Sie sind hier: Bürgerservice  >  Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen


Altstädter Christkindlmarkt muss abgesagt werden

Traditionelle Veranstaltung im Ortsteil Altstadt fällt aus. Christkindlmarkt-to-go Pakete im Angebot

Leider kann auch der traditionelle Christkindlmarkt im Ortsteil Altstadt nicht stattfinden. Die zu erfüllenden Auflagen gemäß der 12. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz lassen eine Durchführung in der gewohnten Form und Tradition leider nicht zu. Bis zur letzten Änderung der Verordnung hatten die Initiatoren ein Konzept erarbeitet, dass einen Christkindlmarkt, wenn auch in kleinerer Form ermöglicht hätte. Die nun geltenden Auflagen sind mit diesem Konzept leider nicht mehr zu erfüllen. Nach einschlägiger Beratung hat sich Orga-Team entschlossen, ähnlich dem „Kermes daheim“ Paket der Hachenburger Kirmesgesellschaft ein „Christkindlmarkt-to-go-Paket“ zusammen zu stellen.

Am 1. Adventwochenende können die Pakete beim Gasthaus „Zum Stern“ in Altstadt zum Preis von 25,- € erworben werden. Auch eine Kinderedition für die kleinen Besucher des Christkindlmarktes werden zum Preis von 10,- € angeboten. Die Ausgabe erfolgt am Samstag den 28.11.2020 und Sonntag den 29.11.2020 am Zugang zum Biergarten (Zelt). Als Auflage der Verwaltung wird um Terminabsprache zur Abholung der Pakete gebeten. Die telefonische Bestellung der Pakete können Sie telefonisch 0160/8535051 oder per E-Mail unter info@christkindlmarkt-altstadt.de abgeben.  

Der Vorstand des „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“ betont, dass die kompletten Einnahmen aus dem Verkauf der Pakete in gewohnter Form wohltätigen Zwecken zugleitet wird.

Als Ortsvorsteher von Altstadt bin ich zum einen traurig, dass der Christkindlmarkt Altstadt in diesem Jahr ausfallen muss, aber gleichzeitig froh und stolz über die Ideen des „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“, dass sie ihre Ziele als gemeinnütziger Verein erfüllen können. Gleichzeitig können die Bürger und Bürgerinnen mit dem Kauf der Pakete einen eigenen Christkindlmarkt zu Hause genießen.

Deshalb meine Bitte an Sie: Unterstützen Sie den „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“ und kaufen Sie eines der Pakete. Details zur Bestellung entnehmen Sie bitte dem gesonderten Artikel des „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“ unter der Rubrik „Aus Vereinen und Verbänden“ im letzten INFORM vom 20.11.2020.

Ich wünsche Ihnen, liebe Altstädterinnen und Altstädter eine ruhige und besinnliche Adventszeit. Bleiben Sie gesund!!!

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt

 


Nikolausfeier für die Kinder im Ortsteil Altstadt fällt aus

Päckchen für die Kinder im Ortsteil Altstadt werden vorbereitet

Auch die traditionelle Nikolausfeier im Saal des Gasthauses „Zum Stern“ muss in diesem Jahr leider wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Wie bereits viele andere Veranstaltungen kann auch der mittlerweile zum Jahresprogramm gehörende Besuch des Nikolaus und die Vorführung des Puppenspielers Wolfgang Feder aus Neuwied im Ortsteil Altstadt nicht stattfinden.

Um den Kindern im Ortsteil Altstadt trotzdem an diesem Tag eine kleine Überraschung zukommen zu lassen, ist mit Unterstützung des „Christkindlmarkt Altstadt e.V.“ geplant, ein kleines Nikolauspaket zu füllen.

Die Eltern der Kinder (bis max. 4. Schuljahr) werden gebeten Anfragen für ein Nikolauspaket an altstadt@hachenburg.de oder telefonisch unter 02662/4413 (ab 16:30 Uhr) zu richten.

Die Ausgabe/Verteilung der Pakete erfolgt am Nikolaussonntag 06.12.2020. Fleißige Helfer werden die Pakete vor die Tür legen, damit die Kinder am Nikolausmorgen bereits ihre Überraschungspakete in Empfang nehmen können.

 

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt


Werner A. Güth Stadtbücherei: Der Film zur Rallye Hachenburg-Dakar-Banjul ab jetzt bei uns zur Ausleihe!

2018 bestritten die sechs Westerwälder des Rallyeteams „Hachenburger Frischlinge“ mit ihren drei aufbereiteten Fahrzeugen die abenteuerlichen 8.000 km von Hachenburg nach Banjul in Gambia. Mit ihrer Mission „HILFE erfahren“ wurde ein Schulbau in Gambia finanziert sowie weitere Unterstützung nach Afrika gebracht.

Jetzt übergaben uns die Frischlinge drei DVDs mit dem Film zur Rallye, der unter anderem auch im CINEXX Hachenburg gezeigt wurde. Das Bezwingen des imposanten Atlasgebirges, die Durchquerung der Einöde der Sahara, die beeindruckende Fahrt durch die Savanne des Senegals bis in das kleinste Land Afrikas – nach Gambia – sind nur einige Highlights. Der Film zeigt viele spannende Momente, tiefgehende Emotionen und Szenen zum herzhaften Lachen. Gleichzeitig regt er auch zum Nachdenken an. Ein authentischer und unterhaltsamer Filmgenuss für Groß und Klein, bei dem ALLE – auch in Corona-Zeiten – auf Fernreise gehen können. Der Film steht ab sofort zur Ausleihe zur Verfügung.


Erste Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof im Steinweg fertig gestellt

Im Laufe dieses Monates wurden die ersten Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof am Steinweg erfolgreich abgeschlossen. Dazu gehörte unter anderem die stark renovierungsbedürftige Friedhofshalle. Durch einen Wasserschaden im Dachstuhl konnte der Baubeginn vorzeitig starten, wodurch die Bauabschnitte im Bereich des Daches ebenfalls früher fertig gestellt werden konnten als ursprünglich geplant war.

So wurden marode Bereiche des Daches aufwendig saniert. Dazu gehörte unter anderem die Nivellierung der südlichen Dachfläche über dem Haupteingangsbereich, welche nicht nur mittig durchgebogen war, sondern auch an der Seite stark abgesackt war. Die steilen Dachflächen an den nach Norden ausgerichteten Gebäudeteilen sind mit Naturschiefer belegt, während die restaurierten Dachabschnitte aufgrund der flacheren Neigung mit einem speziell beschichteten Aluminiumdach belegt wurden, dessen Optik dem Naturschiefer gleicht. Im Zuge der Einrüstung des Gebäudes wurde auch die Halle frisch gestrichen und der Sockel saniert. Besonders erfreut zeigte sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel, dass im Rahmen der Ausschreibungen ortsansässigen Unternehmen der Zuschlag für die Arbeiten erteilt werden konnte.

Zurzeit findet noch die Reparatur der Windbänder an den historischen Fenstern der Friedhofshalle statt. Diese dienen der Stärkung der Fenster bei starken Windböen. Zusätzlich werden die Stahlriemen der Buntglasfenster einen frischen Anstrich erhalten.

Gefördert werden die Sanierungsarbeiten über den Investitionsstock des Landesministerium des Inneren und für Sport. Der Investitionsstock verhilft Kommunen, dringende Projekte durch finanzielle Unterstützung zu ermöglichen.

Im nächsten Schritt sollen Sanierungsarbeiten im Bereich der Wegflächen stattfinden sowie die Bestuhlung der Friedhofshalle erneuert werden. Auch werden demnächst Restaurierungsarbeiten an den Natursteinstufen der Treppe am Haupteingang vorgenommen.


Stadtkernsanierungsprogramm verhilft Hachenburger Traditionsrestaurant zu neuem Glanz

Mitte September wurde das Restaurant „Da Peppe“ am Alten Markt für aufwendige Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Nun ist die beliebte Hachenburger Pizzeria fast fertig. Im Rahmen eines Besuchs durften sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel zusammen mit Timea Zimmer (Citymanagement) und den Experten für das Stadtkernsanierungsprogramm Katrin Lück und Michael Jahn selbst ein Bild von den abgeschlossenen Umbaumaßnahmen machen.

Das gesamte Interior wurde im Zuge dessen erneuert und erscheint nun im modernen Stil mit liebevollen Details. Einzelne Akzente geben dabei nicht nur Rückschlüsse auf die italienischen Wurzeln der Eigentümer, sondern auch auf die jetzige Heimat, den Westerwald. So wurde beispielsweise das Bruchsteinmauerwerk freigelegt und mit heimischen Accessoires und Materialien gearbeitet. Die Inhaber sind aber ganz die alten geblieben und begrüßen auch in Zukunft wieder mit viel Leidenschaft und Herzblut ihre Gäste.

Unterstützt wurde der Umbau durch das Stadtkernsanierungsprogramm für private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Das Programm ermöglicht privaten Investoren und Immobilieneigentümern eine finanzielle Förderung für aufwendige Umbau- und Renovierungsarbeiten im ausgewiesenen Stadtgebiet. Dies soll dem Erhalt des historischen Stadtbilds dienen und den traditionellen Charakter der Stadt wahren. Im Zuge dessen wurden so bereits zahlreiche Bauten in der historischen Innenstadt saniert.

Das Programm basiert auf einer Initiative des Landesministerium des Inneren und Sport in Kooperation mit der Städtebauförderung. Michael Jahn (MAP Consulting GmbH) und Katrin Lück (Verbandsgemeinde Hachenburg) stehen gerne als Ansprechpartner für etwaige Vorhaben zur Verfügung.

Foto (v.l.n.r.): Stefan Leukel, Fam. Cofone, Katrin Lück und Michael Jahn


Expertenbegehung im Burggarten

Bei einem Besuch von Volker A. Bouffier (Foto: Mitte), Experte für die Anlage von Arboreten, konnten Stadtbürgermeister Stefan Leukel (Foto, rechts), Citymanagerin Timea Zimmer und Katrin Lück (Foto: links), zuständig für Denkmalpflege und Stadtkernsanierung, zahlreiche Informationen rund um die Baumarten im Hachenburger Burggarten erfahren. Der zentral gelegene Landschaftspark führt zahlreiche Raritäten in seinem Bestand. So zählt beispielsweise die alte Eibe im Landschaftsmuseum zu einem der ältesten Bäume Deutschlands und soll vielleicht sogar ins Nationalerbe aufgenommen werden. Auch heimische Arten wie die Ulme waren lange Zeit häufige Vertreter in dieser Region, bis sie durch den Klimawandel und dessen Folgen zunehmend verschwanden. Einige wenige verbliebende Exemplare lassen sich noch im Burggarten finden. Aber auch seltene Exponate wie die Japanische Sicheltanne sind dort vertreten.

Im kommenden Jahr soll der Burggarten aufwendig saniert und umgebaut werden um zukünftig einen noch größeren Mehrwert für die Hachenburger Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. So rät Volker Bouffier alte Geschichtsakten und Bildaufnahmen zu sichern und anhand dieser das ursprüngliche Aussehen des Burggarten zu wahren. Dabei empfiehlt er zudem insbesondere eine reiche Biodiversität im Baumbestand mit starken Akzenten für heimische Baumkulturen zu schaffen. Aber auch Sichtachsen und Beet-Anlagen können das Erscheinungsbild attraktiver gestalten ohne den ursprünglichen Charakter zu beeinträchtigen. So könnte der Burggarten auch zukünftig eine imagetragende Rolle für die Stadt und Region übernehmen und dabei nicht nur für Touristen und Bürger eine wichtige Anlaufstelle sein. Auch soll der Burggarten nach dem Umbau besonders für Schulklassen und Kindergärten wertvolle didaktische und pädagogische Inhalte bieten.


