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Aktuelle Informationen


Hinweise zur Abholung des Sperrabfalls am Montag, 01.03.2021 (Hachenburg) und Dienstag, 02.03.2021 (Altstadt)

Zum Sperrabfall gehören alle sperrigen Abfälle aus dem Hausrat, die auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die Restmülltonne passen und nicht aus Metall bestehen. Hierzu zählen Möbelteile, Matratzen, Teppiche, Holzbettgestelle u.ä.

Als Faustregel gilt: Sperrabfall beinhaltet ausschließlich Gegenstände, die man bei einem Umzug üblicherweise mitnehmen würde. Einzelteile dürfen nicht schwerer als 50 kg sein und wegen der Schüttöffnung der Fahrzeuge nicht länger bzw. breiter als 1,70 m. Gegebenenfalls müssen die Gegenstände zerkleinert werden.
 

Achtung: Glas- und Steinplatten von Tischen können wegen Verletzungsgefahr bei der Abfuhr nicht mitgenommen werden. Sie müssen kostenpflichtig auf den Deponien Meudt oder Rennerod entsorgt werden.
 

Nicht zum Sperrabfall gehören:
 

  • sperrige Abfälle aus Metall wie Elektroherde, Waschmaschinen, Wäscheständer usw.
  • Abfälle aus Gebäuderenovierungen und sonstigen Baumaßnahmen wie z.B. Fenster, Türen, Bauholz, Spülbecken, Toilettenbecken etc.
  • Altreifen und Autoteile
  • Elektronikschrott wie z.B. Fernseher, Computer, Stereoanlagen etc. von Privathaushalten werden auf Anruf kostenlos abgeholt, Tel.: 02602/680655.
     

Illegale Müllablagerungen auf städtischen Plätzen werden geahndet!


Gesichter der Stadt: Ulrich Kuschmirtz

Ulrich Kuschmirtz ist das Gesicht hinter dem Katharinenmarkt. Seit 1995 organisiert er mit Herzblut den wohl bekanntesten Markt in Hachenburg. Auch der Weihnachtsmarkt lag bis 2010 ca. 10 Jahre lang in seiner Verantwortung. Durch seine Leidenschaft und Expertise hat er wesentlich zu einer erfolgreichen Markttradition in unserer Stadt beigetragen. Hauptberuflich ist Ulrich Kuschmirtz übrigens schon seit über 50 Jahren in der VG tätig und gehört damit schon quasi zum Inventar.


Mit „Wir Westerwälder“ Stärken der Region gemeinsam vermarkten und interkommunale Zusammenarbeit fördern

Die Bedeutung der landkreisübergreifenden Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ hat Stadtbürgermeister Stefan Leukel bei einem Gespräch in der Dierdorfer Geschäftsstelle hervorgehoben.

Beim Treffen mit Landrat Achim Schwickert und der Vorständin Sandra Köster wurde deutlich, wie vielseitig die Arbeit von „Wir Westerwälder“ ist. „Ich bin froh, dass es mit der Initiative eine Institution gibt, die in kreisübergreifender Kooperation die Gemeinsamkeiten der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald fördert und begleitet“, so Stefan Leukel.

Die Gemeinschaftsinitiative ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Kommunen. „In enger Absprache mit den Wirtschaftsförderungen der drei Landkreise, der Westerwald Touristik und in Zusammenarbeit mit den Kreisverwaltungen entwickeln wir gemeinsam Projekte und setzen diese gemeinsam um“, erklärt Sandra Köster das Vorgehen. Beispiel für langjährige gemeinsame Projekte sind der Umweltkompass – jetzt Westerwälder Naturerlebnisse, die Westerwälder Holztage, die in diesem Jahr digital stattfinden, oder auch die Westerwälder Literaturtage. Neu ist zudem die Unternehmensdatenbank, denn auch bei Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften sei eine starke Vernetzung von Vorteil. Auch das neue Heimatsiegel „Made in Westerwald“ findet enormen Zuspruch bei den Unternehmen der Region Westerwald.

„In der Innenwirkung der Dachmarke „Wir Westerwälder“ ist eine Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden wichtig. Die vorhandene Infrastruktur vor Ort könne nur im Zusammenspiel der einzelnen Akteure und durch kurze Drähte untereinander gestärkt und ausgebaut werden“, sind sich Schwickert und Leukel einig. Auch die Bekanntheit bei Unternehmen und Bürgern in der Region sei noch steigerungsfähig. Leukel ergänzt: „Die Initiative kann auf das bisher Geleistete stolz sein. Das Netzwerken und Verbinden über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus ist auch mir ein zentrales Anliegen, um unsere Region weiterzuentwickeln.“

Achim Schwickert und Sandra Köster machten abschließend deutlich, dass nun verstärkt an der Außenwirkung der Region gearbeitet werden soll. Die Vermarktung der Region als Ganzes mit den unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. den touristischen Highlights, den leistungsstarken Unternehmen, kulturellen Highlights und den stolzen Westerwälderinnen und Westerwäldern stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die Unterstützung bei der Direktvermarktung von regionalen Produkten, der Werbegemeinschaften und der heimischen Gastronomie zählen zu den Kernaufgaben der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“. „Der Westerwald hat eine Menge zu bieten, wir müssen das nur noch deutlicher nach außen kommunizieren,“ so Schwickert, Köster und Leukel.


Öffentliche Bekanntmachung Friedhof am Steinweg

Einebnen, bzw. Nachkauf von Grabstätten auf dem Friedhof Steinweg
 

Das Grab ist ein wichtiger Erinnerungsort für die Hinterbliebenen. Doch mit Ablauf der Ruhezeit läuft auch das Nutzungsrecht für eine Grabstätte aus. Nach Ablauf dieser Ruhezeit bietet die Stadt Hachenburg zwei Möglichkeiten für Wahlgräber an. Entweder lassen die Angehörigen ihr Nutzungsrecht erneuern oder das Grab wird aufgelöst. Bei einer Grabauflösung wird die Ruhestätte durch die Angehörigen oder durch ein durch sie beauftragtes Unternehmen abgeräumt und eingeebnet.

Handelt es sich um ein Reihengrab besteht keine Möglichkeit der Verlängerung, sondern es muss eine Abräumung und Einebnung erfolgen.

Der Nutzungsberechtigte wird gebeten, das auf dem Grab befindliche Grabmal, Einfassung und Einfriedung innerhalb von 3 Monaten zu entfernen, da sie sonst durch die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten beseitigt werden und in das Eigentum der Stadt Hachenburg übergehen.

Bei nachstehenden aufgeführten Grabstätten ist das Nutzungsrecht abgelaufen. Da die Adressen der Nutzungsberechtigten selbst unbekannt bzw. nicht mehr zu ermitteln (evtl. verstorben) sind, wird gemäß § 24 der gültigen Friedhofssatzung der Stadt Hachenburg bekannt gemacht, dass diese Gräber eingeebnet werden, falls sie nicht innerhalb von 3 Monaten entsprechend der satzungsgemäßen Bestimmungen angelegt und ein gärtnerisch gepflegtes Bild bieten.
 

Sektion

Grabnummer

Verstorbene

1

4

Agnes und Klemens Meyer

1

54

Alfred Windheuser

 

Sollten noch Fragen offen bleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Stadtverwaltung Hachenburg

Perlengasse 2

57627 Hachenburg

Tel.: 02662/ 958341

k.henrich@hachenburg.de


Gesichter der Stadt: Bauhof Hachenburg

Von Wartungs- und Reparaturarbeiten über die Stadtreinigung bis zur Grünpflege. Der städtische Bauhof ist für alle handwerklichen und technischen Angelegenheiten zuständig, die in unserer Stadt anfallen. Und das ist jede Menge… Der Leiter des städtischen Bauhofs Oliver Schnell und sein Team kümmern sich tagtäglich darum, dass unsere Stadt attraktiv und sauber ist.


Der Pumptrack in Hachenburg: Beispiel für eine erfolgreiche Einbindung von Kindern und Jugendlichen

Dass sich Engagement, innovatives Denken und vor allem Durchhaltevermögen auszahlen – und zwar in jedem Alter – beweist die beeindruckende Geschichte des Hachenburger Pumptracks. Zu einem nicht unerheblichen Teil verantwortlich ist dafür nämlich der jetzt zwölfjährige Anton Orthey. Ganze zehn Jahre alt war der begeisterte Fahrradfahrer, als er in Winterberg eine Pumptrack-Anlage besucht und direkt Feuer und Flamme ist. Mit normalen Straßenfahrrädern, Mountainbikes, Inlinern, Laufrädern, Scootern und sogar Rollstühlen, – kurz, allem, was Rollen hat, kann man den Track benutzen. Sowas wünscht sich der Hachenburger auch für seine Heimatstadt. Denn die Ausübung seines Hobbies fällt ihm und seinen fahrradbegeisterten Freunden immer schwerer in der Löwenstadt. „Überall werden wir weggejagt, auf dem Alten Markt sollen wir nicht fahren, im Burggarten will man uns nicht, selbst wenn wir im Wald unterwegs sind, kommen Beschwerden“, erklärt Anton. Ein eigenes Gelände, wo sich die Jugendlichen mit ihren Rädern austoben können, ist sein Traum.

Diese Begeisterung kann er wenig später bei einem Workshop zur Gestaltung des Spiel- und Freizeitgeländes am Rothenberg einbringen und auch andere dafür begeistern, unter anderem Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Als dritter Bauabschnitt soll ein kleiner Pumptrack-Parcours innerhalb des Siel- und Freizeitgeländes entstehen. Auch der Fachausschuss gibt grünes Licht, aber im Stadtrat wird das Projekt erst einmal ausgebremst. Eine solche Anlage könne zu viel Tagestourismus in das Wohngebiet ziehen und in der Konsequenz eine Belästigung für die Anwohner darstellen, ist die Befürchtung der Ratsmitglieder. Anton ist am Boden zerstört, doch Aufgeben ist keine Option. Beim nächsten städtischen Workshop, diesmal zum Thema „Kinder in der Stadt“ stellt er nochmal seine Idee eines Hachenburger Pumptracks vor und bekommt prompt die meisten Stimmen für sein Projekt. Doch damit nicht genug. Mithilfe seiner Eltern, Doro und Eike, die nicht nur die Listen erstellen, sondern auch Pumptrack-T-Shirts für Anton und seine Freunde drucken lassen, stellt er eine Unterschriftenaktion auf die Beine und sammelt die Signaturen von knapp 800 Unterstützern für die Anlage. Das bringt ihm eine Einladung von Stadtbürgermeister Stefan Leukel in den Stadtrat, wo er neben der Präsentation seines Projektes auch eine Videobotschaft des bekannten Mountainbikers Fabio Schäfer vorstellen kann. Der Stadtrat ist begeistert und eine Standortanalyse, die geeignete Flächen im Stadtgebiet sondieren soll, wird in Auftrag gegeben. Die Wahl fällt auf das Gelände an der Rundsporthalle. Ein idealer Standort, er ist nah an der Innenstadt, am Schulzentrum und dem Jugendzentrum, es gibt zahlreiche Parkplätze und niemand wird gestört. Leukel macht Nägel mit Köpfen, in den Haushalt 2020 werden 200.000 Euro für das Projekt eingestellt und einstimmig verabschiedet. Bei einer gemeinsamen Fahrt nach Holland schaut sich der Stadtchef mit ein paar fahrradbegeistern Kids und ihren Eltern eine Pumptrack-Indooranlage an, um sich eingehend über die verschiedenen Möglichkeiten eines Parcours zu erkundigen.

Dann kommt Corona und erst einmal Stillstand, auch für den Pumptrack. In der ersten Stadtratssitzung nach dem Lockdown sollen die einzelnen Projekte dann beschlossen werden, doch die Ratsmitglieder möchten lieber erst alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen, da die Kosten im Vergleich zu der damals angedachten Anlage am Rothenberg teurer sind, sich aber auch in Größe und Art nicht vergleichen lassen. Bei Anton und seiner Fahrradgang, die die Stadtratssitzung fiebernd mitverfolgen, fließen Tränen, doch noch ist nicht alles verloren. Von den veranschlagten Kosten von 170.000 Euro ist der Stadtrat bereit, 130.000 Euro zu finanzieren. Stadtbürgermeister Leukel nimmt die Herausforderung an, die restlichen 40.000 Euro bereit zu stellen. Langwierige Förderanträge lehnt er ab, um den Kids, die in Coronazeiten schon genug gelitten haben, möglichst bald ihre heiß ersehnte Freizeitanlage ermöglichen zu können.

Die neuerliche Hürde mobilisiert die Kids noch mehr, ihren Traum zu verwirklichen. Sie gehen Klinken putzen und stellen auf Supermarktparkplätzen und dem Alten Markt Infostände auf, verteilen Flyer und sammeln Spenden. Social-Media-Kanäle sorgen für ein Übriges, Yoran Leicher dreht ein werbewirksames Video und bald können großzügige Spenden von Privatpersonen und Gewerbetreibenden verbucht werden. Dazu kommt eine Crowdfunding-Aktion, bei der die Westerwald Bank jede Einzelspende von mindestens 5 Euro mit 10 EUR unterstützt und eine Spendenbox bei Rewe, die sich stündlich füllt. Summa summarum kommen statt der angestrebten 40.000 Euro innerhalb kürzester Zeit sogar 50.000 Euro zusammen, so dass die Stadt für die Umsetzung der Anlage sogar nur 120.000 Euro in die Hand nehmen muss. Fazit: Ziel übererfüllt.

