbindung zum barocken Schloss sowie der barocke Marktbrunnen bilden eine prächtige Kulisse für die erste Station des Gangs durch die Geschichte. Verschiedene Fragen der Besuchergruppe aus der Schweiz zielten über die historischen Fakten hinaus u. a. auf die „moderne“ Stadtentwicklung, die Verkehrserschließung (Fußgängerzone und Markt als verkehrsberuhigte Zonen), die Nutzung des Schlosses als Hochschule der Deutschen Bundesbank sowie auf die touristische Infrastruktur. An die Führung durch die beiden Kirchen schloss Frau Kindgen einen Gang durch verschiedene Gassen der historischen Innenstadt an, um dort mehrfach auf ein Hachenburger Original, den Grafen Alexander von Hachenburg (1847-1940) aufmerksam zu machen, der auch architektonische Spuren im Stadtbild hinterlassen hat. Davon zeugt u. a. der vergoldete Hachenburger Löwe auf dem Marktbrunnen, der seit 1888 einen barocken Pinienzapfen als Bekrönung des Brunnenstocks ersetzt. Den Abschluss des ebenso geschichtsträchtigen wie unterhaltsamen Rundgangs bildete der Besuch des historischen Gewölbekellers des Hauses Perlengasse 2. Die dort seit 2014 befindliche Ausstellung „Hachenburg Anno domini 1314“ bietet nochmals die Möglichkeit sich in die Stadtgeschichte zu vertiefen und mehr als 700 Jahre Revue passieren zu lassen. Fazit: Zu den wichtigen Zutaten für eine erfolgreiche Stadtführung, die dem Auditorium in Erinnerung bleibt, zählt nicht nur die Wiedergabe historischer Fakten sondern das „Wie“ der Vermittlung. Die Begeisterung für die „kleine charmante Residenzstadt im Westerwald“ mit ihrem wechselvollen Schicksal und zahlreichen Geschichten sollte auf die Zuhörer überspringen, damit Geschichte zum Erlebnis wird.
 

Dr. Jens Friedhoff, Stadtarchiv Hachenburg

Foto: Die aus der Schweiz stammende Besuchergruppe mit der Stadtführerin Katharina Kindgen in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte im Gewölbekeller des Hauses Perlengasse 2.


Umzug Mondglöckchen

Das liebevolle Feinkostgeschäft namens Mondglöckchen in der Hachenburger Fußgängerzone ist bereits vielen ein Begriff. Nun sind Sabine und Horst Zirkel Anfang des Jahres mit dem Geschäft aus der Wilhelmstraße 23 in die neuen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße 6, nur ein paar Meter weiter vorne, direkt neben der Schwanenpassage, gezogen. Dort haben sie nicht nur die Möglichkeit die Produkte auf der großzügigeren Fläche besser zu präsentieren, sondern auch das Sortiment zu erweitern.

Ob feinste Essigkreationen, ausgewählte Öle, wohlschmeckende Liköre oder kreative Chutneys, beim Mondglöckchen kommen Feinkostliebhaber voll auf ihren Geschmack. Aber auch kleine Knabbereien, Schokolade, Nougat, verschiedene Teesorten oder bunte Nudelkreationen hat das kleine Genussgeschäft in der Fußgängerzone im Angebot. Wer also auf der Suche nach einem Präsent oder Mitbringsel ist, wird hier auf jeden Fall fündig. Oder man genießt die leckere Auswahl einfach nur für sich selbst.

Mit viel Liebe zum Detail werden die Produkte zuvor stets sorgfältig ausgewählt. „Es wird nur verkauft, was wir selber mögen und damit mit gutem Gewissen und vor allem hilfreichen Rat zu Geschmack und Verwendung, weiterempfehlen können“, so Horst Zirkel über die große Auswahl der verschiedensten Produktkategorien. „Dabei richten wir uns natürlich auch nach der Nachfrage und können auch Produkte auf Kundenwunsch bestellen“, fügt seine Frau Sabine Zirkel noch hinzu.

So führt das Mondglöckchen als einziger Händler vor Ort drei exklusive Marken: Wajos, Laux und Rapunzel. Letzteres ist ein Naturkosthersteller, der besonders mit kontrolliert biologischen, naturbelassenen und vegetarischen Produkten punktet und demnächst im Sortiment verfügbar ist.

Der Name Mondglöckchen findet übrigens seinen Ursprung in einer Herleitung aus dem Namen von Horst und Sabines Tochter und ist rechtlich geschützt. Wir freuen uns über die Bereicherung, die das Mondglöckchen für die Innenstadt bringt und freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg in den neuen Räumlichkeiten.


Meerjungfrauen, Löwen und Ritter in der Innenstadt gesichtet

Meerjungfrauen, Drachen, Prinzessinnen, Ritter, Löwen, Pandas, Feen, Minions, Zauberer und viele mehr waren heute wieder vertreten, als es im Rathaus hieß: HELAU Vorschulkinder!

Mit großem Tamtam und viel Krach und Gesang sind die Vorschulkinder der Kita Lieblingsplatz, des Hachenburger Kinderhauses und der katholischen Kita durch die Hachenburger Innenstadt gezogen, bevor die Kinder das Rathaus mit einer Polonäse stürmten. Und mittendrin im Karnevalszirkus, Stadtbürgermeister Stefan Leukel als Zirkusdirektor, der die Kinder nicht nur feierlich begrüßte, sondern auch Süßigkeiten verteilte. Schon zuvor beim bunten Umzug durch die Innenstadt, konnten die Kleinen viele Kamelle sammeln, die von den Anwohnern, Geschäften und Besuchern geworfen worden sind. Mit vollen Tüten ging es für die Kinder dann wieder zurück in die Kitas, wo heute noch kräftig gefeiert und die gesammelte Beute mit den anderen Kindern geteilt wird. Wir haben uns sehr über euren Besuch gefreut!


“Stadt Land Quiz – Jagd“

Begebt euch gemeinsam mit dem SWR am Mittwoch 14. Februar auf „Quizjagd“. Denn das beliebte Quizformat „Stadt Land Quiz“ kommt nach Hachenburg. Pro Sendung treten immer zwei Gemeinden, je eine aus Baden-Württemberg und eine aus Rheinland-Pfalz gegeneinander an. Und pro Sendung gibt es ein bestimmtes Thema, auf das sich die Fragen beziehen, diesmal mit dem Thema „Jagd“. Hachenburg und Steinenbronn (Baden-Württemberg) gehen also gemeinsam auf die Pirsch und versuchen die Fragen des Quiz-Moderators Jens Hübschen zu beantworten.