Ortstermin in der Steinebacher Straße

Verkehrsberuhigende Maßnahmen sollen zeitnah umgesetzt werden

Am 09.11.2020 kam es auf Anregung eines Anwohners zu einem weiteren Ortstermin in der Steinebacher Straße im Ortsteil Altstadt. Zusammen mit Herrn Hippenstiel (Verkehrsdezernent der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises), Herrn Wagner (LBM Diez, MSM Hachenburg), Frau Arndt (Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg) berieten Ortsvorsteher Detlef Nink und Stadtbürgermeister Stefan Leukel über Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung. Auch soll auf das Parkverhalten in der Straße Einfluss genommen werden. Ein im Frühjahr erstelltes Parkkonzept für die Steinebacher Straße wurde in die Überlegungen mit einbezogen. Letztendlich kam man überein, die Straße mit wechselseitigen Parkbuchten zu markieren. Hierdurch soll eine Geschwindigkeitsreduzierung für die Ortsdurchfahrt erzielt werden.

Beginnend ab der Steinebacher Straße 23 werden bis zum Ortsausgang (letzte Parkbuchten vor dem Haus Steinebacher Straße 48) jeweils rechts- und linksseitig Parkbuchten in Längsrichtung der Straße auf die Fahrbahn eingezeichnet. Hierdurch soll bewirkt werden, dass sich durchfahrende Fahrzeuge erheblich langsamer fortbewegen. Die Einteilung der Parkbuchten erfolgte in Rücksprache und nach Wünschen der anwesenden Anwohner. Die Maßnahme ist zunächst für zwei Jahre vorgesehen und kann danach, sofern erforderlich korrigiert werden.

 

HINWEIS: Nach Fertigstellung der Parkbuchten ist das Parken nur noch innerhalb der Markierungen zulässig. Ein Parken außerhalb der Markierungen kann zu einem Ordnungsgeld führen.


Corona: Aufruf zur Solidarität mit unseren Einzelhändlern und Gastronomen

Für uns steht die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger an oberster Stelle. Daher bitten wir Sie, die neuen Regelungen des Bundes und der Länder zur Bekämpfung des Coronavirus zu beachten. Es kommt jetzt auf uns alle an, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und so unsere Liebsten zu schützen. Bitte verzichten Sie daher auf private Feierlichkeiten und beschränken Sie den Kreis der Kontakte auf ein Minimum.

Wir möchten aber auch auf die aktuelle Lage vieler Einzelhändler, Gastronomen, Kulturschaffenden und vieler anderer, von der Krise betroffener Betriebe, aufmerksam machen. Einige von ihnen kämpfen jetzt schon mit Existenznöten. Deswegen haben wir ein paar Tipps für Sie:

  • Kaufen Sie Lokal und unterstützen Sie den lokalen Einzelhandel.
  • Schenken Sie Ihren Mitarbeitern für ausgefallene Weihnachtsfeiern Gutscheine für das entsprechende Restaurant.
  • Nutzen Sie lokale Liefer- und Abholservices in den Gastronomiebetrieben (Informationen hierzu finden Sie auf unserer Webseite)
  • Auch viele Geschäfte bieten mittlerweile Liefer- und Abholservices an.

Dieser zweite Lockdown hat gravierende Auswirkungen für uns alle. Wir rufen daher zur Solidarität mit den Gewerbetreibenden auf und bitten um Ihre Unterstützung.

Bitte bleiben Sie gesund!


Bootsweiher Hachenburg ist zu verpachten

Der derzeitige Pachtvertrag für den Bootsweiher läuft zum 31.12.2020 aus.
Eine Neuverpachtung ist somit zum 01.01.2021 möglich.
Wer Interesse hat, setzt sich bitte mit der Verbandsgemeindeverwaltung,
Herr Kriebeling, unter der Telefonnummer 02662-801194 o.
per Email: a.kriebeling@hachenburg-vg.de, in Verbindung.


Volkstrauertag am 15. November 2020

Der Volkstrauertag ist ein Blick in die Vergangenheit – ein Blick auf Soldatengräber. Er ist den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften gewidmet. In der Gegenwart soll er zum Frieden ermahnen. Wir stehen in der  Verpflichtung alles zu tun, damit nicht erneut Menschen Opfer von Kriegen und Gewalt werden.

Die Corona-Pandemie stellt uns alle in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Dies betrifft auch die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Volkstrauertages. Um Infektionsgefahren zu vermeiden, kann die Gedenkfeiern leider nicht wie gewohnt stattfinden. Wir bitten hier um Ihr Verständnis.

Zu den Ritualen des Volkstrauertags gehört die Kranzniederlegungen. Dieses Ritual möchte die Stadt Hachenburg trotz der Pandemie aufrechterhalten. Daher werden die Kränze der Landesregierung Rheinland-Pfalz und der 2. Kompanie des Sanitätsregiments 2, Rennerod,  persönlich durch den Stadtbürgermeister Stefan Leukel an den Ehrengräbern auf dem Friedhof Steinweg und ein Kranz der Stadt Hachenburg in der Altstadt niedergelegt.

Die Stadt Hachenburg spendet den Betrag für einen weiter angedachten Kranz an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

 

Menschen, die man vergisst, sterben ein zweites Mal.

jüdisches Sprichwort


Erinnerung an den Judenpogrom am 09. November 2020 in der Stadt Hachenburg

Vor über 80 Jahren brannten überall in Deutschland die Synagogen, Juden wurden überfallen und misshandelt, selbst vor Mord wurde nicht zurückgeschreckt. Ein großer Teil der Bevölkerung sah tatenlos oder sogar billigend zu. Die Reichspogromnacht markiert den Auftakt zum schlimmsten Völkermord in der Geschichte, auch hier in Hachenburg. Dazu möchte ich kurz aus der Geschichte der Stadt Hachenburg berichten, wie es Dr. Stefan Grathoff im gleichnamigen Buch beschreibt:

 

„Am Abend des 9. November nutzte NSDAP-Ortsgruppenführer Wilhelm Dressel eine Parteikundgebung im Westendsaal, um erneut gegen „jüdische Verbrecherbuben“ Stimmung zu machen. Natürlich ging er auch auf das Attentat in Paris ein, bei dem Tage zuvor ein jugendlicher Jude den dortigen Gesandtschaftsrat erschoss, nachdem er erfahren hatte, dass seine Eltern vertrieben worden waren. Diese sinnlose Verzweiflungstat wurde von „SA“ und „SS“ als Aufhänger für die folgenden gewaltsamen Übergriffe auf Juden im ganzen Reich genommen.

 

Wohl im Anschluss an die Veranstaltung im Westendsaal verwüsteten und plünderten SA-Leute die Synagoge am Alexanderring.

 

Am folgenden Tag, so schilderten es Augenzeugen, drangen SA-Männer und Hachenburger Bürger in die Wohnungen der noch etwa 25 zu dieser Zeit in Hachenburg lebenden jüdischen Familien ein. Unter Schlägen, Stiefeltritten und Beschimpfungen trieben sie die Opfer, Erwachsene wie Kinder, durch die Straßen der Stadt.

 

Vor allem in der Wilhelmstraße standen viele Schaulustige, darunter Schulkinder, die angeblich eigens früher schulfrei bekommen hatten, um an diesem beschämenden Schauspiel teilnehmen zu können. Einige Hachenburger schauten entsetzt und voller Scham weg, andere schienen mit den Quälereien, Beschimpfungen, Fußtritten, Witzen und Spucktiraden durchaus einverstanden gewesen zu sein. Weiterhin berichteten die Augenzeugen, dass einige von ihnen sogar halfen, auf ihre jüdischen Nachbarn einzuprügeln, sie zu bespucken und zu verhöhnen.

 

Doch es gab auch Menschen, die von den Ereignissen angewidert waren: Pater Gabriel (genannt Buschmann) scheute sich nicht, am nächsten Tag vor seinen Schülern von der „schwärzesten Nacht in Deutschland“ zu sprechen. Was folgte waren viele weitere der schwärzesten Tage und Nächte in unserer Geschichte.

 

Die Zahl derer, die ihre Scham über die Behandlung ihrer jüdischen Mitbürger nicht offen zu äußern wagten, sondern aus berechtigter Angst vor den lebensbedrohlichen Folgen für sich und ihre Familien schwiegen, lässt sich heute wohl nicht mehr feststellen. Diese Mischung aus Akzeptanz des nationalsozialistischen Gedankenguts und fehlender Zivilcourage erklärt die Passivität, die große Teile der Bevölkerung angesichts der Diskriminierung und schließlich der Vertreibung ihrer jüdischen Mitbürger erfasst hatte.“

 

Auf Grund der aktuellen Situation kann in diesem Jahr leider keine gemeinschaftliche Gedenkveranstaltung an die Novemberpogromnacht stattfinden. Hier hoffe ich auf Ihr Verständnis und bitte Sie gleichfalls, das Geschehen an die grausamen Taten in der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die Bereitschaft und die geplanten Beiträge an die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus und Fachoberschule (FOS) – Hachenburger Löwe – (RS plus) und der Grundschule Altstadt mit ihren Lehrern Heike Fiedler und Thomas Krings, die auch in diesem Jahr die Gedenkveranstaltung mitgestalten wollten.

In Vertretung aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hachenburg werde ich einen Kranz an der Gedenktafel vor dem Vogtshof sowie weiße Rosen an den 42 Stolpersteinen niederlegen. Die weißen Rosen sollen ein Symbol für Zivilcourage und Widerstand gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass sein, nicht nur im politischen, sondern auch im alltäglichen Leben. Sie sollen ein Zeichen für ein friedliches Miteinander, für unsere Freiheit und für unsere demokratischen Werte sein.
 

Stefan Leukel

Stadtbürgermeister

 

 

 

Zum 9. November

 

Als sie die Juden holten

Martin Niemöller

 

Als die Nazis die Kommunisten holten,

habe ich geschwiegen,

ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,

habe ich geschwiegen,

ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,

habe ich geschwiegen,

ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie die Juden holten,

habe ich geschwiegen,

ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten,

gab es keinen mehr,

der protestieren konnte.

 

Wir gedenken der Toten an dem Tag des 9. November. Es war für alle ein grausamer Tag, an dem die Menschlichkeit mit Füßen getreten wurde. Heute darf dieser Tag nicht in Vergessenheit geraten, besonders weil einige nicht verstehen, was die Geschichte uns als Auftrag für die Gegenwart mitgegeben hat.

Aus Anlass der Ermordung von jüdischen Bürgern sind in der jüngsten Vergangenheit in Hachenburg deshalb 42 Stolpersteine verlegt worden, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Sie wurden an den Orten verlegt, an dem die Mitmenschen wohnten und lebten. Sie wurden aus ihren Lebensträumen gerissen. Mit ihrer Deportation wurde ihr Leben auf grausamste Art beendet.

Wir wollen gegen Menschenfeindlichkeit, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus protestieren, bevor es keiner mehr kann.
 

Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 10b

Realschule plus und FOS Hachenburger Löwe


Hachenburger St. Martins-Lichter

St. Martin wird dieses Jahr anders ablaufen als gewohnt. Ein Virus verhindert große Feiern, den bekannten Martinsumzug und das gemeinsame Singen.

Nichtsdestotrotz haben sich die drei Hachenburger Familienzentren (Familienzentrum der Stadt Hachenburg, Katholisches Familienzentrum, Ev. Familienzentrum „Miteinander“) etwas Schönes einfallen lassen, um dennoch gemeinsam das Martinsfest erleben zu können. Die Idee entstand in Anlehnung an die Aktion „#stmartin2020“ des Bistums Limburg.

