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Aktuelle Informationen



Danke für Ihr Vertrauen

Liebe Hachenburgerinnen und Hachenburger,

am vergangenen Wochenende haben Sie gewählt, und ich darf für die nächsten fünf Jahre weiterhin Ihr Stadtbürgermeister sein. Für dieses Vertrauen möchte ich mich bei Ihnen allen herzlich bedanken. Dieses Wahlergebnis ist für mich jedoch auch Ansporn und Verpflichtung zugleich. Ich möchte Ihnen daher ein Versprechen geben: Gemeinsam mit dem Stadtrat, dem Ortsbeirat Altstadt und den städtischen Gremien und vor allem mit Ihnen und für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, werde ich mich mit unverändert viel Herzblut und großem Engagement für unsere Lieblingsstadt einsetzen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Demokratie lebt vom Mitmachen: Daher möchte ich mich auch bei meinem Mitbewerber Clint Sikorski sowie bei allen für die Stadt angetretenen Parteien und Kandidaten für den fairen Wahlkampf herzlich bedanken. So wünsche ich es mir auch für die Zukunft: hart in der Sache, aber fair in der Zusammenarbeit.

Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die in den Wahllokalen von Sonntagmorgen bis in die frühen Morgenstunden des Montags dafür gesorgt haben, dass diese Wahl ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte.

Herzliche Grüße

Ihr Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Öffentliches Gelöbnis auf dem Alten Markt in Hachenburg

Am 26. Juni 2024 ab 17 Uhr findet ein Öffentliches Gelöbnis des Sanitätsregimentes 2 „Westerwald“ auf dem Alten Markt in Hachenburg statt.

Zirka 40 Rekrutinnen und Rekruten der 11. Kompanie werden im Rahmen dieses militärischen Zeremoniells ihr Feierliches Gelöbnis ablegen. Musikalisch begleitet wird der Appell durch das Heeresmusikkorps Koblenz.

Die Soldatinnen und Soldaten hoffen auf eine rege Teilnahme der Zivilbevölkerung und würden sich freuen, Sie an diesem Tag auf dem Alten Markt in Hachenburg begrüßen zu dürfen.

 

 

Autor: Hauptmann Björn Radermacher

Bild: Unteroffizier Bogdan Vuckovic


SAT 1 zeigte großes Interesse an der Arbeit der Kinderstadtdirektoren in Hachenburg - „Spielplätze, Fahrradwege und spaßige Aktivitäten“

In der Stadt Hachenburg blüht eine neue Generation von engagierten Bürgervertretern auf – und sie kommen in überraschend kleiner Größe daher.

Bereits im vierten Monat im Amt – die Treffen finden einmal monatlich während der Nachmittagsbetreuung der Grundschule am Schloss statt – hat sich die von Grundschülern aus Hachenburg gewählte Kindergruppe dazu bereit erklärt, als Kinderstadtdirektoren tätig zu sein und sich ein Jahr lang für die Anliegen und Ideen anderer Kinder einzusetzen.

Die Kinderstadtdirektoren, bestehend aus einer Gruppe Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren, haben sich vorgenommen, Ansprechpartner für Grundschüler und Schüler bis zur sechsten Klasse zu sein.

Nachdem SAT 1 von den Kinderstadtdirektoren in Hachenburg erfahren hatte, war das Interesse groß. Die Anfrage des Fernsehsenders, die Kindergruppe zu begleiten und zu filmen, wurde kurzerhand mit den Kinderstadtdirektoren besprochen. Einstimmig wurde beschlossen, das Fernsehteam zum nächsten Treffen einzuladen. Daraufhin riefen die Kinder bei SAT 1 an und besprachen alle wichtigen Details.

Welche Antworten die Kinder auf die Fragen geben, warum sie sich als Kinderstadtdirektor wählen ließen und ob sie sich vorstellen können, später auch die Rolle des Bürgermeisters zu übernehmen, erfahren Sie auf der folgenden Webseite:

https://www.1730live.de/kinder-beraten-hachenburger-stadtrat/

 


Änderung der Verkehrsregelung im Neuen Weg/Talweg

Der Neue Weg im Ortsteil Altstadt wird häufig mit überhöhter Geschwindigkeit als vermeintliche Abkürzung genutzt, um von der Koblenzer Straße in die Kirchstraße zu gelangen. Dies geht zu Lasten der Verkehrssicherheit und der Anwohner dieser Straße.

Daher wird dort kurzfristig eine Änderung der Verkehrsführung durch die Einrichtung einer Einbahnstraße umgesetzt. Künftig ist zwischen der Einmündung Talweg und der Koblenzer Straße nur noch das Fahren in Richtung Koblenzer Straße gestattet.

Darüber hinaus gilt für den Neuen Weg und den Talweg eine Tempo-30-Beschränkung.

Wir bitten um Beachtung.


Zweite Beteiligungsrunde zum Verkehrszukunftskonzept der Stadt Hachenburg

Am Donnerstag, dem 16.05.2024, um 18:00 Uhr fand im Vogtshof eine zweite Beteiligungswerkstatt zum Verkehrszukunftskonzept statt. Das zuständige Planungsbüro RV-K aus Frankfurt hat konkrete Maßnahmenempfehlungen für die Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs sowie weitere Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhielten Informationen über den aktuellen Planungsstand des Verkehrszukunftskonzepts und waren dazu eingeladen, Rückmeldungen zu geben.

Die anwesende Bürgerschaft konnte Fragen stellen und noch weitere Anmerkungen und Wünsche äußern. In einer konstruktiven Arbeitsrunde mit angeregten Diskussionen wurden die einzelnen Maßnahmenempfehlungen bewertet. Zusammen mit einer fachlichen Bewertung dient dies als Grundlage für die Priorisierung der Maßnahmenempfehlungen. Besonders positiv wurden die Maßnahmenvorschläge zur Überplanung der Saynstraße uns des Knotenpunktes Nisterstraße/ Graf-Heinrich-Straße bewertet. Ebenso traf die Idee zur Markierung von Schutzstreifen für den Radverkehr auf verschiedenen Straßen im Stadtgebiet auf große Zustimmung.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihren wichtigen Beitrag zur Erstellung des Konzepts. Der Projektabschluss und die Veröffentlichung des Konzepts sind für den Herbst 2024 geplant.


Einladung zur Stolpersteinverlegung zum Gedenken an die Schwestern Wendels

Am 03. Juni 2024 werden vor dem Haus Helena, Nisterstraße 3, zwei Stolpersteine zum Gedenken an die Schwestern Anna und Josefine Wendels verlegt. Vor der Verlegung hält Dr. Markus Müller um 14 Uhr einen kurzen Vortrag in der "Cafeteria Helena" des Hauses Helena. Die Verlegung der Stolpersteine, die von Gunter Demnig persönlich durchgeführt wird, findet anschließend statt.

Anna und Josefine Wendels, die in Hachenburg lebten, wurden während des Zweiten Weltkriegs Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Am 19. Oktober 1942 wurden sie in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, wo sie 1943 ums Leben kamen.

In seinem Vortrag wird Dr. Markus Müller auf das schreckliche Schicksal der Schwestern Wendels und die trivialen Gründe ihrer Verhaftung eingehen. Mit der Verlegung der Stolpersteine wird ihrer Schicksale gedacht und an die Verbrechen des NS-Regimes erinnert. In Hachenburg erinnern derzeit 42 Stolpersteine an die Opfer des Nazi-Terrors. Mit den Schwestern Wendels wird die Zahl auf 44 steigen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Weitere Informationen zur Stiftung Stolpersteine finden Sie unter www.stolpersteine.eu.

Veranstaltungsdetails:

Datum: Montag, 03. Juni 2024

Zeit: 14:00 Uhr

Ort: Haus Helena, Nisterstraße 3, Hachenburg

 

Bildunterschrift: Josefine und Anna Wendels um 1942 beim Holzschneiden im Hachenburger Burggarten, von Schaulustigen beobachtet.


Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Stadt Hachenburg gesucht!

Liebe Hachenburgerinnen und Hachenburger,

am 09. Juni 2024 finden die Europa- und die Kommunalwahlen statt. Dafür werden in unserer Stadt wieder vier Wahllokale eingerichtet, die mit ehrenamtlichen Wahlvorständen zu besetzen sind. Deshalb suchen wir noch dringend ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die uns an diesem Tag tatkräftig unterstützen! Ihr persönlicher Einsatz ist entscheidend, um freie und demokratische Wahlen in dieser Größenordnung überhaupt erst zu ermöglichen. Wahlen sind in unserer Demokratie eines unserer wichtigsten Rechte.

Was erwartet Sie als Wahlhelferin oder Wahlhelfer?

  • Überprüfung der Wahlberechtigung
  • Ausgabe der Stimmzettel
  • Beaufsichtigung der Wahlkabinen und der Wahlurne
  • Eintragung des Stimmabgabevermerks in das Wählerverzeichnis
  • Sicherstellung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Stimmabgabe
  • Auszählung der Stimmzettel ab 18 Uhr

Für diese verantwortungsvolle Aufgabe sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind, in der Bundesrepublik Deutschland – vorzugsweise in Hachenburg – Ihren Hauptwohnsitz haben und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, dann sind Sie genau die richtige Person, um das Team der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu verstärken. Als „kleines“ Dankeschön erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro – das sogenannte „Erfrischungsgeld“.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie Teil dieser bedeutenden Aufgabe für unsere Demokratie sein? Dann melden Sie sich gerne als Wahlhelferin oder Wahlhelfer bei uns:

Stadtverwaltung Hachenburg
Perlengasse 2
57627 Hachenburg
Tel. 02662/958341
E-Mail: k.henrich@hachenburg.de

Schon jetzt bedanke ich mich herzlich für Ihren persönlichen Einsatz und Ihr Engagement.

Ihr Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Hachenburg tritt Initiative für mehr Gestaltungsspielraum bei Tempo-30-Beschränkungen bei

Die Stadt Hachenburg hat sich der bundesweiten Initiative für mehr Gestaltungsspielraum bei Tempo-30-Beschränkungen angeschlossen. Diese Initiative fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es für notwendig halten.

Derzeit legt §45 der Straßenverkehrsordnung fest, dass Tempo 30 nur bei konkreten Gefährdungen bzw. vor bestimmten sozialen Einrichtungen wie beispielsweise Kitas und Schulen angeordnet werden kann. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass Kommunen selbstständig entscheiden können, wo Tempo 30 sinnvoll ist, um die Verkehrssicherheit und Lebensqualität zu erhöhen.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel hat daher mit Zustimmung des Stadtrats gegenüber der Städteinitiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ die nachfolgende Erklärung für die Stadt Hachenburg abgegeben und das Positionspapier der Initiative mitgezeichnet:

  1. Notwendigkeit der Mobilitäts- und Verkehrswende: Wir bekennen uns zur Notwendigkeit der Mobilitäts- und Verkehrswende mit dem Ziel, die Lebensqualität in unseren Städten zu erhöhen.
  2. Tempo 30 als integraler Bestandteil: Wir sehen Tempo 30 für den Kraftfahrzeugverkehr auch auf Hauptverkehrsstraßen als integrierten Bestandteil eines nachhaltigen gesamtstädtischen Mobilitätskonzepts und einer Strategie zur Aufwertung der öffentlichen Räume.
  3. Forderung an den Bund: Wir fordern den Bund auf, umgehend die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Kommunen im Sinne der Resolution des Deutschen Bundestags vom 17.01.2020 ohne weitere Einschränkungen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts dort anordnen können, wo sie es für notwendig halten.
  4. Begleitendes Modellvorhaben: Wir begrüßen ein vom Bund gefördertes begleitendes Modellvorhaben, das wichtige Einzelaspekte im Zusammenhang mit dieser Neuregelung vertieft untersuchen soll (u.a. zu den Auswirkungen auf den ÖPNV, zur Radverkehrssicherheit und zu den Auswirkungen auf das nachgeordnete Netz), um ggf. bei den Regelungen bzw. deren Anwendung nachsteuern zu können.

Die Stadt Hachenburg unterstützt diese Initiative, um die Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und eine nachhaltige Verkehrspolitik zu fördern. In Hachenburg sind bereits in allen Wohngebieten an städtischen Straßen Tempo-30-Zonen oder verkehrsberuhigte Bereiche eingerichtet.