In beiden Orten gibt es die gleichen Fragen. Der Quizmaster spricht die Kandidaten für die einzelnen Rätselfragen spontan auf der „Straße“ an, mit Ausnahmen der beiden sogenannten „Stadtpaten“. Dies sind zwei Menschen, die den Ort repräsentieren und eine gewisse Expertise zu diesem Thema aufweisen. Für Hachenburg gehen Daniela Greis (Jägerin und Goldschmiedin) und der Privatjäger Eike Orthey in Rennen. Aufgabe der Stadtpaten ist es unter anderem ein bestimmtes Motiv in der Stadt zu finden und in einer Schnellraterunde zu bestehen.

Doch neben den Stadtpaten sind auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt! Also gleich schonmal den Termin im Kalender eintragen, zwischen 11 und 15 Uhr in die Innenstadt kommen und gemeinsam Hachenburg zum Siegerkranz verhelfen!


Digi-Treff am 15. Februar 2024, 15-17 Uhr, in der Stadtbücherei

Wo bin ich? Wie komme ich von A nach B?

Wie kann mein Handy bei diesen Fragen behilflich sein?

Das Thema bei unserem nächsten Digi-Treff in der Stadtbücherei Hachenburg wird die Navigations-App Google Maps sein. Wir werden an praktischen Beispielen erklären, wie man zu einem Ziel gelangt, wie man die App auch für Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr nutzen kann und welche praktischen Funktionen die App hat.

Wer noch nicht weiß, wie das mit den Apps funktioniert oder andere Fragen hat - kein Problem, die Digitalbotschafter stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


Information zur Brennholzvergabe in Hachenburg

Aufgrund der problematischen Witterungsverhältnisse in dieser Holzerntesaison, die seit Oktober regelmäßigen Regen und große Schneemengen mit sich gebracht haben, ist der Waldboden so durchfeuchtet, dass ein Befahren der Waldflächen derzeit, wenn überhaupt, nur für kurze Zeitfenster möglich ist. Hinzu kommt das Problem der Verfügbarkeit von Rückemaschinen und Holzeinschlagskapazitäten, die in den kurzen Zeitfenstern meist nicht sofort verfügbar sind.

Aus diesem Grund muss dieses Jahr von der bisherigen Vergabepraxis abgewichen werden. Bisher wurde das gesamte Holz gerückt und auf einmal verteilt. Da jedoch noch nicht abzusehen ist, wann die gesamten Mengen zur Vergabe fertig sind, wird nun jeweils Stück für Stück das Holz zugeteilt, sobald eine entsprechende Menge gerückt ist. In einer ersten Runde konnten bereits noch offene Bestellungen aus der letzten Saison verteilt werden. Diese Situation ist für alle Beteiligten leider nicht zufriedenstellend, aber es gibt derzeit keine andere Möglichkeit.

Wir bitten daher um Ihr Verständnis.


Beschwerden an den Ortsvorsteher

Durch besorgte und aufmerksame Mitbürgerinnen und Mitbürger werden immer wieder Beschwerden an den Ortsvorsteher herangetragen. Zwei Beschwerden möchte ich, in Abstimmung mit Stadtbürgermeister Leukel, hier vortragen.

1. Diebstahl von Blumen- und Grabschmuck auf dem Friedhof Altstadt

In den letzten Wochen und Monaten mehren sich wieder die Diebstähle von Blumen- und Grabschmuck auf dem Friedhof Altstadt an der Bundesstraße 413. Dieser Umstand wurde schon von meiner Amtsvorgängerin Anne Nink vorgetragen. Die Zustände haben sich nicht verbessert. Um hier künftig Hinweise zu erlangen, wird eine Kameraüberwachung des Friedhofsgeländes geprüft. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verdächtige Wahrnehmungen machen können dies gerne bei der Polizei melden.

2. Verschmutzung öffentlichen Flächen durch Hundekot

Ebenfalls vermehren sich Beschwerden in Bezug auf die Verschmutzung von Straßen und Gehwegen durch Hundekot im Ortsteil Altstadt und hier besonders im Bereich des „Genschow-Wohnparks“. Gerade in Pandemiezeiten haben sich viele Bewohner einen vierbeinigen Freund angeschafft, der jetzt mit im Haushalt wohnt. Auch diese Geschöpfe müssen ihren Bedürfnissen nachkommen. In Supermärkten und sonstigen Geschäften kann man für wenige Euro Hundekotbeutel kaufen und die Hinterlassenschaften der Vierbeiner problemlos aufnehmen und in einer Mülltonne entsorgen. Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger werden es ihnen danken. Wenn jeder sich ein wenig einbringt, kann das gemeinsame Leben damit schöner werden.

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt


Tanzen fördert Kommunikation und Kreativität bei den Kleinsten

Ein Tanzprojekt hat kürzlich im Hachenburger Kinderhaus stattgefunden. Basierend auf Beobachtungen und Partizipation der Kinder gestaltete sich das Tanzprojekt. Die Kinder gaben vor, was und wie sie tanzen wollten. In einer kleinen Gruppe wurden sie proaktiv und entschieden kommunikativ darüber, welches Musikstück sie nehmen. Die Kinder hatten einen großen Spaß durch die Angebotsreihe hindurch. Es wurde getanzt, gelacht und geprobt. So wurde eine Choreografie unter der Leitung von Licia Groothold (Erzieherin im Anerkennungsjahr) erarbeitet. Unter Mitwirkung der Kinder wuchs ein Projekt heran, bei dem Kindern viele Möglichkeit bekamen, ihren Emotionen und Kreativität freien Lauf zu lassen. Dabei haben die Kinder, die ihre Entwicklung vorantreibenden Kompetenzen erworben und verbessert. In einem abschließenden Höhepunkt mit Kaffee und Kuchen konnten die Kinder ihre Tänze ihren Eltern vorführen, dass für Begeisterung und einen Riesenapplaus bei den Eltern sorgte.


Neue Räumlichkeiten für Brillen Sperling

Hell und modern wirken die neu gestalteten Räumlichkeiten von Brillen Sperling am Eingang der Fußgängerzone in Hachenburg. Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer ließen es sich daher nicht nehmen, sich vom renovierten Ambiente selbst zu überzeugen und dabei mit Geschäftsinhaber Thomas Wittelsberger näher in den Austausch zu treten.