Alle Familien der vier Hachenburger Kindertagesstätten, der Kath. Kita Don Bosco in Luckenbach, sowie alle Grundschulen und Förderschulen der Stadt haben in diesem Jahr zwei Lichtertüten und die dazugehörigen LED-Teelichter bekommen, mit der Aufforderung, diese nach eigenem Geschmack bunt zu gestalten. Eine der beiden Tüten ist für die Familien bestimmt und die andere soll an einen lieben Menschen oder jemanden, der einsam, traurig, krank oder besorgt ist, verschenkt werden. So soll ganz wie beim heiligen St. Martin geteilt und somit Freude verschenkt werden.

Die leuchtenden St. Martins-Lichter werden dann in der Woche vom 8. bis 15.11. jeden Abend um 18:00 Uhr gut sichtbar ins Fenster gestellt. Wer also in dieser Zeit abends spazieren geht, kann sich an den Lichtern erfreuen und trotz Corona das „Wir“ an St. Martin erleben.

 

                                                             

                                                                                                                                        Ev. Kindertagesstätte und Familienzentrum

                                                                                                                                               - MITEINANDER - Hachenburg

                                                                                                                                                                        

           


Stadtbücherei Werner A. Güth unterstützt Aktion zugunsten der Unnauer Patenschaft

Nur noch acht Wochen bis Weihnachten. Wie wäre es, diesmal etwas zu verschenken, mit dem man nicht nur Freude bereiten, sondern auch anderen Menschen ein besseres Leben ermöglichen kann? Diese Gedanken hatte die in Hachenburg lebende Malerin Dr. med. Bingül Bilsev. „Ich habe häufig über die Hilfsangebote der Unnauer Patenschaft gelesen und möchte diese gute Sache gerne unterstützen“.

Vom 28. Oktober bis 12. Dezember 2020 besteht in Hachenburg die Möglichkeit, etwas Besonderes für eine gute Sache zu erwerben. Ausgestellt und versteigert werden in der Stadtbücherei Werner A. Güth 22 Bilder der seit vielen Jahren in Hachenburg lebenden Malerin Dr. med. Bingül Bilsev.

Bei den Kunstwerken der in der Türkei geborenen Hobbymalerin, die viele Jahre bis zu ihrer Pensionierung im Hachenburger Krankenhaus als Anästhesistin und Chefärztin tätig war, handelt es sich um farbenprächtige Acrylbilder auf Leinwand unterschiedlicher Größe. In ihnen verbinden sich Farben in einem harmonisch ausgewogenen Wechselspiel von großer Leuchtkraft. Florale Gemälde bilden den Schwerpunkt. Aber auch Liebhaber von Landschaftsbildern beispielsweise mit Motiven aus der Toskana können hier fündig werden.

Interessierte haben die Möglichkeit, direkt beim Besuch der Ausstellung ein Angebot zum Erwerb eines oder mehrerer Bilder abzugeben. Corona-bedingt findet keine Vernissage statt. Angebote werden schriftlich in eine dafür vorgesehene Box abgegeben. Der jeweils für ein Bild Meistbietende erhält den Zuschlag.

Mit dem kompletten Erlös der Auktion bedacht werden soll auf ausdrücklichen Wunsch der Malerin die „Unnauer Patenschaft zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher e.V.“, die die Aktion auch durchführen wird. Nachfolgend können die Bilder jederzeit angeschaut und hier ebenfalls Gebote abgegeben werden.

Bei der Unnauer Patenschaft handelt es sich um einen seit 1986 als gemeinnützig anerkannten Verein, der direkt und unbürokratisch von Krebs sowie anderen schweren und schwersten Krankheiten betroffenen Kinder und Jugendlichen, sowie deren Familien hilft und unterstützt. Denn längst nicht alle Aufwendungen, die im Rahmen einer solchen Erkrankung entstehen, werden von den Krankenkassen oder sozialen Trägern übernommen. Verbessert werden etwa die Aufenthaltsbedingungen bei den langwährenden, schwierigen Therapien in den Kliniken, womit die Überlebenschancen der Betroffenen erhöht werden können. In den Therapiepausen wird den kranken Kindern mit ihren Eltern ein kostenlosen Familienerholungsaufenthalt ermöglicht, in den für diesen Zweck gebauten Fachwerkhäusern in Kundert (Kroppacher Schweiz) und dem Haus in Eichenstruth (bei Bad Marienberg). Alle bei der Auktion erzielten Einnahmen – wie auch alle Spendengelder – kommen ohne einen Cent Abzug bei den betroffenen Kindern und ihren Familien an. Die Mitglieder der Unnauer Patenschaft sind ehrenamtlich und unentgeltlich für die Hilfsbedürftigen tätig.


Erste Crowdfunding-Aktion der Stadt Hachenburg mit großem Erfolg beendet

Ganz nach dem Motto „Viele schaffen mehr“ konnten mit über 220 Einzelspenden mehr als 9.000 EUR für den Bau eines Pumptracks in Hachenburg eingesammelt und die erste Crowdfunding-Aktion der Stadt Hachenburg mit großem Erfolg abgeschlossen werden. Jede Erst-Spende ab einer Spendenhöhe von 5 Euro wurde dabei durch das Co-Funding der Westerwald Bank mit 10 Euro unterstützt.

Zum Abschluss der Aktion gab es nun die obligatorische Scheckübergabe von Stephan Zorn, dem Leiter des Marktbereichs Hachenburg der Westerwald Bank an die Pumptrack-Kids und Stadtbürgermeister Stefan Leukel.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel bedankte sich herzlich bei allen Spendern und der Westerwald Bank, die damit einen Baubeginn noch in diesem Jahr ermöglicht hätten. Die Resonanz auf die Crowdfunding-Aktion und die große Spendenbereitschaft hätten gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger hinter diesem innovativen Projekt für die Kinder und Jugendlichen aus Hachenburg und der Umgebung stünden. Mit Hilfe der Spenden konnte darüber hinaus der städtische Finanzierungsanteil an den Baukosten des Pumptracks deutlich reduziert werden.

Abschließend konnte Leukel den anwesenden Kindern und Jugendlichen noch erfreut mitteilen, dass die Bauarbeiten mit den Pumptrack-Designern von RadQuartier am 9. November beginnen und voraussichtlich bereits im Laufe des Novembers abgeschlossen sein sollen.


Café Klein: Martina und Hans Weller in den Ruhestand verabschiedet

Mit der Schließung des Traditions-Cafés „Café Klein“ verabschiedet sich die Stadt Hachenburg von Martina und Hans Weller und wünscht den beiden einen erholsamen und verdienten Ruhestand, vor allen Dingen aber Gesundheit.

Zu diesem Anlass hatte Pia Hüsch-Schäfer, Erste Beigeordnete der Stadt, den Konditormeister und seine Frau am vergangenen Sonntag besucht und Ihnen herzlichst für die über Jahrzehnte tolle Bewirtung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Besucherinnen und Besucher der Stadt gedankt.

Das Café Klein ist fester Bestandteil des Alten Marktes und auch über die Grenzen des Westerwaldes hinaus bekannt. Nach der Übernahme hat Familie Weller das Café Klein traditionell und mit viel Liebe zum Handwerk weitergeführt.

Auch in Zukunft soll ein Café in dem historischen Gebäude Gäste willkommen heißen. Ein Umbau des Gebäudes soll zudem einen barrierefreien Zugang der Besucher ermöglichen. Nähere Details folgen


Klausurtagung des Ortsbeirates

Vereine und Interessengruppen werden gebeten, Platzbedarf zu melden

 

In der Ortsbeiratssitzung am 08.10.2020 wurde beschlossen, dass der Ortsbeirat in einer Klausurtagung einen Antrag vorbereitet und beschließt, der dem Stadtrat und den städtischen Gremien vorgelegt wird. In dem Antrag wird die Situation um den Ende dieses Jahres endenden Vertrag zur Nutzung des „Sternsaales“ und die weitere Vorgehensweise behandelt. Es sollen Vorschläge erarbeitet und nach Alternativen gesucht werden. Auch soll geprüft werden inwieweit das bisherige „Vereinshaus Altstadt“ weiter genutzt werden kann.

Um den genauen Platzbedarf in den Antrag mit einzubeziehen, werden sämtliche Altstädter Vereine und Interessengruppen gebeten, ihre Wünsche mitzuteilen. Die Meldung sollte eine Übersicht der Sitzungen und Zusammenkünfte sowie die Anzahl der Personen umfassen, die daran teilnehmen. Das Ergebnis soll in der Klausurtagung in die Raumbedarfsliste mit einbezogen werden.

Die Meldungen bitte per E-Mail an altstadt@hachenburg.de oder telefonisch unter 02662/4413 beim Ortsvorsteher einreichen.

 

 

Detlef Nink,

Ortvorsteher Altstadt


Brennholzbestellung Stadt Hachenburg

Der Borkenkäferbefall der Fichte und die daraus resultierende Schadholzmenge ist nach wie vor sehr hoch.
Daher wird in diesem Jahr ausschließlich Fichte in Selbstwerbung als Brennholz zur Verfügung stehen.
Die gewünschte Brennholzmenge wird ab 5fm oder einem Vielfachen (also10,15,20 fm) gerückt am Weg bereit gestellt.

Preis: 25,00 €/ fm

Holzzuteilung voraussichtlich März/ April 2021

Die Aufarbeitung/ Abfuhr muss bis zum 31.05.2021 abgeschlossen sein.

Anmeldeschluss für die verbindliche Bestellung ist der 16.11.2021

Die Wälder im Bereich des Forstamtes Hachenburg sind nach dem Qualitätssiegel PEFC oder FSC zertifiziert.

  1. Die Aufarbeitung im Wald ist nur noch für den Selbstwerber möglich, der den Befähigungsnachweis für den Umgang mit der Motorsäge (Motorsägenführerschein) vorlegen kann.
  2. Die Motorsägen dürfen ausschließlich mit Sonderkraftstoff (Aktylatbenzin) mit zugelassenen, biologisch abbaubarem Motorsägekettenöl betrieben werden. Andere Kraft-/ Schmierstoffe sind nicht mehr zulässig.

Der Waldbesitzer ist verpflichtet, diese Regelung zu überwachen.
 

Brennholz-Anmeldungen bitte bei:
 

Stadtverwaltung Hachenburg, - Vorzimmer Kati Henrich - ,

Perlengasse 2, Tel.: 02662/ 9583-41  Fax : 9583-42 oder per

e-mail: k.henrich@hachenburg.de

Öffnungszeiten: Mo- Fr 9.00- 12.00 Uhr und Mo 14.00-18.00 Uhr

 

Forstrevier Hachenburg                                                   Dieter Volkening, Revierleiter


Hachenburg baut seine Kommunikationswege aus

Die Stadt Hachenburg informiert seine Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über die lokale Presse und die eigene Webseite über die aktuellen Geschehnisse in der Stadt.

Um in Zukunft moderne und alternative Kommunikationswege auszubauen, wird zudem die Nutzung der Sozialen Medien intensiviert. Dies soll helfen, eine schnellere und zielgruppenspezifischere Kommunikation zu ermöglichen. Insbesondere jüngere Bürgerinnen und Bürger können über diese Wege besser erreicht werden. Zusätzlich sollen neben aktuellen Themen auch vereinzelte Kampagnen gestartet werden. Die Kampagne „Gesichter der Stadt“ beispielsweise beabsichtig die Vorstellung verschiedener Persönlichkeiten, Unternehmer*innen und engagierter Bürger*innen.

Vorrangig werden die Kanäle Facebook und Instagram genutzt. Weiterhin werden selbstverständlich alle relevanten Inhalte auch auf den etablierten Kommunikationswegen veröffentlicht.

Sowohl die Kampagnen als auch die Berichterstattung haben das Ziel, Hachenburg als attraktiven Standort und Heimat zu präsentieren.