Allerdings sind Tempo-30-Beschränkungen derzeit noch nicht überall in der Stadt möglich. Stadtbürgermeister Stefan Leukel betont daher: „Durch die Unterstützung dieser Initiative machen wir deutlich, dass wir mehr Gestaltungsspielraum bei der Einrichtung von Tempo 30-Beschränkungen für eine zukunftsorientierte und sichere Stadtentwicklung erhalten müssen. Wir sind überzeugt, dass flexible Geschwindigkeitsregelungen ein wichtiger Schritt hin zu einer lebenswerteren und sichereren Stadt sind.“


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden“, sagte Franz Kafka.


Verehrte Frau Beate Afchar, am 24. Mai 2024 begehen Sie Ihren 75. Geburtstag. Mögen Sie sich noch viele Jahre am Schönen erfreuen und damit im Herzen jung bleiben.

Mit den besten Glückwünschen, die Stadt Hachenburg.

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Glasfaseranschluss für die Haushalte in der Stadt Hachenburg

Liebe Hachenburgerinnen und Hachenburger,

eine stabile, schnelle Internetverbindung ist in unserem Alltag – ob privat, in unserer Arbeitswelt oder im Bildungs- und Unterhaltungssektor – von entscheidender Bedeutung.

Die Anforderungen aber auch Möglichkeiten, die sich online bieten, werden täglich mehr. Neue Geräte und Onlinedienste werden entwickelt und bereichern unsere Haushalte. Die Zahl der Homeoffice-Arbeitsplätze hat sich in der jüngsten Vergangenheit vervielfacht – natürlich ist hierbei eine zuverlässige Internetverbindung unabdingbar.

Wir brauchen eine schnelle, belastbare, kostengünstige Internetverbindung für unsere Bürgerinnen und Bürger!

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser wird uns dabei unterstützen, ein zukunftsfähiges Glasfasernetz in Hachenburg zu schaffen. Dazu wird es vom 03. Juni bis 07. September im Rahmen einer Nachfragebündelung die Möglichkeit geben, einen Vorvertrag für einen Anschluss abzuschließen.

Ihr Vorteil und unsere Chance für Hachenburg: Wenn mindestens 33% der Hachenburger Haushalte bis Anfang September 2024 einen solchen Vorvertrag abschließen, ist der Glasfaseranschluss bis in jede Wohneinheit für diese Haushalte kostenlos!

Um Ihre Fragen rund um das Thema Glasfasernetz und Ihren Hausanschluss zu beantworten, wird es eine Informationsveranstaltung geben, zu der wir Sie herzlichst einladen möchten:
 

Montag, 03. Juni 2024, 19.00 Uhr
Stadthalle Hachenburg, Leipziger Staße 8a, 57627 Hachenburg

 

Weitere Informationen und Vertragsdetails erhalten Sie online unter: www.deutsche-glasfaser.de/hachenburg oder telefonisch unter 02861 8133410. Parallel richten wir vom 03.06. bis 07.09.2024 einen Servicepunkt in der Innenstadt, Wilhelmstraße 35 ein; hier können Sie sich unverbindlich beraten lassen und offene Fragen klären. Der Servicepunkt ist montags, mittwochs und freitags jeweils von 12 bis 18 Uhr für Sie geöffnet.

Lassen Sie uns gemeinsam ins Gigabit-Zeitalter starten!

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Wettbewerb gestartet – Es gibt tolle Preise zu gewinnen!

Am 5. Mai wurde auf dem Kreisfamilienfest in Hachenburg ein spannender Wettbewerb ins Leben gerufen, der die Kreativität und Engagement aller Einwohner der VG Hachenburg herausfordert. Die Stadt Hachenburg, der Kinderschutzbund, das städtische Familienzentrum und das katholische Familienzentrum haben gemeinsam den Wettbewerb zum "Platz der Kinderrechte" ausgerufen.

Kinder- und Jugendgruppen, Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren sind dazu eingeladen, sich an diesem kreativen Wettbewerb zu beteiligen. Der "Platz der Kinderrechte" im Burggarten von Hachenburg soll zu einem Ort werden, an dem die Rechte der Kinder sichtbar, spürbar und erlebbar sind.

Auf dem Kreisfamilienfest wurden bereits erste Ideen und Bilder gesammelt, vor allem von der jüngeren Generation. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich über den Wettbewerb und über Kinderrechte zu informieren und haben dieses Angebot auch dankbar genutzt.

Einsendungen werden bis zum 23. August im historischen Rathaus entgegengenommen. Neben der Aussicht auf attraktive Preise wie Gutscheine für das Phantasialand, den Kletterwald und das Kino, geht kein Teilnehmer leer aus. Die Kinderstadtdirektoren aus Hachenburg haben beschlossen, dass alle Teilnehmenden einen kleinen Trostpreis erhalten sollen, um ihre Bemühungen zu würdigen.

Für weitere Informationen und Details zur Teilnahme besuchen Sie bitte die Website des Kinderschutzbundes Hachenburg unter www.kinderschutzbund-hachenburg.de.


Selbstbehauptungs-Workshop bietet präventiven Schutz für Kinder und Eltern

Matthias Schütz als erfahrener Trainer und Inhaber des Sakurayama-Dojo in Hachenburg bietet in Kooperation mit dem städtischen Familienzentrum einen Selbstbehauptungskurs für Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren und deren Eltern an. Der Kurs, der als präventive Maßnahme konzipiert ist, zielt darauf ab, die Selbstsicherheit und Schutzfähigkeiten der Kinder zu stärken.
Matthias Schütz betont die Bedeutung von Prävention und Selbstbehauptung im Umgang mit potenziellen Gefahrensituationen. Es ist entscheidend, dass Kinder frühzeitig lernen, ihre Grenzen zu kennen und diese zu verteidigen. Durch die Vermittlung von Selbstverteidigungstechniken und -strategien sowie die Förderung des Selbstbewusstseins möchten wir dazu beitragen, dass Kinder sicherer und selbstbewusster durchs Leben gehen, so die Leiterin des städt. Familienzentrums Hachenburg.

Der Workshop wird am Samstag, den 15. Juni, von 9:00 bis 13:00 Uhr im Trainingsraum des Dojos abgehalten, der sich in Vor der Struth 1, 57627 Hachenburg befindet. Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro pro Person und wird im Anschluss an den Workshop dem Kinderschutzbund gespendet. Anmeldeschluss ist der 12. Juni.

Der vierstündige Workshop wird verschiedene Themen behandeln, darunter die Identifizierung von potenziellen Gefahren, das Erkennen und Ansprechen von Grenzüberschreitungen sowie praktische Übungen zur Selbstverteidigung. Eltern werden ermutigt, an den Kursen teilzunehmen, um ihr Verständnis für die Sicherheitsbedürfnisse ihrer Kinder zu vertiefen und ihnen besser zur Seite zu stehen. Durch die gemeinsame Teilnahme können Eltern und Kinder die erlernten Fähigkeiten im Alltag unterstützen und sicherstellen, dass sie im Falle einer Gefahrensituation effektiv reagieren können.
Anmeldemöglichkeiten sind auf der Website des städtischen Familienzentrums erhältlich www.familienzentrum@hachenburg.de


Papa-Kind Aktion Kita Lieblingsplatz

Die alljährliche Papa-Kind Aktion der Kita Lieblingsplatz war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg, denn über 50 Väter und ihre Kinder nahmen an diesem besonderen Tag teil.

Bei strahlendem Sonnenschein startete der Papa-Kind Tag. Beim gemütlichen Grillen konnten sich die Väter und Kinder stärken, um dann voller Energie in die geplanten Aktivitäten zu starten. Gemeinsam wurde das Außengelände aufgeräumt, bepflanzt und verschönert. Der Barfußpfad wurde neu befüllt, eine Matschecke eingerichtet und sogar eine eigene Murmelbahn gebaut.

Besonders beeindruckend war die Murmelbahn, die an einem anderen Samstag von freiwilligen Eltern vorinstalliert wurde und vom Förderverein der Kita gespendet wurde. Die Kinder konnten es kaum erwarten, ihre Murmeln die Bahn hinunterrollen zu sehen. Dabei hatten sie sichtlich Spaß.

Die Väter und ihre Kinder genossen den Tag in vollen Zügen und schufen gemeinsame Erinnerungen. Das engagierte Team und die Elternschaft der Kita Lieblingsplatz, haben erneut gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenarbeit sind, um ein liebevolles und kreatives Umfeld für Kinder zu schaffen.

 

 

 


Neue Bilderausstellung in der Stadtbücherei

Jutta Seifer bezaubert mit „Streifzug durch die Jahreszeiten“

Seit dem 06. Mai ist Jutta Seifer mit ihren Bildern wieder einmal Gast in der Stadtbücherei. Diesmal lädt sie zu ihrer Ausstellung „Streifzug durch die Jahreszeiten“ ein. Lassen Sie sich beim Betrachten der Bilder mitnehmen zum Blütenrausch des Frühlings oder zu einem sommerlichen Spaziergang durch Feld und Wiese. Gönnen Sie sich eine Auszeit am Strand oder unternehmen Sie eine Wanderung durch den herbstlichen Wald. Oder aber sie genießen einfach die Stille einer verschneiten Landschaft.

Auch wenn sie nicht auf Motive festgelegt sei, dominierten Darstellungen aus der Natur ganz klar in ihren Werken, so die Hobbykünstlerin. „Durch meine große Naturverbundenheit bekomme ich hier einfach die meisten Inspirationen“, verrät die gebürtige Westerwälderin, die mit ihrer Familie in Hattert wohnt.

Was im Jahr 2007 mit einem Volkshochschulkurs begann, ist zu Jutta Seifers ganz großen Leidenschaft geworden. Bei der Malerei experimentiere sie sehr gern mit verschiedenen Techniken und ergänze unterschiedliche Naturmaterialien und Pasten für besondere Effekte, so die Künstlerin über ihre Bilder in Acryl.

Die Ausstellung von Jutta Seifer kann bis zum September während der Öffnungszeiten der Bücherei besucht werden. Im Verlauf der Ausstellung werden Werke ausgetauscht und ergänzt. Die Stadtbücherei Werner A. Güth im Vogtshof in Hachenburg ist montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Die Stadtbücherei Hachenburg bietet in der Region beheimateten Künstlern seit vielen Jahren die Möglichkeit, ihre Werke in den Büchereiräumen auszustellen und somit einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei Interesse bitte in der Bücherei melden, Telefon 02662 939451 oder E-Mail an stadtbuecherei@hachenburg.de

Foto/Urheber: Stadtbücherei


Bei „Herzfunke“ die Sorgen loslassen

Ramona Wäschebach kommt ursprünglich aus Steinebach, arbeitete zuletzt im Alten- und Pflegeheim und absolvierte 2017 ihre Ausbildung zur Heilerin. Schon lange hatte sie den Herzenswunsch, ihr eigenes Geschäft in Hachenburg zu eröffnen. Vor einem Jahr setzte sie diesen dann in die Tat um und eröffnete ihr kleines Studio „Herzfunke“ in der Wilhelmstraße 22. Seither hat sich ihr Angebot immer weiter entwickelt. Bei der energetischen und spirituellen Heilbehandlung hilft Ramona Wäschebach ihren Kunden, Belastungen loszulassen und die Ursprünge für Ängste und Schmerzen zu erkennen. Auch das Angebot des "Heilsamen Malens" ist eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Problemen, Trauer, Verlust und Sorgen. Hierbei drückt der Hilfesuchende oder die Hilfesuchende die inneren Empfindungen durch Farben und intuitives Malen aus. Dies kann Klarheit schaffen. Ramona Wäschebach hat selbst nach eigenen Schicksalsschlägen in der Malerei einen Neuanfang gefunden und gibt nun diese heilsamen Erkenntnisse an ihre Kunden weiter. Zukünftig möchte sie zudem gemeinsame Malkurse sowie auch freies Malen in der Natur und mediatives Spazieren anbieten. Die Erstellung von individuellen Seelenbildern, die wie ein persönliches Kraftbild wirken, gehört bereits jetzt zu ihrem Angebot.

Wir wünschen Ramona Wäschebach auch weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.


Jüdische Schicksale im Fokus des Schulunterrichts

Eine Exkursion der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn nach Hachenburg

Dass wesentliche Impulse zur Beschäftigung mit der Geschichte jüdischer Mitbürger nicht nur in Lehrplänen verankert sein können, sondern gelegentlich auch von Schülern ausgehen, belegt eindrucksvoll eine Exkursion der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn, die Hachenburg zum Ziel hatte. Den Vorschlag von zwei Schülerinnen aufnehmend, begab sich Frau Andrea Esper, die im Rahmen des Ethikunterrichts das Schicksal jüdischer Mitbürger thematisiert, mit einer kleinen Gruppe interessierter Schüler nach Hachenburg. Ziel waren vornehmlich einige der dort verlegten Stolpersteine, die sich in zahlreichen Straßen der Stadt befinden und an das Schicksal jüdischer Bewohner in der Zeit des NS-Terrors erinnern.