Dabei wurden nicht nur aktuelle Herausforderungen angesprochen und konstruktive Vorschläge zur Verbesserung gemacht, Herr Wittelsberger erzählte unter anderem, wie er zu dem Geschäft in der Wilhelmstraße 3 kam. Das Optikgeschäft „Brillen Sperling“ wurde 1978 von Herrn Sperling in der Friedrichstraße gegründet. Nach einem Zwischenstopp im oberen Bereich der Wilhelmstraße eröffnete der Optiker 1995 schließlich am heutigen Standort. Ein Teil des Gebäudes ist auch heute vielen noch als „Scharfes Eck“, ein ehemaliger Gastronomiebetrieb, bekannt. Thomas Wittelsberger selbst kam zunächst als Augenoptiker-Geselle zu Brillen Sperling. Nach erfolgreicher Meisterprüfung 1995 kam er ins Geschäft zurück, wurde 2006 Teilhaber und seit 2010 führt er dieses nun selbstständig und kann sich heute über ein Team von insgesamt neun Kolleginnen und Kollegen, davon vier Meisterinnen und Meister, freuen.

Kurz nach der Übernahme erfolgte der erste größere Umbau und die Erweiterung der Geschäftsräume. Ende vergangenen Jahres modernisierte er seine Räumlichkeiten erneut, denn ihm ist es wichtig, dass sich seine Kunden und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsräumen wohl fühlen.

Wir freuen uns über die konstruktive Zusammenarbeit mit Thomas Wittelsberger und dem Team von Brillen Sperling und wünschen weiterhin viel Erfolg.


Hinweis auf die Räum- und Streupflicht

Wie alle Jahre wieder kommt der Schnee auch zu uns und damit verbunden sind auch die Tücken, die die „weiße Pracht“ mit sich bringt. Während sich besonders die „Kleinen“ über den Schnee freuen, bedeutet dies für die „Großen“ aber auch Schneeschaufeln und Streuen. Damit alle sicher an ihr Ziel kommen und die Unfallgefahr für uns alle reduziert werden kann, möchten wir nochmals alle Grundstückseigentümer auf die bestehende Räum- und Streupflicht hinweisen.

Gemäß der Satzung der Stadt Hachenburg über die Reinigung öffentlicher Straßen sind die Grundstückseigentümer verpflichtet, den entlang Ihres Grundstücks verlaufenden Gehweg von Schnee und Eis zu räumen, wobei gefrorener oder festgetretener Schnee durch Loshacken zu beseitigen ist.

Und auch unser Bauhof ist im ständigen Einsatz, um unsere Straßen frei zu räumen und zu streuen. Bitte habt Verständnis, dass die Straßen nach Priorität abgefahren werden müssen (insbesondere Zufahrt zum Krankenhaus, Steilstrecken oder andere Gefahrenstellen) und es daher zu Verzögerungen kommen kann. Dennoch möchten wir daran erinnern, dass wir alle in der Verantwortung sind und daher bitten, auch selbst zur Schaufel zu greifen.

Dann haben wir am Ende alle auch unsere Freude am Schnee und können gemeinsam den Winter genießen.


Mutwillige Sachbeschädigung auf dem neuen Kunstrasenplatz in Hachenburg

Nur wenige Wochen nach der Aufnahme des Trainingsbetriebs auf dem neuen Kunstrasenplatz ist es bereits zu einer mutwilligen Sachbeschädigung gekommen. Viele Sportlerinnen und Sportler haben an der Realisierung mitgewirkt und freuen sich über den neuen Platz.

Wir sind zutiefst schockiert und einfach nur fassungslos angesichts einer solchen blinden Zerstörungswut! Eine Strafanzeige wurde bereits gestellt.

Für Hinweise, die zur Feststellung des Täters oder der Täter führen, setzen wir eine Belohnung von 250,00 EUR aus.

Hinweise an die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 02662/958341 oder per E-Mail info@hachenburg.de


„Tschöö Frank“

und herzlichen Glückwunsch Emotionaler Abschiedsabend im Gasthaus „Zum Stern“ in Altstadt

Am Samstag, dem 06.01.2024 hatte der „Sternenwirt“ Frank Simon alle Altstädter Vereine, Stammtische und auch die Stammgäste des Gasthauses „Zum Stern“ eingeladen, um mit ihm und seiner Familie „seinen“ letzten Abend im „Stern“ zu feiern. Anlass war zum einen der Geburtstag von Frank Simon, sein 27. Hochzeitstag mit seiner Frau Ruth und auch der Abschied als Wirt und Koch im Traditionsgasthaus im Hachenburger Ortsteil Altstadt.

Neben den bereits erwähnten Gruppen waren auch weitere Gäste und Einwohner des Ortsteils Altstadt erschienen, um „Danke“ zu sagen und sich von Frank zu verabschieden. Fast 18 Jahre hatte Frank Simon, zunächst mit Dieter „Spotti“ Spott und im Anschluss mit Eva Wahl, nach ihrem Abschied dann allein mit seinem Team die Gaststätte geleitet und einen Treffpunkt für Jung und Alt im Ortsteil Altstadt gebildet.

Zu den zahlreichen Gästen gehörten auch Jens Geimer als Geschäftsführender Gesellschafter der Westerwald Brauerei, Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Ortsvorsteher Detlef Nink.

Jens Geimer eröffnete die offiziellen Ansprachen und dankte Frank Simon im Namen der „Westerwald Brauerei“, die auch Eigentümer des Gasthauses „Zum Stern“ ist, für die langjährige Treue und Verbundenheit zur Hachenburger Brauerei. Stefan Leukel lobte die geleistete Arbeit von Frank Simon zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger von Altstadt und Hachenburg. 

Ortsvorsteher Detlef Nink begann seine Ansprache mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Gasthauses „Zum Stern“. Nach den Eigentümern Franz Bohmerich und Alfred Heller ging in den darauffolgenden Jahren der „Stern“ durch eine Versteigerung in den Besitz der „Westerwald-Brauerei“ über. Umbaumaßnahmen im Jahr 1990 wurden durch die Stadt Hachenburg finanziell unterstützt und es wurde ein Vertrag verfasst, der es den Altstädtern ermöglichte, die Räumlichkeiten des „Stern“ für private Feiern zu nutzen. Es folgten bis zum heutigen Zeitpunkt fast 14 Pächter, die im „Stern“ die Altstädterinnen und Altstädter bewirteten. Auszugsweise genannt seien hier Birgit Lück, Mechthild und Andreas Weishar, Marina Kaya sowie Bernd Hasenflug und Uwe Ewel (+). Im Jahr 2004 kam es am Karnevalsonntag zu einem Brand, der dem „Stern“ in sehr hohem Maße zugesetzt hatte. Die Renovierungs- und Umbaumaßnahmen dauerten mehr als ein Jahr an. Danach übernahm der bereits erwähnte Dieter Spott das Gasthaus.

