Sie sind hier: Bürgerservice  >  Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen


Tag der offenen Baustelle

Am Samstag, 14. Mai 2022, fand der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Bei herrlichem Wetter fanden sich die Besucherinnen und Besucher ein, um sich ein Bild vom Fortschritt der Baustelle zum Bau eines neuen Parkplatzes am Johann-August-Ring zu machen. Die Baumaßnahme ist so weit abgeschlossen und der Parkplatz kann ab dieser Woche genutzt werden. In den kommenden Wochen wird noch die Natursteinmauer fertiggestellt sowie vereinzelte Restarbeiten durchgeführt. Im nachfolgenden Schritt sollen abschließend die Bepflanzung sowie E-Ladestationen hergestellt werden.

Den Auftakt der Veranstaltung am Samstag machten die Sechstklässler von der Bläserklasse aus der Realschule Plus. Nach der musikalischen Einführung und einleitenden Worten von Stadtbürgermeister Stefan Leukel machten sich einige der Besucherinnen und Besucher zu einem gemeinsamen Stadtsparziergang mit dem Bürgermeister auf. Dort berichtete Stefan Leukel anschaulich über die Entwicklungen im Innenstadtgebiet sowie zukünftige Vorhaben. Fotos der besuchten Schauplätze sollten die Veränderungen verdeutlichen. Auch für spontane Fragen wurde viel Raum gelassen.

Weiterhin stand für die Besucherinnen und Besucher die Verkehrswacht Montabaur mit einem kniffligen Rauschbrillenparcours sowie einem Kindergurtschlitten bereit. Letzterer simulierte einen Aufprall und sollte vor allem den kleineren Besuchern verdeutlichen, warum das Anschnallen im Kindersitz so wichtig ist. Beim Rauschbrillenparcours hingegen konnten die größeren Besucher ausprobieren, welche Korntollverluste bei gewissen Promillegrenzen drohen.

Auch die Feuerwehr Hachenburg war mit großer Mannschaft vor Ort und präsentierte eines der Einsatzfahrzeuge. Hier konnten sich die Besucherinnen und Besucher nicht nur ein Bild von der vielfältigen und zahlreichen Ausstattung eines solchen Fahrzeugs machen, die engagierten Feuerwehrmänner freuten sich auch, allerhand Fragen beantworten zu dürfen. Besonders die Kinder hatten Freude daran, das Fahrzeug von innen zu erforschen. Wenn dann auch noch der Helm der Feuerwehr aufgesetzt werden durfte, fühlte sich der ein oder andere ganz wie sein großes Vorbild.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. So wurden frische Waffeln, Bockwürstchen und eine Auswahl an Getränken an die Besucherinnen und Besucher auf Spendenbasis ausgegeben. Der Erlös in Höhe von gut 135 Euro kommt einem sozialen Projekt in Hachenburg zugute.

Damit hat die Stadt Hachenburg nun bereits zum sechsten Male erfolgreich am bundesweiten Tag der Städtebauförderung teilgenommen, der traditionell immer am zweiten Samstag im Mai stattfindet. An diesem Tag präsentieren begünstigte Städte des Förderprojekts jährlich ihre laufenden Projekte und Fördermaßnahmen. Daneben soll zudem über die vielfältigen Möglichkeiten der Städtebauförderung, auch für private Immobilieneigentümer, geworben werden.

Wer Interesse an den vielfältigen Möglichkeiten des Sanierungsprogramms hat, kann sich auch jederzeit bei der Stadtverwaltung für mehr Informationen melden.

Die Stadt Hachenburg dankt den Teilnehmenden, insbesondere der Bläserklasse, der Feuerwehr Hachenburg sowie der Verkehrswacht Montabaur für ihre Unterstützung und freut sich jetzt schon, die Besucherinnen und Besucher auch im kommenden Jahr wieder zu begrüßen.


1.Hilfe am Kind „Paula Projekt im Hachenburger Kinderhaus“

Am Mittwoch, den 06.04.2022 besuchte uns Vorschulkinder, Frau Simon vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Westerburg.

Sie fragte uns, wie wir uns verhalten, wenn sich ein Kind oder ein Erzieher / eine Erzieherin verletzt hat. Uns Kindern fielen einige Antworten dazu ein. Wir holen ein Pflaster oder Kühlkissen, trösten die verletzte Person, rufen jemanden zur Hilfe, etc.

Dann sprachen wir darüber, wie wir einen Notruf absetzen. Die Nummer können wir uns ganz einfach merken: 1 1 2, wir haben einen Mund, eine Nase und zwei Augen.

Dann hörten wir, dass es ganz wichtig ist, unsere Adresse zu kennen. So können wir im Notfall auch Zuhause den Rettungsdienst rufen und genau angeben, wo wir wohnen.

Nach dem theoretischen Teil ging es weiter mit den praktischen Übungen.

Wir klebten Pflaster auf, legten Verbände an, verarzteten unsere Kuscheltiere und auch Freunde. Danach konnten wir unsere Erzieher*innen sogar noch in die Stabile Seitenlage bringen. Das machte viel Spaß und wir fühlen uns bei der nächsten Verletzung bestimmt schon etwas mutiger, weil wir wissen was zu tun ist.

Am Ende des Vormittages bekam jedes Kind noch eine Urkunde und ein Malbuch mit Stiften.

Vielen Dank an Frau Simon für den tollen Vormittag!

Bischof zu Besuch in Hachenburg

Am vergangenen Donnerstag war Bischof Dr. Georg Bätzing aus dem Bistum Limburg zu Besuch in der Löwenstadt. Bei einem Stadtrundgang mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer informierte sich der Bischof über die aktuellen Stadtentwicklungen und Herausforderungen im Stadtgebiet. Insbesondere der Bereich der Bürgerbeteiligung und Familienfreundlichkeit lag Bischof Bätzing am Herzen. So konnte Stefan Leukel beispielsweise über die erfolgreiche Umsetzung von Projekten wie den Rundwanderwegen „Löwenspuren“ oder dem Pumptrack berichten, die nur durch das hohe Engagement der Bürgerinnen und Bürger möglich waren. Auch zukünftig ist eine breite Bürgerbeteiligung angedacht, zum Beispiel bei der Entwicklung eines Leerstandsmanagementkonzepts für die Hachenburger Innenstadt im Rahmen des Förderprojekts „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, wie Timea Zimmer berichtete. Gemeinsam wurde auch darüber beraten, wie die aktuelle Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden kann. So lobte der Stadtbürgermeister den bereits sehr guten Austausch zwischen dem katholischen sowie dem städtischen Familienzentrum und hofft auch in Zukunft auf weitere gemeinsame Kooperationen.