In Begleitung des Stadtarchivars begannen die Teilnehmer ihre Spurensuche in der Hachenburger Judengasse, um sie dann auf weitere Teile der historischen Innenstadt auszuweiten. Dass die jüdischen Mitbürger vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten in das gesellschaftliche Leben Hachenburg integriert waren, als Mitglieder in zahlreichen Vereinen und vereinzelt im Stadtrat präsent waren sowie ihre Wohn- und Geschäftshäuser das Stadtbild geprägt haben (u.a. das Kaufhaus Rosenau in der Wilhelmstraße) wurde im Rahmen eines kleinen Stadtrundgangs erfahrbar. Ein weiteres wichtiges Ziel war die seit 2014 durch eine Informationstafel als vormals kultisches Zentrum der jüdischen Gemeinde Hachenburg ausgewiesene ehemalige Synagoge am Alexanderring.

Zur Sprache kam u.a. der im Zuge der menschenverachtenden Rassegesetzgebung des NS-Regimes umgesetzte Ausschluss jüdischer Schüler vom Unterrichtsgeschehen und ihre damit verbundene Ausgrenzung. Eine weitere Frage tangierte die rasche Verbreitung der NS-Propaganda in den 1920er und 1930er Jahren sowie in diesem Zusammenhang die Rolle zeitgenössischer Medien (Flugblätter, Zeitungen, Aushänge an öffentlichen Orten [z.B. im Bereich des Alten Marktes zu Hachenburg] und Volksempfänger [Radio]). Resümierend bleibt festzuhalten, dass die Präsenz von Schülern an Orten jüdischen Lebens und ihre Begegnung mit Einzelschicksalen aus der NS-Zeit (Stolpersteine) für Gespräche und Fragen sensibilisiert, die dazu maßgeblich beitragen, auch in der Gegenwart rechtsgerichteten Parolen kein Gehör zu verschaffen. Insofern spiegelte die von Schülerinnen angeregte Exkursion nach Hachenburg vortrefflich die Ziele der weitgefächerten Aktion „Nie wieder ist jetzt“.

Stadtarchiv Hachenburg, Dr. Jens Friedhoff; Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg; j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de


Besuch bei der DEVK-Geschäftsstelle Hachenburg

Vor etwas mehr als einem Jahr bezog Andrea Ackermann mit ihrem Team die Räumlichkeiten in der Friedrichstraße 36 in Hachenburg. Dort richtete sie die neue Geschäftsstelle der DEVK in Hachenburg ein. Andrea Ackermann war es bei der Einrichtung der Geschäftsstelle wichtig, dass sich die Kunden wohlfühlen. „Ich möchte, dass man sich wie im Wohnzimmer fühlt und nicht wie in einem standardisierten Büro“, so der Ansatz der Geschäftsstellenleitung. Und tatsächlich wirkt die Geschäftsstelle alles andere als ein typisches Versicherungsbüro. Die Herzlichkeit, die Andrea Ackermann und ihr Team dabei ausstrahlen, spürt man direkt. Mehrfach beteuert sie in dem Gespräch mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel, dass es ihr bei den Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden vor allem um die Person dahinter geht. Denn nur so ist eine gute und vor allem individuelle Beratung garantiert, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten ist.

Andrea Ackermann ist seit siebzehn Jahren in diesem Job tätig. Gemeinsam mit drei weiteren Mitarbeitern führt sie die Geschäftsstelle in Hachenburg und konnte seit der Eröffnung bereits viele neue Kunden begrüßen. Insbesondere auf die Betreuung der Bestandskunden legt sie dabei großen Wert, aber auch Laufkundschaft ist in ihren Räumlichkeiten herzlich willkommen. Wer also mal vorbeischauen möchte, findet das Team montags bis freitags vor Ort oder kann telefonisch einen Termin vereinbaren unter 02662-9497735.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel freut sich über die Erweiterung des Angebots in Hachenburg durch die Geschäftsstelle der DEVK und wünscht Frau Ackermann und ihrem Team auch weiterhin viel Erfolg in Hachenburg.


Zweite Beteiligungswerkstatt zum Verkehrszukunftskonzept der Stadt Hachenburg

Die Stadt Hachenburg erarbeitet seit August des letzten Jahres ein Mobilitätskonzept.  

Mit dem Konzept sollen konkrete Maßnahmenempfehlungen zur Förderung des Umweltverbundes erarbeitet werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Radverkehr sowie dem Fußverkehr und der Vernetzung aktiver Mobilität mit dem Öffentlichen Personennahverkehr.

In einer ersten Beteiligungswerkstatt im September 2023 haben interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Ideen für die Mobilitätssysteme in Hachenburg geäußert. Auf Karten konnten thematisch sortiert nach Radverkehr, Fußverkehr und öffentlichem Verkehr Gefahrenstellen und Mängel eingezeichnet werden.

Das zuständige Planungsbüro hat nun aus diesen Ideen und einer Befahrung und Begehung der Infrastruktur vor Ort ein Netz für den Radverkehr, sowie Maßnahmenempfehlungen für die Verbesserung des Radverkehrs, Fußverkehrs und des öffentlichen Verkehrs entwickelt.

Nun haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit diese Maßnahmenempfehlungen zu bewerten, zu diskutieren und weiter zu verbessern. Die zweite Beteiligungswerkstatt wird am Donnerstag, den 16.05.24 um 18:00 im Vogtshof in Hachenburg (Mittelstraße 2) stattfinden. Bürgermeister Stefan Leukel wird die Veranstaltung eröffnen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


Ehrenamtsempfang der besonderen Art

Ehrenamtsempfang? Klingt zunächst wie ein steifes Zusammentreffen bei trockenem Kuchen und lauwarmem Kaffee, oder? Nicht bei uns in Hachenburg! Wir haben das Ganze etwas aufgepeppt, indem wir es mit dem kombiniert haben, was wir am besten können: lebendige Kulturarbeit. Vergesst lange, monotone Grußworte – bei uns gab es zum Ehrenamtsempfang Kabarett mit Marie Lumpp in „Mama ohne Plan“, das nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregte. Sie nahm dabei kein Blatt vor den Mund und schildert die Turbulenzen des Mutterseins – mal urkomisch, mal nachdenklich. Eine Hommage an die Frauen und Mütter, die zeigen, was es heißt, tagtäglich Großes zu leisten. Dazu kam herzlicher Austausch und eine große Dosis Dankbarkeit.

Unsere Lieblingsstadt pulsiert vor Leben, und das haben wir euch zu verdanken – unseren stillen Helden, die sich für Gesellschaft, Senioren, Kinder und Kultur engagieren. Ohne euer Engagement wäre unser soziales Leben um einiges farbloser. Deshalb gab es nicht nur ein ‚Dankeschön‘, sondern auch das Versprechen unserer fortwährenden Unterstützung – ob in der Jugendarbeit, bei der Ausstattung unserer Sport- und Musikvereine oder vielleicht durch den Ehrenamtspass, der euch künftig echte Vorteile in unserem Stadtleben bieten soll. Ehrenamt ist Teamarbeit, ist unersetzlich und unbezahlbar. Der Abend war für euch. Ein herzliches Dankeschön für euren Einsatz!

Ein extragroßes Dankeschön verdiente auch das Team der Stadtverwaltung. Wer hätte gedacht, dass diese wunderbaren Menschen nicht nur während der Arbeitswoche zaubern können, sondern auch an einem Sonntag alles geben, um unseren Ehrenamtsempfang in ein wahres Fest zu verwandeln? Ohne euch wäre dieser Tag nur halb so schön – danke, dass ihr immer da seid, wenn man euch braucht!

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Tag der sauberen Landschaft

Am Freitag, den 12. April 2024, trafen sich einige Vorschulkinder des Hachenburger Kinderhauses gemeinsam mit einer 1. Klasse der Grundschule am Schloss, um Abfall vom Pumptrack bis zum Ententeich am Schwimmbad zu sammeln. Dabei wurden neben Plastikmüll, ein Teppich, Flaschen und Auto- sowie Fahrradteile gefunden. Ein Kind sagte zur Aktion saubere Landschaft: „Eine Umwelt sauber zu machen, macht Spaß!“. Trotzdem gefiel es den Kindern nicht, dass überall so viel Abfall herumlag: „Hey Menschen, hier wird kein Müll hingeschmissen!“ und „Das ist sehr schlecht für die Umwelt, Müll in die Umwelt zu schmeißen.“ waren Aussagen der Kinder.

Ein Stück Mittelalter entdecken …

Die Eröffnung des Informationspunktes Hachenburger Landwehr im Stadtwald

Finden sich auch außerhalb des historischen Stadtkerns von Hachenburg Spuren mittelalterlicher Geschichte? Eine Frage, die sich eindeutig mit einem „Ja“ beantworten lässt. Zu den Zeugnissen der bis ins Mittelalter zurückreichenden Geschichte Hachenburgs gehören die Altstädter Bartholomäuskirche und unweit der Ziegelhütte die Reste der Hachenburger Landwehr. Beeindruckende Wall-Graben-Anlagen am Horhauser Schlag markieren einen im Mittelalter wichtigen Zugang zum Stadtgebiet. Aus welcher Zeit stammen die Befestigungsanlagen? Welchen Zwecken dienten sie und wann wurden sie aufgegeben? Wie geht man heute mit den archäologisch geschützten Bodendenkmälern um? Wie lassen sich Denkmalpflege und forstliche Nutzung verbinden? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt einer am 21. April 2024 terminierten Veranstaltung, zu der der Stadtbürgermeister von Hachenburg, Stefan Leukel, sowie die Akteure des Projekts „touristische Erschließung der mittelalterlichen Landwehr“ ins Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg sowie zu einer anschließenden Exkursion zu den Objekten im Hachenburger Stadtwald eingeladen haben. Einer Begrüßung durch den Stadtbürgermeister und den Hausherrn des Museums, Herrn Dr. Moritz Jungbluth, folgte ein Vortrag des Stadtarchivars Dr. Jens Friedhoff zur Geschichte der um 1400 entstandenen Landwehr und zu ihrer Erschließung, einem gemeinsamen Projekt des städtischen Forstamts und des Stadtarchivs. An den ersten Teil schloss sich eine Exkursion zur Landwehr mit Erläuterungen von Thomas Schmidt und Felix Reusch zum Umgang mit den archäologischen Zeugnissen im Rahmen der Forstwirtschaft an. Den Abschluss der etwa viereinhalb Kilometer langen Wanderung bildete ein von Stadtverwaltung bereitgestellter kleiner Imbiss zur Stärkung der geschichts- und naturbegeisterten Exkursionsteilnehmer.

Das Resultat des im Januar 2022 gestarteten gemeinsamen Projekts von städtischem Forstamt und Stadtarchiv kann sich sehen lassen: Vier Informationstafeln am Horhäuser Schlag, am Dehlinger Weg, an der Kreuzung des Weges von der Ziegelhütte zur Langen Schneise sowie an der Langen Schneise. Thematisiert wurde nicht nur die Geschichte und Entwicklung der mittelalterlichen Landwehr sondern auch das Schicksal der wohl schon vor 1400 verlassenen Siedlung Horhausen, die ebenfalls zu den wenig bekannten Bodendenkmälern im Raum Hachenburg gehört. Visualisiert wurde der zur Stadt führende Verkehrsweg am Horhauser Schlag durch einen in den städtischen Farben gehaltenen Schlagbaum, ein Wachhäuschen sowie zwei Metallstelen, die spätmittelalterlichen Söldnern nachempfunden sind. Ergänzt wurden die Informationstafeln mit Texten zur Geschichte durch zwei Karikaturen von Rudi Grabowski, der sich mit spitzer Feder zwei historischen Ereignissen, des Schutzes der Stadt durch die Landwehr während der Mainzer Stiftsfehde Mitte des 15. Jahrhunderts sowie der Aufgabe des Dorfes Horhausen im Mittelalter zugewandt hat.