„Rothbachfreunde Altstadt“ feiern Jubiläum

Am 23.09.2020 trafen sich die „Rothbachfreunde Altstadt“, um ihr 25-jähriges Jubiläum in einem gemütlichen Beisammensein zu feiern. Zusammen mit ihren Frauen und den Frauen der ehemaligen Mitglieder, die leider nicht mehr unter uns weilen, ging es zunächst zusammen mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel durch den Bierpark der Westerwald-Brauerei. Im Anschluss saß man im Wintergarten des Gasthauses „Zum Stern“ zusammen und ließ sich von Wirt Frank Simon kulinarisch verwöhnen.

Was im Jahr 1995 mit einer Planwagentour von noch rüstigen Rentnern aus dem Ortsteil Altstadt begann, entwickelte sich zu einem regelmäßigen Treffen der Freunde. Schnell hatte man das erste Projekt, den Bau eines Stegs entlang der Rothbach im Bereich „Kahlars“ ausgewählt und ging zügig an die Umsetzung. Doch damit war es nach der Fertigstellung nicht getan. In den Folgejahren waren die aktiven Rentner unermüdlich in der Umsetzung ihrer Ideen zur Verschönerung und Pflege der Landschaft tätig.  1997 wurde die Rothbach-Grotte errichtet, die sich heute großer Beliebtheit nicht nur bei Wanderern erfreut. Es folgten beispielsweise Bau und Errichtung des „Bergkreuz“ am Weg Richtung Grillhütte, die Restaurierung des „Arnold-Abels-Denkmal“ an der Steinebacher Straße/Lange Schneise, die Restaurierung des „Steinernen Kreuz“ bei der Fa. Westerwald-Elektrotechnik und Bau und Aufstellung einer Vielzahl von Ruhebänken in den Wäldern rund um unseren Ortsteil Altstadt. Aber auch Projekte außerhalb des Ortsteils wurden verwirklicht. Das Dach des Aussichtspunktes „Helenenruh“ oberhalb des Wohngebietes Rothenberg wurde durch die Rothbachfreunde erneuert und im Quellgebiet des Rothbaches ein Hinweisschild errichtet.

Eine besondere Ehre wurde den „Rothbachfreunden Altstadt“ an der Hachenburger Kirmes 2007 zu Teil, als sie als erste Gruppe überhaupt als „Bürger des Jahres“ geehrt wurden.

Als Ortsvorsteher des Ortsteils Altstadt möchte ich mich bei Euch, liebe „Rothbachfreunde“, für euer außergewöhnliches Engagement zum Wohle unseres Ortsteils und unseren Wäldern bedanken.

Im Namen des Ortsbeirates von Altstadt und der Einwohnerinnen und Einwohner von Altstadt wünsche ich Euch viel Gesundheit und Wohlergehen für Eure Zukunft. VIELEN DANK!!!

 

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt

 

Foto: Röder-Moldenhauer (www.roemo.de)


Sankt Martin 2020

Der Herbst hat begonnen und einer der vielen traditionellen Termine in dieser Zeit ist das St. Martinsfest. Seit diesem Jahr liegt die Planung des St. Martinsumzugs in Obhut des Familienzentrums der Stadt Hachenburg. Ein herzlicher Dank an die Kolleginnen und Kollegen der Hachenburger Kulturzeit für die Organisation in den vergangenen Jahren.

Durch die COVID-19-Pandemie können wir das St. Martinsfest, wie wir es kennen, leider nicht durchführen. Deshalb haben sich die drei Familienzentren innerhalb der Stadt Hachenburg (Kath. Familienzentrum, Ev. Familienzentrum, städtisches Familienzentrum) eine kleine Alternative überlegt. Zurzeit laufen die Planung in vollem Gange. Seien Sie gespannt auf ein anderes aber ebenso lichtreiches St. Martinsfest.

Eine ruhige und entspannte Herbstzeit Ihnen allen.

Bilge Özcan
(Koordinatorin) und das Team des Familienzentrum der Stadt Hachenburg


Die Grundschule Atzelgift-Streithausen gewinnt in diesem Jahr den Lesesommer-Wanderpokal

Dem Aufruf der Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg als Klassenverband beim Lesesommer teilzunehmen, um den Lesesommer-Wanderpokal zu gewinnen, folgten insgesamt 14 Schulklassen der Verbandsgemeinde Hachenburg. Alle teilnehmenden Klassen fieberten dem Ende des Lesesommers entgegen, um zu erfahren, welche Klasse in diesem Jahr den gefüllten Pokal bekommt. Die Überraschung und Freude war bei den Schülern der Grundschule Atzelgift-Streithausen riesig, als sich herausstellte, dass die 2. Klasse (vor den Ferien Klasse 1) mit insgesamt 67% erfolgreicher Beteiligung gesiegt hat.

Alle Schulklassen 1 bis 4 in der Verbandsgemeinde Hachenburg erhielten auch in diesem Jahr wieder eine Einladung der Bibliothek, sich am diesjährigen Lesesommer als Schulklasse für den Lesesommer-Wanderpokal zur bewerben. Ziel des Wettbewerbs war es, dass möglichst viele Schüler und Schülerinnen einer Klasse als erfolgreiche Teilnehmer am Lesesommer teilnehmen.

Am 14. September war es dann soweit. Alle Schüler der zweiten Klasse einschließlich der Klassenlehrerin Frau Süß besuchten morgens die Bücherei, um dort ihren Lesesommerpokal in Empfang zu nehmen. Büchereimitarbeiterin Tanja Wolf überreichte den Pokal feierlich. Als der Deckel des Pokals von der Klassenlehrerin gelüftet wurde, strahlten alle Gesichter und ein „Oh“ und „Lecker“ war von allen Seiten zu hören.
Die Grundschüler waren sich schnell einig, dass der erst einmal von Tisch zu Tisch wandern soll und im Anschluss einen Ehrenplatz in der Klasse bekommt. Stolz berichteten die Schüler darüber, dass sie bereits zuvor einen Pokal beim Löwenlauf gewonnen haben.


Lesesommer endet mit neuem Teilnehmerrekord

Buchgutscheine für alle fleißigen Leser

Zum 13. Lesesommer Rheinland-Pfalz hatten sich in der Stadtbücherei Hachenburg im Pandemiejahr 297 Kinder angemeldet. So viele wie noch nie zuvor, konnte Büchereileiterin Delya Gorges stolz zu Beginn der Ausgabe der Urkunden und Preise verkünden. Die Teilnehmer mussten in den neun Wochen, die die Aktion lief, mindestens drei Bücher lesen und bewerten.

 

Insgesamt 227 der angemeldeten Teilnehmer, ebenfalls neuer Rekord, erfüllten diese Vorgabe und können sich nun über eine Urkunde und einen Buchgutschein über zehn Euro freuen. Dieser kann bis zum Jahresende in einer der beiden Hachenburger Buchhandlungen eingelöst werden. Bereitgestellt haben die Gutscheine je zur Hälfte die Stadt und die Verbandsgemeinde Hachenburg. Stadtbürgermeister Stefan Leukel und die Erste VG-Beigeordente Gabriele Greis ließen es sich nicht nehmen, die ersten Urkunden selbst an die jungen „Leseratten“ zu überreichen. Lesemotivation zu unterstützen sei Ihnen ein besonderes Anliegen und nebenbei fördere man den Hachenburger Einzelhandel, betonen beide. Für das Büchereiteam war es eine Herzensangelegenheit die Sommerferienaktion durchzuführen, wo für die Kinder in diesem Sommer viele andere Freizeitaktivitäten ausfallen mussten.

 

Durch insgesamt 192.421 Seiten schmökerten sich die Lesesommerteilnehmer. Besonders gefragte Lektüren waren in diesem Lesesommer Minecraft-Romane, vor allem bei Jungs. Sachbücher aus der Reihe „Was-ist-Was Erstes Lesen“ entpuppten sich als Renner bei den Erstlesern. Des Weiteren erfreuten sich verschiedene Serien größter Beliebtheit, unter anderem „Die Schule der magischen Tiere“ und „Lotta-Leben“. Dauerrenner seit vielen Jahren sind die Serien „Die drei Fragezeichen“ und „Die drei Ausrufezeichen“.

 

Die Interviews zu den gelesenen Büchern durch ehrenamtliche Helfer ersetzte in diesem Jahr wegen der Corona-Regeln ein schriftlicher Büchercheck, alternativ ein gemaltes Bild zum Buch. Besonders freuten sich die Kinder darüber, dass einige der vielen Kunstwerke in der Bücherei ausgestellt waren. Darüber hinaus wurde für jedes gelesene Buch von den Teilnehmern eine Bewertungskarte ausgefüllt, die automatisch als Los an dem landesweiten Gewinnspiel mit attraktiven Preisen teilnimmt. Die Verlosung findet am Freitag, 25. September statt.

 

Gespannt sein durfte man auch in diesem Jahr wieder, welche Klasse den Lesesommer-Wanderpokal der Stadtbücherei Hachenburg im Schuljahr 2020/21 ihr Eigen nennen darf. Eindeutig die Nase vorn hat die Klasse 2 der Grundschule Atzelgift-Streithausen, wo sich 67 % der Schüler, nämlich 12 von 18, erfolgreich am Lesesommer beteiligt haben. Insgesamt 14 Klassen waren in diesem Jahr zum Klassenwettbewerb angemeldet.


Im Parkhaus am Alexanderring können Besucher der Innenstadt in Zukunft kostenfrei Parken

Seit Anfang dieses Monates haben Besucher der Innenstadt die Möglichkeit, im Parkhaus am Alexanderring kostenfrei zu parken. Diese Option steht zunächst nur Kunden von Werbering-Mitgliedern zur Verfügung, soll jedoch bald auch auf andere Gewerbetreibende und Interessenten in der Innenstadt ausgeweitet werden.

Das QR-Code basierte System funktioniert wie folgt: Nach dem Einkauf in der Stadt können Kunden ihr Parkticket bei teilnehmenden Geschäften und Restaurants vorzeigen. Anschließend bekommen Sie vom Händler einen Gutschein mit einem QR-Code ausgehändigt, welchen Sie beim Bezahlvorgang einlösen können. Der Gutscheinwert wird dementsprechend vom Parkpreis abgezogen. Das Einlösen mehrerer Coupons ist ebenfalls möglich. Die teilnehmenden Mitglieder sind durch die auffällig roten Aufkleber im Schaufenster gut erkennbar.

Die Initiative soll dem lokalen Einzelhandel helfen, die Kaufkraft zu stärken und den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt in der Innenstadt ermöglichen. Auch wenn die Coupons vorerst ausschließlich im Parkhaus am Alexanderring eingelöst werden können, wird derzeit an einer Ausweitung des Systems auf die weiteren Parkflächen in der Innenstadt gearbeitet.

Übrigens, wussten Sie schon, dass man den Alten Markt in weniger als zwei Gehminuten vom Parkhaus am Alexanderring erreichen kann? Überzeugen Sie sich selbst bei einem gemütlichen Stadtbummel in unserer traditionsreichen Löwenstadt.


Öffentliche Bekanntmachung Friedhof am Steinweg

Einebnen, bzw. Nachkauf von Grabstätten auf dem Friedhof Steinweg

Das Grab ist ein wichtiger Erinnerungsort für die Hinterbliebenen. Doch mit Ablauf der Ruhezeit läuft auch das Nutzungsrecht für eine Grabstätte aus. Nach Ablauf dieser Ruhezeit bietet die Stadt Hachenburg zwei Möglichkeiten für Wahlgräber an. Entweder lassen die Angehörigen ihr Nutzungsrecht erneuern oder das Grab wird aufgelöst. Bei einer Grabauflösung wird die Ruhestätte durch die Angehörigen oder durch ein durch sie beauftragtes Unternehmen abgeräumt und eingeebnet.