Auch die sichtbaren Entwicklungen im Innenstadtgebiet fielen dem Bischof positiv ins Auge. Von dem neu gestalteten Alten Markt, über den Higham Ferrers Platz am Eingang der Friedrichstraße bis hin zu den aktuellen Umbaumaßnahmen im Burggarten konnten viele Projekte beispielhaft für den Erfolg der Städtebauförderung in der Löwenstadt gezeigt werden. Fotographische Aufnahmen der Lokalitäten vor den Umbaumaßnahmen verdeutlichten die Veränderungen im Stadtgebiet.

Die Stadt Hachenburg freute sich über den Besuch und das Interesse des Bischofs und hofft auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit und Austausch mit dem Bistum.


Tag der offenen Baustelle mit buntem Programm

Am Samstag, den 14. Mai 2022 ab 10 Uhr, lädt die Stadt Hachenburg bereits zum sechsten Mal zum Tag der Städtebauförderung ein.
 

Unter dem Motto „Stadt im Wandel“ können sich alle Besucherinnen und Besucher ein Bild der aktuellen Baumaßnahmen für den Parkplatz am Johann-August-Ring machen, sich gemeinsam mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel bei einer Stadtführung über die Entwicklungen der Stadt austauschen und über die Möglichkeiten der Städtebauförderung hier in Hachenburg informieren. Und das sind nur drei der Highlights. Auch die Feuerwehr Hachenburg wird mit der Ausstellung eines Feuerwehrfahrzeugs mit dabei sein und freut sich, die Fragen von Groß und Klein zu beantworten. Für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgt die Verkehrswacht Montabaur, welche mit einem Kindergurtschlitten und einem Rauschbrillen-Parcours über die potenziellen Gefahren im Auto aufklärt. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung wird die Bläserklasse der Realschule Plus vor Ort sein.
 

Die Veranstaltung an der Baustelle für den neuen Parkplatz am Johann-August-Ring beginnt um 10 Uhr und ist bis circa 12 Uhr angesetzt. Nach einer kurzen Ansprache sind alle großen und kleinen Interessierten zu der gemeinsamen Stadtführung mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel um 10:30 Uhr eingeladen. Startpunkt ist auch hier die Baustelle des Parkplatzes am Johann-August-Ring.
 

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung einer Kreisverkehrsanlage "Borngasse/Leipziger Str./Alexanderring" ist es erforderlich, den Bereich der Einmündung der Friedrichstraße neu zu ordnen. Hierbei entfallen circa fünfzehn öffentliche Stellplätze. Diese werden durch den Bau des Parkplatzes am Johann-August-Ring ersetzt. Aktuell ist die Maßnahme noch in der Bauphase, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich bis Juni 2022. An verschiedenen Stationen in der Hachenburger Innenstadt wird Stefan Leukel die Teilnehmenden über weitere vergangene, gegenwärtige sowie zukünftige Entwicklungen im Stadtbereich informieren.
 

Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Am 14. Mai 2022 finden daher deutschlandweit Veranstaltungen unter dem Motto „Wir im Quartier“ statt. Städte und Gemeinden informieren an diesem Tag über ihre Projekte, Planungen und Erfolge – und laden dazu ein, an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mitzuwirken. Der bundesweite Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur Stärkung der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Vorhaben der Städtebauförderung.
 

Weitere Informationen unter www.hachenburg.de oder www.tag-der-staedtebaufoerderung.de sowie auf den Social Media Kanälen @stadthachenburg und @staedtebaufoerderung
 

Ein wichtiger Hinweis: Für den Zeitraum der Veranstaltung wird es eine Straßensperrung im Abschnitt des Johann-August-Rings zwischen Herrenstraße und Friedrichtstraße geben


Individuelle Sitzsäcke und Weichmöbel „Made in Hachenburg“

Mit der Weichmöbel Sitzsatz-Manufaktur kommt ein weiteres Einzelhandelsgeschäft nach Hachenburg. Inhaberin Ingrid Szperkowski hat aus ihrer Leidenschaft eine Berufung gemacht und stellt seit 2005 Weichmöbel her. Damit sind in erster Linie Sitz- und Liegemöglichkeiten aus flexiblen Materialen wie geruchlose EPS-Kugelfüllungen gemeint, die in farbenfrohe Textil- und Lederbezüge gehüllt sind. Im Standardrepertoire enthalten sind beispielsweise die beliebten Sitzsäcke in verschiedenen Größen und exklusiven Formen, aber auch bunte Sitz- und Yogakissen. Sowohl der Entwurf als auch die Fertigung der qualitativ hochwertigen Sitzmöbel werden vollständig in Handarbeit hier in Hachenburg hergestellt und nach ganz Deutschland über den Webshop verkauft. Ein spontaner Kauf vor Ort ist natürlich auch immer möglich.
 

Durch die große Auswahl aus zehn Standardfarben sowie individuellen Farben auf Anfrage sind die Weichmöbel ein ideale und bequeme Option für öffentliche Einrichtungen oder das eigene zu Hause. Exklusive Sonderanfertigungen zum Beispiel mit Logodruck oder als Sonderform sind ebenfalls möglich und damit vor allem für Firmen interessant.
 