Punkten kann das Projekt auch in Sachen „Nachhaltigkeit“. Die Rahmen der Informationstafeln sowie Bänke wurden aus Holz heimischer Wälder gefertigt und die wesentlichen Informationen zur Landwehr und zur Siedlung Horhausen sind in einem reich illustrierten, zehnseitigen Flyer nachzulesen, der gratis bei der Stadtverwaltung und im Landschaftsmuseum Westerwald erhältlich ist. Graphisch orientiert sich die kleine Broschüre, deren Gestaltung und Druck in den Händen des Medienhauses Krüger (Hachenburg) lag, an den zahlreichen, bereits vorliegenden Heften der Reihe „Schriften des Stadtarchivs Hachenburg“. Zudem konnte das Team Forstamt (Thomas Schmidt; Jörg Alt, Felix Reusch) / Stadtarchiv (Jens Friedhoff) auf die touristische Infrastruktur in Form des am Alten Markt zu Hachenburg beginnenden und am Landschaftsmuseum Westerwald vorbeiführenden Löwenpfad 2 (roter Löwe) zurückgreifen. Der bequeme, gut markierte Wanderweg führt an der Landwehr vorbei und lädt Hachenburger wie auswärtige Besucher zur einer kleinen „Entdeckungstour ins Mittelalter“ ein.

Stadtarchiv Hachenburg, Dr. Jens Friedhoff; Perlengasse 2; D-57627 Hachenburg; j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de

Abb. 1: Vortrag als Auftakt zur Einweihung der Landwehr. Foto: Röder-Moldenhauer (2024).

Abb. 2: Exkursion zur Landwehr im Hachenburger Stadtwald. Foto: J. Friedhoff (2024)


„Zeit schenken und einfach da sein“ – Erster ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst im Westerwald

120 Kinder und Jugendliche gibt es in der Region Westerwald, die lebensverkürzend erkrankt sind. Die Diagnose erschüttert nicht nur die Familien, auch das Leben verändert sich oftmals schlagartig und kann bis an die Grenzen belastend sein. „Unsere Aufgabe ist es dann, einfach da zu sein und Zeit zu schenken“, fasst Koordinatorin Doro Meurer den wesentlichen Zweck des neuen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Westerwald zusammen. Mitte Mai startet der erste Kurs für die zahlreichen Ehrenamtler des Kinder- und Jugendhospizdienstes Westerwald, der zukünftig in der Graf-Heinrich-Straße 1 in Hachenburg zu finden sein wird. Ab Herbst kann der Hospizdienst dann seine Arbeit aktiv aufnehmen. Hilfesuchende Familien können sich aber bereits jetzt gerne melden.

Doro Meurer ist gelernte Krankenschwester und Sozialpädagogin. Außerdem hat sie eine Weiterbildung zur Trauerbegleiterin absolviert, eine gute Grundlage für eine fundierte und zielgerichtete Begleitung der Kinder. Die Aufgabe des Hospizvereins ist eben diese Begleitung und Unterstützung der Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind ab der Diagnosestellung. Dadurch kann es sein, dass Kinder oder Jugendliche fast ihr gesamtes Leben von Doro Meurer und ihrem Team betreut werden. Aus privaten Gründen zog es Doro Meurer in den Westerwald, davor war sie bereits seit 2009 in dem Bereich tätig. Während es deutschlandweit viele solcher Institutionen gibt, war der Westerwald bisher wie ein weißer Fleck auf der Karte, berichtet die leitende Koordinatorin bei einem gemeinsamen Kennenlerngespräch mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Um diese Lücke zu füllen, gründete sie im vergangenen Sommer den Verein zur Förderung der Kinderhospizarbeit in der Region Westerwald e.V. unter der Trägerschaft der Deutschen Kinderhospiz Dienste e.V. Die Spendenbereitschaft zum Aufbau des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Westerwald war überwältigend. Die Kooperation mit der Summerfield Kids Foundation und deren großartige Unterstützung, tragen ebenso wesentlich dazu bei, dass schon bald die Arbeit im Dienst aufgenommen werden kann. Auch die Anfragen potenzieller Ehrenamtler überstiegen alle Erwartungen. Insbesondere hier ist es ihr wichtig zu betonen, dass die Aufgabe des Vereins nicht in der Pflege der Kinder und Jugendlichen liegt. Vielmehr begleiten die Ehrenamtler die Familien, beraten im Umgang mit Behörden und schenken einfach Zeit. Dabei ist es nicht wichtig, ob das Team für das erkrankte Kind, dessen Geschwister oder einen Elternteil da ist. Sie sind einfach da und unterstützen die Familie während der schweren Zeit. „Am Ende erhalte ich mehr zurück, als ich geben kann,“ fassen viele der Teammitglieder die Dankbarkeit, die sie seitens der zu unterstützenden Familie spüren, zusammen.

Weitere Informationen zu der Arbeit vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald sind unter www.ambulanter-kinderhospizdienst-westerwald.de oder telefonisch unter 02662/9494590 zu finden.

Wir danken Doro Meurer, dass sie durch diese wichtige Arbeit die weiße Lücke im Westerwald schließt und vielen hilfesuchenden Familien eine Stütze sein kann.


Kinderschutzbund möchte ein Zeichen setzen - Platz der Kinderrechte entsteht im Burggarten von Hachenburg

Die Stadt Hachenburg, der Kinderschutzbund, das städtische Familienzentrum und das katholische Familienzentrum rufen Familien, Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren dazu auf, an einem kreativen Wettbewerb teilzunehmen. Schulklassen oder Jugendgruppen können ebenfalls am Wettbewerb teilnehmen.

Unter dem Motto "Kinderrechte erlebbar machen" sollen Ideen gesammelt werden, um das  Rondell, als Teilbereich des Burggartens in der Nähe des Kinderspielplatzes in einen Ort zu verwandeln, an dem die Rechte der Kinder sichtbar, spürbar und erlebbar sind. Alle eingereichten Vorschläge sollten umsetzbar sein.

Kinderrechte sind universell und gelten für jedes Kind, unabhängig von Herkunft, Religion oder körperlichen Einschränkungen. Doch wie können sie im Alltag umgesetzt werden? Was bedeuten sie für jeden Einzelnen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs.

Teilnehmende werden ermutigt, ihre Kreativität zu entfalten und ihre Gedanken zu Kinderrechten auf einzigartige Weise darzustellen. Ob durch Collagen, gezeichnete Bilder, Modellbau oder ergänzende Erklärungen und Geschichten - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Aufgabe besteht darin, sich vorzustellen, wie ein Teil des Burggartens zu einem "Platz der Kinderrechte" gestaltet werden könnte.

Start des Wettbewerbs ist der 5. Mai 2024. An diesem Tag findet im Burggarten das Kreisfamilienfest statt, bei dem es viele spannende Angebote für Kinder gibt.

Einsendungen werden bis zum 23. August entgegengenommen. Alle Ideen können im historischen Rathaus oder digital eingereicht werden. Unter allen Einsendern werden Gutscheine für das Phantasialand, den Kletterwald und das Kino verlost.

"Wir möchten gemeinsam ein starkes Zeichen für die Kinderrechte im Burggarten von Hachenburg setzen", erklärt Stefan Leukel, Stadtbürgermeister von Hachenburg. "Indem wir den öffentlichen Raum aktiv nutzen, können wir das Bewusstsein für die Bedeutung der Kinderrechte stärken und gleichzeitig eine inspirierende Umgebung für Familien schaffen."

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. Am Starttag werden die Initiatoren des Wettbewerbs im Burggarten beim Kreisfamilienfest mit einem kreativen Stand vertreten sein, der zum Mitmachen einlädt.

Weitere Informationen und Details zur Teilnahme sind auf www.kinderschutzbund-hachenburg.de erhältlich.


Erstklässler legen Streuobstwiese an

Gerade jetzt in der Frühlingszeit fallen die weiß und rosa blühenden Obstbäume in den Vorgärten und Wiesen besonders auf. Gemeinsam mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Ortsvorsteher Detlef Nink haben die fleißigen Erstklässler der Grundschule Hachenburg-Altstadt mit ihrer Lehrerin Petra Maluschek im „Altstädter Westen“ eine weitere Streuobstwiese angelegt. Die Obstbäume sind nicht nur zur jetzigen Zeit eine kostbare Nahrungsquelle für Bienen und Insekten und tragen so zur Artenvielfalt bei, auch im Herbst erfreuen sich Mensch und Tier über die Früchte der Bäume.

Angeleitet und fachkundig unterstützt wurden die Kinder dabei von Forstwirtschaftsmeister Peter Christian, der den Kindern genau erklärte, wie die Bäume gepflanzt werden, wozu die Schutzgitter um die Wurzeln sind und welche Tiere beispielsweise schädlich für die jungen Setzlinge und welche nützlich sind. Insgesamt pflanzten die Kinder 12 Apfelbäume unterschiedlicher Sorten. Nach getaner Arbeit gab es als Stärkung am Ende noch Schokokussbrötchen mit heißem Kakao für alle.

Die Stadt Hachenburg hat so schon die zweite Streuobstwiese im städtischen Gebiet angelegt. Im November 2022 wurde mit dem Kinderschutzbund, den Familienzentren und dem Jugendzentrum bereits eine Streuobstwiese im „Hachenburger Osten“ angelegt.

Fassungslos und entsetzt mussten wir allerdings nur wenige Tage später feststellen, dass ein Baum bereits mutwillig beschädigt und zerstört wurde. Nicht nur, dass sich die Kinder wahnsinnig viel Mühe gegeben haben und viel Spaß bei der Gemeinschaftsaktion hatten, muss der Setzling nun auch ausgetauscht werden. Sollte jemand hilfreiche Informationen zum Täter oder zur Täterin haben, melden Sie sich gerne bei uns!


Stadt Hachenburg freut sich über neuen Allgemeinmediziner in der Tilmannstraße

Seit Anfang dieses Jahres verstärkt Dr. Philipp Kratz als neuer Allgemeinmediziner mit kassenärztlicher Zulassung das medizinische Angebot in Hachenburg. Das freut nicht nur Stadtbürgermeister Stefan Leukel, sondern in erster Linie die zahlreichen Patientinnen und Patienten aus der Stadt und der Region.

Bei einem Besuch in der Praxis von Dr. Philipp Kratz informierte sich Stefan Leukel über die aktuellen Herausforderungen für Hausärzte. Dr. Kratz, dessen neue Praxis in der Tilmannstraße 4 zu finden ist, konnte zudem über sein Zusatzangebot informieren: Neben dem klassischen allgemeinmedizinischen Angebot werden auch Leistungen wie Ultraschalluntersuchungen, Langzeit-EKG, Schlafapnoe-Screening, Lungenfunktionsuntersuchungen, Langzeitblutdruck-Messungen sowie Allergietests angeboten. Diese sollen eine umfassende Diagnostik und Versorgung seiner Patientinnen und Patienten gewährleisten. Parkplätze vor der Haustür, eine innenstadtnahe Lage sowie eine fußläufige Apotheke sind zudem Vorteile des Standortes in der Tilmannstraße.

Wir wünschen Dr. Philipp Kratz und seinem Team einen guten Start in Hachenburg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.


Schön wäre es, eine Nachbarschafts-Rentner-Bank zu haben

Bei einem gemütlichen Treffen einiger Nachbarn kam das Gespräch auf, es wäre doch schön, in der Nachbarschaft eine Rentnerbank zu haben. Schnell wurde auch schon über einen Platz dafür nachgedacht und die Idee kam, an der Ecke Otto-Schmidt-Straße/Josef-Büsse-Straße könnte sie stehen. Hier trifft sich in regelmäßigen Abständen eine kleine Nachbarschafts-Rentner-Gruppe zu Wanderungen oder sonstigen Unternehmungen.

Gesagt, getan:

Andreas Jahn telefonierte mit unserem Stadtbürgermeister, Herrn Leukel und vereinbarte einen Ortstermin. Dabei wurde die Idee erläutert und Herr Leukel äußerte sich sofort sehr positiv.

Einige Tage später erfolgte dann auch schon die Umsetzung und Gestaltung durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes. Somit entstand ein sehr schöner Platz, wo man sich mal treffen kann, ein Schwätzchen hält und Freude hat. Eine kleine Feier gab es dann auch, bei der Herr Leukel den Platz einweihte. Wir, die Nachbarn, hatten viel Spaß, bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Leukel und werden auch in Zukunft den schönen Treffpunkt und die Rentnerbank mit Freude nutzen.

Die Nachbarn und Rentner der Otto-Schmidt-/und Josef-Büsse-Straße

Habt ihr auch Interesse an einer Nachbarschaftsbank? Dann meldet euch bei der Stadtverwaltung Hachenburg. Ihr erreicht uns unter der Telefonnummer 02662/9583-41 oder per E-Mail an info@hachenburg.de. Voraussetzung für eine Nachbarschaftsbank: Sie muss mehreren Nachbarn zugutekommen und auf einer städtischen Fläche aufgestellt werden können.


Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag

„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden“, sagte Franz Kafka.