Handelt es sich um ein Reihengrab besteht keine Möglichkeit der Verlängerung, sondern es muss eine Abräumung und Einebnung erfolgen.

Der Nutzungsberechtigte wird gebeten, das auf dem Grab befindliche Grabmal, Einfassung und Einfriedung innerhalb von 3 Monaten zu entfernen, da sie sonst durch die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten beseitigt werden und in das Eigentum der Stadt Hachenburg übergehen.

Bei nachstehenden aufgeführten Grabstätten ist das Nutzungsrecht abgelaufen. Da die Adressen der Nutzungsberechtigten selbst unbekannt bzw. nicht mehr zu ermitteln (evtl. verstorben) sind, wird gemäß § 24 der gültigen Friedhofssatzung der Stadt Hachenburg bekannt gemacht, dass diese Gräber eingeebnet werden, falls sie nicht innerhalb von 3 Monaten entsprechend der satzungsgemäßen Bestimmungen angelegt und ein gärtnerisch gepflegtes Bild bieten.
 

Sektion

Grabnummer

7

9

7

45

7

48

7

57

10

31

11

51


Sollten noch Fragen offen bleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Stadtverwaltung Hachenburg

Perlengasse 2

57627 Hachenburg

Tel.: 02662/ 958341

k.henrich@hachenburg.de


Neues Lernmedienangebot für Kindertagesstätten und Grundschulen in der Hachenburger Stadtbücherei

Durch die Kooperation mit dem Verein Robotik-Medien-Spielmobil können Kindertagesstätten und Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg ab sofort auf ein äußerst attraktives Angebot der Stadtbücherei Werner A. Güth zugreifen. Büchereileiterin Delya Gorges und die Vorsitzende des Vereins, Michaela Weiß stellten das Projekt im Vogtshof vor. Bei den neuen digitalen Lernmedien geht es darum, eigene Medieninhalte zu produzieren anstatt Vorgedachtes zu konsumieren und dabei durch aktives Tun und bewusstes Erleben lernen, erläutert Michaela Weiß.

 

Da gibt es zum einen den kleinen Lernroboter „Cubetto“ zu entdecken. Ein kleiner Holzwürfel, mit dessen Hilfe Kinder im Alter ab 3 Jahren spielerisch an die ersten Schritte der Programmierung herangeführt werden können. Ganz ohne Bildschirm und Tablet werden hier mithilfe einer elektronischen Holztafel über Pfeilblöcke die Wege des kleinen Roboters geplant und durchgeführt und ganz nebenbei die sprachlich-kommunikative Kompetenz gefördert.

 

Ganz kreativ geht es weiter mit dem Angebot des Stop-Motion-Trickfilmtisches aus einer einfachen Holzkonstruktion. Hiermit können über das beigefügte Tablet und der passenden App schöne und phantasievolle Trickfilme oder auch Legetrickfilme erstellt werden. Dieses Angebot ist für Kinder ab 3 Jahren eine tolle Möglichkeit hinter die Kulissen des Trickfilms zu blicken und eigene Medieninhalte zu produzieren.

 

Der futuristisch anmutende Roboter „Dash“ rundet das Programm ab. Der schnelle blaue Roboter flitzt durch die Räume und kann z.B. Linien und Personen mit Hilfe von Sensoren erkennen. Kinder ab dem Vorschulalter können mit ihm durch spielerisches programmieren lernen Probleme effektiv und kreativ zu lösen. Sie entwickeln dabei auch das Verständnis darüber, wie ein Computer funktioniert und erlernen die Art des Denkens, die bei der Programmierung notwendig ist.

 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Büchereileiterin Delya Gorges freuen sich, dass Sie mit der Kooperation das Angebot der Stadtbücherei an digitalem Lernmaterial erweitern können. Bei Interesse setzen sich die Kindertagesstätten und Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg für die kostenfreie Ausleihe mit dem Team der Stadtbücherei in Verbindung. Die Ausleihfrist beträgt 14 Tage und kann verlängert werden, sofern die Medienbox nicht von einer anderen Einrichtung vorbestellt ist. Während die Stadtbücherei die Ausleihe koordiniert, steht der Verein Robotik-Medien-Spielmobil für den technischen Support bei Problemen in der Nutzung bereit.

 

Die neue Offerte zeigt, dass die Stadtbücherei auch als Medienzentrum für Kitas und Schulen weiter an Bedeutung gewinnt. Schon lange beliefert die Stadtbücherei Institutionen mit Bücherkisten zu bestimmten Themen. Dieses Angebot wird vor allem von Kindertagesstätten und Grundschulen wahrgenommen. Die weiterführenden Schulen haben darüber hinaus die Möglichkeit vier spezielle Medienkisten mit Lernmaterialien für mehr Lernspaß im Unterricht zu bestellen. Diese wurden vor zwei Jahren im Rahmen einer Kooperation von dem Lions Club Bad Marienberg finanziert. Im April dieses Jahres ist ein weiterer Service für Schüler hinzugekommen. Über die Plattform Munzinger Online stellt die Stadtbücherei einen Onlinezugriff von zu Hause aus auf die Buchpakete DUDEN Sprachwissen und DUDEN Basiswissen Schule zur Verfügung. Zur Nutzung benötigt man lediglich einen kostenlosen Bibliotheksausweis.

 

Weitere Informationen:

Stadtbücherei Werner A.Güth: 02662  93 94 51, stadtbuecherei@hachenburg.de

Verein Robotik- Medien-Spielmobil: 02662  307 00 33, hallo@medienspielmobil.de


Start des 2. Bauabschnittes des Kinderspielplatzes am Rothenberg

In der nächsten Woche beginnen die vorbereitenden Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Kinderspielplatzes am Rothenberg. Im ersten Abschnitt wurden hauptsächlich Spielelemente für Kleinkinder hergestellt. Nun sollen im zweiten Bauabschnitt Spielelemente auch für größere Kinder entstehen. Dafür sind insbesondere ein großes Klettergerüst mit mehreren Ebenen, verschiedene Sandspielgeräte, eine Gehölzversteckinsel und ein Sitzkarussell vorgesehen. Darüber hinaus wird auch ein Holzsteg über den Außenbereichsgraben gebaut. Die Bauzeit beträgt etwa drei Monate, so dass der zweite Abschnitt voraussichtlich im Herbst an die Kinder übergeben werden kann.

Im Vorfeld müssen noch ein paar Gehölze gerodet werden, um den geforderten Sicherheitsfallbereich für die Spielgeräte zu gewährleisten. Dazu wurden artenschutzrechtliche Untersuchungen durchgeführt und die Rodungsarbeiten durch die Obere Naturschutzbehörde genehmigt.


Stadt Hachenburg begrüßt Timea Zimmer als Citymanagerin

"Die einzige Möglichkeit die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten“ – Willy Brandt

Unter diesem Motto möchte ich mich Ihnen als neue Citymanagerin unserer Stadt Hachenburg vorstellen.

Hachenburg ist eine lebendige, aufstrebende Stadt. Um dieses Potential weiter auszubauen, bin ich als Ihre Citymanagerin zuständig für die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Stadtentwicklung. Insbesondere liegt mir die Belebung der Innenstadt, die zukünftige Nutzung von Leerständen, aber auch Weiterentwicklung der Digitalisierung, hin zur Smart City als Vision der nahen Zukunft, am Herzen.

Mit unseren Partnern wie Einzelhandel, dem Werbering, der Verbandsgemeinde und Weiteren werden wir die Stadt als Gewerbestandort und attraktives Mittelzentrum für den Bürger weiterentwickeln. Hierzu stehe ich Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Oberstes Ziel dabei ist es stets, die Attraktivität unserer Heimatstadt zu bewahren und zu stärken!

Meine Kindheit verbrachte ich hier im Westerwald und ging in Marienstatt zur Schule. Nach meinem Dualen Studium in Freiburg zog es mich beruflich nach China, wo ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln dürfte. Anschließend absolvierte ich meinen Master in München.

Als echte Westerwälderin hatte ich mein Herz jedoch stets in der Heimat. In meiner Freizeit genieße ich unsere wunderschöne Natur beim Fahrradfahren und Wandern, Koche und Backe leidenschaftlich gerne oder versuche mir das Nähen beizubringen.
 

Ich freue mich auf eine spannende Zukunft in Hachenburg!
 

Mit lieben Grüßen,
 

Timea Zimmer
Citymanagerin der Stadt Hachenburg
Stadtverwaltung Hachenburg
Perlengasse 2
57627 Hachenburg

 

Mobil:   +49 151 5571 5841

E-Mail:  t.zimmer@hachenburg.de


Bau des Pumptracks soll spätestens im Jahr 2021 erfolgen

Nachdem der Stadtrat in der Sitzung am 22. Juni mehrheitlich die Entscheidung über eine Ausschreibung vertagt hatte, haben der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Bau- und Stadtkernsanierungsausschuss am 02. Juli erneut über die Errichtung einer Pumptrack-Anlage beraten. Gemeinsame Zielsetzung nach den Beratungen ist es, mit Hilfe von Drittmitteln den städtischen Finanzierungsanteil an den Baukosten auf 130.000 Euro zu reduzieren sowie die Anlage spätestens im Jahr 2021 zu errichten.

Zuvor hatte Stadtbürgermeister Stefan Leukel nochmals die bisherigen Beratungen in den städtischen Gremien in Erinnerung gerufen. Anhand einer Übersicht über die aktuell in der Stadt vorhandenen Spiel- und Bolzplätze machte er deutlich, dass für die über 10-jährigen Kinder und Jugendlichen nur ein begrenztes Angebot vorhanden ist. Erste Überlegungen seien mit dem Spielplatz im Wohngebiet Rothenberg verbunden gewesen. Aufgrund des zu erwartenden Zulaufs und der daraus resultierenden Beeinträchtigungen für die Anwohner wurde die Planung 2018 im Wohngebiet Rothenberg verworfen.

Die Fahrradbegeisterung sei seit der ersten Planung nochmals um ein Mehrfaches gestiegen. In der Folge wurde eine fundierte Grobplanung von Traildesignern, Sportwissenschaftlern, Technikern und Profi-Athleten erstellt. Die Größe der Anlage wurde nach speziellen Sätzen berechnet, welche die aktuelle Einwohnerzahl in Verbindung mit der erforderlichen Größe der Anlage setzt. Leukel machte deutlich, dass dies notwendig war, um die Anlage nicht zu klein für den Bedarf auszurichten. Die vorherige im Wohngebiet Rothenberg geplante Anlage wäre für diese Anforderungen deutlich zu klein gewesen und daher auch nicht vergleichbar.

Geplant wurde eine eigenständige, wettkampftaugliche Sportanlage. Hier können über 15 Sportarten vereint auf einer generations- und sportartübergreifenden Begegnungsstätte vom Laufrad, über Mountainbike, Skateboard, Scooter, bis hin zum BMX, Longboard und sogar Rollstuhlfahrer auf der asphaltierten Fahrfläche rollen. Bei den umliegenden Schulen wurde Interesse geweckt. Eine Einbindung in das schulische Angebot sei in Planung. Das Interesse von Vereinen zeige sich daran, dass die DJK Marienstatt die Gründung einer eigenen Bikesport-Abteilung beabsichtige.

