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Aktuelle Informationen


Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Stadt Hachenburg gesucht!

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
 

am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt.
In der Stadt Hachenburg werden vier Wahllokale eingerichtet, die mit ehrenamtlichen Wahlvorständen zu besetzen sind. Nur durch den persönlichen Einsatz von ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern ist die Durchführung von freien Wahlen möglich. Wahlen sind eines unserer wichtigsten Rechte in unserer Demokratie.
 

Was muss ein/e Wahlhelferin/ Wahlhelfer tun?
 

· Prüfung der Wahlberechtigung  
· Ausgabe der Stimmzettel
· Beaufsichtigung der Wahlkabinen und der Wahlurne
· Eintragung des Stimmabgabevermerks in das Wählerverzeichnis
· Sicherstellung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Stimmabgabe
· Auszählung der Stimmzettel ab 18 Uhr
 

Für die Ausübung sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
 

Wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind, in der Bundesrepublik Deutschland – vorzugsweise in der Stadt Hachenburg – Ihren Hauptwohnsitz haben und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, erfüllen Sie bereits alle Voraussetzungen, die Sie als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer mitbringen müssen.
Als Aufwandsentschädigung erhalten Sie ein „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 25 Euro.

Nutzen Sie die Gelegenheit einen wichtigen Beitrag zur Demokratie zu leisten und unterstützen uns bei der Bundestagswahl als Wahlhelferin/ Wahlhelfer.

Wenn wir Ihr Interesse für eine ehrenamtliche Unterstützung geweckt haben, melden Sie sich gerne bei uns!


Ich bedanke mich schon jetzt für Ihren persönlichen Einsatz.
 

Ihr
Stefan Leukel
Stadtbürgermeister

 

Kontakt:

Stadtverwaltung Hachenburg
Perlengasse 2
57627 Hachenburg

Tel. 02662/ 958341 oder Fax 02662/ 958342

E-Mail: k.henrich@hachenburg.de


Aktion „Saubere Landschaft“: Hachenburg ist mit dabei

Die von Landrat Achim Schwickert initiierte Aktion „Saubere Landschaft“ fiel auch in Hachenburg auf einen guten Boden. Stadtbürgermeister Stefan Leukel konnte über 30 Jugendliche und Erwachsene begrüßen, die sich insbesondere der Innenstadt, dem Sportgelände und den Haupteingangsstraßen annahmen.

Nach Vorbereitung durch die Citymanagerin Timea Zimmer und den städtischen Bauhof bildeten der Parkplatz am Landschaftsmuseum bzw. der Pumptrack den Ausgangspunkt für die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Insbesondere Fußballer der Spielgemeinschaft Müschenbach/Hachenburg und die Pumptrack-Jugend nahmen am vergangenen Samstag an der Aktion teil.

Hauptärgernis in der Innenstadt waren die vielen Zigarettenstummel, die teilweise trotz vorhandenen Aschenbechern vor den Geschäften achtlos auf den Boden geworfen werden. Lobenswert ist jedoch das Engagement der Eigentümer und Ladeninhaber, die „vor ihrer eigenen Haustür für einen sauberen Eindruck“ Sorge tragen.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel richtete zum Abschluss einen großen Dank an alle großen und kleinen Helferinnen und Helfer beim Tag der Sauberen Landschaft. Es sei ein gutes Zeichen, dass neben den Dörfern auch in der Stadt Freiwillige einen Beitrag für eine saubere Landschaft leisten. Gleichzeitig appellierte er an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich jeden Tag für eine lebenswerte Umwelt einzusetzen


Vertretung des Ortsvorstehers wegen Urlaub

Liebe Altstädter Bürgerinnen und Bürger,


in der Zeit von Samstag, den 11. September bis einschl. Samstag, den 25.09.2021 befinde ich mich im Urlaub.
In dringenden Fällen ist der stellvertretende Ortsvorsteher Christoph Leyendecker unter der Telefonnummer 02662/3459 für Sie erreichbar.

 


Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt

 

 


Bundesmittel für die Städtebauförderung sind in Hachenburg gut eingesetzt

Über bisher bereits umgesetzte und geplante Projekte der Städtebauförderung und des Stadtumbaus informierte sich der Wahlkreisabgeordnete Dr. Andreas Nick bei einem Stadtrundgang. Die Projekte werden im Regelfall mit ca. einem Drittel aus Bundesmitteln finanziert.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer berichteten, dass auch eine Reihe von privaten Maßnahmen gefördert werden. Neben dem städtischen Fassadenprogramm wird auch die grundlegende Sanierung von Geschäfts- und Wohnhäusern im Stadtkern gefördert. Die Gebäude dienen im unteren Bereich meist als Geschäftslokal und in den oberen Etagen als den heutigen Erwartungen gerecht werdende Wohnungen. Insbesondere die Herstellung eines barrierefreien Zugangs gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung.

Dr. Andreas Nick MdB stellte fest, dass die Zielsetzungen des Bundes- und Landesprogrammes Städtebauförderung bzw. Stadtumbau mit der Attraktivitätssteigerung der Innenstadt erfüllt werden. Erfreulich sei, dass die Investitionen im öffentlichen Bereich auch weitere Aktivitäten bei privaten Immobilien nach sich ziehen. Bei diesen Investitionen sollten auch Wohnangebote für Senioren Berücksichtigung finden.

Stefan Leukel und Timea Zimmer machten im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten jedoch auch deutlich, dass im Innenstadtbereich punktuell noch weiterer Investitionsbedarf besteht. Daher ist auch eine Bewerbung für das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ vorgesehen. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) will Städte und Gemeinden modellhaft bei der Erarbeitung von innovativen Konzepten und Handlungsstrategien sowie deren teilweise Umsetzung fördern. Ziel ist es, Städte und Gemeinden bei der Bewältigung akuter und auch struktureller Problemlagen („Verödung“) in den Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren zu unterstützen. Sie sollen nach den Vorstellungen des BMI als Identifikationsorte der Kommune zu multifunktionalen, resilienten und kooperativen Orten (weiter)entwickelt werden.

Konkret ist nach den Erläuterungen von Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer ein Förderantrag (Interessenbekundung) zu einem Leerstandskonzept für die A-Lagen der Innenstadt (Wilhelmstraße und Alter Markt) vorgesehen. Dies könnte durch Machbarkeitsstudien für besonders prägende und zurzeit leerstehende Objekte ergänzt werden. Darüber hinaus soll dies kombiniert werden mit Barcamps, die sich insbesondere mit der Zusammenarbeit der Gewerbetreibenden im Innenstadtgebiet beschäftigen sollen. Letztendlich werde auch die Umsetzung des Konzeptes Bestandteil des Projektes sein. Die vorbereitenden Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit Fachberater Michael Jahn und Katrin Lück von der Verbandsgemeindeverwaltung.


Halbzeit beim Lesesommer in der Stadtbücherei Werner A. Güth

Fotowettbewerb „Witzige und ungewöhnliche Lese-Orte“

Schon jetzt kann sich das Büchereiteam der Stadtbücherei Hachenburg beim diesjährigen Lesesommer Rheinland-Pfalz mit 315 angemeldeten Teilnehmer*innen über einen neuen Rekord freuen. Abzuwarten bleibt, ob bis zum Ende der Aktion am 4. September auch die Anzahl der gelesenen und bewerteten Bücher das Vorjahresergebnis übersteigen wird. Aber die Chancen stehen gut, da es reichlich hoch motivierte Vielleser unter den Teilnehmer*innen gibt, verrät Büchereileiterin Delya Gorges.

Viele Kinder bringen ihre Freude am gelesenen Buch in Form eines selbst gemalten Bildes zum Ausdruck. Eine wechselnde Auswahl der kleinen Kunstwerke ist in der Kinderbibliothek der Stadtbücherei zu sehen.

Interessant bleibt die Frage, welche Schulklasse denn in diesem Jahr die Nase vorn haben wird und den Wanderpokal erhält. Es gewinnt die Klasse mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern, bezogen auf die Schülerzahl. Für viele Kinder sei die Aussicht auf den tollen Klassenpokal eine besondere Motivation, so das Büchereiteam.

 

Ganz gespannt sind die Mitarbeiterinnen der Bücherei auf die Einsendungen zum Fotowettbewerb, der in diesem Jahr erstmalig stattfindet. Unter dem Motto „Zeig uns dein schönstes Foto“ sind die Lesesommer-Teilnehmer*innen dazu aufgerufen, Fotos von witzigen und ungewöhnlichen Leseorten digital an stadtbucherei@hachenburg.de einzusenden.

 

Alle Kinder und Jugendlichen von 6 - 16 Jahren, die bis zum Ende des Lesesommers mindestens drei Bücher lesen und bewerten, erhalten eine Urkunde und einen Buchgutschein, der von der Verbandsgemeinde und der Stadt Hachenburg bereitgestellt wird. Jede abgegebene Bewertungskarte geht darüber hinaus in die landesweite Verlosung, so dass jedes gelesene Buch die Chance auf einen der attraktiven Preise erhöht. Die meisten Schulen belohnen die erfolgreiche Teilnahme am Lesesommer zudem mit einem positiven Zeugnisvermerk.

 

Anmelden und mitschmökern ist auch jetzt noch möglich! Der Lesesommer endet am Samstag, dem 04. September. Weitere Infos unter www.lesesommer.de, stadtbuecherei@hachenburg.de und unter Telefon 02662 939451.


Liebe Hachenburgerinnen und Hachenburger, liebe Freunde und Gäste der Hachenburger Kirmes,

können Sie sich noch an das zweite Augustwochenende im Jahr 2019 erinnern, als in Hachenburg noch zehntausende Menschen auf dem Alten Markt und im Burggarten zusammengekommen sind, um glücklich und zufrieden das größte Volksfest der Region zu feiern? Schon das zweite Jahr in Folge ist alles anders. Immer noch ist das Corona-Virus nicht besiegt, beängstigende Virus-Mutationen geben sich die Klinke in die Hand und eine Corona-Bekämpfungsverordnung jagt die nächste. Um bald wieder unbeschwert zusammenzukommen und hoffentlich wieder Kirmes in Hachenburg zu feiern, gilt nach wie vor: Jede Impfung zählt! Nur gemeinsam ist es möglich, das Virus langfristig zu kontrollieren.

Durch die #kermesdaheim-Aktion konnte die Kirmesgesellschaft die Hachenburger Kirmes im vergangenen Jahr ein Stück weit nach Hause bringen. Ganz nach dem Motto „Nichts zu machen kommt auch nicht in Frage.“, möchte die Kirmesgesellschaft in diesem Jahr den Burggarten wieder mit Leben füllen, um zumindest ein wenig Geselligkeit zu bieten. Dazu findet am Samstag eine „Wäller-Sommernacht“ und am Sonntag ein „Frühschoppen im Burschgaaden“ statt.

Auch hat die Kirmesgesellschaft im letzten Jahr mit einer großen solidarischen Aktion die Erlöse der #kermesdaheim-Paket zu 100% den Partnern der Hachenburger Kirmes zukommen lassen, die von den Einschränkungen der Pandemie stark getroffen sind. Nun sind unsere Nachbarinnen und Nachbarn im nahen Ahrtal unvorstellbar von einer schrecklichen Naturkatastrophe getroffen. Die schrecklichen Bilder haben wir alle vor Augen. Neben vielen Todesopfern ist auch die Infrastruktur in vielen Gebieten massiv getroffen. Die Bürgerinnen und Bürger haben weder Strom noch Trinkwasser, unzählige haben ihr Hab und Gut verloren. Anlässlich dieser Katastrophe bleibt die Hachenburger Kirmesgesellschaft auch in diesem Jahr solidarisch und möchte die Erlöse aus den beiden Veranstaltungen komplett unserer Nachbarregion spenden. Dafür mein herzlicher Dank, zum einen an alle, die tatkräftig unsere Nachbarinnen und Nachbarn im Ahrtal unterstützt haben oder weiterhin unterstützen und zum anderen natürlich an die Hachenburger Kirmesgesellschaft, die mit ihrem Beitrag ebenfalls Unterstützung leistet. Jede Hilfe zählt.

Auf eins wollen wir aber auch in diesem Jahr nicht verzichten: eine Stadt, die in rot-gelbem Glanz erstrahlt. Deshalb putzen wir die Stadt am zweiten Augustwochenende kirmesgerecht heraus, hängen Fahnen und Wimpel auf. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass viele Hachenburgerinnen und Hachenburger ihr zuhause in die Farben unserer Stadt hüllen, als Zeichen, dass die Kirmes und die Gemeinschaft nicht wegzudenkende Bestandteile unserer Gesellschaft sind. Denn wenn uns Corona eins gelehrt hat, dann dass wir aufeinander aufpassen müssen, uns helfen, unterstützen und zusammenhalten.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Kirmeswochenende.

Hui Wäller? Allemol!

 

Ihr

Stefan Leukel

Stadtbürgermeister


Die First Fridays gehen in die nächste Runde diesmal mit Live-Musik, spannenden Attraktionen sowie kostenfreiem Parken in der Hachenburger Innenstadt

Unter dem Motto „Musik.Shoppen.Genuss“ lädt die Hachenburger Innenstadt an jedem ersten Freitag (engl. first friday) im Monat zum Verweilen bis 20 Uhr ein. Gemütliches Bummeln in historisch geprägter Atmosphäre und Geschäften mit individuellem Charme, das zeichnet die Innenstadt von Hachenburg aus. Für die musikalische Live-Unterhaltung sorgen im August das Gitarren-Ensemble Auf Axe sowie Saxophonist Der Andreas. Im September können sich Besucherinnen und Besucher auf die Altstädter Dorfmusikanten sowie Straßenmusik von Thomas Krings und die Band rund um Hans Heibel freuen. Im Oktober ist mit Mirko Santocono ein Vollblut-Musiker mit seinen echten und authentischen Songs dabei. Zusätzlich bieten einzelne Geschäfte ein eigenes musikalisches Angebot an.

Auch in den Geschäften wird so einiges los sein. Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Aktionen teilnehmender Hachenburger Einzelhändler freuen. Von Flohmarktständen und Hippie-Markt über attraktive Rabatte und Verlosungen bis hin zu individuellen Angeboten ist für jeden etwas dabei. Auch kulinarisch kommen die Gäste voll auf ihre Kosten. Neben einzelnen Getränkeständen oder Verkostungen in den Geschäften, lädt auch die lokale Gastronomie zum Abschluss an das Shoppingvergnügen ein. Offizieller Start ist ab 16 Uhr, jedoch sind manche Aktionen bereits vorher zu erleben.

Die Veranstaltungsreihe geht auf eine Initiative der Einzelhändler und Gastronomen der Innenstadt zurück und wird von der Stadt Hachenburg sowie dem Werbering unterstützt. So stellt die Stadt die Parkflächen am Neumarkt, im Parkhaus am Johann-August-Ring sowie im Parkhaus am Alexanderring ab 15 Uhr für den Veranstaltungstag kostenfrei zur Verfügung.
 