Verehrte Frau Hannelore Schulte, am 26. April 2024 begehen Sie Ihren 85. Geburtstag. Mögen Sie sich noch viele Jahre am Schönen erfreuen und damit im Herzen jung bleiben.

Mit den besten Glückwünschen, die Stadt Hachenburg.

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Der „FC Giraffe“ erobert den Lieblingsplatz

Gemeinsam mit unserer Berufspraktikantin Leonie haben wir eine Fußballmannschaft gegründet. In einer demokratischen Abstimmung haben wir uns für den Namen „FC Giraffe“, das Maskottchen Hoppsy der Bär und unseren Teamspruch entschieden. Schnell haben wir festgestellt, was wir für eine Fußballmannschaft brauchen, wie eigene Trikots, Trainingseinheiten und Gemeinschaftsspiele.

In regelmäßigen Treffen haben wir nicht nur eigene Trikots gestaltet, sondern auch gelernt einen Ball anzunehmen, zu passen, mit dem Ball zu laufen und aufs Tor zu schießen. Gemeinsam mit unserem Hausmeister haben wir ein Tor aus Holz gebaut, was auch andere Kinder nach dem Projekt auf dem Außengelände nutzen können. Neben Ausflügen in den Burggarten, auf den Schulhof und in die Turnhalle, hatten wir Besuch von Philipp Klöckner, dem Bambini-Trainer der SG Müschenbach/Hachenburg. Wir konnten mit einem echten Fußballtrainer eine Trainingseinheit durchführen und haben einen ersten Einblick in den Mannschaftsport bekommen.

Abschließend konnten wir auf dem neuen Kunstrasen in Hachenburg unser Abschlussturnier gestalten. Hier haben wir jeweils gegen eine Eltern- und Erzieher-/-innenmannschaft gespielt. Das Turnier konnten wir für uns entscheiden und in der Siegerehrung bekamen wir einen großen Pokal. Für die Party nach dem Spiel, haben wir selbst Snacks vorbereitet.

Im Laufe des Projektes sind wir nicht nur als Gemeinschaft, sondern auch als Team zusammengewachsen. Wir haben gelernt aufeinander Rücksicht zu nehmen, Freundschaften zu bilden und dass man als Gemeinschaft erfolgreicher sein kann.

„Wir sind ein Team! Was sind wir? Ein Team! FC Giraffe!“ (Teamspruch)


Erfolgreicher Malwettbewerb des städtischen Familienzentrums Hachenburg:

Hannes Kunstwerk ziert die neue „Familienstadtkarte“ von Hachenburg

Das Familienzentrum der Stadt Hachenburg gratuliert Hannes Alberts (6 Jahre) zu seinem Erfolg beim Malwettbewerb. Sein Bild, das das Thema "Familien – meine Stadt Hachenburg" aufgreift, hat das Familienzentrum sehr beeindruckt und wird nun die Bewohner von Hachenburg erfreuen. Hannes' Gemälde wird bis April 2025 auf der „Familienstadtkarte“ des Familienzentrums zu bewundern sein.

Die Familie Alberts aus Merkelbach betrachtet den Stadtbrunnen als einen regelmäßigen Anlaufpunkt während ihrer Besuche in Hachenburg. Auf die Frage von Stadtbürgermeister Stefan Leukel, wie Hannes auf das Bild mit dem Löwen gekommen sei, antwortete Hannes, dass er den Stadtbrunnen schön findet. Die Mutter ergänzte, dass sie Hannes vor dem Malwettbewerb gefragt hat, was er und vielleicht andere Kinder mit Hachenburg verbinden könnten, worauf er direkt den Stadtbrunnen mit dem Löwen nannte.

Die "Familienkarte" des Familienzentrums dient dazu, Eltern eine Orientierung über familienunterstützende Angebote und Hilfen zu geben. Ein QR-Code auf der Karte ermöglicht Interessierten einen unkomplizierten Zugang zu Angeboten, laufenden Kursen und Projekten des Familienzentrums sowie anderer Institutionen auf der Webseite. Die „Familienstadtkarte“ wird in verschiedenen Einrichtungen erhältlich sein und jährlich ein neues Design erhalten.

Das Familienzentrum ruft daher auch in diesem Jahr wieder alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren dazu auf, sich am Malwettbewerb zum Thema „Familie – meine Stadt Hachenburg“ zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 16. Dezember 2024. Unter allen Einsendungen werden drei Gutscheine von Habakuk verlost, und eines der ausgewählten Bilder wird erneut ein Jahr die "Familienstadtkarte" des Familienzentrums schmücken.

Die Bilder können an die folgende Adresse geschickt bzw. gebracht werden: Städtisches Familienzentrum, Perlengasse 2, 57627 Hachenburg.


… das längste Bodendenkmal der Stadt Hachenburg

Einweihung der touristisch erschlossenen Hachenburger Landwehr

Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg“: Der ursprünglich als Werbung für eine bekannte Versicherung genutzte Slogan lässt sich - ein wenig abgewandelt - auch auf die Stadt Hachenburg übertragen. Im Mittelalter bestimmten nicht nur Kirchen, Klöster, befestigte Städte und Burgen das Landschaftsbild, sondern auch Landwehren. In den zahlreichen Kleinkriegen (Fehden) schützten die Landwehren, von denen sich nach Ihrer Aufgabe im 18. Jahrhundert zumeist nur noch Reste von Wall- und Grabensystemen erhalten haben, das Umland der Städte. Spätestens um 1400 verfügte auch die im Territorium der Grafen von Sayn gelegene Stadt Hachenburg über eine solche Befestigungsanlage.

Weitgehend unbeachtet, haben sich im Stadtwald in der Nähe der Ziegelhütte bedeutende Reste der ursprünglich wohl mehr als 3 km langen Befestigung erhalten. In den Jahren 2023/24 wurde das wohl längste Bodendenkmal der Stadt Hachenburg in einem gemeinsamen Projekt des Forstamtes Hachenburg und des Stadtarchivs durch Informationstafeln und die Rekonstruktion des Horhauser Schlags erschlossen. Vor der Wiederaufrichtung eines in den Stadtfarben von Hachenburg gehaltenen Schlagbaums, der den Durchgang durch die mächtige Wall-Gaben-Anlage in Richtung Hachenburg gesichert hat, wurde die als geschütztes Bodendenkmal ausgewiesene Landwehr durch die archäologische Fachbehörde digital vermessen (Drohnenbefliegung) und dokumentiert. Zur Visualisierung der Befestigungsanlage entstanden zwei Stelen spätmittelalterlicher Söldner und ein frei rekonstruiertes Wachhäuschen.

Dass sich die Befestigung in Kriegszeiten durchaus bewährt hat, belegen Schriftquellen zur Mainzer Stiftsfehde. Der Kampf um den Erzbischofsstuhl in Mainz erstreckte sich Mitte des 15. Jahrhunderts bis in den Westerwald. Während verschiedene Dörfer im Umfeld der Stadt von den Grafen von Katzenelnbogen geplündert wurden, blieb die durch die Landwehr und Stadtmauern geschützte Stadt Hachenburg verschont.

Im Zuge des Projekts zur Revitalisierung der Landwehr wurde auch ein weiteres archäologisches Bodendenkmal, die ehemalige Siedlung Horhausen, die schon vor 1400 von ihren Bewohnern verlassen wurde, durch eine Informationstafeln erschlossen.

Folgen Sie den Akteuren des Projekts auf einer Spurensuche ins Spätmittelalter. Im Anschluss an eine Informationsveranstaltung im Landschaftsmuseum Westerwald zur Geschichte der Landwehr und den forstlichen Maßnahmen findet eine Wanderung zum Horhäuser Schlag und zu der Ortswüstung Horhausen statt. Vor Ort stehen Ihnen Mitarbeiter des Forstamtes Hachenburg und der Stadtarchivar für Fragen zur Verfügung. Am Horhauser Schlag klingt die etwa 4,5 km lange Wanderung mit einem kleinen kulinarischen Angebot von Seiten der Stadt Hachenburg aus.

Termin: Sonntag 21. April 2024
Veranstaltungsbeginn: 14.00 Uhr
Treffpunkt: Landschaftsmuseum Hachenburg
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei


Glückwünsche zum Geburtstag!

„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden“, sagte Franz Kafka.
 

Verehrter Herr Kavas Tünger, am 19. April 2024 begehen Sie Ihren 70. Geburtstag.

Verehrte Frau Marlis Martha Marletta, am 21. April 2024 begehen Sie Ihren 75. Geburtstag.

Mögen Sie beide sich noch viele Jahre am Schönen erfreuen und damit im Herzen jung bleiben.

Mit den besten Glückwünschen, die Stadt Hachenburg.

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Starke Beteilung an der Aktion Saubere Landschaft

Gemeinsam für die Umwelt und eine saubere Heimat engagieren. Unter dem Motto trafen sich am vergangenen Samstag, 13. April, fast fünfzig fleißige Helferinnen und Helfer am Landschaftsmuseum in Hachenburg. Vor dort aus ging es in kleinen Gruppen durch das gesamte Stadtgebiet um Müll und Unrat, welcher wahllos in der Landschaft rumfliegt, einzusammeln. An dieser Stelle erstmal ein großes Dankeschön an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die so tatkräftig mit angepackt haben. Nach getaner Arbeit haben sich zum Ausklang alle am Eingang der Fußgängerzone getroffen. Wie schon in den vergangenen Jahren stand Jens Otterbach mit seinem Imbisswagen dort bereit, um alle hungrigen Helfer zu versorgen. Auch hier danke an Jens und seinen Vater für die Unterstützung.

Zigarettenkippen, Tüten, Dosen und Flaschen, Imbissverpackungen, Kronkorken und vieles mehr: Die Liste an Unrat, welcher immer wieder gefunden wird, ist lang. Allein die Auswirkungen eines kleinen Zigarettenstummels sind für die Umwelt verehrend. Mal abgesehen davon, wie unattraktiv die Stummel zwischen dem Kopfsteinpflaster wirken, stecken in jeder Kippe über 7000 Gifte, die letztendlich in unsere Böden und Grundwasser gelangen. Auch dauert es Jahrzehnte, bis sich die Zigarettenrest zersetzt und abgebaut haben (Quelle: WWF).

Und trotzdem, so traurig der Anblick der Müllberge am Ende des Tages ist, waren sich einige Teilnehmer auch sicher, dass die Verschmutzung an manchen Stellen nachgelassen hat. Daher ist es umso wichtiger, dass wir an dem Appell vom vergangenen Jahr festhalten: „Nehmt bitte euren Müll mit nach Hause oder werft ihn in den nächsten Mülleimer und nicht einfach in die Landschaft! So helft ihr nicht nur der Umwelt, sondern auch, unsere Heimat attraktiv und ansprechend zu gestalten.“

Auch die Grundschul- und Kita-Kinder haben sich wieder an der Aktion Saubere Landschaft beteiligt. Durch die Teilnahme wird den Kindern bereits früh beigebracht, wie wichtig eine fachgerechte Entsorgung ist und welche Schäden der Müll bei Fauna und Flora anrichten kann. Die Stadt Hachenburg hat sich sehr über die Teilnahme der zahlreichen Kinder an der Aktion gefreut.

Erstmals mit dabei war in diesem Jahr das Jugendzentrum Hachenburg (JuZe). Nach den massiven Vandalismusschäden durch Graffiti im gesamten Stadtgebiet unterstütze das JuZe den städtischen Bauhof bei der Beseitigung der Schäden. So wurden unter anderem verunstaltete Stromkästen neu gestrichen, aber auch Aufkleber von Laternenmasten, Schildern und Stadtmobiliar entfernt.

Zur Sicherheit aller Teilnehmenden stattete das Bauzentrum Mies die Gemeinden mit Warnwesten aus. Die Stadt Hachenburg stellte allen Kindern zudem Handschuhe zur Verfügung. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Unterstützung und Mitwirkung an der kreisweiten „Aktion Saubere Landschaft“.


Glückwünsche zur Erstkommunion

„Tritt ein für deines Herzens Meinung
und fürchte nicht der Feinde Spott,
bekämpfe mutig die Verneinung,
so du den Glauben hast an Gott.“

(Theodor Fontane)

Am Sonntag, dem 14.04.2024 empfingen auch einige Kinder aus dem Ortsteil Altstadt ihre Erstkommunion in der katholischen Kirche „Maria Himmelfahrt“ in Hachenburg. Zu diesem besonderen Tag gratuliere ich den Kommunionkindern und ihren Eltern im Namen von Ortsbeirat Altstadt und der Altstädter Bürgerschaft. Möge der Tag lange in eurer Erinnerung bleiben.