Mit der Pumptrack-Anlage habe Hachenburg ein Alleinstellungsmerkmal im gesamten Westerwaldkreis. Sie fördere die Attraktivität der Stadt und diene auch der Innenstadtbelebung, da sie ein überregionales Ausflugsziel für Familien darstelle. Die Anlage erweitere das Sportangebot für die primäre Zielgruppe der Jugendlichen ab 10 Jahren. Ein Pumptrack fördere nicht nur die Fitness und den Spaß der Menschen, sondern auch den Kontakt unter den unterschiedlichsten Altersgruppen und sozialen Schichten. Er biete einen Begegnungsort für alle. Als Nebeneffekt können bereits die Kleinen mit dem Laufrad ihr Gleichgewicht und Fahrsicherheit stärken. Dies bedeute mehr Fahrsicherheit und auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Ausführlich stellte Stadtbürgermeister Stefan Leukel circa zehn mögliche Förderprogramme vor, die teilweise nur für Vereinssportanlagen Fördermöglichkeiten eröffnen, an strenge Bedingungen gebunden sind bzw. der Förderzeitpunkt nicht verlässlich einschätzbar ist.

Nach einer Vielzahl von Redebeiträgen durch die Ausschussmitglieder wurde von beiden Ausschüssen einstimmig beschlossen, den städtischen Anteil an den Baukosten für die Errichtung der Pumptrack-Anlage durch Drittmittel mit einer Zielsetzung von 130.000 Euro zu begrenzen. Weiterhin sollen die vom Stadtbürgermeister aufgezeigten Fördermöglichkeiten nochmals näher geprüft werden und die Bemühungen um ein Crowdfunding fortgeführt werden. Im Interesse der Kinder und Jugendlichen soll der Bau der Pumptrack-Anlage spätestens im Jahr 2021 umgesetzt werden.

Abschließend bedankte sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel für die konstruktive und zielführende Diskussion der beiden Ausschüsse und zeigte sich zuversichtlich, dass der Bau der Pumptrack-Anlage unter diesen Voraussetzungen nun zeitnah realisiert werden könne.

Beispielfoto eines Pumptracks (Foto: RadQuartier GmbH)

 

Hier können Sie den Bau der Pumptrack Anlage unterstützen : westerwaldbank.viele-schaffen-mehr.de/pumptrack-fuer-hachenburg/

 


Lesesommer Rheinland-Pfalz - Stadtbücherei Hachenburg auch in diesem Jahr dabei

Der 13. Lesesommer Rheinland-Pfalz startet offiziell am 22. Juni. Die Stadtbücherei Hachenburg bietet die beliebte Sommerferienaktion auch in diesem Jahr, mit an die besonderen Umstände angepassten Regeln, an.

Wer sich in der Stadtbücherei Hachenburg zum Lesesommer anmeldet, erhält eine Clubkarte und kann aus dem gesamten Buchbestand seine Lieblings-Lesesommerlektüren auswählen. Bis zum 22. August, dem Ende der Aktion, sollen mindestens drei Bücher gelesen und bewertet werden. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel auf der Clubkarte. Jede abgegebene Bewertungskarte nimmt als ein Los an dem landesweiten Gewinnspiel mit attraktiven Preisen teil.

Die Interviews zu den gelesenen Büchern werden in diesem Jahr durch einen schriftlichen „Buchcheck“ ersetzt. Hier beantworten die Teilnehmer Fragen oder malen ein Bild zum gelesenen Buch. Alternativ kann, wie schon in den letzten Jahren, ein Online-Buchtipp unter www.lesesommer.de abgegeben werden.

Statt einer Eintrittskarte zum Abschlussfest mit Tombola gewinnt bei der Stadtbücherei Hachenburg in diesem Jahr jeder erfolgreiche Teilnehmer einen Buchgutschein. Die Gutscheine stellen die Stadt Hachenburg und die Verbandsgemeinde Hachenburg gemeinsam zur Verfügung, um die große Leseförderaktion  zu unterstützen. Natürlich gibt es auch wieder Urkunden und die meisten Schulen honorieren die Teilnahme am Lesesommer durch einen positiven Vermerk im nächsten Zeugnis.

Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 16 Jahren. Am Lesesommer Rheinland-Pfalz beteiligen sich in diesem Jahr landesweit rund 160 Bibliotheken. Weitere Informationen unter Tel. 02662 939451 und www.lesesommer.de.


Herzlicher Dank an die Feuerwehr Hachenburg

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr kam es zu einem großflächigen Stromausfall im Westerwaldkreis. Aus diesem Grund wurden die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehren vorsorglich in die Gerätehäuser bestellt, da auch das Telefon- und Mobilfunknetz ausgefallen war. Bürgerinnen und Bürger konnten sich im Notfall bei der Feuerwehr in den jeweiligen Gerätehäusern melden.

Im Rahmen des Einsatzes fuhren die Fahrzeuge der Feuerwehr auch durch die Stadt, um eventuelle Notlagen an die Rettungsleitstelle in Montabaur, an die Polizei oder die Einsatzzentrale in Hachenburg zu melden. Weiterhin wurden Haushalte und Einrichtungen angefahren, in denen Beatmungspatienten dringend auf eine Stromversorgung angewiesen sind.

Auch während der Corona-Pandemie haben die Gerätewarte die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Geräten sichergestellt, so dass die Feuerwehr uns im Notfall jederzeit zur Seite stehen kann.

Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hachenburg für ihren ehrenamtlichen Einsatz für unsere Sicherheit bedanken. Sie stehen uns zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Seite. Wenn es ernst wird, sind die Feuerwehren für uns im Einsatz! Herzlichen Dank dafür.


„Mein besonderer Ort in Hachenburg“ – ein Aufruf zur Beteiligung

Liebe Hachenburger*innen,

wir, drei Studierende der Hochschule Koblenz, erstellen derzeit im Rahmen unserer Bachelorarbeit und im Auftrag des Caritasverbandes Westerwald - Rhein - Lahn e.V. eine Sozialraumanalyse der Stadt Hachenburg. Diese erfolgt in Kooperation mit der Stadt Hachenburg und der kath. Pfarrei „Maria Himmelfahrt „ unterstützt vom Caritas Altenzentrum „Haus Helena“.

Dabei geht es darum, Stärken und Schwächen, Positives und Verbesserungswürdiges des Lebens und Wohnens in der Stadt Hachenburg herauszuarbeiten, um schließlich Anregungen für eine zukunftsfähige Sozialraumentwicklung und ein gutes generationenübergreifendes Zusammenleben zu geben.

Es ist uns sehr wichtig, dabei den Blick der Bürger*innen Hachenburgs aufzunehmen und Ihre Sichtweisen kennenzulernen.

Wir möchten deshalb alle Bewohner*innen Hachenburgs bitten, sich an einem Fotografie - Projekt „Mein besonderer Ort“ zu beteiligen. Bitte senden Sie uns ein bis maximal fünf aktuelle Fotos, die sie selbst in Hachenburg aufgenommen haben. Uns interessiert dabei vor allem:

  • Welchen Ort oder Platz des öffentlichen Raumes in Hachenburg mögen Sie besonders gern? Wo fühlen Sie sich besonders wohl? Was ist für Sie etwas besonders Positives in Hachenburg?

Aber auch:

  • Was finden Sie störend, wo fehlt etwas? An welchen Orten oder Plätzen fühlen Sie sich unsicher oder unwohl? Wo sollte etwas verbessert werden?

Die Bilder können mit Kameras oder Smartphones aufgenommen sein. Bitte beschreiben Sie uns kurz, wo sich dieser Ort befindet und weshalb Sie ihn ausgewählt haben. Alle Bilder helfen uns, Ihr Hachenburg kennenzulernen. Eine Auswahl davon wird in unseren Bericht zur Sozialraumanalyse einfließen.

Bitte senden Sie uns ihr Foto samt Anmerkungen bis zum 30.06.2020 an folgende E-Mailadresse: sozialraumanalyse@outlook.de oder per Post an das Caritas - Altenzentrum Haus Helena, Nisterstraße 3 in 57627 Hachenburg, mit dem Vermerk “Sozialraumanalyse” zu. Bitte beachten Sie, dass Sie mit einer Einsendung Ihrer Fotografien und Anmerkungen damit einverstanden sind, dass diese anonym für das Forschungsprojekt der Caritas Westerwald-Rhein-Lahn e.V. Sozialraumanalyse Hachenburg verwendet und ggf. veröffentlicht werden.

 

Wir freuen uns auf ihre Zusendungen!

 

Nicole Hemicker, Fabian Weber und Christoph Zepp

Im Auftrag des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V.


Reinigung von Straßen und Rückschnitt von Ästen und Sträuchern

Wir weisen darauf hin, dass alle Eigentümerinnen und Eigentümer von bebauten wie auch unbebauten Grundstücken zur Straßenreinigung gemäß der Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen verpflichtet sind.

 

Gemäß § 7 der Satzung umfasst das Säubern insbesondere die Beseitigung von Kehricht, Schlamm, Gras, Unkraut und sonstigem Unrat jeder Art, die Entfernung von Gegenständen, die nicht zur Straße gehören, sowie die Säuberung der Straßenrinne, Kanäle und Durchlässe.

Außergewöhnliche Verschmutzungen sind ohne besondere Aufforderung sofort zu beseitigen.

Dies ist insbesondere nach starken Regenfällen, Tauwetter und Stürmen der Fall.

 

Daneben gilt es, den Verkehrsraum von überstehenden Ästen und Sträuchern freizuhalten.

Gem. § 27 Abs. 2 Landesstraßengesetz (LStrG) dürfen Anpflanzungen nicht angelegt werden, soweit sie den Verkehr behindern oder die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs durch Sichtbehinderung oder in anderer Weise beeinträchtigen können.

Hierbei ist auch das Lichtraumprofil zu beachten, danach dürfen Pflanzen bis zu einer Höhe von 4,50 Metern nicht in den Straßenraum hineinragen.

 

Um Beachtung dieser Bestimmungen wird gebeten.


„Hagenberg“-Film kostenfrei auf Youtube

Ein besonderes Geschenk in besonderen Zeiten: In Zusammenarbeit mit Regisseur Thomas Sonnenschein bietet die Hachenburger KulturZeit den gefeierten Doku-Spielfilm „Hagenberg“ seit Ostersonntag als Stream an – und zwar bis auf weiteres kostenfrei auf Youtube. So scharf haben Sie die gefeierte Spielfilm-Doku über die Geschichte Hachenburgs noch nie gesehen: Im Gegensatz zur beliebten DVD-Version wird der Film in High Definition (HD) abgespielt.

Genau wie das Osterfest stehe „Hagenberg“ von 2014 für Hoffnung, Erneuerung und Gemeinschaft – Werte, die in dieser Zeit so wichtig seien wie selten zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. So begründen Kulturreferentin Beate Macht und Stadtbürgermeister Stefan Leukel die Motivation hinter dem Angebot.

„Der Film veranschaulicht auf beindruckende Weise die zahlreichen Krisen, Katastrophen und Kriege unter denen unsere Heimatstadt in ihrer über 700-jährigen Geschichte litt“, so Macht und Leukel. Doch die Einwohner seien immer wieder aufgestanden, hätten die Ärmel hochgekrempelt und Hachenburg damit zusammen zu dem gemacht, was es heute ist.

Dieser Gemeinschaftssinn und die hohe Identifikation der Bewohner mit der Stadt ermöglichten erst diese beinahe epische Film-Produktion, wie Filmemacher Thomas Sonnenschein betont: „Überall rannte ich offene Türen ein. 500 Freiwillige aus der Region wirkten begeistert mit, Tausende sahen stundenlang bei den Dreharbeiten auf öffentlichen Plätzen zu, mehr als Zehntausend sahen den Film im Kino.“

Mit dem kostenlosen Stream-Angebot wird das damalige Geschenk von ganz vielen Menschen für die Stadt und seine Bewohner nun jedem weltweit zugänglich gemacht.

Das Video ist online hier abrufbar: https://bit.ly/2xR4bZN oder über www.hachenburger-kulturzeit.de

Info:

Der Film stellt exemplarisch für viele deutsche Städte die 700-jährige Geschichte Hachenburgs nach. Die Stadt wurde aufgrund ihrer geographischen Lage zwischen Köln und Frankfurt zum Spielball machtpolitischer Einflüsse, die Hachenburg und die Region bis in die Gegenwart hinein geprägt haben.