Weitere Infos finden sich auch über den Social Media Account der Stadt Hachenburg (@stadthachenburg) auf Facebook und Instagram.


Stadtentwicklung Hachenburg „Stadtkern II“ geht in Umsetzungsphase

Staatssekretärin Nicole Steingaß besucht Hachenburg

 

Stadtbürgermeister Stefan Leukel konnte auf Einladung des Landtagspräsidenten Hendrik Hering die Staatssekretärin des für Stadterneuerung zuständigen Ministeriums des Innern und für Sport, Frau Nicole Steingaß in Hachenburg begrüßen, um sich ein Bild von den anstehenden Aufgaben und Planungen zu verschaffen. Gemeinsam mit Verbandsbürgermeister Peter Klöckner, Katrin Lück der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung und Michael Jahn der MAP Consult GmbH/Worms als Sanierungsberater wurde insbesondere der Burggarten besichtigt.

Nach umfassenden Vorbereitungsarbeiten in den vergangenen Jahren geht die Stadtentwicklung in Hachenburg nun verstärkt in die Umsetzung der Einzelmaßnahmen. So steht nun der Baubeginn des 1. Bauabschnitts zur Umgestaltung Burggartens kurz bevor. Stadtbürgermeister Leukel erläuterte, dass die Planungsphase unter intensiver Einbeziehung der Bevölkerung im Rahmen von Workshops und des Barcamps, der Anlieger (insb.: Landesforsten, Landschaftsmuseum, Parkhotel) sowie der Fachbehörden hinsichtlich Denkmalpflege und Barrierefreiheit, erfolgte. Die Ergebnisse wurden auf der Homepage der Stadt Hachenburg für alle Bürger einsehbar, eingestellt. Nunmehr wurden die Bauleistungen für den 1. Bauabschnitt öffentlich ausgeschrieben.

Für das aktuelle Programmjahr 2021 hat die Stadt im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Wachstum und Nachhaltige Entwicklung – WNE“ weitere Kosten in Höhe von 935 TEUR für den 1. Bauabschnitt zur Neugestaltung des Burggarten beim Land angemeldet. Bei einer Förderquote von 75% kann die Stadt somit von Zuwendungen in Höhe von rund 700 TEUR für diese bedeutende Einzelmaßnahme ausgehen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Begehung des Burggartens konnte sich Staatssekretärin Steingaß zunächst ein Bild über den erforderlichen Umbau und Erneuerung des Burggartens machen. Bei einem anschließenden kurzen Stadtrundgang wurden Frau Steingaß u.a. im Rahmen der bis 2016 durchgeführten „Stadtkernsanierung I“ durchgeführten Maßnahmen, wie den im Jahr 2016 abgeschlossenen Ausbau der Fußgängerzone und des „Alter Markt“, vorgestellt.


Ferienbetreuung mit engagiertem Team gestartet

Die Ferienbetreuung des städtischen Familienzentrums startete am vergangenen Montag. Noch bis zum 30.07. freut sich das engagierte Betreuer-Team auf alle Kinder, die in zwei Gruppen im Kinderhaus und an der Grillhütte im Ortsteil Altstadt teilnehmen werden. Es stehen kreative Spiel- und Bastelangebote, spannende Ausflüge und viele Outdoor-Aktivitäten auf dem Programm.


Pluspunkte für Hachenburg deutlich machen: Citymanagerin stellt Tätigkeitsbericht vor

Citymanagerin Timea Zimmer zeigte in ihrem Tätigkeitsbericht in der Stadtratssitzung die verschiedenen Handlungsfelder auf, die im letzten Jahr anstanden. Im Vordergrund stand dabei der Kontakt mit den Hachenburger Gewerbetreibenden und dem Werbering, um gemeinsame Aktionen durchzuführen, die allerdings von den Einschränkungen der Corona-Pandemie geprägt waren.

Timea Zimmer erinnerte zu Beginn an die Zielsetzungen und Ideen, die sie bei ihrer ersten Vorstellung im Stadtrat zu ihrer Arbeit geäußert hatte. Als wichtig hatte sie u.a. benannt: Parkplatzkonzept entwickeln, Digitalisierung ausbauen, Innenstadt als Erlebniszentrum sowie Synergien fördern. Hiervon konnte Einiges angepackt werden, Anderes ist noch in Arbeit.

Als äußerst wichtig empfand sie die persönlichen Einzelgespräche mit den Einzelhändlern der Innenstadt. Der besseren Vernetzung dienen der ständige Austausch und Kontakt mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises, der Gemeinschaftsinitiative Wir Westerwälder oder auch der Hachenburger KulturZeit. Als aktives Mitglied im Vorstand des Werberings unterstützt sie dessen Aktivitäten: Fröhliche Freitage, Weihnachtswald, Adventskalender oder auch die Gutscheinaktion. Die Konzepterstellung Coworking, die Begrünung der Innenstadt, die Wanderrouten Löwenspuren und der Besuch der Gruppe WespaWald in Hachenburg sind weitere Projekte. Die Einführung und Vermarktung der QR-Coupons zum Parken war ein Tätigkeitsfeld, das auch von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz als gutes Beispiel gekennzeichnet wurde.

Eine umfassende Beratung erfolgt bei ansiedlungswilligen Unternehmen für den Mittelstandspark. Mehrere Grundstücksverkäufe zur Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen konnten so in die Wege geleitet werden. Die Social-Media-Aktivitäten zur Information der Bürger und Gäste der Stadt Hachenburg wurden deutlich verstärkt.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer bereiten auch deutliche Verbesserungen bei der Parkraumbewirtschaftung vor. Zukünftig soll es ein einheitliches System für das Parken im Außenbereich und in der Innenstadt geben. Dabei wird auch geprüft, so Stefan Leukel, ob künftig die Schranken im Parkhaus am Alexanderring entfallen können. Mit dem vom Stadtrat genehmigten neuen Konzept könne das Parken erleichtert und eine bessere interne Parkraumüberwachung ermöglicht werden.

Timea Zimmer hofft, dass auch die Planungen für die traditionellen Veranstaltungen (u.a. Weihnachtsmarkt) wieder konkret anlaufen können. Als weitere Tätigkeitsfelder zeigte sie die „Möblierung“ der Wanderrouten Löwenspuren, die Einführung eines Mehrwegsystems für Außer-Haus-Verkäufe der städtischen Gastronomie und die Beteiligung an der Aktion „Stadtradeln“ auf. Weiter im Blick sind die Optimierung des Wochenmarkts sowie die Einrichtung eines Regionalladens.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel dankte Timea Zimmer für ihr bisheriges Engagement. Er stellte fest, dass sich die Einstellung einer Citymanagerin, die aus Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst wird, als richtige Entscheidung erwiesen hat.


Neue Post-Partnerfiliale erweitert Dienstleistungsangebot in der Fußgängerzone

Seit Anfang des Monats ist ein neues Geschäft in der Fußgängerzone von Hachenburg zu entdecken. Über das Kiosk-übliche Sortiment von Tabakwaren, Snacks und Getränken hinaus, bietet der kleine Kiosk am Eingang der Schwanenpassage auch Postgeschäfte aller Art. So können sämtliche Dienste der Deutschen Post und DHL künftig mit barrierefreiem Zugang in der Fußgängerzone bequem abgewickelt werden. In Kürze soll zudem eine Toto-Lotto-Stelle eingerichtet werden.

Frank Raffenberg, Betreiber des Kiosks in der Wilhelmstraße, hat bereits berichtet, dass eine Ausweitung der Räumlichkeiten und somit eine Vergrößerung des Postdienstleistungsangebots geplant ist. Die Stadt Hachenburg freut sich auf die Zusammenarbeit und wünscht der Familie Raffenberg viel Erfolg für die Zukunft.

Zusätzlich informierte die Postbank, dass die Filiale in der Hindenburgstraße 1 bis Ende des ersten Quartals 2022 geschlossen werde. Damit würde auch das Dienstleistungsangebot der Deutschen Post wegfallen. Auf Rückfrage bestätigt die Deutsche Post, dass die Einwohner in der Region Hachenburg auch künftig in diesem Bereich komfortabel mit stationären postalischen Dienstleistungen sowohl für Privat- als auch Gewerbekunde versorgt werden. Entweder sollen entsprechende Voraussetzungen in einer bereits vorhandenen Post-Partnerfiliale erweitert oder eine zusätzliche Post-Partnerfiliale eingerichtet werden. Neben der Partnerfiliale in der Wilhelmstraße 4 betreibt die Post bereits heute eine Partnerfiliale im Adolf-Münch-Weg 1 (Zeitschriften-Laden im HIT-Markt) sowie eine Packstation auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in der Koblenzer Straße 38.


Neues Koordinationsteam für das städtische Familienzentrum

Kathrin Mockenhaupt und Anna Beck sind das neue Koordinationsteam des städtischen Familienzentrums Hachenburg. Mit ihren langjährigen Erfahrungen im pädagogischen und therapeutischen Sektor stehen die Beiden der Stadt Hachenburg multiprofessionell zur Verfügung.

Gemeinsam koordinieren sie zukünftig Angebote wie z.B. Ferienbetreuung, Workshops, Freizeit- und Bildungsangebote für Familien, sowie Eltern- und Fachberatung, über die Grenzen der Löwenstadt hinaus.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt u.a. im Bereich der interkulturellen Begegnung in unserer wundervollen bunten Stadt, nach dem Motto „Die Schönheit liegt im Unterschied“.

Außerdem möchten die Beiden, gemeinsam mit den beiden städtischen Kindertagesstätten Kinderhaus und Lieblingsplatz, Räume für Austausch, Verbindung und Gemeinsamkeit schaffen.

Die beiden Pädagoginnen freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Familien, sowie auf die für sie wesentliche kollegiale Netzwerkarbeit mit den anderen Institutionen der Verbandsgemeinde, um gemeinsam das Leben für Familien in Hachenburg und der Umgebung bereichern zu können.

 

Kontakt:

Familienzentrum der Stadt Hachenburg

Kathrin Mockenhaupt & Anna Beck

E-Mail: familienzentrum@hachenburg.de

Telefon: 0151-73062321


Von der Synagoge zum Wohn- und Geschäftshaus

Grundsteinlegung zur Hachenburger Synagoge von 125 Jahren

Am Alexanderring, gegenüber der Westerwald-Bank liegt, weitgehend unbeachtet von Besuchern und Einheimischen ein schlichter zweigeschossiger Giebelbau, der als vormaliger jüdischer Ritualbau auf eine bewegte 125jährige Geschichte zurückblicken kann. Am 3. Juli 1896 erfolgte die Grundsteinlegung zur Hachenburger Synagoge, die bis zu ihrer Verwüstung in der Pogromnacht am 9. November 1938 den kulturellen Mittelpunkt der jüdischen Kultusgemeinde Hachenburg bildete. Der Kultusgemeinde gehörten außer Bürgern der Stadt Hachenburg Menschen jüdischen Glaubens aus den Orten Altstadt, Alpenrod, Kirburg, Kroppach und Höchstenbach an.

Vor dem Bau der Synagoge am Alexanderring nutzte die Gemeinde Räume in privaten Bürgerhäusern der Stadt, so etwa im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts einen Raum in einem Doppelhaus in der Herrnstraße. 1890 erwarb die jüdische Kultusgemeinde das Grundstück an der ehemaligen Viehtränke und an dem Brandweiher am früheren Wallgraben der Hachenburger Stadtbefestigung. Den Auftrag zu Planung und Ausführung der neuen Synagoge erhielt der aus Herborn stammende Architekt Ludwig Hofmann (1862-1933), der über einem Natursteinsockel einen zweigeschossigen Backsteinbau als giebelständigen Bau in der Wohnhausbebauung der Straßenzeile aufführte. Die historistische mit aufwändigem Bauschmuck verzierte Fassade galt bald als beliebtes Motiv für Ansichtskarten. Bauherr war die jüdische Kultusgemeinde Hachenburg, vertreten durch den Bezirksrabbiner E. Landau (Weilburg) sowie Bernhard Bernstein, J. Bamberger und S. Weinberg als Mitglieder des Gemeindevorstands. Am Freitag, den 11. und Samstag, den 12. Juni 1897 fand die feierliche Einweihungsfeier unter Beteiligung von Vertretern des Stadtrats sowie des katholischen und des evangelischen Geistlichen, der Kapelle des 80. Infanterieregiments unter Leitung des Kapellmeisters Münch aus Wiesbaden sowie zahlreicher Gäste statt.

In nationalsozialistischer Zeit erfolgten Zerstörung und Verwüstung des Ritualbaus und dessen Zweckentfremdung. Am 9. November 1938 stürmten SA-Leute im Anschluss an eine Parteikundgebung des Ortsgruppenführers Wilhelm Dressel die Hachenburger Synagoge, um sie zu verwüsten und die Inneneinrichtung zu zerstören. Lediglich die enge Bebauung des Areals um die Synagoge verhinderte die Brandzerstörung des Baus. In einem Schreiben vom 23. November 1938 forderte der Landrat den Hachenburger Bürgermeister auf, die Synagoge unverzüglich gegen eine „Anerkennungsgebühr“ anzukaufen, denn durch die „Aktion [vom 9. November] sei die Benutzung der Synagoge durch diese [die jüdische Gemeinde] illusorisch geworden“. Wenige Tage später, am 29. Dezember 1938 beschloss der Stadtrat den Kauf des Gebäudes zum Preis von 150 Reichsmark. Nach weiteren Beratungen im Stadtrat fasste man den Entschluss das Gebäude einer neuen Nutzung als „Luftschutzhaus“ zuzuführen. Zu diesem Zweck erfolgte eine grundlegende bauliche Umgestaltung. An die Stelle der prächtigen, zur Straße ausgerichteten Schaufront des Backsteinbaus der vormaligen Synagoge trat eine nüchterne dreiachsige Fassade, die bewusst jede Erinnerung an den ehemaligen Ritualbau leugnete. Unter dem Fenster im Giebel wurde die Skulptur eines Adlers, der in seinen Fängen ein von einem Kranz umrahmtes Hakenkreuz hielt, angebracht. Die an der Fassade angebrachte Inschrift „Luftschutz-Haus“ verwies auf die neue Nutzung des Hauses.