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt


Stadt- und regionalgeschichtliche Themen in historischen Mauern

Eröffnung der Vortragsreihe des Stadtarchivs Hachenburg im Vogtshof

Am Dienstag, den 19. März 2024 bot der stimmungsvolle Löwensaal des Vogtshof den passenden Rahmen für die Eröffnung einer Vortragsreihe des Stadtarchivs. Der Lichtbildvortrag zum Thema „Die Inflation von 1923 im Westerwald“ bot Diskussionsstoff, wie unsere Vorfahren auf existenzbedrohende wirtschaftliche und politische Krisen reagiert haben. Parallelen zu aktuellen Entwicklungen - Krieg in Europa, stetig steigende Preise und Lebenshaltungskosten, sowie Streiks -, lassen augenscheinlich erkennen, dass sich die lapidare Erkenntnis, „Wir können aus der Geschichte lernen“, nachvollziehen lässt. Selbstverständlich hatte der von der Reichsregierung angesichts der Besetzung des Ruhrgebiets durch französische Truppen 1923 ausgerufene „passive Widerstand“, verbunden mit Streiks, im Kontext der wirtschaftlich und politischen instabilen Gesamtsituation der noch jungen Weimarer Republik, eine andere Qualität als Warnstreiks der Gegenwart, die zu Einschränkungen unserer Mobilität führen.

Im Blick auf die Teilnehmerzahl sowie die sich an den Vortrag anschließende rege Diskussion des Auditoriums, das nicht nur aus Hachenburg sondern auch aus der Region den Weg in den Vogtshof gefunden hat, lässt sich eine positive Resonanz auf die erste Vortragsveranstaltung des Stadtarchivs Hachenburg im Jahr 2024 ziehen. Angesichts eines reichen kulturellen Angebots sowie zahlreicher Veranstaltungen scheint das Festhalten an einem Dienstagabend für weitere Referate sinnvoll. Die wechselvolle Geschichte der Löwenstadt Hachenburg und ihrer Region bietet eine ebenso abwechslungsreiche wie beeindruckende Vielfalt möglicher Themen, die sich über acht Jahrhunderte erstrecken.

Für das zweite Halbjahr 2024 rücken auch alltagsgeschichtliche Themen in den Fokus weiterer Planungen. Ungeachtet der bereits in der von Stefan Grathoff 2011 vorgelegten umfangreichen Geschichte der Stadt Hachenburg sowie in den bei der Stadtverwaltung Hachenburg (Perlengasse 2, 57627 Hachenburg) zu beziehenden Schriften des Stadtarchivs Hachenburg bearbeiteten Themen, blieb bislang noch so mancher Aspekt unbeleuchtet und bietet sich für weitere Forschungen an, um schließlich in das Vortragsprogramm des Stadtarchivs Eingang zu finden. Der Dank des Referenten gilt nicht nur dem interessierten Auditorium sondern all jenen Kollegen der Stadtverwaltung, die durch Vorbereitungen hinter den Kulissen zum Gelingen der Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe des Stadtarchivs beigetragen haben.

Informationen zur Stadtgeschichte sowie zu weiteren Veranstaltungen und Projekten des Stadtarchivs Hachenburg: Dr. Jens Friedhoff – Stadtarchiv Hachenburg – Perlengasse 2 – 57627 Hachenburg – j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden“, sagte Franz Kafka.


Verehrte Frau Hannelore Hachmann, am 05. April 2024 begehen Sie Ihren 75. Geburtstag.
Mögen Sie sich noch viele Jahre am Schönen erfreuen und damit im Herzen jung bleiben.


Verehrter Herr Peter Pinieck, am 08. April 2024 begehen Sie Ihren 85. Geburtstag.
Mögen Sie sich noch viele Jahre am Schönen erfreuen und damit im Herzen jung bleiben.


Mit den besten Glückwünschen, die Stadt Hachenburg.

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Neue Physiopraxis in Hachenburg-Altstadt

In der Altstadt, genauer gesagt „Auf der Rüge 5“, begrüßt seit Januar die neue Physiopraxis „Physiofit“ ihre Besucher. Unter der Leitung von Physiotherapeutin Helena Maser und zusammen mit ihren zwei Kolleginnen, kümmert sich das Team um das Wohl der Patienten. Helena Maser kann dabei auf eine langjährige und vielfältige berufliche Laufbahn zurückblicken, in der sie sich, auch durch die Liebe zum Beruf, diverse Qualifikationen aneignen konnte. So kann die Praxis neben Krankengymnastik und manueller Therapie auch Leistungen wie medizinische und Wellnessmassagen, Lymphdrainage, Kinesiotaping und medizinische Fußpflege anbieten. Für Patienten, die die Praxis nicht besuchen können, bietet das Team auch Hausbesuche an.

Die Praxis selbst verfügt über drei modern eingerichtete Behandlungsräume sowie einen Raum für die Fußpflege. Nach Bedarf können zudem weitere Räume entstehen, sollten langfristig weitere Therapeuten angestellt werden können.

Helena Maser selbst kam bereits vor acht Jahren nach Hachenburg und hat sich nun mit einer eigenen Praxis einen lang ersehnten Traum verwirklicht. Die Praxis „Physiofit“ und ihr engagiertes Team heißen Sie herzlich willkommen und freuen sich darauf, ihre Expertise für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden einzusetzen. Wir wünschen Helena Maser und dem gesamten „Physiofit“-Team viel Erfolg für die Zukunft.


Neuer Friseursalon in der Wilhelmstraße

Frank Moser-Dücker, Friseurmeister - So lautet der Name des neuen Friseursalons in der Wilhelmstrasse 9. Seit Anfang des Monats können die Besucherinnen und Besucher den neuen Friseursalon entdecken. Nach aufwendigen Umbau- und Renovierungsarbeiten hat Friseurmeister Moser-Dücker gemeinsam mit seinem Mann Markus Moser einen modernen und stilvollen Salon an den Start gebracht.

Bei einem Spaziergang im Herbst 2023 durch die historische Innenstadt entstand die Idee, genau hier einen Friseursalon zu eröffnen. Bei der späteren Recherche nach Räumlichkeiten konnte Herr Moser-Dücker zu seiner Freude feststellen, dass die gewünschte Immobilie demnächst verfügbar wird.

Gesagt, getan. Frank Moser-Dücker gestaltete die Räumlichkeiten nach seinen Vorstellungen und am 01. März war es dann so weit. Neben vielen weiteren Gästen überzeugten sich auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer von den neuen Räumlichkeiten und gratulierten dem Team zu Eröffnung.

Neben den klassischen und modernen Angeboten von Damen- und Herrenhaarschnitten bietet Frank Moser-Dücker auch Frisuren für Hochzeiten und festliche Anlässe an. Frank Moser-Dücker kann auf über 35 Jahre professionelle Erfahrung zurückblicken. Der gelernte Friseurmeister ist auch Visagist und Maskenbildner.

Wir wünschen Frank Moser-Dücker und seinem Team viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.


Gasthaus „Zum Stern“ in Altstadt unter neuer Leitung

Am Freitag, dem 01.03.2024 wurde das Altstädter Traditionsgasthaus „Zum Stern“ nach zweimonatiger Pause wiedereröffnet. Doro (Dorothea) Klöckner am „Zapfhahn“ und Tom (Thomas) Graß in der Küche verwöhnen künftig ihre Gäste aus Altstadt, Hachenburg und der näheren (und gerne auch weiteren) Umgebung. Nach dem Abschied von Frank Simon im Dezember 2023 wurden durch die Westerwaldbrauerei aufwendige Um- und Renovierungsarbeiten durchgeführt und das Gasthaus nun wieder seiner eigentlichen Bestimmung übergeben.

Neben den Verantwortlichen der Westerwaldbrauerei und vielen Stammgästen des „Stern“ fanden sich auch neue Gäste ein, um die neuen Wirte zu „beschnuppern“. Ortsvorsteher Detlef Nink und Stadtbürgermeister Stefan Leukel überbrachten neben Glückwünschen auch Geschenke von Ortsteil Altstadt und der Stadt Hachenburg. Künftig kann man im „Stern“ wieder feiern, Freunde treffen und gesellige Stunden verleben. Ein reichhaltiges Angebot von Speisen und Getränken lädt zum längeren Verweilen ein. Hoffen wir auf möglichst viele „Sternstunden“ im Hachenburger Ortsteil Altstadt.

Im Namen des Ortsbeirates und der Altstädter Bürgerschaft wünsche ich „Doro“ und „Tom“ viel Erfolg und viele durstige und hungrige Gäste.

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt

v.l.n.r.: Ortsvorsteher Detlef Nink, „Doro“ Klöckner, „Tom“ Graß und Stadtbürgermeister Stefan Leukel (Foto: Röder-Moldenhauer)


Mit dem Fahrrad in die Innenstadt

Der März ist gestartet und damit auch die Fahrradsaison. Ob als Ausflug mit der Familie, zum Eis essen oder einfach mit dem Rad zum Job, die Innenstadt ist immer einen Stopp wert. Und für Fahrradfahrer ist es jetzt nochmal ein Stück attraktiver geworden. Denn seit ein paar Wochen stehen unsere neuen Fahrradständer an verschiedenen Stellen auf dem Alten Markt und der Wilhelmstraße. Außerdem stehen mittlerweile Lademöglichkeiten für E-Bikes direkt am Marktplatz vor der Tourist-Information zur Verfügung.

Bei den Fahrradständern wurde nicht nur darauf geachtet, dass sich diese optisch einfügen, sondern auch, dass diese praktikabel sind. So können beispielsweise an allen Seiten mehrere Räder zusammen angeschlossen werden. Durch die Bügelform sind die Fahrradständer aber auch unabhängig von Reifendicke oder Größe des Fahrrads nutzbar. Dank der individuellen Überarbeitung vom Bauhof, lassen sich die Ständer auch jederzeit für Veranstaltung schnell abmontieren. Damit steht der Fahrradsaison also nichts mehr im Weg!

Im Übrigen bietet die Tourist-Information regelmäßig geführte Rad- und E-Bike-Touren in und rund um den Hachenburger Westerwald an.


Neue Musikbar bringt Schwung in die Schwanenpassage

Das ehemalige Diddel Daddel Do mit der markanten roten Sprossenfassade in der Schwanenpassage war vielen ein Begriff. Nach dem Betreiberwechsel im Stern in der Altstadt ist nun auch in den Räumlichkeiten in der Passage ein neuer Pächter eingezogen. Nach altem Vorbild führt Igor Demin in den Räumen weiterhin eine Kneipe, hat jedoch das Konzept angepasst. So soll regelmäßig am Wochenende das „Electric Owls“ zur angesagten Musikbar werden. Von Techno über House bis Reggae will sich Igor Demin auf keine Musikrichtung festlegen, sondern mit einem breiten Programm möglichst viele Gäste ansprechen. „Von der Playlist über DJ bis zur Live Band sind wir Querbeet unterwegs. So ist immer für jeden etwas dabei“, beschreibt Igor Demin das Angebot. Die Eröffnungsparty am 16. Februar war jedenfalls schonmal ein voller Erfolg, denn die „Hütte war brechend voll“, wie es Demin beschreibt. Unterstützung findet er dabei in Dimitrij Uvagin, Veranstaltungstechniker und Inhaber von „Westwood Soundsystems“. Uvagin kümmert sich um das Eventmanagement, die Verwaltung von Social Media sowie die Ausarbeitung und Durchführung des Konzepts für die Musikbar. Aus seiner Sicht sind viel zu viele Musik Genres zu selten im Westerwald vertreten, weshalb er zukünftig im Electric Owls hier eine Alternative bieten möchte.

Dienstags bis donnerstags von 17 bis 22 Uhr, freitags dann sogar bis Mitternacht und samstags bis in die Morgenstunden können die Gäste dann tanzen und gemütlich bei frisch gezapften Bieren zusammensitzen. Sonntags von 13 bis 20 Uhr lädt dann ein gemütlicher Ausklang an der Bar ein. Auf Facebook und Instagram können sich Gäste regelmäßig über das aktuelle Programm informieren.

Wir wünschen den beiden mit ihrer Musikbar „Electric Owls“ viel Erfolg!


Emotionaler Abschied von der Geburtshilfestation in Hachenburg

„Danke für jedes Lächeln und jedes kleine Wunder, das ihr auf die Welt gebracht habt.“

Bei einem emotionalen Abschied dankte Stadtbürgermeister Stefan Leukel den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gynäkologie/Geburtshilfestation im DRK Krankenhaus Hachenburg-Altenkirchen für ihre jahrelange Tätigkeit und Dienste für die Hachenburger Familien.