Die Weichmöbel Manufaktur befindet sich in der Tilmannstraße 11 und hat dienstags bis freitags von 10 – 12:30 Uhr am Vormittag sowie nachmittags von 14:30 – 17 Uhr geöffnet. Am Samstag ist Ingrid Szperkowski von 10 – 14 Uhr für Kunden vor Ort. Für den Namen hat sich Ingrid Szperkowski übrigens von den wirbellosen Meerestieren wie Seeigel und Co inspirieren lassen und bezeichnet ihre Exponate daher auch als wirbellose Sitzmöbel.
 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer haben sich bei einem Besuch bereits selbst von den bequemen Sitzsäcken überzeugt und wünschen Ingrid Szperkowski einen guten Start in Hachenburg und viel Erfolg für die Zukunft.


„Wir & die Welt“ pflanzen Bäume im Hachenburger Wald

„Wir & die Welt“ so heißt das neue Hachenburger Bündnis für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Nach der Anfang April gestarteten Kartoffelaktion und dem Angebot beim Hachenburger „Früh im Jahr Markt“, haben wir uns in den Osterferien zur ersten größeren Aktion getroffen. Gemeinsam mit dem Hachenburger Revierförster und den städtischen Forstmitarbeitern haben wir uns mit vielen Kindern um unseren Wald gekümmert. Vor allem aber um den Wald für unsere Kinder.

Eine Generationenübergreifende Gruppe aus Familien, Großeltern, Kindern, Enkeln, Kindergartengruppen und Jugendlichen hat dabei fast 800 Bäume und Sträucher gepflanzt. Das Ganze nennt sich Waldrandbepflanzung und wurde durch Mittel der Aktion „Westerwald Kinder“ ermöglicht. Ein gut strukturierter Waldrand ist die ideale Voraussetzung für eine ausgewogene Artenvielfalt im und am Wald. Ein erster Schritt, um unseren geliebten Westerwald fit für die Zukunft zu machen.  Weitere Aktionen werden in den nächsten Monaten folgen, um Kindern und Familien die heimische Natur näher zu bringen und vor allem diese für die Zukunft mitzugestalten…


Mit den Hachenburger Löwenspuren ist noch Großes geplant

Sie hängen schon lange in und rund um Hachenburg, die bunten Löwentatzen in den Farben Orange, Blau und Rot. Dennoch wurde es im vergangenen Jahr sehr still um die Kleinen Wäller Rundwanderwege, denn die dem Hachenburger Löwen gewidmeten Wege erhielten einen neuen Namen: die Hachenburger LÖWENSPUREN. Die Markenbezeichnung wurde auch zugleich von der Stadt Hachenburg im Markenregister rechtlich schützen gelassen. Damit ist der Weg für einen weiteren Ausbau und Visionen rund um die Wanderwege frei.

Die Gründung der Löwenspuren führt auf eine Initiative aus dem Barcamp 2018 zurück. Seither engagiert sich eine Gruppe aus Hachenburger Bürgerinnen und Bürgern um den Aufbau, die Gestaltung und den Erhalt der Wege. Doch mit den reinen Wanderwegen soll nicht Schluss sein, denn das Ziel ist eine interaktive Gestaltung der Löwenspuren, welche generationsübergreifend verschiedene Zielgruppen anspricht. So soll jeder Löwenspur ein einzelnes Thema zugeordnet werden, welches sich interaktiv mit der Thematik auseinandersetzt. Durch analoge Anwendungen wie auch digitale Unterstützung soll Wissen rund um die Themen Natur, Biodiversität, Wasser und Artenschutz auf spielerische und informative Art und Weise vermittelt werden. Zahlreiche Ideen und Vorschläge werden dazu gerade in der Gruppe ausgearbeitet und sollen stufenweise eingeführt werden. Neben einem Quiz, sind auch Spielgeräte sowie digitale Infotafeln im Gespräch. „Wir möchten mit der Vision zum interaktiven Ausbau der Löwenspuren das Angebot für Familien aber auch für generationsübergreifende Zielgruppen erweitern und ein Alleinstellungsmerkmal für Hachenburg und die Region schaffen“, fasst Citymanagerin Timea Zimmer, die das Projekt mit betreut, das Vorhaben zusammen.

Doch bevor es so weit ist, können Besucherinnen und Besucher sich jetzt schon auf Spurensuche begeben, den Markierung folgen und die zahlreichen Landschaften, Ausblicke und geschichtlichen Stationen in und rund um Hachenburg erleben:

Alle drei Löwenspuren starten und enden im Burggarten. Gemeinsamer Schnittpunkt ist zudem der historische Marktplatz in der Hachenburger Innenstadt, der zum Verweilen, Bummeln und Genießen einlädt. Die zahlreichen Einkehrmöglichkeiten bieten außerdem eine ideale Möglichkeit zur Stärkung vor oder nach der Wanderung. Mit 6,3 km ist die orangene Löwenspur 1 der kürzeste der drei Wege und führt durch die kleine Holzbachschlucht hinunter zur Großen Nister und entlang durch das tiefgrüne Nistertal bis zur Nistermühle. Dabei wird eine durchschnittliche Fitness, feste Schuhe und Spaß an steilen Auf- und Abstiegen erfordert. An der Nistermühle wandert man hinauf zu tollen Ausblicken über die Nister. Von dort geht es durch die historische Hachenburger Innenstadt mit ihrem Alten Markt und dem Löwen zurück zum Zielpunkt des Pfades im Burggarten.

Für alle, die an der Hachenburger Geschichte interessiert sind, ist die rote Löwenspur 2 eine ideale Wahl. Mit 8 km Länge, einer wenig bis mittleren Steigung und überwiegend breiten Wegen, ist die rote Löwenspur zudem sehr gut für Kinderwägen geeignet. Durch den Burggarten und vorbei am Landschaftsmuseum führt dieser Weg auch am alten Judenfriedhof entlang zu den Bodendenkmälern in der Nähe der ehemaligen Ziegelhütte. Der Hachenburger Stadtwald ist die Heimat unterschiedlichster, faszinierender Baumarten. Ein idealer Weg, um Ruhe und Weite zu genießen. Es gibt traumhafte Aussichten auf Hachenburg und das umliegende Herz des Westerwaldes zu entdecken.