Für den Film wurden innerhalb von zwei Jahren an 80 verschiedenen Drehorten mehr als 70 Pferde, zahlreiche historische Kutschen, Oldtimer, amerikanische Militär-LKWs und rund 1000 Requisiten aus acht Jahrhunderten eingesetzt.    

Thematisiert werden die gesellschaftlichen Veränderungen, die stetige Modernisierung, wirtschaftliche Blütezeiten, aber auch Kriege, die großen Katastrophen sowie der besondere Stellenwert Hachenburgs im Zuge konfessioneller Streitigkeiten. Auch dunkle Kapitel wie die Rolle der Hachenburger währen der NS-Diktatur werden in aller Deutlichkeit beh


Wie Hachenburg früheren Epidemien getrotzt hat

Stadtarchivar zeigt Parallelen und Unterschiede zwischen Corona und früheren Pestzeiten auf

Von Dr. Jens Friedhoff (Stadtarchiv Hachenburg)

 

Als ich einmal frühmorgens am Fenster der Sakristei von San Vigilio stand, sah ich eine Frau zum Grab ihres Mannes gehen, der tags zuvor gestorben war. Und ich sah, wie sie beim Beten selbst tot zusammenbrach und sie [darauf hin] neben ihrem Mann beerdigt und ins Grab gelegt wurde. Wie ein Schaf wurde sie ohne Bare beigesetzt. Es gab auch keinen, der gesungen hätte. Und ich kann berichten, dass durch derartige Ereignisse in der Bevölkerung eine solche Panik entstand, dass viele Wohlhabende mit ihren Familien auf die Dörfer flohen und die Häuser, die ihnen gehören, zurückließen. Und die Christen gingen einander aus dem Weg wie der Hase dem Löwen oder ein Gesunder dem Aussätzigen“. Die hier zitierte Passage aus der von Klaus Bergdolt bearbeiteten, 1989 in Heidelberg erschienenen Quellensammlung zur Pest von 1348 in Italien, schildert eindrucksvoll die Wahrnehmung der sich rasch ausbreitenden Seuche, die am 2. Juni 1348 die oberitalienische Stadt Trient erreicht hatte. Gegenwärtig sind es die erschütternden Berichte von italienischen Militärkonvois, die die zahlreichen, dem Corona-Virus erlegenen Opfer zu Krematorien transportieren. Vieles scheint sich im Laufe der Jahrhunderte zu wiederholen: Die sich „aus dem Weg gehenden“ Menschen 1348 und das behördlich verordnete Kontaktverbot der Bundesregierung, dass eine weitgehende Einschränkung sozialer Kontakte bedingt und auf die Verminderung des Anstiegs der Infektionen mit SARS-CoV2 zielt.

Die Historiker Gerhard Fouquet und Gabriel Zeilinger wählten in ihrer 2011 erschienenen Publikation „Katastrophen im Spätmittelalter“ für das Kapitel zur Pandemie von 1347 bis 1352 die Kapitelüberschrift „Epidemien und kein Ende“, und schildern anhand ausgewählter Schriftquellen (Urkunden, Berichte und Chroniken) eindrucksvoll, die Wahrnehmung der großen Pestwelle im Spätmittelalter, rekonstruieren den Weg der Seuche, die von Asien ausgehend über die Handelswege Europa erreichte. Im Schwarzmeerhafen Caffa, dem heutigen Feodosia auf der Krim kamen europäische Kaufleute in direkten Kontakt mit der Krankheit. Aus dem östlichen Mittelmeerraum brachten genuesische Galeeren die Seuche in die Häfen der iberischen Halbinsel und Italiens. Vom sizilianischen Messina aus wurden 1348 die Häfen in Pisa, Genua, Venedig, Marsailles und Barcelona infiziert und im April 1348 erreichte der „Schwarze Tod“ die italienische Metropole Florenz. Ebenfalls über den Seeweg gelangte die Pest in die in der Gascogne gelegenen, damals von England beherrschten Häfen Bordeaux und Bayonne. Von dort aus stieß sie im Juni 1348 in den Norden Europas vor. Über See und das engmaschige Netz der Handelswege hielt die Epedemie u. a. Einzug in Köln, Hamburg, Lübeck und Nowgorod, Zentren des bedeutenden Hansehandels. 1352 erfasste die Pest schließlich Moskau.

 

Die Pest wurde im Mittelalter als Zorn Gottes gedeutet

Auch im Territorium der Grafen von Sayn und der Stadt Hachenburg fielen dem „Schwarzen Tod“ zahlreiche Menschen zum Opfer. Wie erklärten sich die Menschen des Mittelalters die schreckliche Krankheit? Die Pest wurde Mitte des 14. Jahrhunderts – wie auch in späteren Zeiten – als Zorn Gottes gedeutet und in Hachenburg sowie zahlreichen Städten traf der blinde und unbegründete Hass der Bevölkerung vor allem die jüdischen Mitbewohner, die so genannten Pestpogromen zum Opfer fielen. Zahlreiche jüdische Gemeinden wurden ausgelöscht und es sollte mancherorts – so auch in Hachenburg – Jahrhunderte dauern, bis sich erneut Menschen jüdischen Glaubens erneut in den Städten ansiedelten.

Auch in den nachfolgenden Jahrhunderten berichten die Quellen von zahlreichen, die Stadt Hachenburg und ihr Umland heimsuchenden Epidemien. So z.B. 1457, als zwei Zisterziensermönche aus Marienstatt durch das von „der Pestilenz“ betroffene Land zogen. Nur wenige Jahre später, 1469, verließ die gräfliche Familie von Sayn fluchtartig Schloss Hachenburg, um sich vor der Pest in Sicherheit zu bringen. In einer 1470 erlassenen Städteordnung reagierte man schließlich auf die zum Teil verheerenden hygienischen Missstände in der dicht bebauten Stadt Hachenburg: Schweine sollten nicht mehr frei durch die Stadt laufen, Brunnen und Wasserstellen sollten ebenso wie die Straßen und Plätze gereinigt werden. 1530/31 bescherte eine pestartige Krankheit der kleinen saynischen Residenzstadt erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Zolleinnahmen und sonstige Abgaben gingen zurück und der Landesherr floh nach Altenkirchen. Knapp vier Jahrzehnte später wurde das Kirchspiel Altstadt von der Pest heimgesucht: Im Kirchspielort Altstadt beklagte man den Tod von 48 Einwohnern, während in Hattert und weiteren Nachbarorten mehr als 100 Personen starben. Auch wenn für Hachenburg keine konkreten Opferzahlen überliefert sind, ist von einem Übergreifen der Seuche auf die Stadt auszugehen: 1570 war „nach dem jüngsten großen Sterben“ erneut ein Anstieg der Bevölkerungszahlen zu verzeichnen.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Stadt Hachenburg und die Grafschaft Sayn nicht nur durch den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) mit Einquartierungen und Plünderungen heimgesucht, sondern in dessen Gefolge hielt die Pest unter der Stadt- und Landbevölkerung reiche Ernte. Bereits 1612 floh der Hachenburger Bürgermeister Leuth am 8. August vor der Pest nach Atzelgift. Sein Stellvertreter Bernhard Faßbender ließ Holz für Särge bereitstellen und der Hinweis, dass die „Herbstmärkte“ in der Stadt nur schwach besucht wurden, erlaubt den Rückschluss, dass die Seuche die Stadt den gesamten Sommer heimsuchte. Der Zusammenhang zwischen den Epidemien und den mangelhaften hygienischen Zuständen haben die Menschen des 17. Jahrhunderts zwar durchaus erkannt, die Ursache für die Pest war jedoch noch nicht entdeckt. Auf Befehl des Grafen von Sayn versuchte man den „Pesthauch“ durch Räucherfässer zu vertreiben. Als 1626 Hachenburg erneut von der in der benachbarten Grafschaft Nassau-Dillenburg ausgebrochenen Pest heimgesucht wurde, schloss man mit dem Pächter der außerhalb der Stadtmauer gelegenen „Freiheitsmühle“ am Oberbach einen Vertrag, in dem er sich verpflichtete „etliche Pestkranke“ gegen Entgelt in seine Behausung aufzunehmen. Der für 1599 belegte Flurname „Siechhäusgen“ belegt die Existenz einer solchen Einrichtung im Osten der Stadt. Das Siechenhäuschen diente zur Unterbringung von Kranken. 1624, 1626 und 1633 ist erneut von dem städtischen Siechenhaus in der Nähe der Linde beim Schießrain die Rede. Als die Pest  1636 Hachenburg erneut erreichte, fielen ihr vor allem zahlreiche Frauen und Teile der älteren Stadtbevölkerung zum Opfer.

 

Schultheißen führen Listen über Reisebewegungen der Bürger

Nach dem Dreißigjährigen Krieg reagierte der Landesherr, Graf Ernst Salentin von Manderscheid-Blankenheim Graf zu Sayn, mit der von ihm 1665/66 erlassenen Pestordnung auf die Verbreitung der Seuche in benachbarten Regionen. Am 4. September 1665 erging an die Stadtwachen der Befehl, nur noch Personen mit schriftlichen Zeugnissen in die Stadt zu lassen, aus denen hervorging, dass sich diese nicht in den von der Pest heimgesuchten Orten aufgehalten hätten. Die Tore wurden nachts geschlossen. Ferner wurden die mit zwei Schlagbäumen versehenen Zufahrtswege zur Stadt bei Tag und Nacht streng bewacht und Hachenburger Bürgern wurde unter strenger Strafandrohung untersagt sich in die von der Pest betroffene Grafschaft Berg oder die Stadt Köln zu begeben. Den Schultheißen als Vorsteher der Gemeinden oblag die Aufgabe Listen über Reisebewegungen zu führen. Aus einem zweiten gräflichen Edikt vom 12. August 1666 ist ersichtlich, dass die Epidemie als Strafe Gottes für irdisches Fehlverhalten interpretiert wurde. Vordringliches Ziel war es, den Frieden innerhalb der Stadt zu wahren und Buße zu tun. Die Hachenburger wurden zu vermehrtem Kirchgang und zum regelmäßigen Besuch der Messen angehalten. Tanzen und übermäßiges „Zechen“ in den Wirtshäusern wurde unter Strafe gestellt. Neuerkrankungen sollten umgehend gemeldet sowie Maßnahmen zur Versorgung der Stadt mit Medizin und Nahrungsmittel eingeleitet werden. Das Krisenmanagement der gräflichen Regierung befürwortete Kredite für die von den Auswirkungen der Epedemie betroffenen Untertanen vor. Sofern sie nicht in der Lage sein sollten, diese zürückzuzahlen sollten die Fehlbeträge durch die Gemeinden ausgeglichen werden.