Nach wechselvoller Nutzungsgeschichte veräußerte die Koblenzer Kultusgemeinde, die nach dem Krieg wieder im Besitz des Anwesens gelangt war, das Gebäude 1953 an eine Privatperson. Das als Wohn- und Geschäftshaus dienende Haus erhielt im Zuge der touristischen Erschließung ausgewählter Hachenburger Gebäude im Bereich der historischen Innenstadt 2014 eine Informationstafeln, die nicht nur an die ehemalige Synagoge erinnert, sondern auch an weitere Orte jüdischen Lebens in der Stadt. Außer den in Hachenburg verlegten Stolpersteinen für die jüdischen Opfer des NS-Terrors sowie dem jüdischen Friedhof außerhalb des Stadtkerns halten verschiedene im Stadtarchiv Hachenburg aufbewahrte Dokumente bzw. Exponate die Erinnerung die in einst in der Löwenstadt existierende jüdische Kultusgemeinde wach.

 

Dr. Jens Friedhoff, Stadtarchiv Hachenburg, Perlengasse 2 in 57627 Hachenburg (j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de)

 

Abb. 1: Historische Ansichtskarte der Hachenburger Synagoge (o.D.) (um 1900). StA Hachenburg, abt. 10-01 Bildarchiv: Synagoge Hachenburg.

Abb. 2: Ansicht der ehemaligen Synagoge am Alexanderring. Foto: J. Friedhoff 2021.


Neue Attraktion in der Kinderbibliothek der Stadtbücherei

Die jungen Besucher der Stadtbücherei Hachenburg können sich über eine neue Attraktion in der Bibliothek freuen. „Kuti“ heißt der blaue Würfel mit den bunten Bedienknöpfen im Retro-Look, der seit Neuestem zwischen Büchern, CDs, Tonies und Gesellschaftsspielen im Kinder- und Jugendraum der Bücherei zu finden ist. Hinter dem farbenfrohen Design versteckt sich im Inneren des Spieltisches ein Computer.  Dieser hält, ganz ohne Internet, jede Menge lustige und rasante Spiele für die jungen Besucher bereit, trainiert aber auch Kopfrechnen und vermittelt spielerisch Wissen mit verschiedenen Quiz. Einige Spiele haben Spielziele, die man nur gemeinsam erreichen kann, hier sind Kommunikation und Gemeinschaftsgefühl gefragt. Durch die sehr kurzen Spielrunden dauert es gar nicht lang, bis der Nächste an der Reihe ist.

 

„Neben dem ohnehin attraktiven Medienangebot haben wir nun ein weiteres Highlight, welches die Kinder zum Verweilen in der Bücherei einlädt“, freut sich Büchereileiterin Delya Gorges. Und auch die Eltern profitieren von dem neuen Angebot. Während die Kinder spielen, können sie ganz in Ruhe im Büchereibestand stöbern oder die Zeit für ein Gespräch mit anderen Eltern in der Bücherei genießen.

 

Die Retro-Spielekonsole wurde von der Stadtbücherei Werner A. Güth im Rahmen eines Förderprojektes erworben. Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst dabei digitale Technik für Bibliotheksausstattungen und hat 80 Prozent der Anschaffungskosten übernommen.

 


Neueröffnung Herzallerliebst

Dank der neuen Räumlichkeiten hat Herzallerliebst noch Großes vor in Hachenburg

Mit einem Besuch in einer Eisdiele in der Fußgängerzone von Hachenburg vor drei Jahren fing alles an. Das war der Tag, an dem André Klug den Beschluss fasste, ein Geschäft in der historischen Innenstadt zu eröffnen und sich damit selbstständig zu machen. Knapp einen Monat später unter dem Namen „Herzallerliebst“ folgte dann am 18. März 2018 das erste Geschäft in der Wilhelmstraße. Dort sorgte André Klug mit seinen kreativen Ansätzen schnell für Aufsehen. Unter dem Motto „Hallo schöne Frau“ bietet Herzallerliebst von Fashion, über Lifestyle-Produkte bis hin zu kreativen Geschenkideen alles was das weibliche (oder auch männliche) Herz begehrt.

Vor knapp einem Monat kam dann die große Neueröffnung. Der Umzug in die Räumlichkeiten in der Graf-Heinrich-Straße bedeutet nicht nur eine Vergrößerung auf knapp 500 Quadratmeter, sondern eröffnet auch die Möglichkeiten auf weitere Geschäftsfelder. Denn der gelernte Koch hat noch Großes vor. André Klug sprüht vor innovativen Ideen. Ob Cocktailschulung, Beautyveranstaltung oder Kochkurs, so soll bereits 2022 mit „Herzallerliebst-Event“ auf 200 Quadratmeter eine Eventlocation eröffnen, die zukünftig Kurse und Workshops aller Art anbietet. Im Zuge einer mitintegrierten Kochschule soll auch eine Genusswelt in Hachenburg vertreten sein.

Neben der Filiale von Herzallerliebst in Hachenburg führt André Klug noch zwei weitere Filialen in Linz am Rhein und Neuwied. Den Namen widmet der Eigentümer übrigens seiner Großmutter, die stets liebevoll zu ihm sagte: „Du bist mein Herzallerliebst“.

Die Stadt Hachenburg wünscht André Klug und dem Team von Herzallerliebst einen gelungenen Start in den neuen Räumlichkeiten und viel Erfolg für die Zukunft.


Vorfreude auf den Lesesommer ist groß – in diesem Jahr mit Fotowettbewerb

Am 05. Juli startet der vierzehnte Lesesommer Rheinland-Pfalz, aufgerufen zum Mitmachen sind Kinder und Jugendliche von 6 – 16 Jahren. In Hachenburg freuen sich die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei schon auf die große Schar junger Leser, für die jede Menge neuer Lesestoff eingekauft wurde.

Etwas ganz Besonderes hat sich das Büchereiteam in Hachenburg für dieses Jahr ausgedacht. Die Teilnehmer*innen des LESESOMMERS werden eingeladen ein möglichst witziges Foto von ungewöhnlichen Leseorten mit einem oder mehreren LESESOMMER-Büchern digital einzusenden.  Weitere Infos zum Wettbewerb erhalten die Kinder bei der Ausleihe in der Bücherei.

Alle, die sich in der Stadtbücherei Hachenburg zum Lesesommer anmelden, erhalten eine Clubkarte und können exklusiv und kostenlos aktuelle Kinder- und Jugendbücher ausleihen und lesen. Die Teilnehmer*innen geben zu den gelesenen Büchern ihre Bewertung online in Form eines Buchtipps unter www.lesesommer.de oder per analogem Buchcheck in der Bücherei ab.

Auch in diesem Jahr können sich Schulen der Verbandsgemeinde Hachenburg bei der Stadtbücherei Hachenburg für den LESESOMMER-Klassenwettbewerbanmelden. Die Klasse mit den prozentual meisten erfolgreichen Teilnehmer*innen, gemessen an der Gesamtschülerzahl, erhält einen gefüllten Wanderpokal.

Bis zum 04. September, dem Ende der Aktion, sollen mindestens drei Bücher gelesen und bewertet werden. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel auf der Clubkarte und jede abgegebene Bewertungskarte nimmt am landesweiten Gewinnspiel teil. Je mehr man liest, umso größer sind die Gewinnchancen. Wie im Vorjahr erhält jeder erfolgreich Teilnehmende einen Buchgutschein, gesponsert durch die Stadt und die Verbandsgemeinde Hachenburg. Natürlich gibt es auch wieder Urkunden und die meisten Schulen honorieren die Teilnahme am Lesesommer durch einen positiven Vermerk im nächsten Zeugnis.

Weitere Informationen gibt es in der Stadtbücherei Hachenburg, unter Tel. 02662 939451 und im Internet unter www.lesesommer.de.


Telekom baut Glasfaser-Netz im Gewerbegebiet Altstadt aus

Im Gewerbegebiet Altstadt haben die rund 25 Unternehmen die Chance, sich kostenlos ans Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom anschließen zu lassen. Wenn sich bis zum 19. September 2021 mindestens 30 Prozent der dort ansässigen Firmen für einen Glasfaseranschluss der Telekom entscheiden, wird das Gewerbegebiet ausgebaut. Zudem erhalten die Firmen den Einbau des Gigabit-Anschlusses ohne zusätzliche Kosten. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss über den symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s.

Die Telekom wird dafür mehr als zwei Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt an das Glasfaser-Netz anbinden. Dabei wird beim Gewerbegebiets-Ausbau in Hachenburg unter anderem das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

„Die Zukunft ist Glas,“ sagt Jean-Pascal Roux, Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom Deutschland. „Eine flächendeckende und zukunftssichere Breitbandversorgung ist für Deutschland von außerordentlicher Bedeutung. Sie ist die Basis für seine Wirtschafts- und Innovationsstärke, aber auch für die gesellschaftliche Teilhabe seiner Menschen. Deswegen gehört ein leistungsstarker Glasfaseranschluss jetzt und für die kommenden Generationen so selbstverständlich in jedes Haus, in jede Gewerbeeinheit, wie es der Telefonanschluss in den letzten 100 Jahren war. Diese Verantwortung für Deutschland gehört zur Identität der Telekom.“

Auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel freut sich, dass die Telekom das Glasfaser-Netz in Hachenburg weiter ausbaut. Nachdem der Mittelstandspark bereits ausschließlich mit Glasfaser erschlossen worden ist, kommt nun ein weiteres Gebiet dazu. „Wir arbeiten auch in Zukunft daran, zusätzliche Gebiete in Hachenburg mit Glasfaser zu erschließen. Eine hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist einer der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit des Gewerbestandorts Hachenburg.“, so Stefan Leukel.

In dieser neunten Welle des Glasfaserausbaus in Gewerbegebieten beginnt jetzt die Vorvermarktung in weiteren 53 Gewerbegebieten. Die Telekom betreibt mit mehr als 600.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa.
 

Mehr Infos unter:
 

- Hotline: 0800 330 67 09 (kostenfrei)

- E-Mail: vollglas@telekom.de

- www.telekom.de/jetzt-vollglas


Neue Attraktion in der Kinderbibliothek der Stadtbücherei

Die jungen Besucher der Stadtbücherei Hachenburg können sich über eine neue Attraktion in der Bibliothek freuen. „Kuti“ heißt der blaue Würfel mit den bunten Bedienknöpfen im Retro-Look, der seit Neuestem zwischen Büchern, CDs, Tonies und Gesellschaftsspielen im Kinder- und Jugendraum der Bücherei zu finden ist. Hinter dem farbenfrohen Design versteckt sich im Inneren des Spieltisches ein Computer.  Dieser hält, ganz ohne Internet, jede Menge lustige und rasante Spiele für die jungen Besucher bereit, trainiert aber auch Kopfrechnen und vermittelt spielerisch Wissen mit verschiedenen Quiz. Einige Spiele haben Spielziele, die man nur gemeinsam erreichen kann, hier sind Kommunikation und Gemeinschaftsgefühl gefragt. Durch die sehr kurzen Spielrunden dauert es gar nicht lang, bis der Nächste an der Reihe ist.

 

„Neben dem ohnehin attraktiven Medienangebot haben wir nun ein weiteres Highlight, welches die Kinder zum Verweilen in der Bücherei einlädt“, freut sich Büchereileiterin Delya Gorges. Und auch die Eltern profitieren von dem neuen Angebot. Während die Kinder spielen, können sie ganz in Ruhe im Büchereibestand stöbern oder die Zeit für ein Gespräch mit anderen Eltern in der Bücherei genießen.

 

Die Retro-Spielekonsole wurde von der Stadtbücherei Werner A. Güth im Rahmen eines Förderprojektes erworben. Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst dabei digitale Technik für Bibliotheksausstattungen und hat 80 Prozent der Anschaffungskosten übernommen.


Verkehrsschau in Hachenburg mit dem Fahrrad durchgeführt

Zusammen mit den Straßenverkehrsbehörden, der Straßenmeisterei Hachenburg und Vertretern der Stadt Hachenburg wurde in der vergangenen Woche eine Verkehrsschau in Hachenburg durchgeführt. Dafür trafen sich die Teilnehmer am städtischen Rathaus in der Perlengasse, um anschließend gemeinsam mit dem Fahrrad eine Tour durch die Straßen in der Stadt zu starten. Dabei wurden eine Reihe von Maßnahmen diskutiert, die in den nächsten Wochen umgesetzt werden und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen sollen.

Für die Teilnehmer war die Verkehrsschau mehr als eine Pflichtaufgabe. Denn nicht nur die Qualität der Fahrbahn, sondern auch die Erkennbarkeit und Verständlichkeit von Verkehrsführung und Verkehrsregeln sei maßgeblich für die Sicherheit einer Straße. So könne eine Verkehrsschau und die Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse auch dem Entstehen von Unfallrisiken präventiv entgegenwirken.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Tour mit dem Rad einen ganz anderen Blickwinkel eröffnet habe und in dieser Form wiederholt werden soll. Die Vertreterin von der örtlichen Polizei war entschuldigt und wird an der nächsten Verkehrsschau wieder teilnehmen.

 

Auswertung der Geschwindigkeitsmesstafeln in der Steinebacher Straße

Eine erneute Auswertung der Geschwindigkeitsmesstafeln in der Steinebacher Straße zeigt, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern von einigen Verkehrsteilnehmern nach wie vor überschritten wird, teilweise deutlich. Die Ergebnisse zeigen zwar, dass die Verkehrsteilnehmer auf die Messtafeln reagieren und die Geschwindigkeit reduzieren. Dennoch liegt die maßgebliche Kennziffer V85 (die Geschwindigkeit, die von 85% der Verkehrsteilnehmer nicht überschritten wurde) weiterhin über 50 Stundenkilometern.

Im aktuellen Messzeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit Ortsausgang von 34,5 Prozent (V85 bei 55 km/h) der Verkehrsteilnehmer überschritten und Ortseingang von 36,2 Prozent (V85 bei 56 km/h). D.h., mehr als jeder dritte Verkehrsteilnehmer ist zu schnell!

Traurig und fassungslos machen die Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern, die im Zeitraum zwischen 15 und 19 Uhr gemessen wurden.

Die Haie sind los… hier gilt die Vorfahrtsregel „rechts vor links“

An besonders markanten Stellen im Stadtgebiet wurden in der letzten Zeit sogenannte „Haifischzähne“ auf der Straße aufgebracht. Diese sollen noch einmal deutlich machen, dass dort die Vorfahrtsregel „rechts vor links“ gilt.

„Rechts vor links“ gilt generell in Tempo-30-Zonen. Wer in einer Tempo-30-Zone eine Kreuzung überqueren möchte, muss hier von rechts kommenden Fahrzeugen die Vorfahrt gewähren. Das gilt für Autos, Fahrräder und andere Verkehrsteilnehmer.

Ausnahmen von der Vorfahrtsregel „rechts vor links“ gelten z.B., wenn die rechts einmündende Straße ein verkehrsberuhigtes Bereich ist. Denn wer aus einer Spielstraße kommt, muss anderen immer den Vorrang gewähren.

 

Fuß vom Gas für mehr Sicherheit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr!

In diesem Zusammenhang wird auch noch einmal an alle Verkehrsteilnehmer appelliert, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im gesamten Stadtgebiet einzuhalten. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen dienen der Sicherheit und dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Kinder.