Die mit einer blauen Tatze markierte Löwenspur 3 (7,5 km) kombiniert die Ruhe des Hachenburger Stadtwaldes mit grandiosen Ausblicken in die umliegende Landschaft. Auch der älteste Hachenburger Wasserbehälter liegt am Weg und die Rothbachgrotte lädt zum Innehalten und Durchatmen ein. Im Verlauf der Strecke gibt es am sog. „Gipfelkreuz“ einen wunderbaren Blick auf Hachenburg mit seinem Barockschloss. Durch den Ortsteil Altstadt mit der Hachenburger Brauerei, Hopfengarten und historischem Eiskeller, geht es wieder zurück in die traditionsreiche Innenstadt.
 

Weitere Informationen finden alle Interessierten auch in der Tourist-Information Hachenburger Westerwald (Perlengasse 2). Die Infobroschüren rund um die Kleinen Wäller stehen voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte zur Verfügung.

www.westerwald.info/spazierwanderwege.html


Zwischen Shabbat und Party

Präsentation eines Films von Christian Gropper und Barbara Struif im Rahmenprogramm der Ausstellung 1700 Jahre Jüdisches Leben

Am Abend des 11. April 2022 fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Ausstellung
1700 Jahre Jüdisches Leben“.
Die als Wanderausstellung vom Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz konzipierte und vom Stadtarchiv Hachenburg um einen regionalen Schwerpunkt zu Hachenburg ergänzte Exposition im historischen Vogtshof bot den passenden Rahmen für die Präsentation eines bemerkenswerten Filmprojekts des Darmstädter Filmemachers Christian Gropper und seiner Frau, Barbara Struif.
Vorgestellt wurde der erst vier Wochen zuvor in Darmstadt uraufgeführte Film
AUF DAS LEBEN. Junges jüdisches Leben in Deutschland“.
Im Mittelpunkt des Films steht der Alltag von fünf jungen jüdischen Menschen aus Darmstadt zwischen „Boxclub und Synagoge, Instagram und Koscher Life, Schabbat und Party“. Der Filmemacher Christian Gropper und die Co-Produzentin Barbara Struif, Tochter des GWH-Vorsitzenden Bruno Struif, dem für die Bereitstellung des Films zu danken ist, begleiteten ihre Protagonisten auf einer Fahrt nach Berlin, wo sie sich gemeinsam auf eine Entdeckungsreise durch das jüdische Kulturleben begeben haben und in einen Dialog mit der jüdischen Geschichte und Gegenwart getreten sind. Einer Begrüßung durch den Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff folgte eine Einführung in das Filmprojekt durch Regina Klinkhammer, Vorstandsmitglied der Geschichtswerkstatt Hachenburg. Im Anschluss an die Vorführung bestand die Möglichkeit zur Diskussion des beeindruckenden Films, dem eine breite Resonanz zu wünschen ist. Abschließend sei an dieser Stelle nochmals der Geschichtswerkstatt Hachenburg für die Einbindung des Films in das Rahmenprogramm der Ausstellung gedankt.
 

Die Exposition „1700 Jahre Jüdisches Leben. Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“ ist noch bis zum 24. April 2022 im Löwensaal des Vogtshofs zu sehen.

Als Begleitpublikation zur Ausstellung kann das H. 10 der Schriften des Stadtarchivs Hachenburg “Jüdisches Leben in Hachenburg. Geschichte – Orte – Personen“ zum Preis von 7 € bei der Touristinformation Hachenburger Westerwald in der Perlengasse 2 sowie im örtlichen Buchhandel erworben werden.

 

Abb. 1: Freuen sich über die Filmpräsentation „AUF DAS LEBEN. Jüdisches Leben in Deutschland“. Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff, Mitglieder des Vorstands der GWH Regina Klinkhammer, Sabine Herrmann und Verena Kauschka.

 

Abb. 2: Plakat zur Ausstellung „1700 Jahre Jüdisches Leben“.


Die Stadt Hachenburg räumt auf und viele packen mit an!

Am Samstag, den 09. April haben sich gut 40 Bürgerinnen und Bürger an der Aktion Saubere Landschaft beteiligt und achtlos in die Landschaft geworfenen Müll und Unrat beseitigt. Leider ist auch in diesem Jahr wieder eine ordentliche Menge zusammengekommen.

Besonders die zahlreichen Zigarettenkippen in der historischen Innenstadt verärgern. Durch das Kopfsteinpflaster können diese nicht immer im Zuge der regelmäßigen Reinigung mit der Kehrmaschine beseitigt werden. Dabei lassen sich die wahllos auf den Boden geworfenen Zigarettenstummel so einfach vermeiden, da sich fast immer ausreichend Mülleimer in unmittelbarer Nähe befinden. Daher hier der dringende Appell an alle Raucherinnen und Raucher ihren Anteil an einer sauberen Heimat zu leisten und die ausgebrannten Zigaretten ordnungsgemäß zu entsorgen.

Ein weiteres trauriges Augenmerk viel vor allem auf die Westumfahrung der Löwenstadt. Neben Plastiktüten, Masken und auch hier Zigaretten, mussten unsere Helferinnen und Helfer vor allem Imbisstüten und Becher einer ansässigen Fast-Food-Kette entsorgen.

„Es ist wirklich traurig zu sehen, wie einige wenige unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Umwelt umgehen und ihren Müll sprichwörtlich aus dem Fenster werfen“, resümiert Stadtbürgermeister Stefan Leukel den Tag und ergänzt: „Die illegale Beseitigung von Abfällen ist übrigens grundsätzlich als Verstoß gegen das Abfallrecht zu sehen und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.“

Die kreisweite Aktion Saubere Landschaft findet jährlich statt und soll das Bewusstsein zur Müllvermeidung in der Umwelt steigern. Ein Dankeschön an alle Freiwilligen, die sich beteiligt haben. Vor allem auch an die vielen Helferinnen und Helfer des SG Müschenbach-Hachenburg, der Kirmesgesellschaft Hachenburg e.V. und des DJK Marienstatt zusammen mit den Pumptrack-Kids, die auch wieder mit dabei waren. Und natürlich auch einen Dank an die Hachenburger Brauerei für die Getränkespende.