Dann geht alles ganz schnell. Innerhalb von drei Wochen ist die Anlage gebaut und wird sogar noch um einen Kleinkinderparcours ergänzt, für dessen Finanzierung von zusätzlichen knapp 20.000 Euro die DJK Marienstatt, die aufgrund des Pumptracks eine eigenen Fahrradabteilung gegründet hat, hauptsächlich verantwortlich zeichnet. Wie gut das Projekt in der Bevölkerung angenommen wird, zeigt auch die Spende des Versicherungsbüros Sartors aus einem Allianzfördertopf für die Begrünung der Außenanlagen.

Zur inoffiziellen Eröffnung des Pumptracks kommt nicht nur Fabio Schäfer, der Anton ganz zu Anfang das Versprechen gab, sondern auch dessen Mountainbike-Kollege Lukas Schäfer, der sich in der coronafreien Zukunft Workshops auf der Hachenburger Anlage vorstellen kann. Nach drei Wochen Betrieb musste der Parcours corona- und wetterbedingt leider geschlossen werden, doch Anton und seine Fahrradgang freuen sich jetzt schon, wenn sie nach Schnee, Eis und Virusgefahr wieder über die Pumptrack sausen können.

„Der Pumptrack ist ein gutes Beispiel, dass sich Kinder und Jugendliche jederzeit mit einbringen und in kürzester Zeit etwas auf die Beine stellen können“, ermuntert Stadtchef Leukel alle jungen Menschen zum Mitgestalten ihrer Heimat.

Für sein außergewöhnliches Engagement hat Leukel bereits zur Kirmes 2019 die Auszeichnung „Junior des Jahres“ in Leben gerufen und an Anton verliehen. Als nächstes könnte sich der Familienvater nicht nur ein Kinderparlament, sondern auch einen Kinderstadtdirektor vorstellen. Vielleicht ist das ja Antons nächstes Ziel, denn sein Berufswunsch ist klar: Bürgermeister!


Social Media Kampagne „Gesichter der Stadt“

Im Oktober vergangenen Jahres startete unsere Social Media Kampagne „Gesichter der Stadt“. In kurzen Beiträgen stellen wir dort in regelmäßigen Abständen Persönlichkeiten, motivierte Unternehmer*innen und engagierte Bürger*innen der Stadt vor, die selbst oder stellvertretend für eine Institution einen wichtigen Beitrag zu unserem städtischen Leben leisten. Ziel der Kampagne ist es ein höheres Bewusstsein für den Einsatz und das Engagement jedes einzelnen zu schaffen und dieses würdigen. Aufgrund der sehr guten Resonanz haben wir beschlossen, einzelne „Gesichter“ auch hier mit Ihnen zu teilen. Um alle Beiträge zu sehen, folgen Sie uns auf Facebook oder Instagram unter @stadthachenburg.
 

Diese Woche starten wir mit dem Beitrag über Dr. med. Karl-Wilhelm Christian:
 

Seit 20 Jahren ist Dr. med. Karl-Wilhelm Christian Chefarzt der Abteilung für Anästhesie/Intensiv-medizin im DRK Krankenhaus Hachenburg, davon die letzten Jahre als Ärztlicher Direktor des Standortes. Auch wenn die Direktoriumsstelle mehr administrativer Natur ist, ist Dr. Christian nach wie vor mit viel Leidenschaft in seinem Fachgebiet aktiv. Und diese Leidenschaft für die Medizin und den Menschen merkt man dem gebürtigen Hachenburger an. Seit 1984 ist er im Bereich der Anästhesie und Notfallmedizin tätig, unter anderem auch heute noch als einer der ehrenamtlichen Leitenden Notärzte im oberen Westerwald. „Bei uns steht immer der ganze Mensch im Vordergrund.“ Vom Neugeborenen bis zum 100-jährigen, für den Anästhesisten ist die gesamte medizinische Palette relevant. Noch viel wichtiger ist aber die Verzahnung der einzelnen Abteilungen, denn ein Krankenhaus funktioniert nur so gut, wie die einzelnen Bereiche zusammenarbeiten. Als Ärztlicher Direktor ist es daher auch seine Aufgabe die Koordination und Organisation zwischen den einzelnen Abteilungen zu gewährleisten. Abschließend würdigte Dr. Christian, der Ende März in den Ruhestand geht, noch das gesamte Team des Krankenhauses, auf welches er sich stets verlassen konnte – nicht zuletzt in diesen besonderen und schweren Zeiten.

Dr. Christian ist stellvertretend für so viele Gesichter der Stadt unterschiedlichster Branchen, die insbesondere zur jetzigen Zeit Außerordentliches leisten und daher ein würdigendes Dankeschön verdient haben.


Unternehmensbesuch: Kerstholt Horizontalbohrungen und Leitungsbau (KHL) GmbH

Bei einem Unternehmensbesuch informierte sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel über das von der in Hachenburg ansässigen Firma Kerstholt Horizontalbohrungen und Leitungsbau (KHL) GmbH eingesetzte Spülbohrverfahren im Leitungsbau. Eine Technik, die sich ergänzend im Bereich von Wasser- und Abwasserleitungen perfekt einsetzen lässt, wie Geschäftsführer Sergej Kelm im Gespräch mit Stefan Leukel berichtet.

200 Kilometer Glasfaserleitungen im Spülbohrverfahren verlegt die Firma KHL Kerstholt pro Jahr und das auch im schwierigen Gelände. Diese Horizontalspülbohrverfahren bieten eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Möglichkeit zur Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen. Naturschutzgebiete, Biotope, Flüsse, aber auch Bauwerke, Straßen und Bahnlinien können mit diesem Verfahren unbeschadet und problemlos unterfahren werden.


Digitale Kompetenzen vermitteln und Familien unterstützen

Stadtbürgermeister Stefan Leukel unterstützt die Gründung des Netzwerkes „Medien-Stark“, das aus mehreren in Hachenburg tätigen Institutionen entstehen soll. Das Netzwerk will Eltern, Kinder und Jugendliche, aber auch Pädagog*innen bei einem reflektierten und kritischen Umgang mit digitalen Medien unterstützen.
 

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die digitalen Medien auch ein wichtiger Baustein geworden, um z.B. „ein Lernen auf Abstand“ im Homeschooling zu ermöglichen. Im Gespräch mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel macht Michaela Weiß deutlich, dass es beim DigitalPakt zwischen Bund-Ländern und Kommunen nicht nur um die Hardware gehen könne. Vielmehr müsse auch an die Unterstützung und Fortbildung der Lehrenden gedacht werden. Hierzu gehörten auch personelle Verstärkungen durch Fachkräfte in den Bildungseinrichtungen. Bisherige Aktivitäten im Bereich Medienerziehung seien als eher zaghaft zu bezeichnen. Vorteilhaft sei auch eine Einbeziehung der Fachkräfte, die durch ihre Expertisen und Erfahrungen die Bildungseinrichtungen gut unterstützen können.
 

Medienpädagogin Michaela Weiß, neben Verena Alhäuser vom Kinderschutzbund in Hachenburg, eine der beiden Hauptinitiatorinnen des Netzwerkes, hat Stadtbürgermeister Stefan Leukel nun die Idee und die Ziele des Netzwerks erläutert. Nachdem die Idee, ein Netzwerk zur Medienbildung zu gründen, zwischen Verena Alhäuser und ihr entstanden sei, ging es schnell darum, weitere Partner für das Netzwerk zu gewinnen, berichtet Michaela Weiß. Dabei hätten sich weitere Mitinitiatoren gefunden, die bereits heute stark im Bereich der Kinder und Jugendbildung unterwegs seien. So sollen künftig Veranstaltungen und Projekte zum Umgang und Verständnis von digitalen Medien angeboten werden.
 

Das Internet und soziale Netzwerke gehören mittlerweile zur Lebenswelt und werden ganz selbstverständlich genutzt. Aus diesem Grund sei es umso wichtiger, Kindern und Jugendlichen digitale Kompetenzen zu vermitteln und Familien im Umgang damit zu unterstützen, betont Leukel. Daher sollen von städtischer Seite das Familienzentrum und die Stadtbücherei Werner A. Güth die Arbeit des in Gründung befindlichen Netzwerks unterstützen und aktiv mitarbeiten.
 

Die Vorbereitungen für das Netzwerk laufen derzeit auf Hochtouren und voraussichtlich im Frühjahr werden weitere Informationen zum „Netzwerk-Medien-Stark“ folgen.


Stadt Hachenburg beteiligt sich an der Aktion „We remember“

Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenken Menschen auf der ganzen Welt den Millionen Opfern des Holocausts. Dazu hat der Jüdische Weltkongress (WJC) in diesem Jahr eine weltweite Aktion des Erinnerns gestartet. Unter dem Motto „We remember“ hat der WJC Menschen überall auf der Welt aus allen Religionen dazu aufgerufen, an den millionenfachen Massenmord an den rund 6 Millionen Juden in Europa zur Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Gerade weil es nur noch wenige Überlebende dieser schrecklichen Zeit unserer deutschen Geschichte gibt, stehen wir ganz besonders in der Verantwortung: Indem wir uns kollektiv an diese Verbrechen erinnern, tragen wir nicht nur dazu bei, dass die Leiden und Schrecken der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Nachfahren niemals vergessen werden. Vielmehr geht es auch darum, somit zu verhindern, dass sich Geschichte wiederholt. Daher haben wir zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust folgende Erklärung veröffentlicht:

Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenken Menschen auf der ganzen Welt den Millionen Opfern des Holocausts. Dazu hat der Jüdische Weltkongress (WJC) in diesem Jahr eine weltweite Aktion des Erinnerns gestartet. Unter dem Motto „We remember“ hat der WJC Menschen überall auf der Welt aus allen Religionen dazu aufgerufen, an den millionenfachen Massenmord an den rund 6 Millionen Juden in Europa zur Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Gerade weil es nur noch wenige Überlebende dieser schrecklichen Zeit unserer deutschen Geschichte gibt, stehen wir ganz besonders in der Verantwortung: Indem wir uns kollektiv an diese Verbrechen erinnern, tragen wir nicht nur dazu bei, dass die Leiden und Schrecken der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Nachfahren niemals vergessen werden. Vielmehr geht es auch darum, somit zu verhindern, dass sich Geschichte wiederholt. Daher haben wir zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust folgende Erklärung veröffentlicht:
 

Wir setzen ein starkes Zeichen für Freiheit, Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander.

Wir engagieren uns gegen Antisemitismus und das Vergessen.

Wir erheben unsere Stimme gegen Antisemitismus und Rassismus.

Wir setzen uns entschieden für Toleranz, Offenheit und ein respektvolles Miteinander ein, um damit rechtsradikalem Gedankengut den Nährboden zu entziehen.

Wir stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, um Antisemiten und Rassisten keinen Raum zu bieten.

Wir gedenken der Juden von Hachenburg, einst Mitbürger, dann verfolgt, vertrieben, vernichtet.
 

Hachenburg ist geprägt durch ein Klima der Offenheit und Vielfalt. Offene oder versteckte Diskriminierung oder gar Rassismus haben in Hachenburg keinen Platz. Es geht um eine Kultur, in der die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung respektvoll und offen äußern können und in der unterschiedliche Ansichten geschätzt werden. Es liegt an uns allen, diese Werte jeden Tag aufs Neue mit Leben zu füllen.
 

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Neuer Elternbeirat im Hachenburger Kinderhaus

Ein neuer Elternbeirat des Kinderhauses wurde im Zeitraum vom 26.10. bis 15.12.2020 per Briefwahl gewählt.

Am 27.01.2021 wurde hieraus einstimmig über eine Zoom-Sitzung Michaela Hassel als Vorsitzende
und Leonie Dewald als ihre Stellvertreterin gewählt.
Unser herzlicher Dank gilt allen Eltern, die sich für das Amt im Elternbeitrat zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle
unserer Kinder gerade in dieser besonderen Zeit.
 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel                                       Leitung Claudius Börgerding und das Kinderhaus-Team

 


Lesen lernen mit der App eKidz

Stadtbücherei Hachenburg erweitert digitales Angebot - eKidz ab sofort kostenfrei mit Bibliotheksausweis nutzbar

Die Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg bietet allen Leserinnen und Lesern mit einem gültigen Bibliotheksausweis ab sofort den Zugang zu der kostenlosen und werbefreien App eKidz.eu. eKidz ist eine App, die Kinder zwischen fünf und zehn Jahren spielerisch und intuitiv beim Spracherwerb unterstützt und ihre Lese- und Sprachfähigkeit verbessert. Der Einsatz von eKidz eignet sich deshalb auch zum Lernen von Deutsch als Fremdsprache. Ebenfalls verfügbar sind Texte in den Sprachen Englisch und Spanisch.

eKidz zeichnet sich aus durch kindgerechte Geschichten und Sachtexte in 12 Lesestufen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, animierte Illustrationen, eine Vorlesefunktion im Karaoke-Format, eine Aufnahmefunktion sowie Quizfragen zur Überprüfung des Leseverstehens. Alle Texte wurden von professionellen Sprecher*innen eingelesen, basieren auf lehrplanrelevanten Inhalten und bilden den empfohlenen Grundwortschatz ab. Die App wurde von Sprachtherapeut*innen und Kinderbuchautor*innen in Zusammenarbeit mit der „Stiftung Lesen“ entwickelt. Sie wurde mit dem Comenius EduMedia Siegel für exemplarische Bildungsmedien ausgezeichnet.