Zuletzt dankte der Ortsvorsteher aus Altstadt dem „Sternen“-Koch und „Sternen“-Wirt für die letzten 18 Jahre. Kein anderer Pächter hat so lange den „Stern“ bewirtschaftet wie Frank Simon. Unzählige Geschichten und Anekdoten aus 18 Jahren Kirmes, Karneval und vielen anderen Feierlichkeiten können Frank und sein Team erzählen.

Als Abschiedsgeschenk überreichte Ortsvorsteher Detlef Nink ein Gemälde der Bartholomäuß-Kirche von Altstadt, angefertigt von der Altstädter Künstlerin Dagmar Klöckner mit den Worten, die „Bläck Fööss“ singen im „Spanienlied“ „Hier fehlt nur vom Balkon, die Aussicht op de Dom“. Die Altstädter Kirche als eines der Wahrzeichen von Altstadt soll Frank an seine Zeit bei und mit den Altstädtern in guter Erinnerung behalten.

Zum Abschluss wurde Frank von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überrascht. Fast alle ehemaligen Kellnerinnen und Mitarbeiter waren erschienen und bescherten einen sehr emotionalen Moment. Alle Stammtische und Vereine wurden durch das Sternenteam mit einem Abschiedsgeschenk überrascht und überreichten selbst eines, verbunden mit den besten Wünschen für Frank Simon und seine Familie.

Als Ortsvorsteher danke ich Frank Simon und seinem Team für die geleistete Arbeit in und für den Ortsteil Altstadt. „Macht`s gut, bleibt gesund und vergesst uns nicht!“

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt


Hachenburg erhält 950.000 Euro für die Entwicklung des Stadtkerns

Staatssekretärin Simone Schneider hat dem Bürgermeister der Stadt Hachenburg, Stefan Leukel, einen Förderbescheid über 950.000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Nachhaltige Stadt“ überreicht. Mithilfe der Landesmittel soll die laufende Entwicklung des Stadtkerns weiter unterstützt werden.

„Die Stadt Hachenburg plant, die Mittel hauptsächlich für Maßnahmen im Bereich des Burggartens und des Alexanderrings einzusetzen. Außerdem sollen unter anderem das Citymanagement und weitere private Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden, um ein ganzheitliches und nachhaltiges Stadtbild zu schaffen. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und die Stadt als lebendigen und zeitgemäßen Standort zu positionieren“, sagte Staatssekretärin Simone Schneider.

Mit dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Nachhaltige Stadt“ unterstützt die Städtebauförderung Städte und Gemeinden dabei, dem wirtschaftlichen und demografischen Wandel entgegenzuwirken und lebenswerte Quartiere für die Bevölkerung zu schaffen.

Im Programmjahr 2023 konnten in der Städtebauförderung insgesamt rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2022 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von etwa 955 Millionen Euro.


Stadt würdigt wertvolle Vereinsarbeit mit 7.785 Euro

Quasi als Weihnachtsgeschenk können sich die Hachenburger Vereine auch in diesem Jahr wieder über einen Zuschuss der Stadt Hachenburg freuen. Denn jedes Jahr unterstützt die Löwenstadt die Hachenburger Vereine. Die Verwendung steht den Vereinen dabei offen: Ob neue Notenblätter, Ausrüstung oder sonstige Vereinsarbeit – die Vereine entscheiden selbst, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen. Nur so kann das Geld dort ankommen, wo es am dringendsten benötigt wird. Insgesamt kam in diesem Jahr ein Zuschuss für die Vereinsarbeit in Höhe von 7.785 Euro zusammen, der die wichtige Vereinsarbeit und deren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben würdigen soll.

Vom Theaterspieler, über Hobbymusiker und Geschichtsinteressierten bis zum Sportler, Imker oder Naturbegeisterten. Mit über 30 Vereinen und Organisationen aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Musik, Natur und Soziales hat Hachenburg für jeden etwas zu bieten. Durch eben dieses vielfältige Angebot und insbesondere durch das soziale Engagement der Ehrenamtler in den Vereinen wird Hachenburg zu einer lebendigen und liebenswerten Stadt. Aus diesem Grund möchte die Stadt Hachenburg „DANKE“ sagen.

Die großen Sport- oder Musikvereine sind oftmals sehr präsent im städtischen Zusammenleben. Doch gibt es auch viele kleine Vereine, die keinen unwesentlichen Beitrag für das Wohl der Stadt leisten, meist aber im Hintergrund agieren. Einer dieser engagierten Vereine ist der Freundeskreis der Fundhunde in der Verbandsgemeinde Hachenburg e.V.

Der Verein besteht seit 2001 und hat den Zweck der Versorgung von Fundhunden und, sofern es die Möglichkeiten zulassen, auch sonstigen Fundtieren in der Verbandsgemeinde Hachenburg über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus zu unterstützen. Dabei steht der Verein meist in enger Kooperation mit der örtlichen Polizei sowie dem Ordnungsamt. Die Vereinsmitglieder kümmern sich als erste Anlaufstelle um Fundtiere, die oftmals leider wahllos ausgesetzt oder aus unzumutbaren (häuslichen) Umständen herausgeholt wurden. Leider weisen die Tiere dann auch häufig mittlere bis schwere Verletzungen, Krankheiten, teils Störverhalten oder eine dem Tier unwürdige Pflege auf. Der Verein kümmert sich entsprechend um die Vierbeiner, übernimmt ggf. Tierarztkosten und versucht nachfolgend die Tiere an weitere Organisationen oder Pflegefamilien weiter zu vermitteln. Sollte eine Vermittlung nicht möglich sein, bleiben die Tiere auch im Verein.

Ursula Orthey und Doris Seeliger sind zwei der fünf aktiven Mitglieder des Vereins, die sich wie zwei gute Engel um die Fellnasen kümmern. Stadtbürgermeister Stefan Leukel erkundigte sich bei einem Gespräch über die Vereinsarbeit sowie die Herausforderungen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass insbesondere die Pflege der Tiere sowie potenzielle Tierarztkosten die Vereinskasse schnell überfordern können. Daher ist der Verein nicht nur auf Spenden, sondern auch auf passive Mitglieder angewiesen, die mit einem jährlichen Beitrag von 25 Euro den Verein und seine wichtige Arbeit unterstützen. Sollten Sie Interesse an einer passiven Mitgliedschaft haben, können Sie sich gerne an eine der beiden Engagierten wenden (Ursula Orthey – 0170 9143 604 oder Doris Seeliger – 0151 1846 9523). Spenden können gerne auf folgendes Vereinskonto bei der Westerwald Bank überwiesen werden: IBAN: DE17 5739 1800 0000 6774 00, BIC: GENODE51WW1.


Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert am „Kinderhäuschen“?

Mit viel Fleiß und Hingabe gestalteten die Kinderhauskinder mit Kinderhauskoch Martin Ax ein großes Kinderhäuschen - Lebkuchenhaus.