Der hier vorgelegte kleine Exkurs zum „schwarzen Tod“, der in der Mitte des 14. Jahrhunderts im gesamten mittelalterlichen Europa reiche Ernte hielt sowie zu den Pestwellen, die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert die Stadt Hachenburg und ihr Umland heimsuchten, zeigt deutlich in welch starkem Maße die Bevölkerung derartigen Katastrophen ausgesetzt waren. Deutlich erkennbar sind die Parallelen zur gegenwärtigen CORONA-Krise: Die Ausbreitung der Krankheit über die eng verflochtene Handelswege sowie zahlreiche Kommunikationsstränge, der Versuch seitens der Landesherren durch „Grenzschließungen“ sowie die Isolation der Infizierten (Siechenhäuser) dem massenhaften Sterben vorzubeugen und den wirtschaftlichen Schaden der Betroffenen durch die Vergabe von Krediten zu mindern. Im Unterschied zu der gegenwärtigen Situation waren unsere Vorfahren jedoch den Epidemien infolge der zum Teil katastrophalen hygienischen Verhältnissen in den Städten und auf dem Land sowie der fehlenden medizinischen Versorgung hoffnungslos ausgeliefert. Zeugnisse dieser „dunklen Zeiten“ liegen in den zahlreichen überlieferten Schriftquellen vor, die uns zwar keine konkreten Opferzahlen bieten, jedoch eindrucksvoll das Schicksal der Menschen schildern. Mancherorts künden auch bauliche Hinterlassenschaften von derartigen Katastrophen. So etwa barocke Pestsäulen oder anlässlich der überstandenen Pest gestiftete Kapellen. So blieb beispielsweise im Norden des Kreises Altenkirchen oberhalb der Wildenburg die kleine, unscheinbare, dem „Pestheiligen“ Rochus geweihte Kapelle erhalten, die uns die im Wildenburger Land grassierende Pest in Erinnerung ruft. 

Das Bild zeigt die dem Pestheiligen Rochus geweihte Kapelle bei Friesenhagen im Wildenburger Land (Kreis Altenkirchen). Foto: J. Friedhoff


Stadt Hachenburg: Stadterneuerung nimmt Fahrt auf

Für das Programmjahr 2020 stehen der Stadt 500.000 Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung.

Wie Stadtbürgermeister Stefan Leukel informiert, hat die zuständige Genehmigungsbehörde, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz, mitgeteilt, dass im Programmjahr 2020 der Stadt Hachenburg Bundes- und Landesmittel in Höhe von 500.000 Euro bereitgestellt werden. Mit den Fördermitteln können, inklusive des städtischen Eigenanteils von rund 166.700 Euro, Maßnahmen in den kommenden Jahren mit Kosten bis in Höhe von 666.667 Euro finanziert werden.

Seit 2017 wird die Stadt Hachenburg mit dem Sanierungsgebiet „Stadtkern II“ im Rahmen des Förderprogramms „Städtebauliche Erneuerung“ - „Nachhaltige Stadt – Wachstum und nachhaltige Entwicklung (STU)“, ehemals Stadtumbau, gefördert.

An Einzelmaßnahmen stehen neben der Umgestaltung des Burggartens und Planungskosten für Baumaßnahmen auch einzelne Grunderwerbe, die Schaffung eines Parkplatzes im Bereich des Johann-August-Rings sowie die Förderung privater Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an.

„Die anstehenden Maßnahmen können somit weiter konkretisiert, zügig angegangen und eine nachhaltige Stadtentwicklung damit forciert werden“, so Leukel.

In diesem Zusammenhang möchte die Stadt auf das Beratungsangebot für die Eigentümer von Immobilien im Stadtkern hinweisen. Gerne stehen Herr Jahn, MAP Consult, Oppenheim (Telefon: 06133 926343, E-Mail m.jahn@map-consult.de) und Frau Lück, Verbandsgemeinde Hachenburg (Telefon: 02662 801176, E-Mail: k.lueck@hachenburg-vg.de) für Gespräche zur Verfügung.


Mülltrennung – Wir Kinder vom Lieblingsplatz machen mit!

Im Rahmen unseres Projektes „Unser LIEBLINGSPLATZ wird grün – Nachhaltigkeitserziehung in unserer Kita“ haben wir uns mit Müll und Mülltrennung auseinandergesetzt. Nachdem wir herausgefunden haben, welcher Müll in welche Tonne gehört, wo sich die Mülltonnen in unserer Kita befinden und wir die Mülleimer in den Gruppenräumen beschriftet haben, kam als Highlight am 04.03.2020 die Müllabfuhr zu Besuch. Gemeinsam haben wir uns mit den Fragen beschäftigt, welcher Müll in welche Tonne gehört, was mit Altglas passiert und wo die Müllabfuhr den Müll hinbringt. Zudem konnten wir bisher ungeklärte Fragen an die Profis richten. Ein besonderer Höhepunkt war für uns dann die Besichtigung des Müllautos. Wir durften die Knöpfe betätigen, um die Mülltonnen zu leeren, auf die Trittbretter der Müllabfuhrmitarbeiter steigen und sogar vorne im Cockpit des Müllautos Platz nehmen. Wir hatten jede Menge Spaß und wissen jetzt genau, wie wir den Müll richtig trennen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle nochmal an die WAB, die uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht hat.


Qualitätsentwicklung im Hachenburger Kinderhaus

Das Kinderhaus ist wie alle Kindertagesstätten eine lernende Institution, eine Institution, die sich durch hohe Flexibilität und Dynamik auszeichnet, in der jeder denkend mithandelt, mitträgt und mitverantwortet. Eine kontinuierliche Überprüfung (Evaluierung) zur Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit ist laut Gesetz (§22 Abs.1 SGB VIII) und zur Stärkung des Teams erforderlich. In allen Bereichen ist die Qualitätsentwicklung und -weiterentwicklung gesetzlich festgeschrieben (§79.a SGB VIII).

Für die kontinuierliche interne Reflektion unserer pädagogischen Arbeit im Kinderhaus-Team haben die Stadt Hachenburg vertreten durch Herrn Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Kollegen_innen  des Kinderhauses den Wunsch, ein eigenes Qualitätsmanagement zu etablieren. Hierzu unterstützt uns die Dipl. Pädagogin Frau Kornelia Becker- Oberender und Ihr Team des Institut für Bildung und Entwicklung aus Gieleroth. Sie entwickelten das Bildungs- und Qualitätsmanagement PRE-pBK. Dieses Konzept hilft uns unsere bestehende Qualität zu reflektieren, wo notwendig Neues zu erarbeiten und erreichtes kontinuierlich weiter zu entwickeln. Alle Beteiligten wissen, das Qualität kein statischer Zustand ist sondern ein sich stetig entwickelnder Prozess, der zum Wohle unserer Kinder und damit auch unserer Zukunft nicht zum Stillstand kommen darf.

Unser Dank gilt in erster Linie den Kinderhaus-Eltern. Ihre tatkräftige Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, die Qualität in unserem Kinderhaus professionell weiter zu entwickeln. 


Schloss Hachenburg – Geschichte, bauliche Entwicklung und Nutzung

Neuerscheinung und Buchvorstellung

Von welcher Seite man sich der Hachenburg auch nähert – die Silhouette der Stadt wird maßgeblich von dem breitgelagerten Baukörper des Schlosses geprägt. Das aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangene barocke Schloss, das für mehrere Jahrhunderte den Regenten der Grafschaft Sayn bzw. Sayn-Hachenburg als Residenz diente, beherbergt heute die Hochschule der Deutschen Bundesbank. Die wechselvolle Geschichte sowie die bauliche Entwicklung des Schlosses sind Thema des nun vorliegenden H. 7 der Schriften des Stadtarchivs Hachenburg. Das 64 Seiten umfassende, mit zahlreichen Farbaufnahmen und hier erstmals veröffentlichten Plänen versehene Heft wird im Rahmen einer Vortragsveranstaltung mit Bildpräsentation im Löwensaal des Vogtshof vorgestellt.

Folgen Sie dem Stadtarchivar auf einer spannenden Zeitreise vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Lernen Sie den Auftraggeber des barocken Prachtbaus, Georg Friedrich, Burggraf von Kirchberg, Graf zu Sayn und Wittgenstein, seinen Architekten, Julius Ludwig Rothweil, sowie die Bewohner des Schlosses kennen.


Hachenburger Kinderhaus auf dem Weg zur plastikfreieren Welt.

Hachenburg. Die „Bewohner“ des Hachenburg Kinderhauses leben in und mit der Natur. Davon zeugen das großen Außengelände und zahlreiche Besuche in Wald und Feld. Hier lernen die Kinder Achtsamkeit und Vorsicht in der Natur.

Auch die Erwachsenen sollen auf die Umwelt achten. So hat sich das Team des Kinderhauses auf den Weg gemacht und Handlungsfelder unter die Lupe genommen. Einige Ergebnisse zur Vermeidung von Plastik sind bereits vorzuweisen. Die Lebensmittel für die Mittagsverpflegung werden weitestgehend ohne Verwendung von Plastikverpackung bei ortsansässigen Lieferanten bestellt. Eine Rückfrage beim Lieferanten der Reinigungsmittel – wie Bodenreiniger, Fensterreiniger und Waschmittel o.Ä. – ergab, dass die verwendeten ebenfalls weitgehend (mikro)plastikfrei seien und andere nunmehr ausgetauscht werden. Auch in der Spielewelt findet man reichlich Plastik. Dies wird der nächste Bereich sein, der in Angriff genommen wird.
Schritt für Schritt zu einer naturfreundlicheren Welt.


Erster Abschnitt des Spielplatzes am Rothenberg feierlich eingeweiht

Am letzten Wochenende im Oktober konnte der erste Abschnitt des Spielgeländes am Rothenberg an die künftigen Nutzer übergeben werden. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung, zu der trotz regnerischem Herbstwetter viele Kinder mit ihren Eltern aus den benachbarten Wohngebieten gekommen waren, wurde der Spielplatz feierlich mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel eingeweiht. Nachdem zunächst die Kinder das Band durchgeschnitten hatten, wurden schnell die neuen Spielgeräte in Beschlag genommen und die Balancierbaumstämme von den Kindern künstlerisch bemalt. Mit guter Laune und Kreativität trotzen die Kinder dem Regen. Daneben standen für die Eltern und Kinder kleine Snacks und Getränke in den aufgestellten Pavillons bereit.

Zweiter Bauabschnitt wird angegangen

Im ersten Abschnitt wurden hauptsächlich Spielelemente für Kleinkinder hergestellt. Nun sollen die Arbeiten für den zweiten Abschnitt bald beginnen, nachdem der Stadtrat in seiner letzten Sitzung grünes Licht dafür gegeben hatte. Für diesen Abschnitt sind eine Kletterlöwenburg, eine Gehölzversteckinsel, ein Sandspielbereich mit Sandspielelement und Sandbagger sowie ein Karussell für größere Kinder vorgesehen. Die geschätzten Baukosten für den zweiten Abschnitt belaufen sich auf 89.000 EUR. Die Ideen für den Spielplatz am Rothenberg wurden zuvor bei einem Workshop mit den künftigen Nutzern erarbeitet und anschließend vom Planungsbüro RU-Plan geplant.


Errichtung eines Pumptracks

Auf Einladung von Stadtbürgermeister Stefan Leukel stellte der zehnjährige Anton Orthey das Projekt „Pumptrack in Hachenburg“ vor.Bei einem Pumptrack handelt es sich um eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke, die als Rundkurs angelegt wird. Durch gezielten Körpereinsatz wird auf der welligen Streckenführung Geschwindigkeit aufgebaut und die Installation von Steilwandkurven und Sprungelementen fördern den Fahrspaß. Bei einer entsprechenden Oberflächengestaltung können diese Anlagen auch mit Skateboards und Inline-Skates befahren werden. Insgesamt dient eine solche Anlage der Bewegungsförderung für Jung und Alt.In seiner Präsentation ging Anton Orthey auch auf bereits bestehende Anlagen in anderen Kommunen ein. Zahlreiche Bilder und Videos rundeten die Präsentation ab. 

Dass dieses Projekt auch bei den übrigen Kindern einen hohen Stellenwert einnimmt, zeigt die an Stadtbürgermeister Leukel überreichte Unterstützerliste mit rd. 800 Unterschriften.

Inzwischen hat auch die Landesschau Rheinland-Pfalz hat einen Beitrag zum Thema "'Nicht schwätzen, sondern machen!': Zehnjähriger setzt Mountainbike-Strecke in Hachenburg durch" erstellt. Hier können Sie den Beitrag sehen!