So geht’s: Die eKidz-App im Google Play Store oder im Apple Store herunterladen, Stadtbücherei Hachenburg auswählen und mit Nummer und Passwort des Bibliotheksausweises anmelden. Nach der erfolgreichen Anmeldung kann eKidz für bis zu zwei Kinder parallel für 14 Tage lang kostenfrei genutzt werden. Nach Ablauf der Leihfrist wird man automatisch ausgeloggt. Danach kann man sich erneut anmelden bzw. sich vormerken lassen. Der Leseverlauf bleibt dabei erhalten.

 

Weitere Informationen unter www.stadtbuecherei-hachenburg.de/aktuell/ekidz

Stadtbücherei Werner A. Güth
E-Mail: stadtbuecherei@hachenburg.de
Tel: 02662 939451
 


Gute Resonanz auf die Umfrage zur Entwicklung des Sport- und Freizeitgeländes an der Rundsporthalle

Weit über 200-mal wurde der Fragebogen zur Entwicklung des Sport- und Freizeitgeländes an der Rundsporthalle ausgefüllt. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen, dass die weitere Entwicklung des Sportplatzes von großem Interesse ist. Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Umfrage wurde in den letzten Wochen durchgeführt, um das Gelände möglichst nach den Anforderungen und Wünschen der künftigen Nutzer gestalten zu können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aufgefordert, eigene Ideen und Anregungen einzubringen.

Die Rückmeldungen werden nun vom Institut für Sportstättenentwicklung (ISE), Trier ausgewertet. Weiterhin ist ein öffentlicher Workshop geplant, um weitere Ideen zu sammeln und in dem Fragen gestellt werden können. Dieser soll entweder stattfinden, wenn es die aktuelle Corona-Situation wieder zulässt. Alternativ planen wir einen digitalen Infoabend. Daneben finden Gespräche mit den Sportvereinen und Schulen statt.

Die Stadt Hachenburg plant die Modernisierung des Sport- und Freizeitgeländes an der Realschule plus. Der konkrete Bedarf und die konkrete Ausgestaltung sollen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) erarbeitet werden. Neben dem bereits realisierten Pumptrack sowie einem geplanten Kunstrasenplatz sollen weitere Sport- und Bewegungselemente geschaffen werden.


Appell zur Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Wir haben noch einmal die Geschwindigkeitsmesstafeln im Stadtgebiet ausgewertet. Dabei haben wir festgestellt, dass nach wie vor von einigen Verkehrsteilnehmern die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten wird!

Wir appellieren daher noch einmal an alle Verkehrsteilnehmer, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im gesamten Stadtgebiet einzuhalten, insbesondere in den Wohngebieten. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen dienen der Sicherheit und dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Kinder.

Für die Verkehrssicherheit von Kindern, Eltern mit Kinderwagen oder beeinträchtigten Mitbürgern, die auf eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sind, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass das Parken auf den Gehwegen nicht gestattet ist.
 

Insgesamt fünf Messtafeln im Einsatz
 

Die Stadt verfügt über insgesamt fünf Messtafeln. Zwei der Tafeln sind fest in der Steinebacher Straße installiert, drei Tafeln können flexibel im Stadtgebiet eingesetzt werden. Aktuell hängen die mobilen Messtafeln im „Gehlerter Weg“ (zulässige Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h), in der „Theodor-Fliedner-Straße“ (verkehrsberuhigter Bereich, Schrittgeschwindigkeit) und im Stadtteil Altstadt in der „Oberen Kirchstraße“ (verkehrsberuhigter Bereich, Schrittgeschwindigkeit).

Die Messtafeln verfügen über verschiedene Funktionen und können unter anderem verdeckte Messungen durchführen, d.h. die gefahrene Geschwindigkeit wird den Verkehrsteilnehmern nicht angezeigt. Damit erhalten wir ein objektives Bild über die gefahrenen Geschwindigkeiten.

Bei der offenen Messung erhält der Verkehrsteilnehmer eine Rückmeldung über die gefahrene Geschwindigkeit. Daneben wir mit einem lachenden oder einem traurigen Gesicht angezeigt, ob er angemessen oder zu schnell unterwegs ist. Die meisten Verkehrsteilnehmer passen daraufhin ihre Geschwindigkeit an. Der „Erfolg“ der offenen Messung kann auch mit einem Vergleich der Eintritts- und der Austrittsgeschwindigkeit ermittelt werden.

Ergeben sich aus den Messergebnissen Hinweise auf erhöhte Geschwindigkeiten, werden die Ergebnisse sowohl dem lokalen Ordnungsamt als auch der Polizeiinspektion Hachenburg zur Verfügung gestellt und weitere Maßnahmen beraten.


Kinderfreundliches Hachenburg macht Fortschritte

Die Stadt Hachenburg will auch in den kommenden Jahren alle Anstrengungen unternehmen, um ein qualitativ und quantitativ gutes Angebot an Plätzen in den Kindertagesstätten in der Stadt vorzuhalten. Neben den städtischen Einrichtungen „Kinderhaus“ und „Lieblingsplatz“ erhalten auch die beiden kirchlichen Kindertagesstätten weiterhin eine finanzielle Unterstützung von der Stadt.

Mit der vom Westerwaldkreis verabschiedeten Bedarfsplanung 2021/2022 kann nun die vierte Gruppe dauerhaft in der Kindertagesstätte „Lieblingsplatz“ eingerichtet werden. Während im Vorjahr die baulichen Voraussetzungen für die dritte Gruppe geschaffen wurden, sind nun die Bauarbeiten für die weiteren Gruppen- und Aufenthaltsräume im vollen Gange. Im städtischen Haushalt 2021 sind hier 240.000 Euro vorgesehen.

Schwerpunkt der Kita Lieblingsplatz ist seit Beginn die Natur- und Waldpädagogik. Ursprünglich mit zwei Gruppen und vier Erzieherinnen gestartet kamen im August 2018 die dritte Gruppe sowie drei weitere Erzieher hinzu. Seit 2019 ist das Kita-Personal aktiv in der Qualitätsentwicklung tätig. Im August 2020 startete dann die vierte Gruppe. Die Kita Lieblingsplatz bietet nun Plätze für 80 Kinder im Alter von 1-6 Jahren, davon 44 Ganztagsplätze. Das Team besteht aktuell aus 11 Erzieherinnen, 5 Hauswirtschaftskräften und 3 Jahrespraktikanten bzw. Auszubildenden.

Aber auch am „Kinderhaus“ sind im Jahr 2021 weitere Investitionen im Umfang von ca. 80.000 Euro beabsichtigt. Zu nennen sind u.a. eine Ersatzbeschaffung für ein Klettergerüst, ein Spielhaus, eine Hangrutsche sowie eine Garage als Unterstellmöglichkeit.

Stadt, Westerwaldkreis und Land tragen die Personalkosten für die städtischen Einrichtungen. Im Jahr 2021 sind diese in einer Höhe von ca. 1,8 Mio. Euro veranschlagt. Eine frühe und qualitativ gute Förderung für unsere Kinder ist der Stadt sehr wichtig. Weiterhin soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tatkräftig unterstützt werden. So werden in der Stadt allein 29 von 43 Plätzen für unter-2-jährige Kinder innerhalb der Verbandsgemeinde vorgehalten. Ein Teil dieser Plätze steht auch den Kindern aus den umliegenden Dörfern zur Verfügung.


Nutzung der Stadtbücherei in Hachenburg trotz Schließung möglich

Im Rahmen der Corona-Schutzverordnung ist auch die Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg weiterhin geschlossen. Jedoch bietet die beliebte Kultur- und Freizeiteinrichtung einen Abholdienst für Medien an.

 

Die Mitarbeiterinnen der Bücherei sind während der üblichen Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. Hier kann man seine Bestellung aufgeben und einen festen Abholtermin vereinbaren. Zu recherchieren sind die gewünschten Bücher und Zeitschriften bequem von zu Hause aus über den Online-Bibliothekskatalog FINDUS der Stadtbücherei. Auch DVDs, CDs, Tonie-Hörfiguren und Gesellschaftsspiele können zur Abholung bereitgestellt werden. Die Übernahme erfolgt selbstverständlich kontaktlos in einem separaten Nebenraum. Alle bereits vor der Schließung ausgeliehenen Medien werden vom Büchereipersonal automatisch verlängert, so lange die Bücherei geschlossen bleibt.

 

Das Angebot der Stadtbücherei wird weit über die Grenzen der Stadt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen genutzt. Neben Sachbüchern zu verschiedenen Themenbereichen, wie z. B. Gesundheit, Haus und Garten, Psychologie, Geschichte, Philosophie, sind auch die Belletristik - von heiter über kritisch bis hoch spannend -, Zeitschriften, Hörbücher und Filme auf DVD im Angebot vorhanden. Guten Zuspruch haben auch Kinder- und Jugendbücher für jedes Alter, die sowohl der Unterhaltung als auch der schulischen Nutzung dienen.

 

Wer sich keine Medien vor Ort abholen möchte, der kann auf die umfangreichen digitalen Angebote zugreifen. Unter www.onleihe-rlp.de stehen neben E-Books- und E-Audios auch E-Learning-Kurse zur Verfügung. Schüler erfahren darüber hinaus wertvolle Unterstützung mit dem DUDEN-Wissen-Angebot unter www.munzinger.de . Zwei neue digitale Angebote werden noch im Januar hinzukommen. Englischsprachige E-Books und E-Audios sind dann über die Plattform www.overdrive.com  abrufbar. Und für die jüngsten Leser gibt es die Lese-Lern-App eKidz mit zahlreichen Erstlesebüchern auf 9 Lesestufen, ergänzt mit Verständnisfragen und weiteren Übungen.

Alle digitalen Angebote können mit einem gültigen Büchereiausweis kostenfrei genutzt werden.

 

Weitere Informationen und direkte Verlinkungen zu den digitalen Angeboten auf www.stadtbuecherei-hachenburg.de

 

Die Mitarbeiterinnen der Bücherei sind erreichbar:

Montag und Freitag:                     14 – 18 Uhr

Dienstag und Donnerstag:          10 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr

Samstag:                                            10 – 12.30 Uhr

Tel.: 02662 939451; E-Mail:  stadtbuecherei@hachenburg.de


Spiel- und Freizeitgelände am Rothenberg fertiggestellt

Das Spielgelände am Rothenberg konnte noch vor dem Jahreswechsel fertiggestellt werden und kann von nun an von den Kindern genutzt werden. Besonderes Highlight des naturnahen Spielgeländes ist die große Spielburg mit dem Hachenburger Wappen.

2018 begann die Planung für das neu entstandene Spielgelände im Wohngebiet am Rothenberg (Schlossblick). Die Ideen für die Gestaltung des Spielplatzes entstanden in einem Workshop, bei dem sich die Kinder selbst aktiv beteiligen konnten und so ihren „Wunschspielplatz“ gestalten durften. Gemeinsam überlegten alle, wie der neue Spielplatz aussehen kann. Zunächst wurden an einer Tafel Ideen gesammelt, welche Aktivitäten die Kinder gerne auf dem neuen Spielplatz machen wollen und welche Spielgeräte sie sich wünschen. Anschließend ging es in die Kreativphase. Mit Stiften und Papier brachten die Kinder ihre Wunschvorstellungen für den neuen Spielplatz aufs Papier. In kurzer Zeit kam eine Vielzahl von bunten Bildern, die mit Fantasie und Begeisterung von den Kindern erstellt wurden, zusammen. Ein herzliches Dankeschön nochmals an die Kinder für ihre Anregungen und Ideen, aber auch an die Eltern für die wertvollen Hinweise und die Mitarbeit. Durch das Einbeziehen der Betroffenen ist eine praxisnahe und nutzerfreundliche Gestaltung des neuen Spielplatzgeländes ermöglicht worden.

Während im Jahr 2019 bereits der erste Bauabschnitt beendet wurde, ist der Spielplatz nun in seiner endgültigen Fassung fertig gestellt. Im zweiten Bauabschnitt sind insbesondere Spielelemente für größere Kinder entstanden. Dazu gehören ein großes Klettergerüst mit mehreren Ebenen, verschiedene Sandspielgeräte, eine Gehölzversteckinsel und ein Sitzkarussell. Darüber hinaus wurde auch ein Holzsteg über den Außenbereichsgraben gebaut. Geplant wurde der circa 1.500 Quadratmeter große Abenteuer-Spielplatz vom Büro RU-Plan aus Dreikirchen.