Resilienz- und Glücksworkshop für Kinder in Hachenburg ein voller Erfolg

Mit Themen wie Freude, Zuversicht und jede Menge Spaß begeisterte der Resilienz- und Glücksworkshop die 22 teilnehmenden Kindern im Alter von 5 – 11 Jahren, die sich an diesem Onlineworkshop angemeldet haben. Organisiert wurde der Workshop durch das städtische Familienzentrum, als ein niedrigschwelliges und vor allem zielgruppengerechtes Angebot für Familien.

„Gerade in der jetzigen Zeit, in der die Pandemie die Welt immer noch fest im Griff hat und auch vor den Kindern keinen Halt macht, kann die Aktivierung der eigenen Ressourcen und die Stärkung der Selbstwirksamkeit eine gute und vor allem gesunde Möglichkeit sein, dem durch Stress geplagten Alltag zu entkommen und gemeinsam mit Gleichaltrigen in eine Welt des Wohlbefindens abzutauchen“, so Anna Beck vom städtischen Familienzentrum.

Fehlende Orientierung und große Unsicherheiten sorgen nicht nur bei den Kindern für Unruhe und Stressempfinden, sondern stellen die gesamten Familien vor eine enorme Herausforderung und belastende Situation. Mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit, fördert das Glücks-Training den Aufbau von Selbstvertrauen, sowie den Zugang zu den eigenen Ressourcen. Daneben lernen die Kinder, durch verschiedene Tools, wie sie sich besser regulieren und ein positives Selbstbild erschaffen können, betont Dipl. Sozialpädagoge Franlin Toma, der gemeinsam mit Anna Beck den Workshop durchgeführt hat.

Häufig dienen Erwachsene Kindern als Vorbilder, aber vor allem das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass auch Kinder sehr stark sind und durchaus als Vorbild fungieren können, wenn es darum geht, spielerisch und mit viel Kreativität durch eine Krise zu navigieren. Und so profitieren, neben den teilnehmenden Kindern, auch die Eltern durch den prozessorientierten Trainingsaufbau und können viele praxisnahe Materialien und trainingsbegleitende Übungen gemeinsam mit den Kindern weiter umsetzen. 

Gerade in Zeiten von Homeschooling oder Homeoffice können die vielfältigen und aktivierenden Übungen das Zusammenleben in den Familien bereichern. 

Glücklich sein ist ansteckend und der Resilienz- und Glücksworkshop sorgt auch für glückliche und entspannte Momente in den Familien, fasst Claudius Börgerding, Leiter Kinderhaus Hachenburg, den Workshop zusammen.

Das Resilienz- und Glückstraining wurde auf Grundlage der Resilienzforschung, als auch aus den Erkenntnissen der Glücks- und Gehirnforschung und des Stressmanagements durch Franlin Toma (Haltungswerk® - www.haltungswerk.training) und Anna Beck (Ruhewölkchen - www.ruhewölkchen.de ) entwickelt.

„Es war eine wundervolle und positive Begegnung mit den Kindern, in denen so viele besondere und einzigartige Glücksmomente gemeinsam erschaffen wurden“, so rückblickend die beiden Anbieter des Resilienz- und Glücksworkshops.

Beide Trainer sind sich einig, dass die neu gewonnene Energie und innerer Stärke durch die Kinder sofort und zielgerichtet eingesetzt werden, wenn es darum geht, belastende Situationen mit reichlich erworbenem Selbstvertrauen, sowie Glückskompetenz zu begegnen.

Denn, wer schon als Kind lernt zu entspannen wird auch in seinem späteren Leben davon profitieren und Krisen meistern.

Die Feedbacks der kleinen Teilnehmer/innen und der Eltern waren einzigartig und berührend. Die Kinder waren sich einig, dass sie diesen Workshop nochmal wiederholen möchten.


ADM (Altstädter Dorfmusikanten) proben wieder

Ungewohnte Klänge erschallen im Ortsteil Altstadt und erfreuen die Mitbürger.

Aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen und den daraus resultierenden Lockerungen, die Corona-Pandemie betreffend ist es den Altstädter Dorfmusikanten seit zwei Wochen wieder gestattet die Probenarbeit im Orchester aufzunehmen. Die letzte Probe fand im Oktober des letzten Jahres statt, weshalb die Musiker*innen ihrer ersten Probe entgegenfieberten. Derzeit ist dies jedoch nur unter freiem Himmel möglich, weshalb der Platz vor dem Vereinshaus Altstadt (alternativ wird der Hopfengarten der Westerwald Brauerei genutzt) an den Mittwoch-Abenden jetzt den Dorfmuskanten vorbehalten ist. Bereits ab 17:00 Uhr proben dort die jüngsten Mitglieder*innen bei den Bläser Kids und Mini-Bläser Kids unter der Leitung der Vorsitzenden Lisa Eickhoff (geb. Simon).

Anmerkung: Lisa Eickhoff und der Dirigent der ADM, Thorsten Eickhoff haben sich im letzten Jahr, während den Corona-Einschränkungen, das Ja-Wort gegeben und geheiratet. 

Ab 19:45 Uhr kann man dann die große Besetzung der „Altstädter Dorfmusikanten“ im Ort hören. Viele positive Rückmeldungen von Einwohnern im Ortsteil Altstadt haben auch den Ortsvorsteher erreicht, der sich hiermit für die guten Wünsche der Bevölkerung, auch im Namen der „ADM“ bedankt. Es ist schön, wenn so langsam wieder unser normales Leben zurückkehrt und man seinen Hobbies in gewohnter Weise nachgehen kann.

Ich wünsche den ADM und auch den anderen Vereinen im Ortsteil Altstadt alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Hoffen wir gemeinsam, dass die Pandemie bald verdrängt ist.

In diesem Sinne „Denken Sie positiv, und bleiben Sie negativ!“

 

Detlef Nink

Ortsvorsteher Altstadt.

 


Bilder zugunsten der Unnauer Patenschaft in der Stadtbücherei Hachenburg

Geschenkideen mit Herz

Die Stadtbücherei Hachenburg konnte lange Zeit durch Schließungen und Einzelterminvergaben von vielen nicht besucht werden, nun steht sie jedoch wieder allen Interessierten offen. Ein Grund, die Ausstellung von Bingül Bilsev in der Stadtbücherei noch einmal zu verlängern. Die Werke der Hachenburger Künstlerin sind wieder zu den üblichen Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen und dies noch bis Ende August.

 

Auch wenn die Versteigerungsaktion für die ausgestellten Bilder zu Gunsten der ‚Unnauer Patenschaft zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher e.V.‘ beendet ist, gibt es weiter die Möglichkeit, die verbleibenden Kunstwerke zu einem sehr moderaten Festpreis zu erwerben. Die Stadtbücherei weist darauf hin, dass der Kauferlös zu 100 Prozent der Unnauer Patenschaft zugutekommt und zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder verwendet wird.

 

In den Kunstwerken der in der Türkei geborenen Hobbymalerin, die viele Jahre bis zu ihrer Pensionierung im Krankenhaus Hachenburg als Anästhesistin und Chefärztin tätig war, verbinden sich die Farben in einem harmonisch ausgewogenen Wechselspiel von großer Leuchtkraft. Der Schwerpunkt liegt bei floralen Gemälden und Landschaftsbildern.

 

Die Stadtbücherei kann montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12.30 Uhr besucht werden. Auf der Homepage der Unnauer Patenschaft (www.unnauer-patenschaft.de) können die Bilder ebenfalls angeschaut und auch erworben werden.

 

Die Hachenburger Stadtbücherei bietet seit vielen Jahren in der Region beheimateten Künstlern die Möglichkeit ihre Werke in den Büchereiräumen auszustellen und somit einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei Interesse bitte in der Bücherei melden, Telefon 02662 939451.

 


Bund fördert Renaturierungsmaßnahmen in Hachenburg

Die Anstrengungen der Stadt Hachenburg zur weiteren Renaturierung von Oberbach und Rothenbach werden nach Mitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick jetzt auch durch die Bereitstellung von Bundesmitteln unterstützt.

Wahlkreisabgeordneter Dr. Andreas Nick MdB informierte Stadtbürgermeister Stefan Leukel: "Ich freue mich, mitteilen zu können, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 09. Juni die Förderung des Projektes "Renaturierung des Tal Zuges Oberbach und Rothenbach" in Hachenburg im Rahmen des Modellprojekts zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen mit 36.000 Euro beschlossen hat. Bäche und Weiher spielen eine wichtige, klimatechnische Rolle in urbanen Räumen. Dank der Bundesmittel kann die Renaturierung des Tal Zuges am Oberbach und am Rothenbach fortgeführt werden."

Der Oberbach und der Rothenbach sind zentral liegende Gewässer im Stadtgebiet und prägen das Stadtbild. In den letzten Jahren wurden durch die Neugestaltung des Bootsweihers seitens der Stadt und der Umgestaltung des alten Mühlengeländes durch die Westerwald-Brauerei in eine naturnahe Parkanlage erste Akzente gesetzt. In den vergangenen Jahrzehnten sind immer wieder verrohrte und überbaute Abschnitte entstanden.

Mit den Fördermitteln können wir als Stadt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein weitreichendes Projekt mit den verschiedensten Akteuren. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger soll dabei, analog den Barcamp-Veranstaltungen, eine zentrale Rolle spielen. Mit der Machbarkeitsstudie können von Beginn an die Umwelt- und Klimaschutzgedanken mit dem öffentlichen und finanziellen Interesse zusammengeführt werden.

Mit der Machbarkeitsstudie soll auch ein Umsetzungsfahrplan erarbeitet werden. Schrittweise können dann Bestandsgrünflächen aufgewertet und jetzt versiegelte Flächen z.B. in Grünflächen umgewandelt werden. Stadtbürgermeister Stefan Leukel dankt Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier für die Mitarbeit bei der Antragstellung und MdB Dr. Andreas Nick für die Unterstützung bei der Beschaffung der Fördermittel.

Mit dem Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" sollen konzeptionelle und investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz (CO2-Minderung) und Klimaanpassung, mit hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.


Stadtbücherei Hachenburg regulär geöffnet

Die Stadtbücherei Hachenburg weist darauf hin, dass sie bereits seit dem 14. Mai wieder zu den regulären Öffnungszeiten ohne Terminvergabe und ohne Testpflicht für alle Besucher zur Verfügung steht. Trotz verschiedener Veröffentlichungen hat sich das immer noch nicht überall herumgesprochen, so Büchereileiterin Delya Gorges. Es gelten weiterhin Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Auch die Besucherzahl wird mittels der Vergabe von Medienkörbchen kontrolliert. Das Tragen einer OP-Maske oder eine FFP2-Maske ist verpflichtend.

Das Team der Bücherei freut sich sehr, dass es nur noch wenige Einschränkungen für die Besucher gibt und nach langer Zeit wieder alle Kunden persönlich begrüßt werden können. Alle Kinder können sich schon jetzt auf den Lesesommer in der Bücherei freuen, der am 05. Juli startet und den jungen Lesern jede Menge neues Lesefutter und viel Lesespaß bescheren wird.

Es wird darauf hingewiesen, dass es keine pauschalen Verlängerungen mehr für die ausgeliehenen Medien gibt und nach Überschreiten der Leihfristen Säumnisgebühren gemäß der Gebührensatzung der Stadtbücherei Hachenburg anfallen.

Die Stadtbücherei kann montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12.30 Uhr besucht werden.

Kontakt:

Stadtbücherei Werner A. Güth, Telefon 02662 939451, E-Mail an stadtbuecherei@hachenburg.de, www.stadtbuecherei-hachenburg.de


Zum 150jährigen Geburtstag eines Natur- und Geschichtsdenkmals

Die Friedenslinde auf dem Markt zu Hachenburg erinnert an das Ende des Deutsch-Französischen Krieges und die Reichsgründung 1871

Vor 150 Jahren, am 16. Juni 1871 wurde im amtlichen Kreisblatt auf das für den 18. Juni terminierte „Friedensfest zu Hachenburg“ verwiesen. „In Verbindung mit der von S[eine]r Majestät dem Kaiser und König angeordneten kirchlichen Feier wird“, wie der Ankündigung zu entnehmen ist, „am Jahrestag der Schlacht von Waterloo in hiesiger Stadt ein allgemeines Friedensfest gefeiert“. Das umfangreiche Programm begann am Vorabend mit einem Umzug mit Musik und Böllerschießen sowie dem Geläut der Glocken. Am Festtag wurden die Hachenburger Bürger bereits um 5 Uhr morgens durch Böllerschießen und Glockenschlag geweckt. An den feierlichen Festgottesdienst schloss sich mittags der Festumzug an, der von Unteren Schlosshof am Burggarten vorbei zum Marktplatz führte. Begleitet von drei Musikcorps, der Schuljugend, den Ehrenjungfrauen erreichte der Festausschuss sowie die aus dem Deutsch-Französischen Krieg zurückgekehrten Veteranen, Gemeinderat, Gesangverein, Vertreter der Staatsbehörden sowie die übrigen Teilnehmer zusammen mit dem Wagen, auf dem sich die vor der Katharinenkirche zu pflanzende Linde befand, den Markt. Um 14.00 Uhr erfolgte schließlich das Pflanzen der „Friedenslinde“, begleitet von einer Festrede und verschiedenen Ansprachen. Im Anschluss an den Festakt folgte der Zug in den Burggarten, wo die Teilnehmer zu „geselliger Unterhaltung“ bei „Musik, Gesang“ und versorgt mit ausreichenden Vorräten an Getränken den Tag ausklingen lassen konnten. Abends luden drei Gastronomiebetriebe zu festlichen Bällen ein. Die Bewohner Hachenburgs wurden angehalten, ihre Häuser zu beflaggen und „festlich zu bekränzen“. Im Jahr 1871 fanden nicht nur in Hachenburg sondern in zahlreichen anderen Orten patriotisch geprägte Festveranstaltungen mit der Pflanzung von Friedenslinden statt. Die Festivitäten sind im Kontext der Gründung des Deutschen Reiches 1870/71 nach dem Sieg Preußen über die Franzosen im Deutsch-Französischen Krieg zu sehen. Fünf Monate vor dem Gedenkfest in Hachenburg war am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles der preußische König zum Kaiser des neuen „Deutschen Reiches“ proklamiert worden. Die Linde, bereits von Germanen und Slawen als „heiliger Baum“ vererhrt, diente seit dem Mittelalter an zentraler Stelle in zahlreichen Orten gepflanzt als Ort der dörflichen Rechtsprechung (Gerichtslinde) und der Geselligkeit (Tanzlinde). Darüber hinaus wurden in der Frühen Neuzeit nach kriegerischen Ereignissen Friedenslinden gepflanzt so z.B. nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Die Mehrzahl der noch erhaltenen Friedenslinden erinnert an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und die damit verbundene Entstehung des Deutschen Kaiserreiches (1870/71-1918). Seit dem 11. Oktober 1985 als schützenswertes Naturdenkmal ausgewiesen, hat die markante Linde auf dem Hachenburger Markt auch als ein wichtiges Geschichtsdenkmal zu gelten.