Ganz wie im Märchen, wurden viele unterschiedliche Leckereien am Häuschen angebracht. Mit Beleuchtung ausgestattet und einer liebevoll gestalteten Landschaft um das Knusperhaus herum, zierte es über die Adventszeit, das Foyer im Hachenburger Kinderhaus. Es lud die Kinder und Erwachsenen tagtäglich zum Beobachten und Entdecken der vielen Details ein und regte sie zu Gesprächen untereinander an.

Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien knusperten die Kinderhauskinder und -erwachsenen am Kinderhaus- Knusperhäuschen wie Hänsel und Gretel. Das „Abknabbern“ brachte allen große Freude.

Zitat der Kinder: „Das war ein schönes Knusperhaus! Können wir das im nächsten Jahr wieder haben?“


Weihnachtsfeier in der Kita Lieblingsplatz

In der Kita zur Weihnachtszeit,

war es für die Kinder endlich wieder so weit.

Die Kita-Weihnachtsfeier stand bevor,

in den Gruppen sangen wir Weihnachtslieder im Chor.
 

Zum Frühstück gab es dann Plätzchen und Punsch,

dass war des Kindes Wunsch.

Ein Puppentheater wurde aufgeführt,

Die Kinder waren gebannt und berührt.
 

Der Förderverein hat Geschenke gebracht,

Die Kinderaugen haben vor Freude gelacht.

Jede Gruppe hat ihr eigenes Geschenk ausgepackt,

dass war ein höchst freudiger Akt.


Erfolgreiche Bürgerwerkstatt zum Verkehrszukunftskonzept der Stadt Hachenburg

Die Stadt Hachenburg erarbeitet aktuell ein Verkehrszukunftskonzept. Dazu fand bereits im Herbst eine Bürgerwerkstatt im Vogtshof statt.

Zunächst informierte die Planungsgesellschaft RV-K aus Frankfurt am Main alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über das Vorgehen zur Erarbeitung des Verkehrszukunftskonzept. Mit dem Konzept sollen konkrete Maßnahmenempfehlungen zur Förderung des Umweltverbundes erarbeitet werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Radverkehr sowie dem Fußverkehr und der Vernetzung aktiver Mobilität mit dem Öffentlichen Personennahverkehr.

Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen Ihre Wünsche und Ideen für die Mobilitätssysteme in Hachenburg zu äußern. Auf Karten konnten thematisch sortiert nach Radverkehr, Fußverkehr und öffentlichem Verkehr Gefahrenstellen und Mängel eingezeichnet werden. An weiteren Stationen wurde im Dialog die Fragestellung „Was braucht Hachenburg in Zukunft für eine nachhaltige und attraktive Mobilität?“ diskutiert.

Die wichtigsten Themen für die Anwohnenden der Stadt Hachenburg sind zum einen die Verkehrssicherheit für Fuß- und Radverkehr, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf allen Hauptverkehrsstraßen innerorts, die gegenseitige Rücksichtnahme und die Barrierefreiheit.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt dienen dem Planungsbüro als Grundlage für die Ausarbeitung erster Maßnahmenempfehlungen. In einer weiteren Bürgerwerkstatt, die im kommenden Jahr stattfinden soll, werden diese Maßnahmenempfehlungen den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und diskutiert.


Erfolgreiche Spendenübergabe nach Sankt Martin an das Frauenhaus Westerwald

Hachenburg – Im Rahmen des diesjährigen traditionellen Sankt Martinsfestes in der Stadt Hachenburg konnte dank des Engagements zahlreicher Helfer aus Kindertagesstätten und Grundschulen ein erfreulicher Erlös erzielt werden. Der Verkauf von Martinsbrezeln, Glühwein und Punsch ermöglichte die Sammlung von insgesamt 1.000 Euro, die nun als Spende an das Frauenhaus Westerwald überreicht wurde.

Das Frauenhaus Westerwald leistet seit Jahren wertvolle Arbeit, indem es Schutz, Unterkunft und Unterstützung für Frauen und deren Kinder bietet, die von physischer und psychischer Gewalt betroffen sind. Seit der Gründung der Einrichtung haben mehr als 2.500 Frauen und Kinder Zuflucht im Frauenhaus gefunden. Die engagierten Mitarbeiterinnen des Frauenhauses stehen den Frauen und Kindern bei der Bewältigung ihrer neuen und oft schwierigen Lebenssituation zur Seite, indem sie Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Dies umfasst konkrete Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, Antragsstellungen, Begleitung zu Ämtern und Terminen sowie die notwendige psychische Stabilisierung der Frauen.

Die feierliche Spendenübergabe fand Mitte Dezember statt. Bei dieser Gelegenheit betonte Marlies Donnhauser, Vertreterin des Frauenhauses Westerwald, die große Freude der Mitarbeiterinnen über die Spende. Das Geld werde sinnvoll für sowohl neue als auch bereits laufende Projekte eingesetzt. Stadtbürgermeister Leukel und Ute Fährmann vom Familienzentrum unterstrichen die Bedeutung der Unterstützung gemeinnütziger Organisationen. Jedes Jahr dürfe sich eine andere Organisation über die Spende der Gewinneinnahmen des Martinsfestes freuen, so Leukel abschließend.


Renaturierung Oberbach und Rothenbach - Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen vor

Die Anpassung an den Klimawandel ist eine zentrale Fragestellung in der Gesellschaft. Im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ hat die Stadt Hachenburg die Handlungsmöglichkeiten zur ökologischen Stärkung der Bachläufe Oberbach und Rothenbach im Stadtgebiet vom Ingenieurbüro Planwerk Häuser aus Boppard untersuchen lassen. Die Schaffung von Grünanlagen und die Öffnung von versiegelten Flächen sowie die Verbesserung der Fließgewässer wurden hier im Detail beleuchtet. Ziel ist es, die heimische Biodiversität zu fördern und Abkühlungseffekte durch Beschattung zu schaffen. Auch die Fragestellung nach der Entwicklung der bestehenden Grünflächen zu einem zusammenhängenden Grünstreifen mit Naherholungsfunktion sollten betrachtet werden.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen nun vor, sie fußen auf den im Rahmen der Bürgerbeteiligung entwickelten Ideen und den planerischen Untersuchungen vor Ort. Bei allen Veranstaltungen kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Einladungen nach. Insgesamt stieß die Thematik auf großes Interesse in der Stadt - an dieser Stelle wird sich bei allen Teilnehmenden herzlich für Ihre Mitarbeit bedankt!