Wir bitten alle Kinder und Eltern, sich an die gültigen Corona-Regelungen beim Besuch des Spielgeländes zu halten und wünschen allen viel Spaß beim Spielen!


Umweltschonende und zügige Info in städtischen Kindertagesstätten durch KiTa-Info-App

Neue Wege gehen die städtischen Kindertagesstätten (KiTa) in der Kommunikation mit den Eltern. Nachrichten und Termine erhalten Familien zukünftig über eine KiTa-Info-App. Vorteile sind dabei unter anderem die zügige Information und mit dem Ende der Zettelwirtschaft auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Die KiTa-Leitungen Claudius Börgerding und Janina Benner erwarten gemeinsam mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel deutliche Arbeitserleichterungen. Familien des Hachenburger Kinderhauses und des Lieblingsplatz Hachenburg erhalten Nachrichten und Termine ab sofort per Smartphone-App. Die KiTa-Info-App helfe den Eltern, besser und direkter informiert zu sein. Selbstverständlich ersetze die App in keiner Weise das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Erzieher/-innen.

Oft nutzten Elternkreise Facebook- oder WhatsApp-Gruppen, um sich zu organisieren und Informationen auszutauschen. Im Vergleich zu diesen Diensten ist die Kita-Info-App datenschutzrechtlich absolut sicher und DSGVO-konform. Die Daten werden nicht kommerziell von Dritten genutzt und es werden keine persönlichen Handynummern wie bei WhatsApp-Gruppen preisgegeben.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und die Kindertagesstättenleitungen freuen sich, dass mit der App auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Die Kitas sparen dadurch Papier, Druckerkosten und vor allem Zeit. Davon profitieren vor allem die Kinder. Wenn weniger Bürokratie anfällt, bleibt mehr Zeit für pädagogische Arbeit. Die Kosten für die Kita-Info-App amortisieren sich fast vollständig durch Materialeinsparungen.

Der Service ist für alle Eltern kostenlos und steht ab sofort zur Verfügung. Näheres erfahren die Eltern in der Kindertagesstätte bei Claudius Börgerding und Janina Benner und deren Teams.


Aktion Blauer Adler – Umweltstiftung der Allianz pflanzt Bäume für Hachenburg

Aktiv für Mensch und Umwelt – so lautet das Motto der Allianz Umweltstiftung. Unter der Aktion „Blauer Adler“ hat die Allianz Generalvertretung Mathias und Sven Sartor aus Hachenburg daher 125 Bäume, Sträucher und Heckenpflanzen im Wert von über 1.900 Euro gespendet. Diese sollen nun die neu errichtete Pumptrack-Anlage in ein blühendes Paradies verwandeln. Bald blühen in Hachenburg Felsenbirne, Weigelien, Hartriegel, Kornelkirsche, Flieder, Apfelbeere, Japanische Blütenkirsche und ein Yoshino-Kirschbaum. „Alles Pflanzen, die besonders Insekten- und Vogelfreundlich sind“, freut sich Stadtbürgermeister Leukel, der selbst bei der Pflanzaktion aktiv mit angepackt hat. Auch Sven Sartor von der Allianz begrüßt die Aktion: „Ich freue mich zu sehen, dass auch die kleinsten Nutzer der Anlage so fleißig mitgeholfen haben.“

Die meisten Aktionen der Umweltstiftung sind in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, denn durch das Engagement erfahren diese frühzeitig, dass das Thema Umwelt auch Spaß machen kann. Daher geht ein besonderer Dank auch an die „kleinen“ Pflanz-Helfer. Im Frühjahr wird die Fläche um den Pumptrack zusätzlich noch mit Rasen begrünt und soll so für Besucher besonders attraktiv werden.


Umfrage zur Entwicklung der Sport- und Freizeitfläche an der Realschule+

Ihre Ideen und Anregungen sind gefragt! Die Stadt Hachenburg plant die Modernisierung des Sport- und Freizeitgeländes an der Realschule+. Neben dem bereits realisierte Pumptrack sowie einem geplanten Kunstrasenplatz sollen weitere Sport- und Bewegungselemente geschaffen werden. Um das Gelände möglichst nach Ihren Anforderungen und Wünschen gestalten zu können, haben Sie mit der Umfrage die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen.

Beantworten Sie die Fragen bequem über den beigefügten Link (https://www.soscisurvey.de/hachenburg_sportstaette/) oder scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Handy ein. Sie gelangen dann direkt zur Umfrage. Vielen Dank, dass Sie sich kurz Zeit nehmen


Firma Wünsche zieht in den Mittelstandspark

Vor kurzem haben Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer die Firma Wünsche GmbH in Nistertal besucht. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Bernd Wünsche haben sich die Beteiligten über die zukünftigen Pläne der Geschäftsverlegung in den Mittelstandspark nach Hachenburg ausgetauscht.

Mit dem Bau soll Mitte bis Ende 2021 begonnen werden, wobei der Umzug nach Hachenburg bis spätestens Ende 2022 erfolgen soll. Im Laufe der nächsten Wochen soll zudem eine Plakatleinwand auf dem erworbenen Grundstück auf das Vorhaben der Firma Wünsch aufmerksam machen.

Das Besondere an der circa 40x65 Meter großen Halle soll die architektonische Gestaltung sein. Diese ist nicht nur augenscheinlich beeindruckend, sondern auch ökologisch ein Vorzeigeobjekt. Denn die Halle soll sowohl in der Außenverkleidung, wie auch im Innenbereich nahezu vollständig aus Holz gebaut werden. Große Fensterelemente geben dem Gebäude zudem ein lichtdurchflutetes und modernes Ambiente. Weiteres Highlight wird auch die offene Cafeteria mit ansprechend begrünter Außenanlage sein, die sowohl Mitarbeiter als auch Gäste des Unternehmens gleichermaßen begrüßen soll.

Die vorgesehene Verwaltungs- und Produktionshalle ist nicht nur für die Firma selbst identitätsstiftend, sie ist auch für das Gewerbe- und Industriegebiet am Rande der Stadt Hachenburg ein echter Hingucker.

Die Firma Wünsche beschäftigt circa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist spezialisiert auf die kundenspezifische Herstellung von Ausstattung- und Möbelstücken im Bereich Messebau, Büro- und Geschäftsausstattung, sowie individuelle Anfragen im privaten und gewerblichen Bereich.


Bestandserhaltung, Verzeichnung und mehr …

Die Arbeit des Stadtarchivs Hachenburg in Zeiten von Corona

Ungeachtet der uns nun schon seit dem Frühjahr 2020 begleitenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Anfragen das StA Hachenburg erreicht. Unter entsprechenden Auflagen und Hygienebedingungen waren 2020 auch eigene Recherchen in der Perlengasse 2 möglich. Im Fokus der weitgespannten Interessen der Nutzer standen zahlreiche stadt- und regionalgeschichtliche Fragen, Familienforschung sowie Kunstgeschichte, Denkmalpflege und die Recherche in alten Ausgaben der Westerwaldzeitung.  Außer der Nutzerbetreuung zählen Erschließung und Verzeichnung zu den Kernaufgaben des Archivs. Im Spätsommer wurde mit der Bestandsaufnahme und Neuverzeichnung der umfangreichen Plan- und Kartensammlung begonnen. Archivalien werden gesichtet, verzeichnet um im Anschluss daran digitale Fotografien zu erstellen. Angesichts des umfangreichen Bestandes werden die Verzeichnungsarbeiten auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Im Zusammenhang mit der Bestandserhaltung wertvoller und häufig genutzter Archivalien war ein für 2020 bei der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz (LBE) eingereichter Förderantrag erfolgreich. Die Finanzierung der Restaurierung verschiedener Jahrgänge des „Herzoglich Nassauischen Intelligenzblatts“ (1829, 1835, 1836 und 18389 sowie des „Kreisblatts des Oberwesterwaldkreises“ (1869) und des „Kreisamtsblatt des Kreisamtsbezirks Hachenburg“ (1850), erfolgte durch die Diplom-Restauratorin Ricarda Holly in ihrem Restaurierungsatelier in Kruft (Kreis Mayen-Koblenz) (ein detaillierter Bericht zu der Maßnahme folgt). Im Rahmen der von der Stadt als Träger des Archivs bereitgestellten Mittel für die Unterhaltung der Fachbibliothek konnten diverse Publikationen zu orts- und landesgeschichtlichen Themen (u. a. J. Marx u. G. P. Dörner, 750 Jahre Hartenfels 1249-1999,Hachenburg 1999), zur politischen Geschichte des 19. Jahrhunderts (Nassauische Parlamentsdebatten Bd. I (1818-1847) und II (1848-1866, Wiesbaden 1985 u. 2010), zur Kunstgeschichte (H.-J. Häbel, Eberhard Philipp Wolff. Baumeister des Klassizismus in Nassau 1773-1843Wiesbaden 2020) sowie  zur Denkmalpflege (E.-R. Hönes, Denkmalschutz in Rheinland-Pfalz,Wiesbaden 2019) angeschafft werden. Im Zuge eines Schriftentauschs überließ der Leiter des Landschaftsmuseums Westerwald, Dr. Manfrid Ehrenwerth, dem StA seine in diesem Jahr erschienene Veröffentlichung „Lebensart - Die Bilderwelt des Valentin Altmann“. Durch Schenkungen konnten auch in diesem Jahr die Archivbestände um wichtige Einzelstücke (u.a. eine Ausgabe der Statuten der Hachenburger Feuerwehr aus den 1870er Jahren) vermehrt werden.

In der Fachzeitschrift „Unsere Archive“ ist in der diesjährigen „Corona-Ausgabe“ H. 65 unter der Rubrik „Archive und Geschichtskultur“ ein Beitrag zum untergegangenen Hachenburger Heimatmuseum bzw. zu der im Gewölbekeller der Perlengasse befindlichen Dauerausstellung „Hachenburg Anno Domini 1314“ erschienen. Die außergewöhnlichen Belastungen der Stadt Hachenburg während des Dreißigjährigen Krieges sind Thema eines in den Nassauischen Annalen Bd. 131 (2020) erschienenen Aufsatzes des Verfassers. Die Arbeiten an der als H. 8 der Schriften des StA Hachenburg vorgesehenen Publikation zu „Burgen, Schlössern und Wehrbauten im Raum Hachenburg“ sind weitgehend abgeschlossen, so dass mit dem Erscheinen Anfang 2021 zu rechnen ist.

In der stillen Hoffnung, dass die Corona-Krise durch gemeinsamen Kraftanstrengungen bewältigt werden kann und im kommenden Jahr auch erneut öffentliche Vorträge zur Geschichte Hachenburgs angeboten werden können, verbleibe ich mit besten Grüßen aus der Perlengasse und einem „herzlichen Dankeschön“ an alle treuen Nutzer des StA, Kollegen in befreundeten Archiven und Museen sowie an alle Mitarbeiter der Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltung für eine vorzügliche Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.

Ihr Stadtarchivar

Jens Friedhoff

Stadtarchiv Hachenburg; Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg; j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

 

 

Abb. 1: Erste Inaugenscheinnahme der Archivalien durch Frau R. Holly. Foto. J. Friedhoff März 2020.

Abb. 2: Bauaufnahme des historischen Brunnens auf dem Alten Markt (1964). Planarchiv StA Hachenburg.


TWE übernimmt ehemaliges Unimet Gelände

Das ehemalige Unimet Gelände hat einen neuen Eigentümer gefunden. Im Laufe dieses Monates hat die in Dierdorf ansässige TWE Dierdorf GmbH & Co. KG die circa 34.000 Quadratmeter große Gewerbefläche vollständig übernommen. Die zweigeschossige Lagerimmobilie soll zukünftig als Zentrallager mit angeschlossenem Konfektionsbereich für den Vliesstoffhersteller dienen. Der Umzug des Lagerbereichs ist bereits für das erste Quartal im neuen Jahr geplant. Im weiteren Verlauf des Jahres 2021 soll zudem die Konfektionsabteilung für Eigen- und Zukaufmaterial nach Hachenburg verlegt werden. In Dierdorf liegen Produktion und Verwaltung für den rheinland-pfälzischen Standort des weltweit tätigen Unternehmens.

Die Standortgesellschaft TWE Dierdorf GmbH & Co. KG ist ein Teil der TWE Group, welche auf die Produktion von Vliesstoffen spezialisiert ist. Ob in Hygieneartikeln oder Windeln, in Filteranlagen oder als Futterstoffe in Möbeln und Lederwaren, als Verbandmaterial oder als Teil von Autoverkleidungen, Vliesstoffe finden in nahezu allen Branchen Anwendung und sind somit ein wichtiger Bestandteil unterschiedlichster Endprodukte unseres täglichen Lebens. Die TWE Group ist weltweit verantwortlich für über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten, verteilt in Europa, Asien und Nordamerika. Auch von Dierdorf aus werden die Vliesstoffe daher den Kundenwünschen entsprechend global ausgeliefert.