Selbst in Hachenburg geboren und als mehrfacher Vater weiß er aus eigener Erfahrung, wie wichtig und beruhigend eine zentrale Versorgung vor Ort ist. Umso größer war daher die Enttäuschung, als im vergangenen Jahr die besorgniserregende Mitteilung über die Schließung der Geburtshilfestation kam. „Die Familien in und um Hachenburg werden im Regen stehen gelassen“, mit diesen Worten fasste Stefan Leukel die Entscheidung des Krankenhausträgers zusammen. Diese traurige Ankündigung ist seit letzter Woche Realität geworden. Trotz vehementer Proteste seitens der kommunalen Politik und der Bürgerinnen und Bürger ließ sich an diesem Schritt nichts ändern. Stefan Leukel verabschiedete sich daher bei einem letzten gemeinsamen Treffen von den Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Krankenschwestern der Station und dankte ihnen von Herzen.

Die Geburtshilfestation war durch ihre zentrale Lage ein Anker für werdende Mütter und Väter aus Hachenburg und Umgebung. Nun müssen junge Familien weite Wege auf sich nehmen, um eine entsprechende Versorgung zu erhalten.

Das Team der ehemaligen Station wird teilweise andere Abteilungen im Hachenburger Krankenhaus unterstützen oder hat sich bereits in umliegende Einrichtungen umorientiert, wie aus einem offenen Brief des Gynäkologie-Teams hervorgeht. Wir wünschen allen alles Liebe und Gute für ihre weitere Zukunft und danken für die jahrelange Hingabe für jedes kleine Wunder.


Glückwünsche zum Geburtstag

„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden“, sagte Franz Kafka.


Verehrte Frau Hildegard Groß, am 10. März 2024 begehen Sie Ihren 80. Geburtstag. Mögen Sie sich noch viele Jahre am Schönen erfreuen und damit im Herzen jung bleiben.


Mit den besten Glückwünschen, die Stadt Hachenburg.

Stefan Leukel
Stadtbürgermeister


Puppentheater im Lieblingsplatz – Danke an unseren Förderverein

Heute war es so weit – das Puppentheater war bei uns zu Besuch. Voller Vorfreude und Aufregung versammelten wir uns alle im Turnraum. Dort war bereits die große Puppenbühne mit dem roten Vorhang aufgebaut. Plötzlich läutete eine Glocke. Aus dem roten Vorhang blitzen kleine Beine hervor. War das der Kasperle? „Hallo Kinder!“ rief eine Stimme. Dann huschte Kasperle vor den Vorhang. Er präsentierte uns das Theaterstück „Kasperle im Zauberwald“. Es war ein tolles Stück mit viel Spannung und Witz. Wir sagen herzlichen Dank an unseren Förderverein. Danke, dass ihr uns diesen großartigen Vormittag ermöglicht habt.


Karneval 2024 in Altstadt war ein Erfolg

Zum zweiten Mal nach der Coronapause und dem schmerzlichen Verlust von Frank Hoffmann konnte in Altstadt das traditionelle „Kaffeekränzchen“ stattfinden. Bis vor den coronabedingten Absagen wurde das „Kaffeekränzchen“ durch den MGV „1848“ Altstadt veranstaltet. Die „Ahlstärrer Mädcher“ haben Organisation und Durchführung übernommen und mit Florian Ahr einen Moderator gefunden, der das Publikum unterhaltsam und mit viel Witz durch den Abend geleitet.

Ausverkauft, hieß es schon zwei Wochen vor dem Karnevalssamstag und man hätte nochmal so viele Eintrittskarten verkaufen können. Diejenigen, die eine Karte „ergattern“ konnten, wurden durch ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm geleitet. Die Tanzgruppen „GG“ (Gehlert Gang) und „Surprise“ des SV Gehlert stimmten die Jecken im „Sternsaal“ in den Abend ein, ehe die „Schrappnälcher“ vom Hachenburger Möhnenverein die Zuschauer mit auf ihre Reise ins Weltall nahmen. Thomas Wasner beschrieb musikalisch seine alte Heimat Sachsen-Anhalt und trug eine neue Komposition vor, die sich auf den Karneval im „Sternsaal“ bezog. Die „Ahlstärrer Mädcher“ trafen sich zum Thekengespräch auf der Bühne und ließen so manche Details aus dem Dorfgeschehen nach außen, sehr zum Gelächter der Narren. Ehe Stadtbürgermeister Stefan Leukel, alias Alexander Schäfer seine „Neujahrsansprache“ hielt, lockerten die „Dancing Ladies“ (SV Gehlert) die Stimmung im Saal durch einen Tanz auf. Alex Schäfer referierte in seiner Ansprache über aktuelle Themen in der Stadt sehr zur Erheiterung der Narren. So mancher Zuschauer und politisch Aktive wurde hier aufs „Korn“ genommen. Die 4 „Ungerbutze“ (Benjamin Schiwietz, Thomas Krings, Johannes Sou, Florian Ahr, musikalisch begleitet von Alex Schäfer,) besangen die „Ahlstärrer Nächte“ die lang sein können und erhielten mit den eigens gedichteten Lieder so manchen Lacher. Florian Ahr berichtete in seinem Vortrag von seinen Erlebnissen als katholischer Gemeindereferent. Auch hier gab es viel zu lachen und so manchen kamen hierbei auch die Tränen.

Im zweiten, gesanglichen Auftritt der „Ahlstärrer Mädcher“ wünschten sich diese einen Mann bei Amazon oder Zalando zu bestellen. Hierfür gab es viel Applaus. Die Tanzgruppe „Die Stubbies“ beendeten den ereignisreichen Abend mit ihrem Tanz als „Handwerker“ und ernteten frenetischen Applaus mit „Standing Ovation“. Ehe alle Mitwirkende auf der Bühne das Abschlusslied „Hey Altstadt“ sangen, wurde Florian Ahr durch Nora Hoffmann mit dem „RZ-Orden“ für sein Engagement im Altstädter Karneval geehrt. Diese Ehrung wurde im Vorjahr an Dagmar Klöckner von den „Ahlstärrer Mädcher“ verliehen.

Nach Ende des „Kaffeekränzchen“ feierten die Altstädter und ihre Freunde vom Berg noch einige Stunden im „Stern“, der extra für diesen Abend (und den Karnevalsumzug am Sonntag) geöffnet hatte.

Pünktlich um 14:11 Uhr startete am Karnevalssonntag der traditionelle „Öko“-Umzug in der Lindenstraße auf seinem Weg durch die Altstädter Straßen. Dichtgedrängt standen zahlreiche Zuschauer an den Straßen und bewunderten die Narren in ihren selbst kreierten Kostümen. Mit lautstarkem „Helau“ wurden von den 16 Fußgruppen Kamelle und andere Süßigkeiten in die Menge geworfen. Drei Musikgruppen (Altstädter Dorfmusikanten, Musikverein Schenkelberg und Musikverein Luckenbach) begleiteten den närrischen Lindwurm musikalisch und sorgten so für ausreichend Stimmung bei Akteuren und Zuschauern. Im Anschluss wurde noch am Brunnenplatz und im Gasthaus „Zum Stern“ gefeiert und getanzt.

Ich danke hiermit allen Mitwirkenden am Altstädter Karneval und hier ganz besonders den „Ahlstärrer Mädcher“ für die Ausrichtung des „Kaffeekränzchens“ und der IG „Altstädter Karneval“ für die Organisation des Karnevalszuges.

Auch der Westerwald-Brauerei und dem Team um Wirtin Doro Klöckner gilt mein Dank, wurde der „Stern“ doch extra für den Karneval zur Verfügung gestellt und geöffnet.

Altstadt, Helau!

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt

v.l.n.r. Nora Hoffman, Florian Ahr, Dagmar Klöckner


Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb erneut von der Stadtbücherei Hachenburg ausgerichtet

Der neue Vorlesekönig des Westerwaldkreises heißt Paul Zimmermann

Gegen 20 weitere Schulsieger der Jahrgangsstufe 6 aus dem gesamten Westerwaldkreis konnte sich Paul Zimmermann vom Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg in einem spannenden Lesewettstreit in Hachenburg behaupten. Er überzeugte die Jury mit seinem Lesebeitrag aus dem Jugendroman „One of us is lying“ von der Autorin Karen M. McManus. Der Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbes wird seit vielen Jahren von der Stadtbücherei Werner A. Güth ausgerichtet.

Neben Büchereileiterin Delya Gorges begrüßte auch die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die Teilnehmer, ihre Begleiter sowie die Jury im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Hachenburg. Gabriele Wieland unterstrich in Ihrem Grußwort den hohen Stellenwert des Lesens und des Wettbewerbs und lobte die Teilnehmer für das bisher Erreichte.

Zwei Aufgaben hatten alle Teilnehmenden an diesem Nachmittag zu meistern. Als Erstes ging es darum, einen selbst gewählten Text vorzutragen und in einer zweiten Runde musste eine Passage aus einem Fremdtext gelesen werden. Bei den frei gewählten Büchern waren Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur wie Paul Maars „Sams im Glück“ genauso vertreten wie aktuell angesagte Serien, zum Beispiel „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney und die „Duftapotheke“ von Anna Ruhe. Des Weiteren zeigte die Auswahl der Bücher, dass Fantasy- und Mystery-Romane bei jungen Lesern ganz hoch im Kurs stehen.

Alle Schüler machten ihre Sache gut. Sie begeisterten die Zuhörer mit ihrem Können und ihrer Freude, in die verschiedensten Lesewelten einzutauschen. Einer fünfköpfigen Jury kam die Aufgabe zu, nach einem vorgegebenen Punkteschema Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl zu bewerten. Die Juroren kamen aus den Bereichen Pädagogik, Bibliothekswesen und Journalismus und sind seit Jahren in der Leseförderung engagiert.

Am Ende hatte Paul Zimmermann vom Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg bei der Auswertung knapp die Nase vorn. Auf Platz zwei folgte Frieda Malter (Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur) und Platz drei belegte Ida Krämer (Raiffeisen-Campus Dernbach). Bei so vielen sehr guten Lesebeiträgen würde man gern mehr Kinder zum Bezirksentscheid schicken, betonte Büchereileiterin Delya Gorges und lobte noch einmal für die Teilnahme und den vorangegangenen Schulsieg. Leider besagten die Regeln jedoch, dass sich nur der Kreissieger qualifiziere.

Auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel, der Urkunden und Buchgeschenke für alle Teilnehmer überreichte, warb bei den Schülern für das Lesen. Er gratulierte zum Erfolg und wünschte sich, dass die Schüler dem Lesen die Treue halten mögen. Mit auf den Weg gab er den Schülern die Empfehlung, die Öffentlichen Bibliotheken in der Nähe der jeweiligen Wohnorte der Schüler zu nutzen, denn diese hielten immer aktuelle Dinge für die jungen Leser bereit.

Der bundesweite Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels findet seit 1959 Jahr für Jahr statt. Der Bezirksentscheid, zu dem Paul Zimmermann antritt, wird im März/April in Koblenz stattfinden. Es folgt im Mai der Landesentscheid in Mainz, bevor der Wettbewerb mit dem Bundesfinale im Juni in Berlin endet. Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.vorlesewettbewerb.de
 

Foto Röder-Moldenhauer

(Vorne, von links) Hachenburgs Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Kreissieger Paul Zimmermann, Frieda Malter (2. Platz), Ida Krämer (3. Platz), Büchereileiterin Delya Gorges


Nachruf!

Die Stadt Hachenburg dankt dem langjährigen Ratsmitglied und städtischen Beigeordneten

Toni Mies
 

für sein engagiertes Wirken in unserer Stadt. Toni Mies ist am 10. Februar 2024 im Alter von 89 Jahren verstorben.

Dem Stadtrat gehörte er von 1979 bis 2004 an, 1986 wurde er zum Beigeordneten, 1989 zum Ersten Beigeordneten gewählt. Dieses Amt übte der Verstorbene bis 1994 aus. In 25 Jahren kommunalpolitischen Engagements hat sich Toni Mies für die Stadt Hachenburg und deren Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.

Der Verstorbene war für seine direkte Art und Weise bekannt und geschätzt, dabei hat er stets Verantwortung übernommen und sich für seine Mitmenschen und die Belange der Stadt Hachenburg eingesetzt.