In der Perspektivenveranstaltung am 30.11.2023 wurden nachstehende Ideen (hier in Stichworten) besprochen:

  • Stärkung der Wiesenflächen zwischen Koblenzer Straße und Altstadt durch Streuobstwiesen und Feuchtwiesenbepflanzung, punktuelle Bachaufweitung des Rothenbachs durch Altarmstrukturen,
  • Möglichkeiten zur Begrünung des Festplatzes bei Erhalt der Nutzung durch Festveranstaltungen,
  • Offenlegung des bisher verrohrten Rothenbachs in der Bleichstraße und am Dorfplatz,
  • Offenlegung des Oberbachs im Sportplatzumfeld am Fuße der Böschung zum Friedhof,
  • Neues Umfeld der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule mit Möglichkeiten zur Bachoffenlegung,
  • Entsiegelung und Aufenthaltsfläche am Parkplatz am Kreisverkehr Alpenroder Straße mit Rückbau der Bachverrohrung,
  • Stärkung des Gewässerrandstreifens des Oberbachs am östlichen Ortsrand.

Im Anschluss an die Darstellung der Ideen folgte eine rege Diskussion. Die Anwesenden waren sich einig: Die dargestellten Maßnahmen würden nicht nur eine Verbesserung für die Gewässer, sondern insbesondere auch eine Verbesserung für die Naherholung und den Freizeitwert bedeuten. Insbesondere für die Bachoffenlegung in der Bleichstraße wurde vielfach betont, dass dies sicher zu einer Stärkung der Lebensqualität beitragen würde. Die Ängste der Anwesenden, kritischere Situationen im Hochwasserfall zu erzeugen, konnten ausgeräumt werden. Auch die weiteren Ideen zu Bachoffenlegungen und Umfeldgestaltungen, insbesondere beim Sportplatz sowie dem Parkplatz am Kreisverkehr Alpenroder Straße, wurden sehr positiv bewertet.

Mit der Machbarkeitsstudie haben der Stadtrat und die Verwaltung ein Instrument in der Hand, die zukünftige Entwicklung der Bachbereiche anzugehen und dauerhaft zu verbessern. Die entwickelten Ideen sollen in den nächsten Jahren mit Hilfe von öffentlichen Förderprogrammen umgesetzt werden. Hierzu werden weitere Detailplanungen erfolgen, bei welchem sich alle Interessierten wieder einbringen können. Stadtbürgermeister Stefan Leukel bedankte sich herzlich für die konstruktiven Gespräche und die Teilnahme an der Machbarkeitsstudie.


Ein spätbarocker Landesherr hält Einzug im Stadtarchiv Hachenburg

Schenkung bzw. Übergabe von Exponaten aus dem Familienbesitz Carageorge an die Stadt Hachenburg

Im Rahmen eines Termins im Rathaus der Verbandsgemeinde Hachenburg übergab die Verbandsbürgermeisterin Gabriele Greis dem Stadtbürgermeister von Hachenburg, Stefan Leukel und dem Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff zwei für die Stadt- und Regionalgeschichte bedeutsame Exponate, die vor einigen Wochen im Rahmen der von der Geschichtswerkstatt präsentierten Ausstellung zu der Publikation zu „Hanus Hachenburg. Poet, Holocaustopfer, Spross einer weitverzweigten Familie aus Hachenburg“, im Löwensaal des Vogtshofs präsentiert wurde. Frau Gisela-Renate Carageorge, geborene Hachenburg, überließ der Stadt Hachenburg einen aus Familienbesitz stammenden Gips- oder Wachsabdruck des Brustbildes von Burggraf Johann August (1714-1799), dem letzten Regenten der Reichsgrafschaft Sayn-Hachenburg, die nach seinem Ableben 1799 auf dem Heiratsweg an das fürstliche Haus Nassau-Weilburg gelangt ist und ihre Funktion als Haupt- und Residenzstadt eines eigenständigen kleinen Territoriums einbüßte. Das mit einem prächtigen Rahmen versehene Exponat hat zwischenzeitig im Stadtarchiv Hachenburg in der Perlengasse 2 einen prominenten Platz neben zahlreichen weiteren Graphiken und historischen Fotos gefunden. In die Überlieferung der saynischen Zeit betreffenden Bestand wurde ein ebenfalls von Frau Carageorge der Stadt überlassenes Exponat eingegliedert. Es handelt sich um ein Graustufenbild nach einer Originalzeichnung von 1784, das den Burggrafen Johann August an seinem Schreibtisch sitzend zeigt. Am oberen Bildrand findet sich der Abdruck des spätmittelalterlichen Siegels der Stadt Hachenburg mit lateinischer, auf die Stadtrechte verweisenden Inschrift, sowie dem von zwei Türmen flankierten Stadttor über dem das Wappenschild des Stadt- und Landesherrn mit dem zweigeschweiften saynischen Löwen platziert ist. Zu Alter und Provenienz des Bildes liegen bislang noch keine aussagekräftigen Erkenntnisse vor und das in die Komposition eingebundene Stadtsiegel an der Stelle des zu erwartenden barocken Siegels der Burggrafen von Kirchberg, Herren zu Farnroda als Inhaber der Reichsgrafschaft Sayn-Hachenburg gibt so manches Rätsel auf.

Abschließend sei Frau Carageorge nochmals recht herzlich für die Übergabe der aus Familienbesitz stammenden Stücke an die Stadt bzw. das Stadtarchiv Hachenburg gedankt, verbunden mit der Hoffnung, dass zukünftig auch weitere Dokumente, Fotos, Graphiken und Gemälde mit Bezug zur Stadt- und Regionalgeschichte, ihren Weg in das Stadtarchiv Hachenburg finden und damit den Forschenden zugänglich gemacht werden.

Dr. Jens Friedhoff; Stadtarchiv Hachenburg. Perlengasse 2. D-57627 Hachenburg (j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de)

Abb. 1: Übergabe der Exponate im Rathaus der Verbandsgemeinde Hachenburg. Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff, Verbandsbürgermeisterin Gabriele Greis und Stadtbürgermeister Stefen Leukel. Foto: VG Hachenburg 2023.


Bundesweiter Vorlesetag markiert den Auftakt für ein wegweisendes Pilotprojekt der Stadt Hachenburg

Am diesjährigen Bundesweiten Vorlesetag wurde nicht nur die fesselnde Geschichte "Im Dschungel wird gewählt" von André Rodrigues, Larissa Ribeiro, Paula Desgualdo und Pedro Markun präsentiert, sondern auch der Startschuss für ein innovatives Pilotprojekt mit dem Titel "Kinderstadtdirektor:innen" gegeben. Die Drittklässler der Grundschule am Schloss in Hachenburg erlebten gespannt die Vorstellung des Kinderbuchs im Löwensaal des Vogtshofes, wobei der „Löwe“ nicht nur im Buch eine bedeutende Rolle spielt, sondern auch als das Wahrzeichen der Stadt Hachenburg und als Figur auf dem Brunnen auf dem Alten Markt vielen Kindern bekannt ist.