Wir heißen Herrn Kamphus als Geschäftsführer der TWE Dierdorf GmbH & Co. KG sowie sein Team in Hachenburg herzlich willkommen und wünschen einen guten Start in unserer Stadt.


Geschäftseröffnung in der Wilhelmstraße

Das Mut und Kreativität zu Zeiten von Corona gefragt sind, zeigt auch Daniela Ulbrich. Die gelernte Industriekaufrau hat sich mit der Eröffnung ihres Geschäfts „Kaufrausch“ einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und sich auch von den aktuellen Zeiten nicht abschrecken lassen. Der kleine Laden führt neben Mode und Accessoires auch Dekorationsartikel sowie höherwertige Secondhand Ware. Zur Geschäftseröffnung am 01. Dezember waren wir vor Ort und haben uns selbst einen Eindruck von der neuen Boutique in der Fußgängerzone gemacht. Wir wünschen Daniela Ulbrich, die das Geschäft zusammen mit ihrem Mann leitet, alles Gute für die Zukunft.


Elternbeiratswahl im Lieblingsplatz

Der diesjährige Elternbeirat der Kita Lieblingsplatz wurde per Briefwahl gewählt.

Die freiwilligen Kandidaten füllten einen Steckbrief aus, welcher in der Wahlwoche im Foyer ausgehangen wurde. Alle Eltern hatten die Möglichkeit ihre Stimme vor Ort abzugeben.

In diesem Jahr sind, aufgrund der beiden neuen Gruppen, insgesamt acht Vertreter der Elternschaft in den Elternbeirat gewählt worden:

 

v. l. n. r. Karsten Alberts, Ann-Kathrin Kraft, Anna-Lena Müller. Janine Brenner, Britta Weyel, Philipp Grashorn, Anna-Lena Klöckner, Christina Ottersbach-Stinner

 

Das Team der Kita Lieblingspatz bedankt sich bei den Eltern für ihre Bereitschaft und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!


Neue Möglichkeiten für Sport & Bewegung –

Neugestaltung des Tennenplatzes an der Realschule plus

Sport und Bewegung gewinnen in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Ein möglichst lebenslanges Bewegen von der KiTa bis ins Seniorenalter ist dabei der Idealfall. Diesen Gedanken verfolgt auch die Stadt Hachenburg bei Neugestaltung des Tennenplatzes an der Realschule plus.

In Kooperation mit dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) beginnt nun das Moderationsverfahren rund um das Sportplatzgelände. Hierbei treffen Vereine, Schulen und weitere Nutzergruppen des Sportplatzgeländes zusammen, um sich über Ideen und Anforderungen an das künftige Sportgelände auszutauschen. Ziel ist es, die Gestaltung am tatsächlichen Bedarf der Nutzer zu orientieren.

Ein Teil der Neugestaltung ist bereits erfolgt: Mit dem neuen Pumptrack ist ein modernes Areal für Rad- und Rollsportfans entstanden. Hieran soll bei der weiteren Planung angeknüpft werden. Es soll modern, kreativ und vor allem nachhaltig gedacht und geplant werden.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel machte deutlich, dass die Stadt mit dem ISE einen sehr erfahrenen Partner mit der Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts beauftragt habe. Ihm sei wichtig, die Vereine, Schulen und weiteren Nutzergruppen frühzeitig in den Prozess einzubinden, um ein modernes und nachhaltiges Sport- und Freizeitgelände zu entwickeln.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden die Moderationen mit den Nutzergruppen virtuell durchgeführt. Die Anregungen, innovative Ideen und auch kritische Hinweise der Teilnehmenden bilden die weitere Planungsgrundlage, um einen Sport- und Bewegungsraum zu entwickeln, der alle Teile der Bevölkerung anspricht und auf der möglichst viele Sportgruppen ein neues Zuhause finden.


Förderung der Vereinsarbeit in der Stadt Hachenburg

Ehrenamtliches Engagement der Bürger gehört zu den Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft. Vom Sport über die Kultur bis hin zum sozialen und politischen Bereich könnte unser Gemeinwesen ohne den engagierten Einsatz vieler ehrenamtlich tätiger Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Vereinen nicht bestehen. Deshalb steht auch die Kommunalpolitik in der Verantwortung, die Bereitschaft zur Selbsthilfe und zum bürgerschaftlichen Engagement zu wecken, aber auch durch geeignete Rahmenbedingungen - besonders auf der lokalen Ebene - zu unterstützen und dazu beizutragen, dass ehrenamtliches Engagement öffentliche Anerkennung findet.

Vereine und Initiativen prägen das Leben in der Stadt ganz entscheidend mit. Die Vereine in Hachenburg nehmen vielfältige gesellschaftliche Aufgaben auf sozialem, kulturellem und sportlichem Gebiet wahr und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl. Das soziale Miteinander in unserer Stadt ist ein kostbarer und unbezahlbarer Standortfaktor und -vorteil. Solidarität durch Selbsthilfe, gegenseitige Unterstützung, ehrenamtliches Engagement und friedliches Miteinander sind wesentliche Kernpunkte kommunaler Politik und Stützpfeiler des Gemeinwohls.

Wenn Bürgerinnen und Bürger mit anpacken, kann gerade in einer Kleinstadt viel erreicht werden. Deshalb ist es Aufgabe der Kommunen, diese Aktivitäten zu fördern und zu unterstützen. Als Stadt Hachenburg helfen wir den Vereinen, soweit das vom städtischen Haushalt leistbar ist, bei der Bereitstellung von Räumlichkeiten für die engagierte Vereinsarbeit. Aber es gibt auch konkrete finanzielle Hilfe.

Es sind besonders angenehme Schreiben, die ich als Stadtbürgermeister in den letzten Tagen unterschreiben konnte und auf den Weg gebracht habe. Wie in den vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr die ehrenamtliche Arbeit der vielen Hachenburger Vereine mit einem Geldbetrag unterstützt. Die finanzielle Unterstützung ist ein sichtbares Zeichen für ein herzliches Dankeschön an Alle, die sich in den Hachenburger Vereinen engagieren.

Fast 30 unterschiedliche Vereine und Organisationen unter anderem aus den Bereichen Musik und Gesang, Brauchtumspflege, Bildung und selbstverständlich die vielen Sportvereine werden in diesem Jahr mit Pauschalbeträgen oder einer Förderung bezogen auf die jugendlichen Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit einer Gesamtsumme von rund 8.600 EUR finanziell gefördert. Ob für neue Sport- und Trainingsgeräte, neue Notenblätter oder als Honorar für die Übungsleiter, über die Verwendung der Mittel entscheiden die Vereine selbständig und eigenverantwortlich.

Weitere Informationen über das Vereinsangebot in Hachenburg finden Sie auch auf der Homepage der Stadt unter www.hachenburg.de/leben-in-hachenburg/vereinsleben/.

Stefan Leukel, Stadtbürgermeister


Werner A. Güth Stadtbücherei: Der Film zur Rallye Hachenburg-Dakar-Banjul ab jetzt bei uns zur Ausleihe!

2018 bestritten die sechs Westerwälder des Rallyeteams „Hachenburger Frischlinge“ mit ihren drei aufbereiteten Fahrzeugen die abenteuerlichen 8.000 km von Hachenburg nach Banjul in Gambia. Mit ihrer Mission „HILFE erfahren“ wurde ein Schulbau in Gambia finanziert sowie weitere Unterstützung nach Afrika gebracht.

Jetzt übergaben uns die Frischlinge drei DVDs mit dem Film zur Rallye, der unter anderem auch im CINEXX Hachenburg gezeigt wurde. Das Bezwingen des imposanten Atlasgebirges, die Durchquerung der Einöde der Sahara, die beeindruckende Fahrt durch die Savanne des Senegals bis in das kleinste Land Afrikas – nach Gambia – sind nur einige Highlights. Der Film zeigt viele spannende Momente, tiefgehende Emotionen und Szenen zum herzhaften Lachen. Gleichzeitig regt er auch zum Nachdenken an. Ein authentischer und unterhaltsamer Filmgenuss für Groß und Klein, bei dem ALLE – auch in Corona-Zeiten – auf Fernreise gehen können. Der Film steht ab sofort zur Ausleihe zur Verfügung.


Erste Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof im Steinweg fertig gestellt

Im Laufe dieses Monates wurden die ersten Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof am Steinweg erfolgreich abgeschlossen. Dazu gehörte unter anderem die stark renovierungsbedürftige Friedhofshalle. Durch einen Wasserschaden im Dachstuhl konnte der Baubeginn vorzeitig starten, wodurch die Bauabschnitte im Bereich des Daches ebenfalls früher fertig gestellt werden konnten als ursprünglich geplant war.

So wurden marode Bereiche des Daches aufwendig saniert. Dazu gehörte unter anderem die Nivellierung der südlichen Dachfläche über dem Haupteingangsbereich, welche nicht nur mittig durchgebogen war, sondern auch an der Seite stark abgesackt war. Die steilen Dachflächen an den nach Norden ausgerichteten Gebäudeteilen sind mit Naturschiefer belegt, während die restaurierten Dachabschnitte aufgrund der flacheren Neigung mit einem speziell beschichteten Aluminiumdach belegt wurden, dessen Optik dem Naturschiefer gleicht. Im Zuge der Einrüstung des Gebäudes wurde auch die Halle frisch gestrichen und der Sockel saniert. Besonders erfreut zeigte sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel, dass im Rahmen der Ausschreibungen ortsansässigen Unternehmen der Zuschlag für die Arbeiten erteilt werden konnte.

Zurzeit findet noch die Reparatur der Windbänder an den historischen Fenstern der Friedhofshalle statt. Diese dienen der Stärkung der Fenster bei starken Windböen. Zusätzlich werden die Stahlriemen der Buntglasfenster einen frischen Anstrich erhalten.

Gefördert werden die Sanierungsarbeiten über den Investitionsstock des Landesministerium des Inneren und für Sport. Der Investitionsstock verhilft Kommunen, dringende Projekte durch finanzielle Unterstützung zu ermöglichen.

Im nächsten Schritt sollen Sanierungsarbeiten im Bereich der Wegflächen stattfinden sowie die Bestuhlung der Friedhofshalle erneuert werden. Auch werden demnächst Restaurierungsarbeiten an den Natursteinstufen der Treppe am Haupteingang vorgenommen.


Stadtkernsanierungsprogramm verhilft Hachenburger Traditionsrestaurant zu neuem Glanz

Mitte September wurde das Restaurant „Da Peppe“ am Alten Markt für aufwendige Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Nun ist die beliebte Hachenburger Pizzeria fast fertig. Im Rahmen eines Besuchs durften sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel zusammen mit Timea Zimmer (Citymanagement) und den Experten für das Stadtkernsanierungsprogramm Katrin Lück und Michael Jahn selbst ein Bild von den abgeschlossenen Umbaumaßnahmen machen.

Das gesamte Interior wurde im Zuge dessen erneuert und erscheint nun im modernen Stil mit liebevollen Details. Einzelne Akzente geben dabei nicht nur Rückschlüsse auf die italienischen Wurzeln der Eigentümer, sondern auch auf die jetzige Heimat, den Westerwald. So wurde beispielsweise das Bruchsteinmauerwerk freigelegt und mit heimischen Accessoires und Materialien gearbeitet. Die Inhaber sind aber ganz die alten geblieben und begrüßen auch in Zukunft wieder mit viel Leidenschaft und Herzblut ihre Gäste.

Unterstützt wurde der Umbau durch das Stadtkernsanierungsprogramm für private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Das Programm ermöglicht privaten Investoren und Immobilieneigentümern eine finanzielle Förderung für aufwendige Umbau- und Renovierungsarbeiten im ausgewiesenen Stadtgebiet. Dies soll dem Erhalt des historischen Stadtbilds dienen und den traditionellen Charakter der Stadt wahren. Im Zuge dessen wurden so bereits zahlreiche Bauten in der historischen Innenstadt saniert.

Das Programm basiert auf einer Initiative des Landesministerium des Inneren und Sport in Kooperation mit der Städtebauförderung. Michael Jahn (MAP Consulting GmbH) und Katrin Lück (Verbandsgemeinde Hachenburg) stehen gerne als Ansprechpartner für etwaige Vorhaben zur Verfügung.

Foto (v.l.n.r.): Stefan Leukel, Fam. Cofone, Katrin Lück und Michael Jahn


Expertenbegehung im Burggarten

Bei einem Besuch von Volker A. Bouffier (Foto: Mitte), Experte für die Anlage von Arboreten, konnten Stadtbürgermeister Stefan Leukel (Foto, rechts), Citymanagerin Timea Zimmer und Katrin Lück (Foto: links), zuständig für Denkmalpflege und Stadtkernsanierung, zahlreiche Informationen rund um die Baumarten im Hachenburger Burggarten erfahren. Der zentral gelegene Landschaftspark führt zahlreiche Raritäten in seinem Bestand. So zählt beispielsweise die alte Eibe im Landschaftsmuseum zu einem der ältesten Bäume Deutschlands und soll vielleicht sogar ins Nationalerbe aufgenommen werden. Auch heimische Arten wie die Ulme waren lange Zeit häufige Vertreter in dieser Region, bis sie durch den Klimawandel und dessen Folgen zunehmend verschwanden. Einige wenige verbliebende Exemplare lassen sich noch im Burggarten finden. Aber auch seltene Exponate wie die Japanische Sicheltanne sind dort vertreten.