 


Neueröffnung Nena‘s Naschwerk

Postfiliale eröffnet in der Tilmannstraße

Mit Nena‘s Naschwerk hat sich Nena Heuser einen Traum erfüllt. Wie viele kann auch sie den verführerischen Gummibärchen kaum widerstehen, also beschloss sie ein Geschäft zu eröffnen, welches das Naschen ohne schlechtes Gewissen ermöglicht. Denn Nena Heuser legt vor allem ein Augenmerkt auf Nachhaltigkeit und gesünderes Naschen. So enthalten die Süßigkeiten deutlich weniger Zucker, sind mit natürlichen Zutaten gemacht und teilweise vegan. Beim Kauf einzelner Päckchen wird im Gegenzug sogar eine neue Blumenwiese für Bienen angelegt.

Neben liebevoll verpackten Gummibärchen und Bonbons, hat sie auch Riegel, Tees und Präsentkörbe im Angebot. Die Produkte sind daher auch ideal zum Verschenken oder doch zum selbst Genießen.

Verbunden hat Nena Heuser ihr Geschäft mit dem Angebot einer Postfiliale. So werden alle klassischen Services der Post, vom Brief verschicken, über Paketannahme bis zu den Postfächern, angeboten. Ein kleines Sortiment an typischen Produkten wie Briefumschläge gibt es ebenfalls vor Ort. Genauso zu finden sind Postkarten. Auch hier versucht sie auf Plastikverpackungen zu verzichten und möchte das Angebot noch ausweiten.

Gemeinsam mit drei Angestellten und ihrer Mutter Gaby Heuser hat Nena Heuser mit dem Standort in der Tilmannstraße 3 bereits die zweite Filiale eröffnet. Die Postfiliale sowie Nena’s Naschwerk ist montags bis freitags durchgehend von 9 bis 17 Uhr geöffnet sowie samstags von 9 bis 12:30 Uhr.

Die Stadt Hachenburg heißt Nena Heuser in der Löwenstadt herzlich willkommen und wünscht viel Erfolg sowie einen guten Start.


Ausbau des „Disch“ durch Stadtrat genehmigt

Nachdem vor 4 Jahren die neu gestaltete Ortsdurchfahrt feierlich eröffnet wurde, kommt es nun auch zur Umgestaltung des „Disch“ in unserem Ortsteil. Auf alten Bildern der Chronik des Ortsteils Altstadt sieht man einen Brunnen auf dem Platz im Kreuzungsbereich von Rheinstraße, Lindenstraße und Steinebacher Straße, im dörflichen Sprachgebrauch nur „Disch“ genannt.

Erzählungen Altstädter Mitbürgern zufolge stand dort in früheren Zeiten ein Tisch, auf dem die Altstädter Landwirte ihre Milchkannen abstellten. Diese wiederum wurden dann durch die Fahrer der Molkerei geleert.

 

Heute ist dort, nach dem Abriss des Hauses Steinebacher Straße 2, ein geschotterter und unansehnlicher Platz, der hauptsächlich als Parkraum genutzt wird. In mehreren Sitzungen des Ortsbeirates, erstmals bereits im Jahr 2017, und nach einem Ortstermin mit dem städtischen Bauausschuss im letzten Jahr wurde nun, in der letzten Sitzung des Stadtrates über die weitere Gestaltung des Platzes entschieden und die nötigen Haushaltsmittel bereitgestellt.

 

Der Antrag für die Umgestaltung des „Disch“ kam aus dem Ortsbeirat, der auch die Entwurfsskizze den städtischen Gremien vorgelegt hat. Ein besonderer Dank gilt hier Frau Kerstin Eiteneuer, Mitglied des Ortsbeirats Altstadt, die die abgebildete Skizze entworfen hat. So in etwa könnte der neue „Disch“ aussehen. Hierzu wird der Brunnen, der in früheren Jahren auf dem „Highham-Ferrers-Platz“ stand, mit neuer Technik versehen. Er findet nach Fertigstellung des „Disch“ eine neue Verwendung bei uns in der Altstadt. Die Idee hierzu hatten bereits im Jahr 2017 die ehemaligen Verantwortlichen Anne Nink für die Altstadt und Charly Röttig als Stadtbürgermeister von Hachenburg. Auch ihnen sei hier gedankt.

 

Weiterhin sollen durch Pflanzflächen, Beleuchtung und Ruhebänke ein Platz entstehen, der zum Verweilen einlädt. Vielleicht entwickelt sich dort künftig ein Treffpunkt für Rentner, Jugendliche und/oder andere Mitbürger*innen aus unserem Ortsteil.

 

Wir hoffen nun, dass die Baumaßnahmen bald beginnen.  Es wäre wünschenswert, wenn wir schon an der Kirmes 2022 am neuen „Disch“ vorbeigehend den Ekel der Altstädter Kirmesgesellschaft abholen können.


Mit dem „Früh-im-Jahr-Markt“ 2022 nach langer Pause endlich wieder in eine neue Marktsaison

Zusammen mit der Stadt Hachenburg und dem Veranstalter Meyer Eventgastronomie aus Neuwied rief der Werbering in diesem Jahr zum ersten Markt in Hachenburg. Den ließen sich viele Menschen auch nicht entgehen. Zu manchen Stoßzeiten erinnerten die Besucherströme sogar an die Zeiten von 2019. Auch viele der Markt- und Einzelhändler waren sehr zufrieden und freuten sich nach zwei langen Jahren Pause über die einlaufenden Umsätze in den Kassen.

Nach einem überraschenden Wintereinbruch am Samstag mussten die Händler die Flächen vor den Ständen erstmal vom Schnee befreien. Auch unser schöner Löwe war mit einer weißen Haube bedeckt. Dass die winterlichen Temperaturen die Hachenburger Besucherinnen und Besucher jedoch nicht aufhalten können zeigte dann der Sonntag. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich hunderte von Besuchern in der historischen Innenstadt ein, um das rege Markttreiben zu erleben.