 

Arbeiten um die Linde abgeschlossen

Ob als Kletterbaum in jüngeren Jahren, als Schattenspender oder Fotomotiv, für die Stadt Hachenburg ist die alte Linde vom Alten Markt nicht mehr wegzudenken. Damit die markante Linde auch zukünftig das Bild des Marktplatzes prägt, wurde erst kürzlich die Bodenplatte rund um den Baum geöffnet und neugestaltet. Durch die heißen Sommer der letzten Jahre musste regelmäßig Totholz aus der Linde entfernt werden. Dies lässt sich auf die zu geringe Menge an Wasser zurückführen, welches durch die fest versiegelte Bodenplatte kaum versickern konnte. Während der Bauarbeiten konnte festgestellt werden, dass die Wurzeln der Linde zentimetertief mit Beton umschlossen waren und eine Aufnahme von Wasser demnach nur durch tiefere Wurzeln noch möglich war. Das Freilegen des Natursteinpflasters in unmittelbarer Umgebung soll dem zukünftig gegenwirken. Durch den Einbau eines zusätzlichen Drainageschlauchs kann die Linde zudem in besonders trockenen Phasen mit zusätzlichem Wasser versorgt werden. Durch diese Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass die Linde auf dem Marktplatz zum einen noch viele weitere runde Geburtstage feiern kann, aber auch weiterhin ein Wahrzeichen des Alten Markts in Hachenburg bildet.


Die “Büchereipiraten“ erhalten in diesem Jahr ihre Urkunde in der Kita

In Kooperation mit der Kindertagesstätte Lieblingsplatz, dem Kinderhaus, der evangelischen und der katholischen Kindertagesstätte hat die Stadtbücherei Werner A. Güth Hachenburg das „Büchereipiraten-Projekt“ bereits das zehnte Mal in Folge durchgeführt.

Anders als in den Jahren zuvor, besuchten die Vorschulkinder der verschiedenen Einrichtungen allerdings in diesem Jahr nicht die Bücherei, um dort das „Literacy“ Projekt mit den Büchereimitarbeiterinnen Tanja Wolf und Ute Fährmann durchzuführen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde das Projekt kurzerhand in den Kitas durchgeführt. Die Mitarbeiterinnen der Bücherei füllten eine „Büchereipiraten“ -Medienkiste mit Büchern, Tonis, Spielen, Bastelanleitungen, Liedern und verschiedenster Dekoration – rund um das Thema Bücher, Piraten, Märchen und Klassiker. Mit dem abwechslungsreichen Inhalt der Medienkiste, konnten die Erzieher*innen das ihnen bereits durch viele Kooperationsveranstaltungen in den letzten Jahren bekannte Programm mit den Vorschulkindern selbstständig durchführen.

Auch wenn alle sehr traurig darüber waren, dass die regelmäßigen Besuche der „Büchereipiraten“ in diesem Jahr nicht in der Bücherei stattfanden, war die Umsetzung des Projekts bei den teilnehmenden Einrichtungen ein voller Erfolg. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Die „Büchereipiraten“ hatten viel Freude bei der Durchführung der verschiedenen Aktionen und bedankten sich bei den Mitarbeiterinnen der Bücherei mit sehr schönen selbstgemalten Dankesbriefen.

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei würden sich über einen Besuch der Büchereipiraten sehr freuen – gerne auch im Piratenkostüm.

 


Radservicestation am Pumptrack

Ab sofort können am Pumptrack kleinere Reparaturen direkt selbst durchgeführt werden. In einer Gemeinschaftsaktion haben Matthias Müller, Gebr. Köpper und Schnellrad eine Radservicestation gebaut und mit dem notwendigen Werkzeug ausgestattet. Dank der Luftpumpe geht auch keinem mehr so schnell die Luft aus. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.


Rathaus in der Perlengasse nun auch barrierearm erreichbar

Durch den Austausch des vorherigen gewölbten Bachsteinpflasters durch flaches Kopfsteinpflaster ist das historische Rathaus und die TouristInformation in der Perlengasse über den Fußweg aus unserer Innenstadt nun auch einfacher für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen oder Rollatoren erreichbar.
 

Wir freuen uns über Ihren Besuch.


Aktion des städtischen Familienzentrums soll für Farbe und gute Laune sorgen

Das Familienzentrum der Stadt Hachenburg überraschte, passend zum Tag der Familie, die Familien der beiden städtischen Kindertagesstätten Hachenburger Kinderhaus und Lieblingsplatz mit einer bunten Matscherei.

Unter dem Motto „Wir schenken uns den Frühling“ wurden den Familien die Materialien zur Herstellung von „Blumen-Murmeln“ zur Verfügung gestellt. Nach ausgiebiger „Matscherei“ konnten die Blumen-Murmeln, welche u.a. Saatgut aus Wildblumen enthalten, ausgestreut werden, um für Farbe und gute Laune im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in der Löwenstadt zu sorgen.

Herzlich unterstützt wurde das Team von Jörg Deimling Garten und Landschaft aus Astert.

Gleichzeitig stellten sich die beiden neuen Koordinatorinnen des Familienzentrums, Anna Beck und Kathrin Mockenhaupt, mit dieser kleinen Aktion bei den Familien vor.

Das Familienzentrum der Stadt Hachenburg ist telefonisch unter 0151 / 73062321 oder per E-Mail an familienzentrum@hachenburg.de zu erreichen.


Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod von Anna Sauntson erfahren.

Im Jahre 1990 hat sie den Grundstein unserer Städtepartnerschaft zwischen Higham Ferrers und Hachenburg gelegt und den Partnerschaftsvertrag gemeinsam mit dem damaligen Hachenburger Bürgermeister Hendrik Hering unterzeichnet. Seitdem fanden zahlreiche gegenseitige Besuche statt, viele enge Freundschaften wurden geknüpft und bestehen bis zum heutigen Tag.

Partnerschaften sind immer etwas Besonderes und wir sind sehr stolz auf die nunmehr über 30-jährige Partnerschaft mit Higham Ferrers. In der heutigen Zeit ist es aus unserer Sicht umso wichtiger, uns über Grenzen hinweg zu verbinden und den interkulturellen Austausch zu fördern. Vielfalt bereichert die Gesellschaft und das Zusammenleben.

Anna wird auch nach ihrem Tod vielen Menschen in guter Erinnerung bleiben und als Teil unserer Partnerschaft weiterleben.

Der Familie von Anna senden wir unser herzlichstes Beileid und wünschen ihnen viel Kraft für die kommende Zeit.

In stiller Anteilnahme

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister

 

 

It was with great sadness that we received the news of the death of Anna Sauntson.
 

In 1990, she laid the foundation of our town twinning between Higham Ferrers and Hachenburg and signed the twinning agreement together with the then Mayor of Hachenburg, Hendrik Hering. Since then, numerous mutual visits have taken place, many close friendships have been forged and continue to this day.

Partnerships are always something special and we are very proud of the partnership with Higham Ferrers, which has now lasted for over 30 years. In today's world, we believe it is even more important to connect across borders and promote intercultural exchange. Diversity enriches society and coexistence.

Anna will be fondly remembered by many people even after her death and will live on as part of our partnership.

We send our heartfelt condolences to Anna's family and wish them much strength for the time ahead.

In silent sympathy

Stefan Leukel
Town Mayor


Die weltgrößte Fahrradkampagne geht in die nächste Runde und wir sind dabei!

Im Mai startete die Initiative Stadtradeln in eine neue Runde. Auch die Verbandsgemeinde und Stadt Hachenburg nehmen in diesem Jahr an dem Programm teil. Am 01. September 2021 geht es los! Ziel ist es, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für einen Zeitraum von drei Wochen ihr Auto stehen lassen und aufs Fahrrad umsteigen. Denn beim Stadtradeln treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen gemeinsam in die Pedale und radeln an 21 Tagen um die Wette. Dabei können sie sich selbst von den Vorteilen des Radfahrens überzeugen und gleichzeitig ein Zeichen setzen für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. So folgten im letzten Jahr über 545.000 Menschen aus 1.482 Kommunen dem Aufruf und legten mehr als 115 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis, bei der sich schon jetzt über 1.600 Kommunen aus fünf Nationen für die weltgrößte Fahrradkampagne angemeldet haben – ein neuer Rekord. Mit dabei sind erstmals auch Städte aus Dänemark und den USA. Die Initiative läuft von Mai bis September und unsere Teilnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Wie funktioniert Stadtradeln? Man meldet sich alleine oder zusammen mit einem Team an. Dieses kann zum Beispiel die Familie oder der Freundeskreis sein, aber auch Unternehmen können Teams bilden und sich so gemeinsam für die Initiative stark machen. An den 21 Tagen werden dann so viele Kilometer wie möglich per Fahrrad zurückgelegt. Die gesammelten Kilometer können dann in Form eines Wettbewerbs verglichen werden.
 

Wie kann man allein oder zusammen mit einem Team mitmachen? So geht’s:
 

- Team zusammenstellen und registrieren unter www.stadtradeln.de.

- Wer alleine radeln möchte, meldet sich einfach unter dem Team seiner Ortsgemeinde an.

-Am 1. September geht es dann los. Mit Hilfe der STADRADELN-App können die Kilometer automatisch getrackt werden. Alternativ können diese auch manuell in das Online-Portal nachgetragen werden oder den     Koordinatoren übermittelt werden. (Bitte die Kilometer ehrlich eintragen!) Zudem gilt eine Nachtragefrist für Kilometer von bis zu sieben Tagen.

- Bis einschließlich 21. September können Kilometer gesammelt werden.

- Das Klima-Bündnis prämiert in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente sowie Kommunen mit den meisten Radkilometern (absolut). In beiden Kategorien werden zudem die jeweils besten Newcomer-Kommunen je Größenklasse geehrt.

- Innerhalb der VG wird ebenfalls die Person sowie das Team mit den meisten Kilometern pro Teammitglied prämiert.

- Es ist auch möglich als Unternehmen beim Stadtradeln teilzunehmen! Einfach ein eigenes Team für das Unternehmen erstellen und einzelne Abteilungen können sogar als so genannte Unterteams angemeldet werden, um einen Wettbewerb innerhalb des Unternehmens zu veranstalten.

Bei Fragen zur Aktion oder der Anmeldung stehen die Koordinatoren Henrik Lütkemeier (h.luetkemeier@vgwe.hachenburg.info) und Timea Zimmer (t.zimmer@hachenburg.de) gern zur Verfügung.

 

Foto: Dominik Ketz
Quelle: Tourist-Information Hachenburg


Auf den Spuren von Rittern, Burg- und Schlossherren im nördlichen Westerwald

Neue Veröffentlichung des Stadtarchivs Hachenburg lädt zu burgenkundlichen Streifzügen in den Hachenburger Westerwald und benachbarte Regionen ein

So zahlreiche mittelalterliche Burgen wie das Mittelrheintal zwischen Mainz und Köln oder die Pfalz bietet der nördliche Westerwald sicherlich nicht. Dennoch weist die geschichtsträchtige Region zwischen Hachenburg, Altenkirchen und Puderbach eine Vielzahl von Burgen, Schlössern und Adelssitzen auf, die in dem nun vorliegenden H. 8 der Schriften des Stadtarchivs Hachenburg vorgestellt werden. Als erstes wird man bei der Thematik „Burgen und Schlösser“ an das über der historischen Innenstadt von Hachenburg thronende barocke Schloss Hachenburg denken, das auf eine mehr als 800jährige Geschichte zurückblickt und seit nunmehr vier Jahrzehnten die Hochschule der Deutschen Bundesbank beherbergt. Im Gebiet der Verbandsgemeinde Hachenburg erinnert die heute im Besitz der Gemeinde befindliche Burgruine Steinebach an der Wied, die das Titelbild des Heftes schmückt, an jene zahlreichen mittelalterlichen Burgen, die zum großen Teil längst verschwunden oder von denen sich lediglich bescheidene Spuren im Gelände erhalten haben. Zu nennen sind hier die als Wanderziele in der Kroppacher Schweiz ausgewiesenen Burgen Nister oberhalb der Zistzerzienserabtei Marienstatt oder die im Tal der Kleinen Nister gelegene Burg in Streithausen, bei der es sich um eine sehr frühe Befestigungsanlage des Motte-Typus handelt. Die auch als „Hofküppel“ bezeichnete Burg bei Streithausen, die im Wesentlichen aus einem vermutlich hölzernen Turm mit Palisaden auf künstlich aufgeschütteten Hügel mit einem ringförmigen Graben sowie einem dazugehörenden, befestigten Wirtschaftshof bestand, erregte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Interesse der Forschung und wurde in den 1970er Jahren erneut archäologisch untersucht. Von der unweit entfernt zwischen Limbach und Heimborn gelegenen Wasserburg Lützelau, die im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde, blieb lediglich die zu dem Wirtschaftsbetrieb des Adelssitzes gehörende Lützelauer Mühle erhalten. Das Schicksal des Niedergangs und Abbruchs teilten mit Lützelau das saynische Jagdschloss Louisenlust bei Müschenbach, das ehemals im Besitz der Grafen bzw. Fürsten von Wied befindliche Schloss Seeburg am Dreifelder Weiher sowie das Schloss der Grafen von Sayn in Altenkirchen. Doch die touristisch gut erschlossene Region des Hachenburger Westerwaldes lockt auch jenseits der Grenzen der Verbandsgemeinde mit beeindruckenden Burg- und Schlossanlagen, wie dem mit der Geschichte der Grafen von Sayn eng verwobenen, aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangenen Renaissanceschloss Friedewald bei Daaden, dem seit mehr als 400 Jahren im Besitz der Grafen von Hatzfeldt befindlichen Schloss Schönstein bei Wissen an der Sieg, der weithin sichtbaren Burgruine Hartenfels unweit der Westerwälder Seenplatte oder der über den archäologisch untersuchten Resten einer hochmittelalterlichen Burg frei rekonstruierten Motte Rotenhain. Knapp hinter der Kreisgrenze weist die Verbandsgemeinde Puderbach (Kreis Neuwied) gleich drei mittelalterliche Burgen auf: Die als Bodendenkmal erhaltene Motte bei Oberdreis,  eine namenlose Burgstelle bei Reichenstein sowie die eindrucksvolle Burgruine Reichenstein über dem Holzbachtal. Auf 122 reich illustrierten Seiten werden jedoch nicht nur die historischen Wehr- und Wohnbauten des Adels vorgestellt, sondern auch die in Hachenburg und Altenkirchen erhaltenen Reste der Stadtmauern, die ursprünglich die gesamten Innenstädte umschließend zu den größten kommunalen Bauaufgaben des Mittelalters zählten. Stadtmauern dienten im Mittelalter dem Schutz der privilegierten städtischen Bevölkerung und gleichzeitig der Repräsentation des selbstbewussten städtischen Bürgertums. Militärisch bereits im 16. Jahrhundert überholt, wurden die Stadtmauern im 19. Jahrhundert im Blick auf die Kosten für ihre bauliche Unterhaltung sowie das einsetzende Wachstum der Städte als störend empfunden und sukzessive abgebrochen. Zu den herausragenden, bislang wenig beachteten archäologischen Denkmälern im Umfeld der Stadt Hachenburg zählt die über weite Strecken noch als Wall-Graben-System erkennbare spätmittelalterliche Landwehr, deren Spuren sich insbesondere in der Nähe der Ziegelhütte (Horhauser Schlag) erhalten haben. Die Landwehr markierte den über die Stadtmauern hinausreichenden Rechtsbezirk der Stadt und erschwerte in den fehdereichen Zeiten des Mittelalters feindliche Übergriffe. 