Im kommenden Jahr soll der Burggarten aufwendig saniert und umgebaut werden um zukünftig einen noch größeren Mehrwert für die Hachenburger Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. So rät Volker Bouffier alte Geschichtsakten und Bildaufnahmen zu sichern und anhand dieser das ursprüngliche Aussehen des Burggarten zu wahren. Dabei empfiehlt er zudem insbesondere eine reiche Biodiversität im Baumbestand mit starken Akzenten für heimische Baumkulturen zu schaffen. Aber auch Sichtachsen und Beet-Anlagen können das Erscheinungsbild attraktiver gestalten ohne den ursprünglichen Charakter zu beeinträchtigen. So könnte der Burggarten auch zukünftig eine imagetragende Rolle für die Stadt und Region übernehmen und dabei nicht nur für Touristen und Bürger eine wichtige Anlaufstelle sein. Auch soll der Burggarten nach dem Umbau besonders für Schulklassen und Kindergärten wertvolle didaktische und pädagogische Inhalte bieten.


Ortstermin in der Steinebacher Straße

Verkehrsberuhigende Maßnahmen sollen zeitnah umgesetzt werden

Am 09.11.2020 kam es auf Anregung eines Anwohners zu einem weiteren Ortstermin in der Steinebacher Straße im Ortsteil Altstadt. Zusammen mit Herrn Hippenstiel (Verkehrsdezernent der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises), Herrn Wagner (LBM Diez, MSM Hachenburg), Frau Arndt (Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg) berieten Ortsvorsteher Detlef Nink und Stadtbürgermeister Stefan Leukel über Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung. Auch soll auf das Parkverhalten in der Straße Einfluss genommen werden. Ein im Frühjahr erstelltes Parkkonzept für die Steinebacher Straße wurde in die Überlegungen mit einbezogen. Letztendlich kam man überein, die Straße mit wechselseitigen Parkbuchten zu markieren. Hierdurch soll eine Geschwindigkeitsreduzierung für die Ortsdurchfahrt erzielt werden.

Beginnend ab der Steinebacher Straße 23 werden bis zum Ortsausgang (letzte Parkbuchten vor dem Haus Steinebacher Straße 48) jeweils rechts- und linksseitig Parkbuchten in Längsrichtung der Straße auf die Fahrbahn eingezeichnet. Hierdurch soll bewirkt werden, dass sich durchfahrende Fahrzeuge erheblich langsamer fortbewegen. Die Einteilung der Parkbuchten erfolgte in Rücksprache und nach Wünschen der anwesenden Anwohner. Die Maßnahme ist zunächst für zwei Jahre vorgesehen und kann danach, sofern erforderlich korrigiert werden.

 

HINWEIS: Nach Fertigstellung der Parkbuchten ist das Parken nur noch innerhalb der Markierungen zulässig. Ein Parken außerhalb der Markierungen kann zu einem Ordnungsgeld führen.


Corona: Aufruf zur Solidarität mit unseren Einzelhändlern und Gastronomen

Für uns steht die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger an oberster Stelle. Daher bitten wir Sie, die neuen Regelungen des Bundes und der Länder zur Bekämpfung des Coronavirus zu beachten. Es kommt jetzt auf uns alle an, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und so unsere Liebsten zu schützen. Bitte verzichten Sie daher auf private Feierlichkeiten und beschränken Sie den Kreis der Kontakte auf ein Minimum.

Wir möchten aber auch auf die aktuelle Lage vieler Einzelhändler, Gastronomen, Kulturschaffenden und vieler anderer, von der Krise betroffener Betriebe, aufmerksam machen. Einige von ihnen kämpfen jetzt schon mit Existenznöten. Deswegen haben wir ein paar Tipps für Sie:

  • Kaufen Sie Lokal und unterstützen Sie den lokalen Einzelhandel.
  • Schenken Sie Ihren Mitarbeitern für ausgefallene Weihnachtsfeiern Gutscheine für das entsprechende Restaurant.
  • Nutzen Sie lokale Liefer- und Abholservices in den Gastronomiebetrieben (Informationen hierzu finden Sie auf unserer Webseite)
  • Auch viele Geschäfte bieten mittlerweile Liefer- und Abholservices an.

Dieser zweite Lockdown hat gravierende Auswirkungen für uns alle. Wir rufen daher zur Solidarität mit den Gewerbetreibenden auf und bitten um Ihre Unterstützung.

Bitte bleiben Sie gesund!


Stadtbücherei Werner A. Güth unterstützt Aktion zugunsten der Unnauer Patenschaft

Nur noch acht Wochen bis Weihnachten. Wie wäre es, diesmal etwas zu verschenken, mit dem man nicht nur Freude bereiten, sondern auch anderen Menschen ein besseres Leben ermöglichen kann? Diese Gedanken hatte die in Hachenburg lebende Malerin Dr. med. Bingül Bilsev. „Ich habe häufig über die Hilfsangebote der Unnauer Patenschaft gelesen und möchte diese gute Sache gerne unterstützen“.

Vom 28. Oktober bis 12. Dezember 2020 besteht in Hachenburg die Möglichkeit, etwas Besonderes für eine gute Sache zu erwerben. Ausgestellt und versteigert werden in der Stadtbücherei Werner A. Güth 22 Bilder der seit vielen Jahren in Hachenburg lebenden Malerin Dr. med. Bingül Bilsev.

Bei den Kunstwerken der in der Türkei geborenen Hobbymalerin, die viele Jahre bis zu ihrer Pensionierung im Hachenburger Krankenhaus als Anästhesistin und Chefärztin tätig war, handelt es sich um farbenprächtige Acrylbilder auf Leinwand unterschiedlicher Größe. In ihnen verbinden sich Farben in einem harmonisch ausgewogenen Wechselspiel von großer Leuchtkraft. Florale Gemälde bilden den Schwerpunkt. Aber auch Liebhaber von Landschaftsbildern beispielsweise mit Motiven aus der Toskana können hier fündig werden.

Interessierte haben die Möglichkeit, direkt beim Besuch der Ausstellung ein Angebot zum Erwerb eines oder mehrerer Bilder abzugeben. Corona-bedingt findet keine Vernissage statt. Angebote werden schriftlich in eine dafür vorgesehene Box abgegeben. Der jeweils für ein Bild Meistbietende erhält den Zuschlag.

Mit dem kompletten Erlös der Auktion bedacht werden soll auf ausdrücklichen Wunsch der Malerin die „Unnauer Patenschaft zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher e.V.“, die die Aktion auch durchführen wird. Nachfolgend können die Bilder jederzeit angeschaut und hier ebenfalls Gebote abgegeben werden.

Bei der Unnauer Patenschaft handelt es sich um einen seit 1986 als gemeinnützig anerkannten Verein, der direkt und unbürokratisch von Krebs sowie anderen schweren und schwersten Krankheiten betroffenen Kinder und Jugendlichen, sowie deren Familien hilft und unterstützt. Denn längst nicht alle Aufwendungen, die im Rahmen einer solchen Erkrankung entstehen, werden von den Krankenkassen oder sozialen Trägern übernommen. Verbessert werden etwa die Aufenthaltsbedingungen bei den langwährenden, schwierigen Therapien in den Kliniken, womit die Überlebenschancen der Betroffenen erhöht werden können. In den Therapiepausen wird den kranken Kindern mit ihren Eltern ein kostenlosen Familienerholungsaufenthalt ermöglicht, in den für diesen Zweck gebauten Fachwerkhäusern in Kundert (Kroppacher Schweiz) und dem Haus in Eichenstruth (bei Bad Marienberg). Alle bei der Auktion erzielten Einnahmen – wie auch alle Spendengelder – kommen ohne einen Cent Abzug bei den betroffenen Kindern und ihren Familien an. Die Mitglieder der Unnauer Patenschaft sind ehrenamtlich und unentgeltlich für die Hilfsbedürftigen tätig.


Café Klein: Martina und Hans Weller in den Ruhestand verabschiedet

Mit der Schließung des Traditions-Cafés „Café Klein“ verabschiedet sich die Stadt Hachenburg von Martina und Hans Weller und wünscht den beiden einen erholsamen und verdienten Ruhestand, vor allen Dingen aber Gesundheit.

Zu diesem Anlass hatte Pia Hüsch-Schäfer, Erste Beigeordnete der Stadt, den Konditormeister und seine Frau am vergangenen Sonntag besucht und Ihnen herzlichst für die über Jahrzehnte tolle Bewirtung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Besucherinnen und Besucher der Stadt gedankt.

Das Café Klein ist fester Bestandteil des Alten Marktes und auch über die Grenzen des Westerwaldes hinaus bekannt. Nach der Übernahme hat Familie Weller das Café Klein traditionell und mit viel Liebe zum Handwerk weitergeführt.

Auch in Zukunft soll ein Café in dem historischen Gebäude Gäste willkommen heißen. Ein Umbau des Gebäudes soll zudem einen barrierefreien Zugang der Besucher ermöglichen. Nähere Details folgen


Hachenburg baut seine Kommunikationswege aus

Die Stadt Hachenburg informiert seine Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über die lokale Presse und die eigene Webseite über die aktuellen Geschehnisse in der Stadt.

Um in Zukunft moderne und alternative Kommunikationswege auszubauen, wird zudem die Nutzung der Sozialen Medien intensiviert. Dies soll helfen, eine schnellere und zielgruppenspezifischere Kommunikation zu ermöglichen. Insbesondere jüngere Bürgerinnen und Bürger können über diese Wege besser erreicht werden. Zusätzlich sollen neben aktuellen Themen auch vereinzelte Kampagnen gestartet werden. Die Kampagne „Gesichter der Stadt“ beispielsweise beabsichtig die Vorstellung verschiedener Persönlichkeiten, Unternehmer*innen und engagierter Bürger*innen.

Vorrangig werden die Kanäle Facebook und Instagram genutzt. Weiterhin werden selbstverständlich alle relevanten Inhalte auch auf den etablierten Kommunikationswegen veröffentlicht.

Sowohl die Kampagnen als auch die Berichterstattung haben das Ziel, Hachenburg als attraktiven Standort und Heimat zu präsentieren.


Öffentliche Bekanntmachung Friedhof am Steinweg

Einebnen, bzw. Nachkauf von Grabstätten auf dem Friedhof Steinweg

Das Grab ist ein wichtiger Erinnerungsort für die Hinterbliebenen. Doch mit Ablauf der Ruhezeit läuft auch das Nutzungsrecht für eine Grabstätte aus. Nach Ablauf dieser Ruhezeit bietet die Stadt Hachenburg zwei Möglichkeiten für Wahlgräber an. Entweder lassen die Angehörigen ihr Nutzungsrecht erneuern oder das Grab wird aufgelöst. Bei einer Grabauflösung wird die Ruhestätte durch die Angehörigen oder durch ein durch sie beauftragtes Unternehmen abgeräumt und eingeebnet.

Handelt es sich um ein Reihengrab besteht keine Möglichkeit der Verlängerung, sondern es muss eine Abräumung und Einebnung erfolgen.

Der Nutzungsberechtigte wird gebeten, das auf dem Grab befindliche Grabmal, Einfassung und Einfriedung innerhalb von 3 Monaten zu entfernen, da sie sonst durch die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten beseitigt werden und in das Eigentum der Stadt Hachenburg übergehen.

Bei nachstehenden aufgeführten Grabstätten ist das Nutzungsrecht abgelaufen. Da die Adressen der Nutzungsberechtigten selbst unbekannt bzw. nicht mehr zu ermitteln (evtl. verstorben) sind, wird gemäß § 24 der gültigen Friedhofssatzung der Stadt Hachenburg bekannt gemacht, dass diese Gräber eingeebnet werden, falls sie nicht innerhalb von 3 Monaten entsprechend der satzungsgemäßen Bestimmungen angelegt und ein gärtnerisch gepflegtes Bild bieten.
 

Sektion

Grabnummer

7

9

7

45

7

48

7

57

10

31

11

51


Sollten noch Fragen offen bleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Stadtverwaltung Hachenburg

Perlengasse 2

57627 Hachenburg

Tel.: 02662/ 958341

k.henrich@hachenburg.de


Neues Lernmedienangebot für Kindertagesstätten und Grundschulen in der Hachenburger Stadtbücherei

Durch die Kooperation mit dem Verein Robotik-Medien-Spielmobil können Kindertagesstätten und Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg ab sofort auf ein äußerst attraktives Angebot der Stadtbücherei Werner A. Güth zugreifen. Büchereileiterin Delya Gorges und die Vorsitzende des Vereins, Michaela Weiß stellten das Projekt im Vogtshof vor. Bei den neuen digitalen Lernmedien geht es darum, eigene Medieninhalte zu produzieren anstatt Vorgedachtes zu konsumieren und dabei durch aktives Tun und bewusstes Erleben lernen, erläutert Michaela Weiß.