Von Wollsocken über Schmuck, Handwerkskunst, Osterdekoration und Stahlwaren bin hin zu Bonbons und Lebkuchenherzen waren viele Stände vertreten. Wieder mit dabei war auch die Familie Reifenberg aus Gehlert. Dort gab es regionale Nudelprodukte, Bioeier und Biohonig. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Hier wurden Feinkostprodukte zum „Mit-nach-Hause-nehmen“ angeboten, ebenso wie Imbissangebote zum Direktverzehr von der klassischen Bratwurst, Reibekuchen, Champignons oder Backfisch bis hin zu Crêpes.

Es war an alle gedacht worden. Auf die kleinen Besucher wartete das Karussell am Alten Markt sowie bunte Luftballons. Die Tennisabteilung des TUS Hachenburg stelle sich sogar mit einer kleinen Mitmach-Aktion vor.

Was natürlich nicht fehlen durfte war die schon traditionelle Eibuy-Osterauktion. Dort konnte auf bunte Ostereierpaletten und attraktive Gutscheine lokaler Unternehmen geboten werden. Die Erlöse von insgesamt 350 EUR kamen dem Frauenhaus Westerwald zugute. Zu guter Letzt verteilten in diesem Jahr auch wieder die fleißigen Osterhasen bunte Eier an die Besucher.

 

Foto: Claudia Oehl


Mit Meer & Genuss kommt das Nordseefeeling nach Hachenburg

Mit ihrem neuen Restaurant und Feinkostgeschäft „Meer & Genuss“ wollen die beiden Eigentümer Hans-Jürgen und Kerstin Klein das Sylter Urlaubsgefühl nach Hachenburg bringen. Als gelernter Koch konnte Hans Jürgen Klein selbst viele Jahre Erfahrung auf der Nordseeinsel sammeln, bevor es die beiden in den Westerwald verschlagen hat. „Wir wollten frischen Wind mitbringen und haben uns ein Konzept überlegt, dass offene Lücken im Angebot schließen soll. Daher haben wir uns die beiden Bereiche „Meer“ und „Genuss“ vorgenommen. Mit einem täglich wechselnden und frischen Fischangebot wollen wir echte Genussmomente schaffen. Zusätzlich bieten wir aber auch weitere Feinkostprodukte wie selbstgemachte Dips und Antipasti, Sylter Produkte sowie eine sorgfältige Auswahl an verschiedenen internationalen Weinen an. Mit selbstgemachten Törtchen, Kuchen und kleinen Nachspeisen ist auch für das Süße danach gesorgt.“, beschreibt Kerstin Klein das Konzept des neuen Restaurants mit Außerhausverkauf in der Schwanenpassage. Frische und lokale Produkte sind den beiden dabei besonders wichtig. Zudem sind alle angebotenen Speisen hausgemacht. Sollte mal nicht der Lieblingsfisch dabei sein, nehmen Hans-Jürgen und Kerstin Klein auch jederzeit Wünsche an. So ist zum Beispiel demnächst auch ein Austern- und Hummerabend geplant. Der Schwerpunkt soll aber auf dem Mittagstisch liegen. Neben zwei bis drei täglich wechselnden Tagesgerichten werden auch Fischbrötchen, frische Salate oder Platten (Käse-, Wurst- und Fischplatten) geboten. Letztere stehen auch am späten Nachmittag mit einem Glas Wein als Aperitif zur Verfügung. Das Speiseangebot wird täglich auf Instagram veröffentlicht. Wer lieber etwas zum Frühstücken allein oder mit Freunden und Familie sucht wird beim Meer & Genuss ebenfalls fündig. Übrigens, für alle die keinen Fisch mögen, haben Hans-Jürgen und Kerstin Klein auch immer eine Alternative parat.

Das Restaurant und Feinkostgeschäft hat dienstags bis samstags von 9 – 18 Uhr geöffnet und befindet sich in der Schwanenpassage (Wilhelmstraße 4) in der Hachenburger Innenstadt.

Wir wünschen Hans-Jürgen und Kerstin Klein alles Gute und viel Erfolg!


Angebote der Begegnung mit unseren Gästen aus der Ukraine

Das Städtische Familienzentrum Hachenburg plant derzeit Angebote der Begegnung mit unseren Gästen aus der Ukraine, um die Menschen und Familien bei uns willkommen zu heißen.

Wir wünschen uns, Bürger*innen unserer Gemeinde ehrenamtlich mit einzubeziehen, um gemeinsam Unterstützung, Begleitung und Zusammenhalt zu signalisieren.

 

Wen wir brauchen:

 

Menschen mit…

… offenem Herzen,

… entsprechenden Sprachkenntnissen,

… Transportmöglichkeiten für mögl. Ausflüge,

…  Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingshilfe,

… generellem Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit,

… Unterstützungsinteresse jeglicher Art,

… u.ä.

 

Wir freuen uns, über eine rege Kontaktaufnahme von allen, die uns unterstützen möchten!

Denn,Zusammen ist man weniger allein!

 

Euer Team vom Städtischen Familienzentrum Hachenburg

 

Kontaktaufnahme:

E-Mail: familienzentrum@hachenburg.de

Handy: 0151-73062321


Neue Stühle für die Friedhofshalle am Steinweg

Im Rahmen der derzeit laufenden Sanierungsmaßnahmen am Friedhof am Steinweg konnte nun auch die stark in die Jahre gekommene Bestuhlung in der Friedhofshalle ausgetauscht werden. Da bei den alten Stühlen die Sitzkissen verschlissen, die Gestelle zum Teil schadhaft und darüber hinaus keine Stühle mit Armlehnen für ältere und beeinträchtigte Menschen zur Verfügung standen, war eine Neuanschaffung geboten.

Neben der bereits erfolgten Sanierung der Friedhofshalle und den derzeit stattfindenden Außenarbeiten wurde ein weiterer Schritt umgesetzt, um dem Friedhof sein würdiges Erscheinungsbild zurückzugeben.