Stefan Leukel, der den Bundesweiten Vorlesetag traditionell mit der Vorstellung eines Kinderbuches gestaltet, erhielt in diesem Jahr Unterstützung vom Familienzentrum und der Stadtbücherei. Dies ist jedoch nicht die einzige Veränderung – erstmals wurde mit der Vorstellung des Buches auch das Pilotprojekt "Kinderstadtdirektor:innen" ins Leben gerufen.

Die Projektleitung übernimmt das Familienzentrum, welches durch den Verein zur Förderung politischen Handelns e.V. in Bonn unterstützt wird. Bereits eine Woche nach dem Vorlesetag besuchten Referent:innen des Vereins die Grundschule am Schloss, die bereits im Sommer Interesse am Projekt zeigte und ihre dritten Klassen zur Teilnahme motivierte. Das Ziel des Projekts ist es, die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse der Kinder aktiv einzubeziehen, ihre politische Teilhabe zu stärken und ihre Meinungsbildung zu fördern.

Während der Vorstellung des Kinderbuchs wurden die Kinder bereits in die Geschichte integriert und konnten aktiv an der Dschungelwahl teilnehmen. Bürgermeister Stefan Leukel begeisterte die Kinder durch seine schauspielerische Darbietung, bei der er jedem Tier eine eigene Stimme verlieh. Von Anfang an lenkte er geschickt die Aufmerksamkeit der Kinder auf das bevorstehende Projekt und bezog sie mit einigen Fragen in das Thema Politik und Wahlen ein.

Durch das unterhaltsame Vorlesen der teilweise humorvollen Dialoge brachte Leukel die Kinder immer wieder zum Lachen und Schmunzeln. Anschließend hatten die Drittklässler die Gelegenheit, dem Bürgermeister ihre Fragen zu stellen. Dabei bewies er besonderes Fingerspitzengefühl und ging kindgerecht auf jede Frage ein.

Doch nicht nur Fragen, sondern auch eine Vielzahl von Ideen brachten Kinder zum Ausdruck. Die Diskussion darüber, wie Hachenburg noch kinderfreundlicher gestaltet werden könnte, war lebhaft und voller Kreativität.

So zum Beispiel reichte ein einziges "Kleinkinderkarussell" beim Familienfest den Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse nicht aus. Ebenso stoßen die vielen schnellen Autos mit ihren Abgasen auf Ablehnung bei den Kindern und Fahrradwege fehlen. Die Vorstellung einer zweiten Etage im Hachenburger Spielgeschäft, die den Kindern eine Indoorspielfläche bieten würde, während die Eltern einkaufen, begeisterte alle. Der Wunsch nach mehr Grün in der Stadt fand ebenfalls großen Anklang, und einzelne Kinder äußerten die Idee, mehr Bäume und Büsche zu pflanzen. Ein weiterer Vorschlag war auch die Anregung, ein Trampolin in der Stadt aufzustellen – eine Idee, die auch bei den anderen Teilnehmern auf positive Resonanz stieß.

Die Kinder zeigten sich insgesamt äußerst engagiert und erfreut darüber, dass ihre Meinungen und Vorschläge ernst genommen wurden. Der Bürgermeister lobte die Kreativität der Kinder und ermutigte sie, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen.

Diese lebendige Diskussion über kinderfreundliche Veränderungen in Hachenburg zeigt, wie bereichernd und wichtig es ist, auch die Stimmen der Kleinsten in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Ideen der Kinder tragen dazu bei, die Stadt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner attraktiver und lebenswerter zu gestalten.

Besonders begeistert zeigte sich der Stadtbürgermeister von einer Aktion, nachdem ein Kind Kritik am Müll in der Stadt und den Parkanlagnen äußerte. Gemeinsam Müll zu sammeln und diesen sichtbar und mahnend in der Stadt an einer „Girlande der Schande“ aufzuhängen, um auf das Problem aufmerksam zu machen, fand bei den Kindern großen Anklang. Sie freuen sich nun darauf, gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister Müll zu sammeln.

Die Kinder waren so begeistert von dem Projekt "Kinderstadtdirektor:innen", dass sie am liebsten sofort nach der Veranstaltung im Löwensaal eigene Wahlplakate gestaltet hätten. Sie sind gespannt auf die kommende Wahl Ende Januar, bei der sie sich wie die Tiere im Dschungel für das Amt der Stadtdirektorinnen und -direktoren zur Wahl stellen können.


Innenstadttalk – Austausch der Citymanager im Westerwald

Weg vom Kirchturmdenken und stattdessen über den Tellerrand hinausschauen – unter diesem Vorsatz haben sich die Citymanager und Citymanagerinnen der Städte Altenkirchen, Betzdorf, Hachenburg, Montabaur und Wissen gemeinsam an einen Tisch gesetzt und über aktuelle Herausforderungen, Trends und Entwicklungen gesprochen. Dabei ging es vor allem darum, sich über praktikable Lösungsansätze auszutauschen sowie gemeinsame Projekte anzustoßen. Denn in den meisten Fällen liegen an den einzelnen Standorten vergleichbare Herausforderungen vor. Und anstatt das Rad neu zu erfinden, biete es sich teilweise an, auf bestehende Lösungen und bereits etablierte Ideen zurückgreifen, so waren sich die Innenstadt-Vertreter einig.

Auch verständigte man sich darauf, dass es oftmals sinnvoller sei, spezifische Projekte aus der regionalen Perspektive anzugehen, um Ressourcen zu bündeln und kundenorientiertere Ergebnisse zu erzielen. So wurden bereits einzelne regionale Projekte genauer unter die Lupe genommen, wie beispielsweise eine standortübergreifende Immobilienplattform oder auch der gemeinsame Austausch für Marketing und Veranstaltungskooperationen.

Im nächsten Schritt geht es darum, die gemeinsamen Projektansätze zu konkretisieren und auch in nachfolgenden Treffen weiter voranzutreiben.


99.000 Euro für die Hachenburger Innenstadt

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass die Stadt Hachenburg im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ Landesmittel in Höhe von 99.000 Euro zur Entwicklung ihrer Innenstadt erhält. Das Modellvorhaben wurde seitens des Landes aufgelegt, um die Entwicklung und Umsetzung neuer und innovativer Ideen zur Stärkung der Innenstädte zu unterstützen.