 

Da gibt es zum einen den kleinen Lernroboter „Cubetto“ zu entdecken. Ein kleiner Holzwürfel, mit dessen Hilfe Kinder im Alter ab 3 Jahren spielerisch an die ersten Schritte der Programmierung herangeführt werden können. Ganz ohne Bildschirm und Tablet werden hier mithilfe einer elektronischen Holztafel über Pfeilblöcke die Wege des kleinen Roboters geplant und durchgeführt und ganz nebenbei die sprachlich-kommunikative Kompetenz gefördert.

 

Ganz kreativ geht es weiter mit dem Angebot des Stop-Motion-Trickfilmtisches aus einer einfachen Holzkonstruktion. Hiermit können über das beigefügte Tablet und der passenden App schöne und phantasievolle Trickfilme oder auch Legetrickfilme erstellt werden. Dieses Angebot ist für Kinder ab 3 Jahren eine tolle Möglichkeit hinter die Kulissen des Trickfilms zu blicken und eigene Medieninhalte zu produzieren.

 

Der futuristisch anmutende Roboter „Dash“ rundet das Programm ab. Der schnelle blaue Roboter flitzt durch die Räume und kann z.B. Linien und Personen mit Hilfe von Sensoren erkennen. Kinder ab dem Vorschulalter können mit ihm durch spielerisches programmieren lernen Probleme effektiv und kreativ zu lösen. Sie entwickeln dabei auch das Verständnis darüber, wie ein Computer funktioniert und erlernen die Art des Denkens, die bei der Programmierung notwendig ist.

 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Büchereileiterin Delya Gorges freuen sich, dass Sie mit der Kooperation das Angebot der Stadtbücherei an digitalem Lernmaterial erweitern können. Bei Interesse setzen sich die Kindertagesstätten und Grundschulen der Verbandsgemeinde Hachenburg für die kostenfreie Ausleihe mit dem Team der Stadtbücherei in Verbindung. Die Ausleihfrist beträgt 14 Tage und kann verlängert werden, sofern die Medienbox nicht von einer anderen Einrichtung vorbestellt ist. Während die Stadtbücherei die Ausleihe koordiniert, steht der Verein Robotik-Medien-Spielmobil für den technischen Support bei Problemen in der Nutzung bereit.

 

Die neue Offerte zeigt, dass die Stadtbücherei auch als Medienzentrum für Kitas und Schulen weiter an Bedeutung gewinnt. Schon lange beliefert die Stadtbücherei Institutionen mit Bücherkisten zu bestimmten Themen. Dieses Angebot wird vor allem von Kindertagesstätten und Grundschulen wahrgenommen. Die weiterführenden Schulen haben darüber hinaus die Möglichkeit vier spezielle Medienkisten mit Lernmaterialien für mehr Lernspaß im Unterricht zu bestellen. Diese wurden vor zwei Jahren im Rahmen einer Kooperation von dem Lions Club Bad Marienberg finanziert. Im April dieses Jahres ist ein weiterer Service für Schüler hinzugekommen. Über die Plattform Munzinger Online stellt die Stadtbücherei einen Onlinezugriff von zu Hause aus auf die Buchpakete DUDEN Sprachwissen und DUDEN Basiswissen Schule zur Verfügung. Zur Nutzung benötigt man lediglich einen kostenlosen Bibliotheksausweis.

 

Weitere Informationen:

Stadtbücherei Werner A.Güth: 02662  93 94 51, stadtbuecherei@hachenburg.de

Verein Robotik- Medien-Spielmobil: 02662  307 00 33, hallo@medienspielmobil.de


Reinigung von Straßen und Rückschnitt von Ästen und Sträuchern

Wir weisen darauf hin, dass alle Eigentümerinnen und Eigentümer von bebauten wie auch unbebauten Grundstücken zur Straßenreinigung gemäß der Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen verpflichtet sind.

 

Gemäß § 7 der Satzung umfasst das Säubern insbesondere die Beseitigung von Kehricht, Schlamm, Gras, Unkraut und sonstigem Unrat jeder Art, die Entfernung von Gegenständen, die nicht zur Straße gehören, sowie die Säuberung der Straßenrinne, Kanäle und Durchlässe.

Außergewöhnliche Verschmutzungen sind ohne besondere Aufforderung sofort zu beseitigen.

Dies ist insbesondere nach starken Regenfällen, Tauwetter und Stürmen der Fall.

 

Daneben gilt es, den Verkehrsraum von überstehenden Ästen und Sträuchern freizuhalten.

Gem. § 27 Abs. 2 Landesstraßengesetz (LStrG) dürfen Anpflanzungen nicht angelegt werden, soweit sie den Verkehr behindern oder die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs durch Sichtbehinderung oder in anderer Weise beeinträchtigen können.

Hierbei ist auch das Lichtraumprofil zu beachten, danach dürfen Pflanzen bis zu einer Höhe von 4,50 Metern nicht in den Straßenraum hineinragen.

 

Um Beachtung dieser Bestimmungen wird gebeten.


„Hagenberg“-Film kostenfrei auf Youtube

Ein besonderes Geschenk in besonderen Zeiten: In Zusammenarbeit mit Regisseur Thomas Sonnenschein bietet die Hachenburger KulturZeit den gefeierten Doku-Spielfilm „Hagenberg“ seit Ostersonntag als Stream an – und zwar bis auf weiteres kostenfrei auf Youtube. So scharf haben Sie die gefeierte Spielfilm-Doku über die Geschichte Hachenburgs noch nie gesehen: Im Gegensatz zur beliebten DVD-Version wird der Film in High Definition (HD) abgespielt.

Genau wie das Osterfest stehe „Hagenberg“ von 2014 für Hoffnung, Erneuerung und Gemeinschaft – Werte, die in dieser Zeit so wichtig seien wie selten zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. So begründen Kulturreferentin Beate Macht und Stadtbürgermeister Stefan Leukel die Motivation hinter dem Angebot.

„Der Film veranschaulicht auf beindruckende Weise die zahlreichen Krisen, Katastrophen und Kriege unter denen unsere Heimatstadt in ihrer über 700-jährigen Geschichte litt“, so Macht und Leukel. Doch die Einwohner seien immer wieder aufgestanden, hätten die Ärmel hochgekrempelt und Hachenburg damit zusammen zu dem gemacht, was es heute ist.

Dieser Gemeinschaftssinn und die hohe Identifikation der Bewohner mit der Stadt ermöglichten erst diese beinahe epische Film-Produktion, wie Filmemacher Thomas Sonnenschein betont: „Überall rannte ich offene Türen ein. 500 Freiwillige aus der Region wirkten begeistert mit, Tausende sahen stundenlang bei den Dreharbeiten auf öffentlichen Plätzen zu, mehr als Zehntausend sahen den Film im Kino.“

Mit dem kostenlosen Stream-Angebot wird das damalige Geschenk von ganz vielen Menschen für die Stadt und seine Bewohner nun jedem weltweit zugänglich gemacht.

Das Video ist online hier abrufbar: https://bit.ly/2xR4bZN oder über www.hachenburger-kulturzeit.de

Info:

Der Film stellt exemplarisch für viele deutsche Städte die 700-jährige Geschichte Hachenburgs nach. Die Stadt wurde aufgrund ihrer geographischen Lage zwischen Köln und Frankfurt zum Spielball machtpolitischer Einflüsse, die Hachenburg und die Region bis in die Gegenwart hinein geprägt haben.

Für den Film wurden innerhalb von zwei Jahren an 80 verschiedenen Drehorten mehr als 70 Pferde, zahlreiche historische Kutschen, Oldtimer, amerikanische Militär-LKWs und rund 1000 Requisiten aus acht Jahrhunderten eingesetzt.    

Thematisiert werden die gesellschaftlichen Veränderungen, die stetige Modernisierung, wirtschaftliche Blütezeiten, aber auch Kriege, die großen Katastrophen sowie der besondere Stellenwert Hachenburgs im Zuge konfessioneller Streitigkeiten. Auch dunkle Kapitel wie die Rolle der Hachenburger währen der NS-Diktatur werden in aller Deutlichkeit beh


Wie Hachenburg früheren Epidemien getrotzt hat

Stadtarchivar zeigt Parallelen und Unterschiede zwischen Corona und früheren Pestzeiten auf

Von Dr. Jens Friedhoff (Stadtarchiv Hachenburg)

 

Als ich einmal frühmorgens am Fenster der Sakristei von San Vigilio stand, sah ich eine Frau zum Grab ihres Mannes gehen, der tags zuvor gestorben war. Und ich sah, wie sie beim Beten selbst tot zusammenbrach und sie [darauf hin] neben ihrem Mann beerdigt und ins Grab gelegt wurde. Wie ein Schaf wurde sie ohne Bare beigesetzt. Es gab auch keinen, der gesungen hätte. Und ich kann berichten, dass durch derartige Ereignisse in der Bevölkerung eine solche Panik entstand, dass viele Wohlhabende mit ihren Familien auf die Dörfer flohen und die Häuser, die ihnen gehören, zurückließen. Und die Christen gingen einander aus dem Weg wie der Hase dem Löwen oder ein Gesunder dem Aussätzigen“. Die hier zitierte Passage aus der von Klaus Bergdolt bearbeiteten, 1989 in Heidelberg erschienenen Quellensammlung zur Pest von 1348 in Italien, schildert eindrucksvoll die Wahrnehmung der sich rasch ausbreitenden Seuche, die am 2. Juni 1348 die oberitalienische Stadt Trient erreicht hatte. Gegenwärtig sind es die erschütternden Berichte von italienischen Militärkonvois, die die zahlreichen, dem Corona-Virus erlegenen Opfer zu Krematorien transportieren. Vieles scheint sich im Laufe der Jahrhunderte zu wiederholen: Die sich „aus dem Weg gehenden“ Menschen 1348 und das behördlich verordnete Kontaktverbot der Bundesregierung, dass eine weitgehende Einschränkung sozialer Kontakte bedingt und auf die Verminderung des Anstiegs der Infektionen mit SARS-CoV2 zielt.

Die Historiker Gerhard Fouquet und Gabriel Zeilinger wählten in ihrer 2011 erschienenen Publikation „Katastrophen im Spätmittelalter“ für das Kapitel zur Pandemie von 1347 bis 1352 die Kapitelüberschrift „Epidemien und kein Ende“, und schildern anhand ausgewählter Schriftquellen (Urkunden, Berichte und Chroniken) eindrucksvoll, die Wahrnehmung der großen Pestwelle im Spätmittelalter, rekonstruieren den Weg der Seuche, die von Asien ausgehend über die Handelswege Europa erreichte. Im Schwarzmeerhafen Caffa, dem heutigen Feodosia auf der Krim kamen europäische Kaufleute in direkten Kontakt mit der Krankheit. Aus dem östlichen Mittelmeerraum brachten genuesische Galeeren die Seuche in die Häfen der iberischen Halbinsel und Italiens. Vom sizilianischen Messina aus wurden 1348 die Häfen in Pisa, Genua, Venedig, Marsailles und Barcelona infiziert und im April 1348 erreichte der „Schwarze Tod“ die italienische Metropole Florenz. Ebenfalls über den Seeweg gelangte die Pest in die in der Gascogne gelegenen, damals von England beherrschten Häfen Bordeaux und Bayonne. Von dort aus stieß sie im Juni 1348 in den Norden Europas vor. Über See und das engmaschige Netz der Handelswege hielt die Epedemie u. a. Einzug in Köln, Hamburg, Lübeck und Nowgorod, Zentren des bedeutenden Hansehandels. 1352 erfasste die Pest schließlich Moskau.

 

Die Pest wurde im Mittelalter als Zorn Gottes gedeutet

Auch im Territorium der Grafen von Sayn und der Stadt Hachenburg fielen dem „Schwarzen Tod“ zahlreiche Menschen zum Opfer. Wie erklärten sich die Menschen des Mittelalters die schreckliche Krankheit? Die Pest wurde Mitte des 14. Jahrhunderts – wie auch in späteren Zeiten – als Zorn Gottes gedeutet und in Hachenburg sowie zahlreichen Städten traf der blinde und unbegründete Hass der Bevölkerung vor allem die jüdischen Mitbewohner, die so genannten Pestpogromen zum Opfer fielen. Zahlreiche jüdische Gemeinden wurden ausgelöscht und es sollte mancherorts – so auch in Hachenburg – Jahrhunderte dauern, bis sich erneut Menschen jüdischen Glaubens erneut in den Städten ansiedelten.