Das Erscheinen des Burgenführers war umso naheliegender, als das Thema „Burgen und Schlösser im Westerwald“ letztmalig vor zweiundzwanzig Jahren in einem vom Verfasser wissenschaftlich betreuten Ausstellungsprojekt aufgegriffen wurde. Der 1999 erschienene Begleitband ist längst vergriffen und spektakuläre Ergebnisse archäologischer und landesgeschichtlicher Forschung lassen das Thema „Burgen und Schlösser“ in einem neuen Licht erscheinen.

Insgesamt werden in dem vorliegenden Burgenführer zum Raum Hachenburg 25 Objekte aus dem Zeitraum von 1100 bis 1800 einer näheren Betrachtung unterzogen. Erstmals veröffentlichte historische Ansichten ermöglichen die Rekonstruktion längst verschwundener Bauten (u. a. Schloss Altenkirchen, Beller Hof bei Steinebach a. d. Wied). An Ausführungen zur Burgenlandschaft des Raumes Altenkirchen-Hachenburg schließen sich einleitende Kapitel zur Geschichte der Region sowie zur baulichen Entwicklung der Burgen und Schlösser an. Eine Verbreitungskarte erleichtert das Auffinden der z.T. abseits der großen Straßen gelegenen Anlagen.

Ermöglicht wurde die Umsetzung des Projekts, das sich als Beitrag zur touristischen Erschließung der Region versteht, durch das Co-Funding zur Finanzierung, an der sich sowohl die Stadt- als auch die Verbandsgemeinde beteiligt haben. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Stadtbürgermeister Herrn Stefan Leukel, dem Verbandsgemeindebürgermeister Peter Klöckner sowie den zuständigen kommunalen Gremien. Die Aufzählung all jener Personen und Institutionen, die durch die Bereitstellung von Informationen, Archivalien und Bildmaterial zu dem Band beigetragen haben, umfasst Mitarbeiter der staatlichen Archive in Wiesbaden und Koblenz, des Kreisarchivs Altenkirchen, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Westerwaldkreises in Montabaur, der Denkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland in NRW sowie verschiedene Ortsbürgermeister und diverse Privatpersonen.

Egal ob zu Fuß, per Rad oder mit dem Pkw – viel Vergnügen bei der Entdeckung der in die reizvolle Landschaft des Hachenburger Westerwaldes und seiner Nachbarregionen eingebetteten Burgen und Schlösser wünscht Ihnen

Ihr Stadtarchivar

Jens Friedhoff

 

Jens Friedhoff, Burgen – Schlösser – Befestigungen im Raum Hachenburg (Schriften des Stadtarchivs Hachenburg H. 8), Hachenburg 2021; 122 S. zahlr. Illustrationen. Zu beziehen bei der Touristinformation Hachenburger Westerwald, Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg (info@hachenburger-westerwald.de)und im örtlichen Buchhandel zum Preis  von 8.90 €


Öffentliche Bekanntmachung Friedhof am Steinweg

Einebnen, bzw. Nachkauf von Grabstätten auf dem Friedhof Steinweg

Das Grab ist ein wichtiger Erinnerungsort für die Hinterbliebenen. Doch mit Ablauf der Ruhezeit läuft auch das Nutzungsrecht für eine Grabstätte aus. Nach Ablauf dieser Ruhezeit bietet die Stadt Hachenburg zwei Möglichkeiten für Wahlgräber an. Entweder lassen die Angehörigen ihr Nutzungsrecht erneuern oder das Grab wird aufgelöst. Bei einer Grabauflösung wird die Ruhestätte durch die Angehörigen oder durch ein durch sie beauftragtes Unternehmen abgeräumt und eingeebnet.

Der Nutzungsberechtigte wird gebeten, das auf dem Grab befindliche Grabmal, Einfassung und Einfriedung innerhalb von 3 Monaten zu entfernen, da sie sonst durch die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten beseitigt werden und in das Eigentum der Stadt Hachenburg übergehen.

Bei nachstehenden aufgeführten Grabstätten ist das Nutzungsrecht abgelaufen. Da die Adressen der Nutzungsberechtigten selbst unbekannt bzw. nicht mehr zu ermitteln (evtl. verstorben) sind, wird gemäß § 24 der gültigen Friedhofssatzung der Stadt Hachenburg bekannt gemacht, dass diese Gräber eingeebnet werden, falls sie nicht innerhalb von 3 Monaten entsprechend der satzungsgemäßen Bestimmungen angelegt und ein gärtnerisch gepflegtes Bild bieten sowie nachgekauft wurden.

 

Sektion

Grabnummer

Name

10

18

Adolph

10

52

Anna Wollenweber

10

58

Erna Schäfer

10

62

Ewald Schneider

13

27

Erna und Otto Müller

 

Sollten noch Fragen offen bleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Stadtverwaltung Hachenburg

Perlengasse 2

57627 Hachenburg

Tel.: 02662/ 958341

k.henrich@hachenburg.de


Was wird denn da gebaut?

Seit weit über hundert Jahren schmückt die große Linde nun unseren Marktplatz und wäre kaum von diesem wegzudenken. Durch die zurückliegenden heißen Sommer und dem damit verbundenen geringen Niederschlag musste in den vergangenen Jahren immer wieder Totholz, teilweise in größerem Umfang, aus der Linde entfernt werden. Um eine bessere Versorgung des Wurzelbereichs mit Wasser zu gewährleisten, wird die teils fest versiegelte Bodenplatte rund um den Baum geöffnet und neugestaltet.

Hierzu soll die Oberfläche durch den Rückbau des Natursteinpflaster- und Plattenbelags sowie den Umbau der Treppenanlagen entsiegelt werden. Im Wurzelbereich der Linde wird unter Beachtung des Wurzelschutzes ein Drainageschlauch eingebracht, wodurch es zukünftig möglich sein wird, die Linde in extremen Trockenphasen auch zusätzlich zu bewässern.

Nur so kann sichergestellt werden, dass auch in Zukunft die Linde ausreichend Wasser erhält, um unserem Alten Markt auch noch viele weitere Jahrzehnte ein Markenzeichen zu sein.

Es ist leider nicht genau bekannt, seit wann die Linde den Marktplatz nun schon verziert, aber ein Bild, auf dem der Baum bereits gut erkennbar ist, ist bereits auf das Jahr 1880 zurückdatiert. Man kann die Linde also wahrlich als ein Symbol des Marktplatzes bezeichnen.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 

am 08.05.2021 sind erneut bundesweit alle Städte und Gemeinden eingeladen, sich am Tag der Städtebauförderung zu beteiligen! Die Städtebauförderung wurde im Jahr 1971 aufgelegt und geht nunmehr in ihr 50-jähriges Jubiläum.

Auch wenn die Stadt Hachenburg erst seit dem Jahr 1988 als Programmkommune aufgenommen wurde, konnten seitdem eine Vielzahl von Stadterneuerungsmaßnahmen mit Städtebauförderungsmitteln finanziert und der Stadtkern in vielen Bereichen weiterentwickelt werden.

Seit Herbst 2019 ist die Stadt Hachenburg wiederum in den Programmteil „Stadtumbau“, nunmehr „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, aufgenommen.

Als Teilziel im Rahmen dieses Programms soll der historische „Burggarten“ unserer Stadt behutsam saniert und neugestaltet werden. Weiterhin soll der Burggarten besser an den Stadtkern angebunden werden.

Leider kommen, bedingt durch die anhaltende Pandemie, keine größeren Veranstaltungen zum Tag der Städtebauförderung und Darstellung der Planungsziele für den Burggarten in Frage. Im Rahmen einer Präsentation möchten wir versuchen, Ihnen die gemeinsam mit Ihnen erarbeiteten Inhalte und Ziele für die Gestaltung und Anbindung des Burggartens darzustellen.
 

Ich freue mich über Ihr Interesse an der Präsentation, die Sie hier abrufen können.

 

Ihr
Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Hachenburg wird Smart City: Die ersten Weichen sind bereits gestellt.

Den Parkvorgang per App starten, Parkplätze die melden, wenn sie belegt sind oder den Anwohnerparkausweis übers Handy bestellen. Das sind schon lange keine Zukunftsvisionen mehr, sondern konkrete Projekte, die dank modernster Technik möglich sind. Erste Vorbereitungen und Konzepte für ein digitales Hachenburg haben Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer bereits erarbeitet. Die Umsetzung der ersten Projekte ist bis Mitte dieses Jahres geplant.

Was ist eine „smarte“ Stadt? Der Begriff der Smart City ist eine Sammelbezeichnung für ganzheitliche Entwicklungskonzepte einer Stadt mit dem Ziel, diese effizienter, nachhaltiger, sozial inklusiver und technologisch fortschrittlicher zu gestalten. Letztlich um die Lebensqualität und Attraktivität in der Stadt zu steigern. Dabei werden sowohl ökonomische, wie auch ökologische und soziale Aspekte genauer betrachtet.

So wurden bereits die ersten Erfolge in dem Bereich Mobilität und Infrastruktur erzielt. Insbesondere das Thema Parkraumbewirtschaftung wird zurzeit verstärkt in den Fokus genommen. Neben bargeldlosem Zahlen ist zuletzt ein digitales Rabattsystem eingeführt worden, welches den Einzelhändlern die Ausgabe von QR-Code basierten Parkgutscheinen ermöglicht. Mit den Rabattgutscheinen soll die Attraktivität des Einkaufens in der Innenstadt zusätzlich gesteigert werden. Im nächsten Schritt soll zudem eine Park-App eingeführt werden. Diese bietet Nutzern von gebührenpflichtigen Parkflächen nicht nur eine schnelle und bargeldlose Abwicklung, das Modell bietet auch deutlich mehr Flexibilität auf Nutzer- und Anbieterseite. Auch aus städtischer Sicht optimiert das Verfahren die Analyse des Parkraummanagements. Darüber hinaus ist eine Aktualisierung bestehender, veralteter Parkautomaten geplant. Als Ergänzung zur App sollen diese eine ausführliche Analyse über die gebührenpflichtigen Parkplätze ermöglichen.

Zur Förderung der E-Mobilität sollen zudem (zusätzliche) Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos angeschafft werden. Darüber hinaus soll die Entwicklung eines innerstädtischen Radwegekonzeptes Anreize für alternative Fortbewegungsmittel im Alltag setzten.

Auch im sozio-demographischen Bereich, der Beschreibung der Sozialstruktur, spielen smarte Entwicklungskonzepte zunehmend eine entscheidende Rolle. Dazu hat die Stadt Hachenburg bereits Bürgerbeteiligungskonzepte bei der Projektplanung genutzt. Durch Initiativen wie „Hachenburg Plastikfrei“ und ein erfolgreiches Barcamp wurden bereits die Weichen für eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei kommunalen Entscheidungsprozessen zur Gestaltung ihrer eigenen Stadt gestellt. Eine geplante Kinder- und Jugendbeteiligung in Form eines Kinder-/ Jugendstadtdirektors soll zudem auch den jüngeren Generationen das direkte Mitwirken an städtischen Planungsprozessen ermöglichen. Des Weiteren plant die Stadt Hachenburg die Inklusionsarbeit als weiteren sozialen Faktor auszubauen.

„Der Einsatz smarter Technologien, aber auch die Beteiligung der Bürger an Entscheidungsprozessen, ermöglicht es uns, unsere Stadt zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten, ohne dabei auf Tradition und Bewährtes verzichten zu müssen“, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Gemeinsam mit der Citymanagerin Timea Zimmer werden so zukunftssichere Konzepte zur smarten Innenstadtgestaltung entwickelt. Diese sollen die Stadt nicht nur attraktiver gestalten, sondern erstrangig die Lebensqualität der einzelnen Interessensgruppen steigern. Ein weiteres angedachtes Projekt ist zum Beispiel ein appbasiertes Stadtportal als ganzheitliches, institutionenübergreifendes Kommunikations- und Informationstool.


Sanierung des Burggartens soll im Frühjahr starten

 

Die schmucke Löwenstadt Hachenburg soll bald um eine weitere Attraktion reicher werden, wenn es nach Stadtbürgermeister Stefan Leukel geht. Denn im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ wird auch der beliebte Burggarten einer Verjüngungskur unterzogen, um die Aufenthaltsqualität in Hachenburgs grüner Oase noch zu erhöhen und die Nutzung nachhaltig zu sichern.

Die umfangreichen Arbeiten sollen in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Der erste Bauabschnitt betrifft das Gelände zwischen der Kirmesfestwiese bis zum Landschaftsmuseum. Mit einer Sanierung und Rundumerneuerung der Hauptwege mit Asphalt und einer wassergebundenen Decke für die Nebenwege sowie einer besseren Ausleuchtung gewinnt der beliebte Park nicht nur optisch, sondern auch in Bezug auf Begehbarkeit und den Sicherheitsaspekt. Dazu kommt freies WLAN, um an den kostenlosen Hotspot in der Innenstadt anzuknüpfen, sowie neue Sitzgelegenheiten an den Wegen und mobile bequeme Holzliegen auf den Freiflächen. So ist der Park nicht nur für Spaziergänger attraktiv, sondern lädt als Treffpunkt zum gemütlichen Verweilen unter dem Blätterdach der städtischen Oase ein. Junge Familien werden sich besonders über den naturnahen Kinderspielplatz freuen, der im Bereich am Landschaftsmuseum entsteht, das mit einem fließenden Übergang an den Park angebunden werden soll. Dazu sollen beispielsweise Sitzterrassen und eine Veranstaltungsfläche gehören. Mit einer Boulebahn direkt hinter der Kirmesfestwiese wird auch ein Vorschlag aus dem Bürgerworkshop übernommen.