Bei den derzeit laufenden Bauarbeiten werden die Wege und Plätze für eine altersgerechte und barrierefrei Nutzung erneuert. Kleinere Platzanlagen sollen zudem den Austausch miteinander ermöglichen und einzelne Sitzplätze einen Rückzugsort zur Trauer und zum Gedenken bieten. Mit dem Erhalt des alten Baumbestandes und einer Ergänzung bzw. Erneuerung der Bepflanzung soll daneben der Parkcharakter weiter betont werden.


Leseförderung trotz Pandemie: Emil Zierold gewinnt den Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb 2021/22

Wie bereits im letzten Jahr musste der oder die beste Vorleser*in des Westerwaldkreises auf digitaler Ebene bestimmt werden. Im Herbst hatten fünfzehn Schulen ihren Vorlesechampion ermittelt und zur Teilnahme auf Kreisebene registriert. Für den Kreisentscheid zeichneten die Teilnehmer*innen ihren Vorlesebeitrag auf, um ihn anschließend über das Video-Portal des Wettbewerbs hochzuladen.

Auf die Live-Atmosphäre vergangener Jahre mussten in diesem Jahr sowohl die Teilnehmer als auch die fünfköpfige Jury leider noch einmal verzichten. Die jungen Vorleser meisterten ihre Aufgaben trotzdem mit Bravour und die Juroren, aus den Bereichen Schule, Pädagogik, Journalismus, Buchhandel und Bibliothek kommend, konnten sich über viele spannende Videos mit großartigen Buchvorstellungen und Vorlesebeiträgen freuen. Motivation und Lesefreude war den Teilnehmer*innen deutlich anzusehen und zu hören. Bei den von den Vorlesenden ausgewählten Büchern handelte es sich in diesem Jahr um einen bunten Mix aus aktueller Kinder- und Jugendliteratur. Mit „Wunder“ von R. J. Palacio und „Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft“ von Anna Ruhe gingen gleich zwei Bücher zweimal an den Start.

Den Wettbewerb für sich entscheiden konnte Emil Zierold vom Peter-Altmeier-Gymnasium in Montabaur mit seiner Interpretation aus dem Buch „Wunder“. Platz zwei belegte Loi Li, die ebenfalls den Titel „Wunder“ von R. J. Palacio für Ihren Beitrag ausgewählt hatte. Sie besucht das Gymnasium im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen. Den dritten Platz erreichte Jana-Maria Rahn von der Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod mit Ihrer Lesung aus dem Buch „Die Duftapotheke“ von der Autorin Anna Ruhe.

Die Stadtbücherei Hachenburg gratuliert als Organisator des Kreisentscheides allen Teilnehmern und stellt die Urkunden und Buchpreise auf postalischem Wege zu. Emil Zierold erhielt seinen Preis im Rahmen eines Pressefototermins persönlich überreicht. Für ihn geht der digitale Wettbewerb weiter, denn er ist nun für den Bezirksentscheid in Koblenz qualifiziert. Dort muss er sich mit einem neuen Buch von einem anderen Autor*in präsentieren.

 

In die Vorlese-Entscheide der Städte und Landkreise zogen in diesem Jahr bundesweit mehr als 6.000 Schulsieger ein, 480.000 Kinder nahmen insgesamt am 63. Vorlesewettbewerb teil. Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/ Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale. Weitergehende Informationen zum Wettbewerb unter www.vorlesewettbewerb.de

 

Foto

 

Marion Röttig, Emil Zierold, Stadtbürgermeister Stefan Leukel


„Früh im Jahr Markt“ mit verkaufsoffenem Sonntag

(02. und 03. April 2022)

Nach zwei Jahren Pause startet die Stadt Hachenburg mit dem „Früh im Jahr Markt“ plus verkaufsoffenem Sonntag mit frischem Schwung in die Marktsaison 2022.

Besucher können sich am 02. und 03. April auf ein buntes Markttreiben und verlängerte Öffnungszeiten am Samstag und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der historischen Innenstadt freuen. Ein reichliches Speisen- und Getränkeangebot sorgt für das leibliche Wohl und an die Kinder ist mit einem Karussell gedacht. Vielleicht hüpft sogar der Osterhase mal über den Alten Markt. Dabei darf auch die traditionelle Ei-buy Aktion des Werberings nicht fehlen. Zudem wird es für die Besucherinnen und Besucher bunte Ostereier in den Geschäften geben. Weiterhin wird sich der TUS Hachenburg mit einer kleinen Aktion am „Früh im Jahr Markt“ beteiligen.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer freuen sich mit Meyer Eventgastronomie einen starken Partner für die Organisation des beliebten Traditionsmarktes gefunden zu haben, der in diesem Jahr erstmalig die Durchführung übernimmt. „Gerade nach der langen Zeit, in der solche Veranstaltungen leider nicht möglich waren, können wir in diesem Jahr wieder auf ein weitgehend normales Veranstaltungsjahr hoffen“, so Stefan Leukel. In diesem Zusammenhang kündigt Timea Zimmer an, dass im Sommer zwei neue Veranstaltungsformate geplant sind: „Mit dem Food & Beer Festival im Juli und einem Wine & Beats Fest im September wird der Alte Markt zu einer perfekten Kulisse zum Schlemmen, Shoppen und Genießen.“ Darüber hinaus laufen die Planungen für das Löwenfest, den Katharinenmarkt sowie den Hachenburger Weihnachtsmarkt bereits auf Hochtouren.

Der „Früh im Jahr Markt“ ist samstags und sonntags ab 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der Markt wird unter den zu dem Zeitpunkt gültigen Corona-Auflagen stattfinden. Eine Absage aufgrund des Pandemiegeschehens, sowie mögliche Änderungen und Anpassungen aufgrund der jeweiligen Lage hält sich der Veranstalter vor.