Auch in den nachfolgenden Jahrhunderten berichten die Quellen von zahlreichen, die Stadt Hachenburg und ihr Umland heimsuchenden Epidemien. So z.B. 1457, als zwei Zisterziensermönche aus Marienstatt durch das von „der Pestilenz“ betroffene Land zogen. Nur wenige Jahre später, 1469, verließ die gräfliche Familie von Sayn fluchtartig Schloss Hachenburg, um sich vor der Pest in Sicherheit zu bringen. In einer 1470 erlassenen Städteordnung reagierte man schließlich auf die zum Teil verheerenden hygienischen Missstände in der dicht bebauten Stadt Hachenburg: Schweine sollten nicht mehr frei durch die Stadt laufen, Brunnen und Wasserstellen sollten ebenso wie die Straßen und Plätze gereinigt werden. 1530/31 bescherte eine pestartige Krankheit der kleinen saynischen Residenzstadt erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Zolleinnahmen und sonstige Abgaben gingen zurück und der Landesherr floh nach Altenkirchen. Knapp vier Jahrzehnte später wurde das Kirchspiel Altstadt von der Pest heimgesucht: Im Kirchspielort Altstadt beklagte man den Tod von 48 Einwohnern, während in Hattert und weiteren Nachbarorten mehr als 100 Personen starben. Auch wenn für Hachenburg keine konkreten Opferzahlen überliefert sind, ist von einem Übergreifen der Seuche auf die Stadt auszugehen: 1570 war „nach dem jüngsten großen Sterben“ erneut ein Anstieg der Bevölkerungszahlen zu verzeichnen.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Stadt Hachenburg und die Grafschaft Sayn nicht nur durch den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) mit Einquartierungen und Plünderungen heimgesucht, sondern in dessen Gefolge hielt die Pest unter der Stadt- und Landbevölkerung reiche Ernte. Bereits 1612 floh der Hachenburger Bürgermeister Leuth am 8. August vor der Pest nach Atzelgift. Sein Stellvertreter Bernhard Faßbender ließ Holz für Särge bereitstellen und der Hinweis, dass die „Herbstmärkte“ in der Stadt nur schwach besucht wurden, erlaubt den Rückschluss, dass die Seuche die Stadt den gesamten Sommer heimsuchte. Der Zusammenhang zwischen den Epidemien und den mangelhaften hygienischen Zuständen haben die Menschen des 17. Jahrhunderts zwar durchaus erkannt, die Ursache für die Pest war jedoch noch nicht entdeckt. Auf Befehl des Grafen von Sayn versuchte man den „Pesthauch“ durch Räucherfässer zu vertreiben. Als 1626 Hachenburg erneut von der in der benachbarten Grafschaft Nassau-Dillenburg ausgebrochenen Pest heimgesucht wurde, schloss man mit dem Pächter der außerhalb der Stadtmauer gelegenen „Freiheitsmühle“ am Oberbach einen Vertrag, in dem er sich verpflichtete „etliche Pestkranke“ gegen Entgelt in seine Behausung aufzunehmen. Der für 1599 belegte Flurname „Siechhäusgen“ belegt die Existenz einer solchen Einrichtung im Osten der Stadt. Das Siechenhäuschen diente zur Unterbringung von Kranken. 1624, 1626 und 1633 ist erneut von dem städtischen Siechenhaus in der Nähe der Linde beim Schießrain die Rede. Als die Pest  1636 Hachenburg erneut erreichte, fielen ihr vor allem zahlreiche Frauen und Teile der älteren Stadtbevölkerung zum Opfer.

 

Schultheißen führen Listen über Reisebewegungen der Bürger

Nach dem Dreißigjährigen Krieg reagierte der Landesherr, Graf Ernst Salentin von Manderscheid-Blankenheim Graf zu Sayn, mit der von ihm 1665/66 erlassenen Pestordnung auf die Verbreitung der Seuche in benachbarten Regionen. Am 4. September 1665 erging an die Stadtwachen der Befehl, nur noch Personen mit schriftlichen Zeugnissen in die Stadt zu lassen, aus denen hervorging, dass sich diese nicht in den von der Pest heimgesuchten Orten aufgehalten hätten. Die Tore wurden nachts geschlossen. Ferner wurden die mit zwei Schlagbäumen versehenen Zufahrtswege zur Stadt bei Tag und Nacht streng bewacht und Hachenburger Bürgern wurde unter strenger Strafandrohung untersagt sich in die von der Pest betroffene Grafschaft Berg oder die Stadt Köln zu begeben. Den Schultheißen als Vorsteher der Gemeinden oblag die Aufgabe Listen über Reisebewegungen zu führen. Aus einem zweiten gräflichen Edikt vom 12. August 1666 ist ersichtlich, dass die Epidemie als Strafe Gottes für irdisches Fehlverhalten interpretiert wurde. Vordringliches Ziel war es, den Frieden innerhalb der Stadt zu wahren und Buße zu tun. Die Hachenburger wurden zu vermehrtem Kirchgang und zum regelmäßigen Besuch der Messen angehalten. Tanzen und übermäßiges „Zechen“ in den Wirtshäusern wurde unter Strafe gestellt. Neuerkrankungen sollten umgehend gemeldet sowie Maßnahmen zur Versorgung der Stadt mit Medizin und Nahrungsmittel eingeleitet werden. Das Krisenmanagement der gräflichen Regierung befürwortete Kredite für die von den Auswirkungen der Epedemie betroffenen Untertanen vor. Sofern sie nicht in der Lage sein sollten, diese zürückzuzahlen sollten die Fehlbeträge durch die Gemeinden ausgeglichen werden.

Der hier vorgelegte kleine Exkurs zum „schwarzen Tod“, der in der Mitte des 14. Jahrhunderts im gesamten mittelalterlichen Europa reiche Ernte hielt sowie zu den Pestwellen, die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert die Stadt Hachenburg und ihr Umland heimsuchten, zeigt deutlich in welch starkem Maße die Bevölkerung derartigen Katastrophen ausgesetzt waren. Deutlich erkennbar sind die Parallelen zur gegenwärtigen CORONA-Krise: Die Ausbreitung der Krankheit über die eng verflochtene Handelswege sowie zahlreiche Kommunikationsstränge, der Versuch seitens der Landesherren durch „Grenzschließungen“ sowie die Isolation der Infizierten (Siechenhäuser) dem massenhaften Sterben vorzubeugen und den wirtschaftlichen Schaden der Betroffenen durch die Vergabe von Krediten zu mindern. Im Unterschied zu der gegenwärtigen Situation waren unsere Vorfahren jedoch den Epidemien infolge der zum Teil katastrophalen hygienischen Verhältnissen in den Städten und auf dem Land sowie der fehlenden medizinischen Versorgung hoffnungslos ausgeliefert. Zeugnisse dieser „dunklen Zeiten“ liegen in den zahlreichen überlieferten Schriftquellen vor, die uns zwar keine konkreten Opferzahlen bieten, jedoch eindrucksvoll das Schicksal der Menschen schildern. Mancherorts künden auch bauliche Hinterlassenschaften von derartigen Katastrophen. So etwa barocke Pestsäulen oder anlässlich der überstandenen Pest gestiftete Kapellen. So blieb beispielsweise im Norden des Kreises Altenkirchen oberhalb der Wildenburg die kleine, unscheinbare, dem „Pestheiligen“ Rochus geweihte Kapelle erhalten, die uns die im Wildenburger Land grassierende Pest in Erinnerung ruft. 

Das Bild zeigt die dem Pestheiligen Rochus geweihte Kapelle bei Friesenhagen im Wildenburger Land (Kreis Altenkirchen). Foto: J. Friedhoff


Stadt Hachenburg: Stadterneuerung nimmt Fahrt auf

Für das Programmjahr 2020 stehen der Stadt 500.000 Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung.

Wie Stadtbürgermeister Stefan Leukel informiert, hat die zuständige Genehmigungsbehörde, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz, mitgeteilt, dass im Programmjahr 2020 der Stadt Hachenburg Bundes- und Landesmittel in Höhe von 500.000 Euro bereitgestellt werden. Mit den Fördermitteln können, inklusive des städtischen Eigenanteils von rund 166.700 Euro, Maßnahmen in den kommenden Jahren mit Kosten bis in Höhe von 666.667 Euro finanziert werden.

Seit 2017 wird die Stadt Hachenburg mit dem Sanierungsgebiet „Stadtkern II“ im Rahmen des Förderprogramms „Städtebauliche Erneuerung“ - „Nachhaltige Stadt – Wachstum und nachhaltige Entwicklung (STU)“, ehemals Stadtumbau, gefördert.

An Einzelmaßnahmen stehen neben der Umgestaltung des Burggartens und Planungskosten für Baumaßnahmen auch einzelne Grunderwerbe, die Schaffung eines Parkplatzes im Bereich des Johann-August-Rings sowie die Förderung privater Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an.

„Die anstehenden Maßnahmen können somit weiter konkretisiert, zügig angegangen und eine nachhaltige Stadtentwicklung damit forciert werden“, so Leukel.

In diesem Zusammenhang möchte die Stadt auf das Beratungsangebot für die Eigentümer von Immobilien im Stadtkern hinweisen. Gerne stehen Herr Jahn, MAP Consult, Oppenheim (Telefon: 06133 926343, E-Mail m.jahn@map-consult.de) und Frau Lück, Verbandsgemeinde Hachenburg (Telefon: 02662 801176, E-Mail: k.lueck@hachenburg-vg.de) für Gespräche zur Verfügung.


Mülltrennung – Wir Kinder vom Lieblingsplatz machen mit!

Im Rahmen unseres Projektes „Unser LIEBLINGSPLATZ wird grün – Nachhaltigkeitserziehung in unserer Kita“ haben wir uns mit Müll und Mülltrennung auseinandergesetzt. Nachdem wir herausgefunden haben, welcher Müll in welche Tonne gehört, wo sich die Mülltonnen in unserer Kita befinden und wir die Mülleimer in den Gruppenräumen beschriftet haben, kam als Highlight am 04.03.2020 die Müllabfuhr zu Besuch. Gemeinsam haben wir uns mit den Fragen beschäftigt, welcher Müll in welche Tonne gehört, was mit Altglas passiert und wo die Müllabfuhr den Müll hinbringt. Zudem konnten wir bisher ungeklärte Fragen an die Profis richten. Ein besonderer Höhepunkt war für uns dann die Besichtigung des Müllautos. Wir durften die Knöpfe betätigen, um die Mülltonnen zu leeren, auf die Trittbretter der Müllabfuhrmitarbeiter steigen und sogar vorne im Cockpit des Müllautos Platz nehmen. Wir hatten jede Menge Spaß und wissen jetzt genau, wie wir den Müll richtig trennen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle nochmal an die WAB, die uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht hat.


Schloss Hachenburg – Geschichte, bauliche Entwicklung und Nutzung

Neuerscheinung und Buchvorstellung

Von welcher Seite man sich der Hachenburg auch nähert – die Silhouette der Stadt wird maßgeblich von dem breitgelagerten Baukörper des Schlosses geprägt. Das aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangene barocke Schloss, das für mehrere Jahrhunderte den Regenten der Grafschaft Sayn bzw. Sayn-Hachenburg als Residenz diente, beherbergt heute die Hochschule der Deutschen Bundesbank. Die wechselvolle Geschichte sowie die bauliche Entwicklung des Schlosses sind Thema des nun vorliegenden H. 7 der Schriften des Stadtarchivs Hachenburg. Das 64 Seiten umfassende, mit zahlreichen Farbaufnahmen und hier erstmals veröffentlichten Plänen versehene Heft wird im Rahmen einer Vortragsveranstaltung mit Bildpräsentation im Löwensaal des Vogtshof vorgestellt.

Folgen Sie dem Stadtarchivar auf einer spannenden Zeitreise vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Lernen Sie den Auftraggeber des barocken Prachtbaus, Georg Friedrich, Burggraf von Kirchberg, Graf zu Sayn und Wittgenstein, seinen Architekten, Julius Ludwig Rothweil, sowie die Bewohner des Schlosses kennen.


Hachenburger Kinderhaus auf dem Weg zur plastikfreieren Welt.

Hachenburg. Die „Bewohner“ des Hachenburg Kinderhauses leben in und mit der Natur. Davon zeugen das großen Außengelände und zahlreiche Besuche in Wald und Feld. Hier lernen die Kinder Achtsamkeit und Vorsicht in der Natur.

Auch die Erwachsenen sollen auf die Umwelt achten. So hat sich das Team des Kinderhauses auf den Weg gemacht und Handlungsfelder unter die Lupe genommen. Einige Ergebnisse zur Vermeidung von Plastik sind bereits vorzuweisen. Die Lebensmittel für die Mittagsverpflegung werden weitestgehend ohne Verwendung von Plastikverpackung bei ortsansässigen Lieferanten bestellt. Eine Rückfrage beim Lieferanten der Reinigungsmittel – wie Bodenreiniger, Fensterreiniger und Waschmittel o.Ä. – ergab, dass die verwendeten ebenfalls weitgehend (mikro)plastikfrei seien und andere nunmehr ausgetauscht werden. Auch in der Spielewelt findet man reichlich Plastik. Dies wird der nächste Bereich sein, der in Angriff genommen wird.
Schritt für Schritt zu einer naturfreundlicheren Welt.