Im zweiten Bauabschnitt wird nicht nur die Festwiese saniert, um die traditionelle Hachenburger Kirmes noch besser im Burggarten feiern zu können, auch der Zugang zum Burggarten aus Richtung Schlossberg soll verlegt werden. Statt auf dem vor allem für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren zu schmalem Bürgersteig am Kaiserdenkmal vorbei, sollen Fußgänger aus der Innenstadt mit zwei Fußgängerüberwegen erst zur Leipziger Straße und dann von dort in den Burggarten geleitet werden. Passend dazu soll am Verkehrsknotenpunkt Alexanderring/Leipziger Straße/Borngasse ein Kreisverkehr entstehen.

Ganz im Sinne des Klimaschutzes bleibt bei der Umgestaltung der grünen Oase im Herzen der Stadt der bisherige Baumbestand erhalten und wird in die Planungen integriert. Außerdem wird es Neupflanzungen geben, betont Leukel, der sich schon auf den Beginn des ersten Bauabschnitts im Frühjahr freut. Nach Abschluss der mehrjährigen, umfangreichen Maßnahmen ist Hachenburg dann um eine weitere Attraktion reicher, die Besucher und Bewohner der Löwenstadt gleichermaßen begeistern wird.


Kinderstadtdirektor soll Interessen der Kinder vertreten

Kinder an die Macht – das könnte in Hachenburg bald Realität werden in Form von Kinder- und Jugendstadtdirektoren. Mit den innovativen neuen Posten soll auf die Belange und Interessen der jüngeren Löwenstadt-Bürger eingegangen und diese aktiv in Entscheidungsprozesse in ihrer Stadt mit eingebunden werden. Denn dass die jüngere Generation kommunal sehr wohl etwas bewegen kann, wurde spätestens mit dem Hachenburger Pumptrack eindrucksvoll dokumentiert.

Damit sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren Interessen, Ideen und Anregungen authentisch repräsentiert fühlen, will die Löwenstadt bis Ende des Jahres eine Jugendvertretung ins Leben rufen. Dabei soll einmal die Altersgruppe von 9 bis 12 Jahren mit einem Kinderstadtdirektor und die 13- bis 18-Jährigen von einem Jugendstadtdirektor vertreten werden, erklärt Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Die Posten werden jeweils für ein Jahr besetzt und sollen ein eigenes Budget erhalten. Neben einem städtischen Beitrag soll der Betrag aus Spenden oder von Sponsoren finanziert werden, so der Stadtchef und betont: „Bei uns kann, soll und darf sich jeder engagieren. Die Kinder sollen Freude daran haben, sich zu engagieren und sich einzubringen. Die Arbeit in der Jungendvertretung sollte vor allem Spaß machen, um das langfristige Interesse der Kinder und Jugendlichen am ehrenamtlichen Engagement zu wecken.“ Die jüngere Generation habe oftmals einen anderen Blickwinkel auf die Belange und durchaus kreative Ansätze diese zu lösen. Außerdem lernten die Kinder, dass auch ihre Meinung wertvoll ist, umgesetzt wird und sie durchaus Einfluss auf das Geschehen haben können, so Leukel, der selbst Vater ist. Dafür sind regelmäßige Treffen und Workshops mit einem ansprechenden Rahmenprogramm geplant, ein digitaler Briefkasten für Ideen und Anregungen von Kindern für Kinder, und sogar die Einführung einer regelmäßigen Sprechstunde, in der sich Kinder und Jugendliche mit ihren Anliegen an „ihren“ Kinder- und Jugendstadtdirektor wenden können, kann sich Leukel vorstellen.

Mit einer solchen Konstellation gewinnen beide Seiten: Die Stadt wird kinder- und familienfreundlicher sowie attraktiver und die jungen Hachenburger fühlen sich nicht nur gehört und ins kommunale Geschehen integriert, durch ihre Arbeit in der Jugendvertretung lernen sie außerdem spielerisch Eigenverantwortung, Teamarbeit, Kompromissbereitschaft und Zielerreichung. Also nur noch eine Frage der Zeit, bis es in der fortschrittlichen Löwenstadt heißt: Kinder an die Macht!

 

Bildunterzeile: Auf Antrag von Evelyn Hommel hat Stadtbürgermeister Stefan Leukel mit Citymanagerin Timea Zimmer ein Konzept für eine innovative Jugendvertretung erstellt.


Stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit für die Kinder in der Stadt und der Region

„Kinder stark machen, ihre Fähigkeiten fördern, sie ernst nehmen und ihre Stimme hören.“ Unter diesem Grundsatz traf sich die neue Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Hachenburg Verena Alhäuser mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer zum gemeinsamen Austausch.

Seit November des vergangenen Jahres ist Verena Alhäuser die neue Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Hachenburg. Sie übernahm das Amt von Mechtild Brenner, die 30 Jahre mit viel Elan und Herzblut die Geschicke der Hachenburger Aktivitäten geleitet hat. In dem Gespräch mit dem Stadtbürgermeister sprach die gelernte Diplompädagogin über die Aufgaben und aktuellen Herausforderungen des Kinderschutzbundes. Durch die Coronakrise haben sich viele alltägliche Bereiche, wie etwa die Schule oder der Kontakt zu Freunden, noch mehr in die digitale Welt verlagert. Dies birgt oftmals Gefahren, deren sich sowohl Eltern als auch Kinder häufig nicht ausreichend bewusst sind. Der Kinderschutzbund sieht seine Aufgabe darin, die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen im Umgang mit den digitalen Medien weiter zu entwickeln und auf eben solche Gefahren aufmerksam zu machen. „Viele Kinder wissen nicht, welche (rechtlichen) Grenzen sie im Internet schnell überschreiten oder welche Tragweite ihr Handeln haben kann. Vor allem Soziale Medien oder Chatportale stellen häufige Gefahrenquellen dar. Besonders die Eltern junger und jüngster Kinder wollen wir als Zielgruppe für Sensibilisierungs- und Beratungsangebote in den Fokus nehmen und Informationen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern in der digitalen Welt ab dem ersten Tag zur Verfügung stellen“, betont Verena Alhäuser, die selbst auf 14 Jahre Erfahrung im Bereich der Schulsozialarbeit zurückblicken kann. In diesem Zusammenhang bedankte sich Stefan Leukel für ihre Initiative zum „Netzwerk-Medien-Stark“, bei der die Stadtbücherei Werner A. Güth und das städtische Familienzentrum mitwirken.

Der Kinderschutzbund ist neben der Kompetenzstärkung im Bereich der Mediennutzung sowie der Schulsozialarbeit in Form der Kinderbüros an den acht Grundschulen den VG Hachenburg auch in der Hausaufgabenbetreuung vertreten. Diese, wie auch weitere Angebote, werden zurzeit digital organisiert. Auch das Kinder-Second-Hand-Geschäft Lilliputz sowie die Kreativwerkstatt sind dem Kinderschutzbund zugeordnet. Als kommendes Projekt planen Verena Alhäuser und ihr Team eine Veranstaltung zum Weltkindertag im September dieses Jahres.

Abschließend betonte Stefan Leukel, dass ihm neben der jährlichen finanziellen Zuwendung von 1.350 EUR auch eine noch stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen dem Kinderschutzbund und dem städtischen Familienzentren am Herzen liege.


Mit „Wir Westerwälder“ Stärken der Region gemeinsam vermarkten und interkommunale Zusammenarbeit fördern

Die Bedeutung der landkreisübergreifenden Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ hat Stadtbürgermeister Stefan Leukel bei einem Gespräch in der Dierdorfer Geschäftsstelle hervorgehoben.

Beim Treffen mit Landrat Achim Schwickert und der Vorständin Sandra Köster wurde deutlich, wie vielseitig die Arbeit von „Wir Westerwälder“ ist. „Ich bin froh, dass es mit der Initiative eine Institution gibt, die in kreisübergreifender Kooperation die Gemeinsamkeiten der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald fördert und begleitet“, so Stefan Leukel.

Die Gemeinschaftsinitiative ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Kommunen. „In enger Absprache mit den Wirtschaftsförderungen der drei Landkreise, der Westerwald Touristik und in Zusammenarbeit mit den Kreisverwaltungen entwickeln wir gemeinsam Projekte und setzen diese gemeinsam um“, erklärt Sandra Köster das Vorgehen. Beispiel für langjährige gemeinsame Projekte sind der Umweltkompass – jetzt Westerwälder Naturerlebnisse, die Westerwälder Holztage, die in diesem Jahr digital stattfinden, oder auch die Westerwälder Literaturtage. Neu ist zudem die Unternehmensdatenbank, denn auch bei Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften sei eine starke Vernetzung von Vorteil. Auch das neue Heimatsiegel „Made in Westerwald“ findet enormen Zuspruch bei den Unternehmen der Region Westerwald.

„In der Innenwirkung der Dachmarke „Wir Westerwälder“ ist eine Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden wichtig. Die vorhandene Infrastruktur vor Ort könne nur im Zusammenspiel der einzelnen Akteure und durch kurze Drähte untereinander gestärkt und ausgebaut werden“, sind sich Schwickert und Leukel einig. Auch die Bekanntheit bei Unternehmen und Bürgern in der Region sei noch steigerungsfähig. Leukel ergänzt: „Die Initiative kann auf das bisher Geleistete stolz sein. Das Netzwerken und Verbinden über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus ist auch mir ein zentrales Anliegen, um unsere Region weiterzuentwickeln.“

Achim Schwickert und Sandra Köster machten abschließend deutlich, dass nun verstärkt an der Außenwirkung der Region gearbeitet werden soll. Die Vermarktung der Region als Ganzes mit den unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. den touristischen Highlights, den leistungsstarken Unternehmen, kulturellen Highlights und den stolzen Westerwälderinnen und Westerwäldern stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die Unterstützung bei der Direktvermarktung von regionalen Produkten, der Werbegemeinschaften und der heimischen Gastronomie zählen zu den Kernaufgaben der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“. „Der Westerwald hat eine Menge zu bieten, wir müssen das nur noch deutlicher nach außen kommunizieren,“ so Schwickert, Köster und Leukel.


Der Pumptrack in Hachenburg: Beispiel für eine erfolgreiche Einbindung von Kindern und Jugendlichen

Dass sich Engagement, innovatives Denken und vor allem Durchhaltevermögen auszahlen – und zwar in jedem Alter – beweist die beeindruckende Geschichte des Hachenburger Pumptracks. Zu einem nicht unerheblichen Teil verantwortlich ist dafür nämlich der jetzt zwölfjährige Anton Orthey. Ganze zehn Jahre alt war der begeisterte Fahrradfahrer, als er in Winterberg eine Pumptrack-Anlage besucht und direkt Feuer und Flamme ist. Mit normalen Straßenfahrrädern, Mountainbikes, Inlinern, Laufrädern, Scootern und sogar Rollstühlen, – kurz, allem, was Rollen hat, kann man den Track benutzen. Sowas wünscht sich der Hachenburger auch für seine Heimatstadt. Denn die Ausübung seines Hobbies fällt ihm und seinen fahrradbegeisterten Freunden immer schwerer in der Löwenstadt. „Überall werden wir weggejagt, auf dem Alten Markt sollen wir nicht fahren, im Burggarten will man uns nicht, selbst wenn wir im Wald unterwegs sind, kommen Beschwerden“, erklärt Anton. Ein eigenes Gelände, wo sich die Jugendlichen mit ihren Rädern austoben können, ist sein Traum.

Diese Begeisterung kann er wenig später bei einem Workshop zur Gestaltung des Spiel- und Freizeitgeländes am Rothenberg einbringen und auch andere dafür begeistern, unter anderem Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Als dritter Bauabschnitt soll ein kleiner Pumptrack-Parcours innerhalb des Siel- und Freizeitgeländes entstehen. Auch der Fachausschuss gibt grünes Licht, aber im Stadtrat wird das Projekt erst einmal ausgebremst. Eine solche Anlage könne zu viel Tagestourismus in das Wohngebiet ziehen und in der Konsequenz eine Belästigung für die Anwohner darstellen, ist die Befürchtung der Ratsmitglieder. Anton ist am Boden zerstört, doch Aufgeben ist keine Option. Beim nächsten städtischen Workshop, diesmal zum Thema „Kinder in der Stadt“ stellt er nochmal seine Idee eines Hachenburger Pumptracks vor und bekommt prompt die meisten Stimmen für sein Projekt. Doch damit nicht genug. Mithilfe seiner Eltern, Doro und Eike, die nicht nur die Listen erstellen, sondern auch Pumptrack-T-Shirts für Anton und seine Freunde drucken lassen, stellt er eine Unterschriftenaktion auf die Beine und sammelt die Signaturen von knapp 800 Unterstützern für die Anlage. Das bringt ihm eine Einladung von Stadtbürgermeister Stefan Leukel in den Stadtrat, wo er neben der Präsentation seines Projektes auch eine Videobotschaft des bekannten Mountainbikers Fabio Schäfer vorstellen kann. Der Stadtrat ist begeistert und eine Standortanalyse, die geeignete Flächen im Stadtgebiet sondieren soll, wird in Auftrag gegeben. Die Wahl fällt auf das Gelände an der Rundsporthalle. Ein idealer Standort, er ist nah an der Innenstadt, am Schulzentrum und dem Jugendzentrum, es gibt zahlreiche Parkplätze und niemand wird gestört. Leukel macht Nägel mit Köpfen, in den Haushalt 2020 werden 200.000 Euro für das Projekt eingestellt und einstimmig verabschiedet. Bei einer gemeinsamen Fahrt nach Holland schaut sich der Stadtchef mit ein paar fahrradbegeistern Kids und ihren Eltern eine Pumptrack-Indooranlage an, um sich eingehend über die verschiedenen Möglichkeiten eines Parcours zu erkundigen.

Dann kommt Corona und erst einmal Stillstand, auch für den Pumptrack. In der ersten Stadtratssitzung nach dem Lockdown sollen die einzelnen Projekte dann beschlossen werden, doch die Ratsmitglieder möchten lieber erst alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen, da die Kosten im Vergleich zu der damals angedachten Anlage am Rothenberg teurer sind, sich aber auch in Größe und Art nicht vergleichen lassen. Bei Anton und seiner Fahrradgang, die die Stadtratssitzung fiebernd mitverfolgen, fließen Tränen, doch noch ist nicht alles verloren. Von den veranschlagten Kosten von 170.000 Euro ist der Stadtrat bereit, 130.000 Euro zu finanzieren. Stadtbürgermeister Leukel nimmt die Herausforderung an, die restlichen 40.000 Euro bereit zu stellen. Langwierige Förderanträge lehnt er ab, um den Kids, die in Coronazeiten schon genug gelitten haben, möglichst bald ihre heiß ersehnte Freizeitanlage ermöglichen zu können.