Öffentliche Bekanntmachung Friedhof am Steinweg

Einebnen, bzw. Nachkauf von Grabstätten auf dem Friedhof Steinweg

Das Grab ist ein wichtiger Erinnerungsort für die Hinterbliebenen. Doch mit Ablauf der Ruhezeit läuft auch das Nutzungsrecht für eine Grabstätte aus. Nach Ablauf dieser Ruhezeit bietet die Stadt Hachenburg zwei Möglichkeiten für Wahlgräber an. Entweder lassen die Angehörigen ihr Nutzungsrecht erneuern oder das Grab wird aufgelöst. Bei einer Grabauflösung wird die Ruhestätte durch die Angehörigen oder durch ein durch sie beauftragtes Unternehmen abgeräumt und eingeebnet.

Handelt es sich um ein Reihengrab besteht keine Möglichkeit der Verlängerung, sondern es muss eine Abräumung und Einebnung erfolgen.

Der Nutzungsberechtigte wird gebeten, das auf dem Grab befindliche Grabmal, Einfassung und Einfriedung innerhalb von 3 Monaten zu entfernen, da sie sonst durch die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten beseitigt werden und in das Eigentum der Stadt Hachenburg übergehen.

 

Die nachstehenden aufgeführten Reihengräber müssen eingeebnet werden, da die Ruhefrist abgelaufen ist:

Sektion

Grabnummer

Name

8a

5

Margaretha Prutscher

8a

6

Eberhard Rust

 

Bei nachstehenden aufgeführten Grabstätten ist das Nutzungsrecht abgelaufen. Da die Adressen der Nutzungsberechtigten selbst unbekannt bzw. nicht mehr zu ermitteln (evtl. verstorben) sind, wird gemäß § 24 der gültigen Friedhofssatzung der Stadt Hachenburg bekannt gemacht, dass diese Gräber eingeebnet werden, falls sie nicht innerhalb von 3 Monaten entsprechend der satzungsgemäßen Bestimmungen angelegt und ein gärtnerisch gepflegtes Bild bieten, sowie eine Nutzungsverlängerung bei der Stadtverwaltung Hachenburg, Perlengasse 2 beantragt wurde.

 

Sektion

Grabnummer

Name

8

144

Helene und Sylvester Meister

 

Sollten noch Fragen offenbleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Stadtverwaltung Hachenburg

Perlengasse 2

57627 Hachenburg

Tel.: 02662/ 958341

k.henrich@hachenburg.de


Öffentliche Bekanntmachung Friedhof am Steinweg

Einebnen von Grabstätten auf dem Friedhof Steinweg

Das Grab ist ein wichtiger Erinnerungsort für die Hinterbliebenen. Doch mit Ablauf der Ruhezeit läuft auch das Nutzungsrecht für eine Grabstätte aus.
 

Handelt es sich um ein Reihengrab besteht keine Möglichkeit einer Verlängerung, es muss eine Abräumung und Einebnung erfolgen.
 

Der Nutzungsberechtigte wird gebeten, das auf dem Grab befindliche Grabmal, Einfassung und Einfriedung innerhalb von 3 Monaten zu entfernen, da sie sonst durch die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten beseitigt werden und in das Eigentum der Stadt Hachenburg übergehen.
 

Bei nachstehenden aufgeführten Grabstätten ist das Nutzungsrecht abgelaufen. Da die Adressen der Nutzungsberechtigten selbst unbekannt bzw. nicht mehr zu ermitteln (evtl. verstorben) sind, wird gemäß § 24 der gültigen Friedhofssatzung der Stadt Hachenburg bekannt gemacht, dass diese Gräber eingeebnet werden, falls sie nicht innerhalb von 3 Monaten entsprechend der satzungsgemäßen Bestimmungen angelegt und ein gärtnerisch gepflegtes Bild bieten.
 

Sektion

Grabnummer

Verstorbene

7

96

Adele Schwartz

7

100

Emilie Müller

7

103

Maria Degentech


Sollten noch Fragen offenbleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Stadtverwaltung Hachenburg

Perlengasse 2

57627 Hachenburg

Tel.: 02662/ 958341

k.henrich@hachenburg.de


D-Haus in Altstadt eröffnet unter dem Namen „Casa Alice“

Auch Kegelbahn kann wieder genutzt werden

Seit dem 22.12.2021 wird die Gaststätte „D-Haus“ im Ortsteil Altstadt durch Familie Ventura unter dem Namen „Casa Alice“ als Ristorante-Pizzeria betrieben. Die Eröffnung fand in stillem Rahmen unter den Angehörigen und Freunden der Familie Ventura statt.

Familie Ventura kommt aus Windeck und hat sich mit dem „Casa Alice“ im Ortsteil Altstadt den Traum einer eigenen Gaststätte erfüllt. Frau Concetta Ventura verwöhnt die Gäste mit exzellenten italienischen Speisen, während die Söhne Salvatore (Salvo) und Dino sowie der Ehemann Agatino Ventura den Service übernehmen und die Besucher des Restaurants bewirten.

 

Ab Sommer soll auch der Saal vom „Casa Alice“ für die jüngere Generation geöffnet werden, die sich dort bei guter Musik und kleinen Speisen mit ihren Freunden treffen können.

 

Ebenfalls ist die Kegelbahn im „D-Haus“ ab sofort wieder in Betrieb. Gerne nimmt Familie Ventura Reservierungswünsche entgegen und freut sich auf viele Kegelclubs in ihrem Haus. 

 

“Casa Alice“ ist täglich von 18:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, sonntags zusätzlich von 12:00 bis 14:30 Uhr. Montags hat das D-Haus/„Casa Alice“ Ruhetag. Tischreservierungen sind unter der Telefonnummer 02662/9498944 möglich.

 

Ortsvorsteher Detlef Nink überreicht zusammen mit der Hachenburger Citymanagerin Timea Zimmer ein Begrüßungsgeschenk und wünscht Familie Ventura viel Erfolg und viele Gäste im „Casa Alice“. Detlef Nink zeigt sich erfreut über einen gastronomischen Betrieb, der eine Bereicherung für den Ortsteil Altstadt darstellt und mit besonderen Speisen aufwartet.