„Hachenburg möchte die Fördermittel unter anderem für die Erstellung eines Zukunftskonzepts zur Neupositionierung und zukünftigen Ausrichtung der Innenstadt verwenden. Unter anderem soll für die Schwanenpassage ein multifunktionales Nutzungskonzept erarbeitet werden, das nicht nur die Attraktivität der Einkaufspassage steigern, sondern auch neue Geschäfte anziehen soll“, sagte Innenminister Michael Ebling. Zudem sei angedacht, das Engagement der Gewerbetreibenden vor Ort mit dem Kooperationsprojekt „Werbering 2.0“ zu bündeln und dadurch den Zusammenhalt untereinander zu stärken.

Auch neue Veranstaltungsformate und Mittel für weitere Begrünungsmaßnahmen sind in dem Fördervorhaben vorgesehen, ebenso wie ein umfassendes Leerstandsmanagement. „Für uns ist insbesondere die Beteiligung der Bürger und Gewerbetreibenden am Prozess wichtig“, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Citymanagerin Timea Zimmer führt dazu weiter aus: „Dazu sollen neben Einzel- und Gruppengesprächen auch neue Beteiligungsformate etabliert werden, um eine möglichst breite und fundierte Beteiligung zu erreichen.“

Nachdem zuvor bereits schwerpunktmäßig die Oberzentren und Mittelzentren gefördert wurden, hat die Landesregierung das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ 2023 um die Grundzentren erweitert. Insgesamt stehen für das Modellvorhaben Innenstadt Impulse im Jahr 2023 fünf Millionen Euro zur Verfügung. Das Land übernimmt bei den geförderten Projekten 90 Prozent der Kosten. Das Modellvorhaben Innenstadt-Impulse ist ein Beitrag zum Regierungsschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“.

„Innenstädte haben eine herausragende Funktion für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Waren und Dienstleistungen, prägen die örtliche Gemeinschaft und stärken den Zusammenhalt. Sie sind damit wichtig für die direkte Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt. Das Land wird auch in Zukunft eine bürgernahe Stadtentwicklung aktiv unterstützen“, sagte Michael Ebling. Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer freuen sich über die Unterstützung im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“. So können weitere wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt umgesetzt werden.


Dauerparkberechtigungen in der Innenstadt Hachenburg

Seit kurzem können Besucherinnen und Besucher eine Stunde lang kostenfrei in der Innenstadt parken. Samstags fallen ebenfalls von nun an keine Gebühren mehr an. Die Regelung gilt bereits für den Parkplatz am Neumarkt und das Parkhaus am Alexanderring und ist sowohl über die Park-App „EasyPark“ als auch den Parkscheinautomaten buchbar. Im Parkhaus am Johann-August-Ring ist die kostenfreie Stunde bisher nur über die Park-App von EasyPark möglich. Sobald dort neue Automaten zur Verfügung stehen, wird die so genannte Brötchentaste auch am Automaten zu finden sein. Des Weiteren wird diese Regelung stück für stück auf die Parkflächen in den „Hintergassen“, wie beispielsweise den Parkplatz am historischen Rathaus ausgeweitet. Die Gebühren hingegen bleiben unverändert und liegen nach der kostenfreien ersten Stunde weiterhin bei 50 Cent pro angefangene Stunde. Mit der Änderung der Parksatzung soll so die Innenstadt für Besucherinnen und Besucher noch leichter zugänglich sein.

In dem Zuge wurde auch die Satzung für die Dauerparkberechtigungen aktualisiert. Aus diversen Gründen mussten hier Änderungen vorgenommen werden. Die Dauerparkausweise sollen zukünftig nach zwei unterschiedlichen Varianten vergeben werden, mit dem Ziel einer fairen und transparenten Vergabe:

1. Vergabe nach personenbezogenen Kriterien

Es wird ein Kriterienkatalog mit einem Punktemodell zu Grunde gelegt, um eine faire Vergabe zu gewährleisten. Ausschlaggebend sind u.a. soziale Kriterien wie Alter oder körperliche Einschränkungen. Aber auch der Wohn- oder Arbeitsort in der Innenstadt findet Berücksichtigung, ebenso ob Parkplätze auf dem Grundstück bereits vorhanden sind oder nicht. Die Dauerparkberechtigung ist für ein Jahr mit automatischer Verlängerung gültig. Beantragt werden kann der Ausweis direkt über die Webseite der Stadtverwaltung.

2. Vergabe nach dem „Windhund-Prinzip“

Dieses Prinzip bezeichnet ein Verfahren, bei dem der Zugang zu einem nur begrenzt vorhandenen Produkt von der verwaltenden Stelle nach der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen freigegeben wird. Die Parkberechtigung wird in Form eines Monatstickets, ohne personenbezogene Informationen, angeboten und kann von jedermann gebucht werden. Sie ist nur über die Park-App „EasyPark“ erhältlich und verfällt automatisch nach Ablauf eines Monats. Dabei ist es irrelevant, ob die Buchung am Anfang, Mitte oder Ende des Monats erfolgt. Jedes Ticket ist 30 Tage gültig.

Da es aus förderrechtlichen Gründen nur ein begrenztes Kontingent an Parkausweisen gibt, die wir aushändigen dürfen, können sich alle Interessierten ab jetzt bis einschließlich 31. Dezember 2023 auf der Webseite der Stadt Hachenburg (www.hachenburg.de) für einen Ausweis bewerben. Alle Bewerbungen werden bis dahin gesammelt und nach dem oben genannten Kriterienkatalog vergeben. Bewerbungen ab dem 01. Januar 2024 kommen zunächst auf eine Warteliste.

Es können Ausweise für das Parkhaus am Alexanderring sowie das Parkhaus am Johann-August-Ring beantragt werden. Auch können Dauerparkberechtigungen für folgende Parkflächen im Bereich der Hintergassen beantragt werden: Parkplatz am historischen Rathaus (Mittelstraße), Parkplatz in der Färberstraße, Parkplatz im Johann-August-Ring, Parkplatz in der Friedrichstraße. Die genannten Parkflächen laufen alle unter dem Bereich der Innenstadt. Geparkt werden kann in diesem Fall auf allen dieser gekennzeichneten Flächen. Zusätzlich kann noch zwischen Ganztagesausweisen mit einer Gültigkeit von 24 Stunden, Tagesausweisen (7 – 19 Uhr) oder Nachtausweisen (19 – 7 Uhr) differenziert werden. Voraussetzung für den Erhalt einer Dauerparkberechtigung ist ein Bezug zum Innenstadtbereich wie beispielsweise Wohn- oder Arbeitsort. Andere Bezugspunkte wie der Besitz einer Ferienwohnung können unter Ausnahme berücksichtigt werden.

Bei Fragen können sich Interessierte gerne an die Stadtverwaltung Hachenburg werden.