Die neuerliche Hürde mobilisiert die Kids noch mehr, ihren Traum zu verwirklichen. Sie gehen Klinken putzen und stellen auf Supermarktparkplätzen und dem Alten Markt Infostände auf, verteilen Flyer und sammeln Spenden. Social-Media-Kanäle sorgen für ein Übriges, Yoran Leicher dreht ein werbewirksames Video und bald können großzügige Spenden von Privatpersonen und Gewerbetreibenden verbucht werden. Dazu kommt eine Crowdfunding-Aktion, bei der die Westerwald Bank jede Einzelspende von mindestens 5 Euro mit 10 EUR unterstützt und eine Spendenbox bei Rewe, die sich stündlich füllt. Summa summarum kommen statt der angestrebten 40.000 Euro innerhalb kürzester Zeit sogar 50.000 Euro zusammen, so dass die Stadt für die Umsetzung der Anlage sogar nur 120.000 Euro in die Hand nehmen muss. Fazit: Ziel übererfüllt.

Dann geht alles ganz schnell. Innerhalb von drei Wochen ist die Anlage gebaut und wird sogar noch um einen Kleinkinderparcours ergänzt, für dessen Finanzierung von zusätzlichen knapp 20.000 Euro die DJK Marienstatt, die aufgrund des Pumptracks eine eigenen Fahrradabteilung gegründet hat, hauptsächlich verantwortlich zeichnet. Wie gut das Projekt in der Bevölkerung angenommen wird, zeigt auch die Spende des Versicherungsbüros Sartors aus einem Allianzfördertopf für die Begrünung der Außenanlagen.

Zur inoffiziellen Eröffnung des Pumptracks kommt nicht nur Fabio Schäfer, der Anton ganz zu Anfang das Versprechen gab, sondern auch dessen Mountainbike-Kollege Lukas Schäfer, der sich in der coronafreien Zukunft Workshops auf der Hachenburger Anlage vorstellen kann. Nach drei Wochen Betrieb musste der Parcours corona- und wetterbedingt leider geschlossen werden, doch Anton und seine Fahrradgang freuen sich jetzt schon, wenn sie nach Schnee, Eis und Virusgefahr wieder über die Pumptrack sausen können.

„Der Pumptrack ist ein gutes Beispiel, dass sich Kinder und Jugendliche jederzeit mit einbringen und in kürzester Zeit etwas auf die Beine stellen können“, ermuntert Stadtchef Leukel alle jungen Menschen zum Mitgestalten ihrer Heimat.

Für sein außergewöhnliches Engagement hat Leukel bereits zur Kirmes 2019 die Auszeichnung „Junior des Jahres“ in Leben gerufen und an Anton verliehen. Als nächstes könnte sich der Familienvater nicht nur ein Kinderparlament, sondern auch einen Kinderstadtdirektor vorstellen. Vielleicht ist das ja Antons nächstes Ziel, denn sein Berufswunsch ist klar: Bürgermeister!


Appell zur Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Wir haben noch einmal die Geschwindigkeitsmesstafeln im Stadtgebiet ausgewertet. Dabei haben wir festgestellt, dass nach wie vor von einigen Verkehrsteilnehmern die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten wird!

Wir appellieren daher noch einmal an alle Verkehrsteilnehmer, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im gesamten Stadtgebiet einzuhalten, insbesondere in den Wohngebieten. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen dienen der Sicherheit und dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Kinder.

Für die Verkehrssicherheit von Kindern, Eltern mit Kinderwagen oder beeinträchtigten Mitbürgern, die auf eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sind, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass das Parken auf den Gehwegen nicht gestattet ist.
 

Insgesamt fünf Messtafeln im Einsatz
 

Die Stadt verfügt über insgesamt fünf Messtafeln. Zwei der Tafeln sind fest in der Steinebacher Straße installiert, drei Tafeln können flexibel im Stadtgebiet eingesetzt werden. Aktuell hängen die mobilen Messtafeln im „Gehlerter Weg“ (zulässige Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h), in der „Theodor-Fliedner-Straße“ (verkehrsberuhigter Bereich, Schrittgeschwindigkeit) und im Stadtteil Altstadt in der „Oberen Kirchstraße“ (verkehrsberuhigter Bereich, Schrittgeschwindigkeit).

Die Messtafeln verfügen über verschiedene Funktionen und können unter anderem verdeckte Messungen durchführen, d.h. die gefahrene Geschwindigkeit wird den Verkehrsteilnehmern nicht angezeigt. Damit erhalten wir ein objektives Bild über die gefahrenen Geschwindigkeiten.

Bei der offenen Messung erhält der Verkehrsteilnehmer eine Rückmeldung über die gefahrene Geschwindigkeit. Daneben wir mit einem lachenden oder einem traurigen Gesicht angezeigt, ob er angemessen oder zu schnell unterwegs ist. Die meisten Verkehrsteilnehmer passen daraufhin ihre Geschwindigkeit an. Der „Erfolg“ der offenen Messung kann auch mit einem Vergleich der Eintritts- und der Austrittsgeschwindigkeit ermittelt werden.

Ergeben sich aus den Messergebnissen Hinweise auf erhöhte Geschwindigkeiten, werden die Ergebnisse sowohl dem lokalen Ordnungsamt als auch der Polizeiinspektion Hachenburg zur Verfügung gestellt und weitere Maßnahmen beraten.


Umweltschonende und zügige Info in städtischen Kindertagesstätten durch KiTa-Info-App

Neue Wege gehen die städtischen Kindertagesstätten (KiTa) in der Kommunikation mit den Eltern. Nachrichten und Termine erhalten Familien zukünftig über eine KiTa-Info-App. Vorteile sind dabei unter anderem die zügige Information und mit dem Ende der Zettelwirtschaft auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Die KiTa-Leitungen Claudius Börgerding und Janina Benner erwarten gemeinsam mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel deutliche Arbeitserleichterungen. Familien des Hachenburger Kinderhauses und des Lieblingsplatz Hachenburg erhalten Nachrichten und Termine ab sofort per Smartphone-App. Die KiTa-Info-App helfe den Eltern, besser und direkter informiert zu sein. Selbstverständlich ersetze die App in keiner Weise das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Erzieher/-innen.

Oft nutzten Elternkreise Facebook- oder WhatsApp-Gruppen, um sich zu organisieren und Informationen auszutauschen. Im Vergleich zu diesen Diensten ist die Kita-Info-App datenschutzrechtlich absolut sicher und DSGVO-konform. Die Daten werden nicht kommerziell von Dritten genutzt und es werden keine persönlichen Handynummern wie bei WhatsApp-Gruppen preisgegeben.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und die Kindertagesstättenleitungen freuen sich, dass mit der App auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Die Kitas sparen dadurch Papier, Druckerkosten und vor allem Zeit. Davon profitieren vor allem die Kinder. Wenn weniger Bürokratie anfällt, bleibt mehr Zeit für pädagogische Arbeit. Die Kosten für die Kita-Info-App amortisieren sich fast vollständig durch Materialeinsparungen.

Der Service ist für alle Eltern kostenlos und steht ab sofort zur Verfügung. Näheres erfahren die Eltern in der Kindertagesstätte bei Claudius Börgerding und Janina Benner und deren Teams.


Aktion Blauer Adler – Umweltstiftung der Allianz pflanzt Bäume für Hachenburg

Aktiv für Mensch und Umwelt – so lautet das Motto der Allianz Umweltstiftung. Unter der Aktion „Blauer Adler“ hat die Allianz Generalvertretung Mathias und Sven Sartor aus Hachenburg daher 125 Bäume, Sträucher und Heckenpflanzen im Wert von über 1.900 Euro gespendet. Diese sollen nun die neu errichtete Pumptrack-Anlage in ein blühendes Paradies verwandeln. Bald blühen in Hachenburg Felsenbirne, Weigelien, Hartriegel, Kornelkirsche, Flieder, Apfelbeere, Japanische Blütenkirsche und ein Yoshino-Kirschbaum. „Alles Pflanzen, die besonders Insekten- und Vogelfreundlich sind“, freut sich Stadtbürgermeister Leukel, der selbst bei der Pflanzaktion aktiv mit angepackt hat. Auch Sven Sartor von der Allianz begrüßt die Aktion: „Ich freue mich zu sehen, dass auch die kleinsten Nutzer der Anlage so fleißig mitgeholfen haben.“

Die meisten Aktionen der Umweltstiftung sind in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, denn durch das Engagement erfahren diese frühzeitig, dass das Thema Umwelt auch Spaß machen kann. Daher geht ein besonderer Dank auch an die „kleinen“ Pflanz-Helfer. Im Frühjahr wird die Fläche um den Pumptrack zusätzlich noch mit Rasen begrünt und soll so für Besucher besonders attraktiv werden.


Expertenbegehung im Burggarten

Bei einem Besuch von Volker A. Bouffier (Foto: Mitte), Experte für die Anlage von Arboreten, konnten Stadtbürgermeister Stefan Leukel (Foto, rechts), Citymanagerin Timea Zimmer und Katrin Lück (Foto: links), zuständig für Denkmalpflege und Stadtkernsanierung, zahlreiche Informationen rund um die Baumarten im Hachenburger Burggarten erfahren. Der zentral gelegene Landschaftspark führt zahlreiche Raritäten in seinem Bestand. So zählt beispielsweise die alte Eibe im Landschaftsmuseum zu einem der ältesten Bäume Deutschlands und soll vielleicht sogar ins Nationalerbe aufgenommen werden. Auch heimische Arten wie die Ulme waren lange Zeit häufige Vertreter in dieser Region, bis sie durch den Klimawandel und dessen Folgen zunehmend verschwanden. Einige wenige verbliebende Exemplare lassen sich noch im Burggarten finden. Aber auch seltene Exponate wie die Japanische Sicheltanne sind dort vertreten.

Im kommenden Jahr soll der Burggarten aufwendig saniert und umgebaut werden um zukünftig einen noch größeren Mehrwert für die Hachenburger Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. So rät Volker Bouffier alte Geschichtsakten und Bildaufnahmen zu sichern und anhand dieser das ursprüngliche Aussehen des Burggarten zu wahren. Dabei empfiehlt er zudem insbesondere eine reiche Biodiversität im Baumbestand mit starken Akzenten für heimische Baumkulturen zu schaffen. Aber auch Sichtachsen und Beet-Anlagen können das Erscheinungsbild attraktiver gestalten ohne den ursprünglichen Charakter zu beeinträchtigen. So könnte der Burggarten auch zukünftig eine imagetragende Rolle für die Stadt und Region übernehmen und dabei nicht nur für Touristen und Bürger eine wichtige Anlaufstelle sein. Auch soll der Burggarten nach dem Umbau besonders für Schulklassen und Kindergärten wertvolle didaktische und pädagogische Inhalte bieten.


Hachenburg baut seine Kommunikationswege aus

Die Stadt Hachenburg informiert seine Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über die lokale Presse und die eigene Webseite über die aktuellen Geschehnisse in der Stadt.

Um in Zukunft moderne und alternative Kommunikationswege auszubauen, wird zudem die Nutzung der Sozialen Medien intensiviert. Dies soll helfen, eine schnellere und zielgruppenspezifischere Kommunikation zu ermöglichen. Insbesondere jüngere Bürgerinnen und Bürger können über diese Wege besser erreicht werden. Zusätzlich sollen neben aktuellen Themen auch vereinzelte Kampagnen gestartet werden. Die Kampagne „Gesichter der Stadt“ beispielsweise beabsichtig die Vorstellung verschiedener Persönlichkeiten, Unternehmer*innen und engagierter Bürger*innen.

Vorrangig werden die Kanäle Facebook und Instagram genutzt. Weiterhin werden selbstverständlich alle relevanten Inhalte auch auf den etablierten Kommunikationswegen veröffentlicht.

Sowohl die Kampagnen als auch die Berichterstattung haben das Ziel, Hachenburg als attraktiven Standort und Heimat zu präsentieren.


„Hagenberg“-Film kostenfrei auf Youtube

Ein besonderes Geschenk in besonderen Zeiten: In Zusammenarbeit mit Regisseur Thomas Sonnenschein bietet die Hachenburger KulturZeit den gefeierten Doku-Spielfilm „Hagenberg“ seit Ostersonntag als Stream an – und zwar bis auf weiteres kostenfrei auf Youtube. So scharf haben Sie die gefeierte Spielfilm-Doku über die Geschichte Hachenburgs noch nie gesehen: Im Gegensatz zur beliebten DVD-Version wird der Film in High Definition (HD) abgespielt.

Genau wie das Osterfest stehe „Hagenberg“ von 2014 für Hoffnung, Erneuerung und Gemeinschaft – Werte, die in dieser Zeit so wichtig seien wie selten zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. So begründen Kulturreferentin Beate Macht und Stadtbürgermeister Stefan Leukel die Motivation hinter dem Angebot.

„Der Film veranschaulicht auf beindruckende Weise die zahlreichen Krisen, Katastrophen und Kriege unter denen unsere Heimatstadt in ihrer über 700-jährigen Geschichte litt“, so Macht und Leukel. Doch die Einwohner seien immer wieder aufgestanden, hätten die Ärmel hochgekrempelt und Hachenburg damit zusammen zu dem gemacht, was es heute ist.

Dieser Gemeinschaftssinn und die hohe Identifikation der Bewohner mit der Stadt ermöglichten erst diese beinahe epische Film-Produktion, wie Filmemacher Thomas Sonnenschein betont: „Überall rannte ich offene Türen ein. 500 Freiwillige aus der Region wirkten begeistert mit, Tausende sahen stundenlang bei den Dreharbeiten auf öffentlichen Plätzen zu, mehr als Zehntausend sahen den Film im Kino.“

Mit dem kostenlosen Stream-Angebot wird das damalige Geschenk von ganz vielen Menschen für die Stadt und seine Bewohner nun jedem weltweit zugänglich gemacht.

Das Video ist online hier abrufbar: https://bit.ly/2xR4bZN oder über www.hachenburger-kulturzeit.de

Info:

Der Film stellt exemplarisch für viele deutsche Städte die 700-jährige Geschichte Hachenburgs nach. Die Stadt wurde aufgrund ihrer geographischen Lage zwischen Köln und Frankfurt zum Spielball machtpolitischer Einflüsse, die Hachenburg und die Region bis in die Gegenwart hinein geprägt haben.

Für den Film wurden innerhalb von zwei Jahren an 80 verschiedenen Drehorten mehr als 70 Pferde, zahlreiche historische Kutschen, Oldtimer, amerikanische Militär-LKWs und rund 1000 Requisiten aus acht Jahrhunderten eingesetzt.    

Thematisiert werden die gesellschaftlichen Veränderungen, die stetige Modernisierung, wirtschaftliche Blütezeiten, aber auch Kriege, die großen Katastrophen sowie der besondere Stellenwert Hachenburgs im Zuge konfessioneller Streitigkeiten. Auch dunkle Kapitel wie die Rolle der Hachenburger währen der NS-Diktatur werden in aller Deutlichkeit beh