Dafür danken wir ihm und werden sein Andenken in Ehren halten.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hachenburg,

Stefan Leukel

Stadtbürgermeister


Vandalismus im Hachenburger Stadtgebiet

Leider mussten wir erneut Vandalismusschäden im gesamten Burggarten sowie in unseren beiden Parkhäusern am Alexanderring und am Johann-August-Ring feststellen, und zwar in erheblichem Ausmaß!

An rund 20 verschiedenen Stellen haben Vandalen Graffiti und sonstige Schmierereien hinterlassen. Darunter befanden sich auch Symbole, deren Anbringung und Verwendung in der Öffentlichkeit strafbar ist. Bei allen Schmierereien handelt es sich um mutwillige Sachbeschädigung, die mit erheblichem Reinigungsaufwand und Kosten verbunden sind. Eine Strafanzeige wurde bereits erstattet!

Wir möchten darauf hinweisen, dass einige Flächen von uns videoüberwacht werden. Die Aufnahmen werden derzeit ausgewertet.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, setzen wir eine Belohnung von 250,00 EUR aus. Hinweise können jederzeit an die Polizeiinspektion Hachenburg oder an die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 02662/958341 oder per E-Mail info@hachenburg.de gemeldet werden.


Mitmachen beim Kinder-Leseclub der Stadtbücherei Hachenburg mit Geschichten rund die Spinne Karl-Heinz

„Mach die Biege, Fliege!“ Von Kai Pannen

Alle Grundschulkinder sind herzlich eingeladen sich jeweils den letzten Dienstagnachmittag im Monat in der Stadtbücherei zu treffen. In den Ferien findet kein Leseclub statt.

Folgende Termine stehen bis zu den Sommerferien fest:

27. Februar, 30. April, 25. Juni

Das Vorlesen beginnt um 16.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Kinder, die im Anschluss noch ein Bild malen oder noch in der Bücherei stöbern möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

Mach die Biege, Fliege!

Die grummelige Spinne Karl-Heinz und die Fliege Bisy werden während des Frühjahrsputzes unsanft aus ihrem gemütlichen Netz in der Wohnung geschüttelt. Zuflucht finden sie im Garten. Dort ist allerlei los. Nervige Ameisensoldaten, wichtigtuerische Blattwanzen, gefährliche Libellen und eine eigenwillige Raupe warten auf das ungleiche Duo. Ob sie hier wirklich ein ruhiges Plätzchen finden?

Alle Grundschulkinder erhalten beim Besuch des Leseclubs eine Leseclubkarte mit allen Terminen. Bei jedem Leseclub Besuch erhalten die Kinder einen Stempel. Nach der Leseclubsaison erhalten die Kinder eine kleine Überraschung für die gesammelten Stempel.


Schweiz meets Hachenburg

Schweizer Eidgenossen auf den Spuren des saynischen Löwen

Das Stadtarchiv Hachenburg, lebendiges Gedächtnis der Stadt und moderner Dienstleister in allen Fragen der Stadt- und Regionalgeschichte. Mit diesem Slogan wirbt das in der Perlengasse 2 beheimatet Archiv. Es geht jedoch nicht ausschließlich um Fragen der Verzeichnung und Erschließung historischer Dokumente sowie Forschungen zu diversen Themen der Stadtgeschichte sondern auch um die Vermittlung von Geschichte. Insofern ist eine enge Kooperation mit jenen Personen, die als „Botschafter der Hachenburger Geschichte“ die charmante Westerwälder Residenzstadt einem interessierten Publikum im Zuge von Stadtführungen vorstellen wichtig. Wie sollte eine Stadtführung konzipiert sein? Welche Prioritäten sind zu setzen? Vermittlung trockener Daten oder lebendige Stadtgeschichte? Zentrale Fragen mit denen sich auch Frau Katharina Kindgen, eine der Stadtführerinnen Hachenburgs beschäftigt hat. Die Messlatte liegt recht hoch: Ziel ist die Konzeption eines möglichst abwechslungsreichen Rundgangs durch die Löwenstadt.

Ende Januar bot sich die Möglichkeit, Hachenburg einer Gruppe Schweizer Touristen vorzustellen, die am Abend zuvor die Spezialitäten der heimischen Gastronomie genießen konnten. Ausgangspunkt der mehrstündigen Führung war der Marktplatz mit seiner historischen Bebauung, die „gute Stube“ der Stadt. Fachwerkbauten, deren Anfänge im 16. Jahrhundert liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu historistischen Bauten der Gründerzeit (u. a. das Fachwerkwohnhaus der bedeutenden Hachenburger Familie Heuzeroth von 1913), die ehemalige Franziskanerkirche, die heute als Pfarrkirche Maria Himmelfahrt der kath. Gemeinde Hachenburg dient, die Ev. Schloss- bzw. Katharinenkirche mit ihrer baulichen Verbindung zum barocken Schloss sowie der barocke Marktbrunnen bilden eine prächtige Kulisse für die erste Station des Gangs durch die Geschichte. Verschiedene Fragen der Besuchergruppe aus der Schweiz zielten über die historischen Fakten hinaus u. a. auf die „moderne“ Stadtentwicklung, die Verkehrserschließung (Fußgängerzone und Markt als verkehrsberuhigte Zonen), die Nutzung des Schlosses als Hochschule der Deutschen Bundesbank sowie auf die touristische Infrastruktur. An die Führung durch die beiden Kirchen schloss Frau Kindgen einen Gang durch verschiedene Gassen der historischen Innenstadt an, um dort mehrfach auf ein Hachenburger Original, den Grafen Alexander von Hachenburg (1847-1940) aufmerksam zu machen, der auch architektonische Spuren im Stadtbild hinterlassen hat. Davon zeugt u. a. der vergoldete Hachenburger Löwe auf dem Marktbrunnen, der seit 1888 einen barocken Pinienzapfen als Bekrönung des Brunnenstocks ersetzt. Den Abschluss des ebenso geschichtsträchtigen wie unterhaltsamen Rundgangs bildete der Besuch des historischen Gewölbekellers des Hauses Perlengasse 2. Die dort seit 2014 befindliche Ausstellung „Hachenburg Anno domini 1314“ bietet nochmals die Möglichkeit sich in die Stadtgeschichte zu vertiefen und mehr als 700 Jahre Revue passieren zu lassen. Fazit: Zu den wichtigen Zutaten für eine erfolgreiche Stadtführung, die dem Auditorium in Erinnerung bleibt, zählt nicht nur die Wiedergabe historischer Fakten sondern das „Wie“ der Vermittlung. Die Begeisterung für die „kleine charmante Residenzstadt im Westerwald“ mit ihrem wechselvollen Schicksal und zahlreichen Geschichten sollte auf die Zuhörer überspringen, damit Geschichte zum Erlebnis wird.
 

Dr. Jens Friedhoff, Stadtarchiv Hachenburg

Foto: Die aus der Schweiz stammende Besuchergruppe mit der Stadtführerin Katharina Kindgen in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte im Gewölbekeller des Hauses Perlengasse 2.


Umzug Mondglöckchen

Das liebevolle Feinkostgeschäft namens Mondglöckchen in der Hachenburger Fußgängerzone ist bereits vielen ein Begriff. Nun sind Sabine und Horst Zirkel Anfang des Jahres mit dem Geschäft aus der Wilhelmstraße 23 in die neuen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße 6, nur ein paar Meter weiter vorne, direkt neben der Schwanenpassage, gezogen. Dort haben sie nicht nur die Möglichkeit die Produkte auf der großzügigeren Fläche besser zu präsentieren, sondern auch das Sortiment zu erweitern.

Ob feinste Essigkreationen, ausgewählte Öle, wohlschmeckende Liköre oder kreative Chutneys, beim Mondglöckchen kommen Feinkostliebhaber voll auf ihren Geschmack. Aber auch kleine Knabbereien, Schokolade, Nougat, verschiedene Teesorten oder bunte Nudelkreationen hat das kleine Genussgeschäft in der Fußgängerzone im Angebot. Wer also auf der Suche nach einem Präsent oder Mitbringsel ist, wird hier auf jeden Fall fündig. Oder man genießt die leckere Auswahl einfach nur für sich selbst.

Mit viel Liebe zum Detail werden die Produkte zuvor stets sorgfältig ausgewählt. „Es wird nur verkauft, was wir selber mögen und damit mit gutem Gewissen und vor allem hilfreichen Rat zu Geschmack und Verwendung, weiterempfehlen können“, so Horst Zirkel über die große Auswahl der verschiedensten Produktkategorien. „Dabei richten wir uns natürlich auch nach der Nachfrage und können auch Produkte auf Kundenwunsch bestellen“, fügt seine Frau Sabine Zirkel noch hinzu.

So führt das Mondglöckchen als einziger Händler vor Ort drei exklusive Marken: Wajos, Laux und Rapunzel. Letzteres ist ein Naturkosthersteller, der besonders mit kontrolliert biologischen, naturbelassenen und vegetarischen Produkten punktet und demnächst im Sortiment verfügbar ist.

Der Name Mondglöckchen findet übrigens seinen Ursprung in einer Herleitung aus dem Namen von Horst und Sabines Tochter und ist rechtlich geschützt. Wir freuen uns über die Bereicherung, die das Mondglöckchen für die Innenstadt bringt und freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg in den neuen Räumlichkeiten.


Meerjungfrauen, Löwen und Ritter in der Innenstadt gesichtet

Meerjungfrauen, Drachen, Prinzessinnen, Ritter, Löwen, Pandas, Feen, Minions, Zauberer und viele mehr waren heute wieder vertreten, als es im Rathaus hieß: HELAU Vorschulkinder!

Mit großem Tamtam und viel Krach und Gesang sind die Vorschulkinder der Kita Lieblingsplatz, des Hachenburger Kinderhauses und der katholischen Kita durch die Hachenburger Innenstadt gezogen, bevor die Kinder das Rathaus mit einer Polonäse stürmten. Und mittendrin im Karnevalszirkus, Stadtbürgermeister Stefan Leukel als Zirkusdirektor, der die Kinder nicht nur feierlich begrüßte, sondern auch Süßigkeiten verteilte. Schon zuvor beim bunten Umzug durch die Innenstadt, konnten die Kleinen viele Kamelle sammeln, die von den Anwohnern, Geschäften und Besuchern geworfen worden sind. Mit vollen Tüten ging es für die Kinder dann wieder zurück in die Kitas, wo heute noch kräftig gefeiert und die gesammelte Beute mit den anderen Kindern geteilt wird. Wir haben uns sehr über euren Besuch gefreut!


Information zur Brennholzvergabe in Hachenburg

Aufgrund der problematischen Witterungsverhältnisse in dieser Holzerntesaison, die seit Oktober regelmäßigen Regen und große Schneemengen mit sich gebracht haben, ist der Waldboden so durchfeuchtet, dass ein Befahren der Waldflächen derzeit, wenn überhaupt, nur für kurze Zeitfenster möglich ist. Hinzu kommt das Problem der Verfügbarkeit von Rückemaschinen und Holzeinschlagskapazitäten, die in den kurzen Zeitfenstern meist nicht sofort verfügbar sind.

Aus diesem Grund muss dieses Jahr von der bisherigen Vergabepraxis abgewichen werden. Bisher wurde das gesamte Holz gerückt und auf einmal verteilt. Da jedoch noch nicht abzusehen ist, wann die gesamten Mengen zur Vergabe fertig sind, wird nun jeweils Stück für Stück das Holz zugeteilt, sobald eine entsprechende Menge gerückt ist. In einer ersten Runde konnten bereits noch offene Bestellungen aus der letzten Saison verteilt werden. Diese Situation ist für alle Beteiligten leider nicht zufriedenstellend, aber es gibt derzeit keine andere Möglichkeit.

Wir bitten daher um Ihr Verständnis.


Beschwerden an den Ortsvorsteher

Durch besorgte und aufmerksame Mitbürgerinnen und Mitbürger werden immer wieder Beschwerden an den Ortsvorsteher herangetragen. Zwei Beschwerden möchte ich, in Abstimmung mit Stadtbürgermeister Leukel, hier vortragen.

1. Diebstahl von Blumen- und Grabschmuck auf dem Friedhof Altstadt

In den letzten Wochen und Monaten mehren sich wieder die Diebstähle von Blumen- und Grabschmuck auf dem Friedhof Altstadt an der Bundesstraße 413. Dieser Umstand wurde schon von meiner Amtsvorgängerin Anne Nink vorgetragen. Die Zustände haben sich nicht verbessert. Um hier künftig Hinweise zu erlangen, wird eine Kameraüberwachung des Friedhofsgeländes geprüft. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verdächtige Wahrnehmungen machen können dies gerne bei der Polizei melden.

2. Verschmutzung öffentlichen Flächen durch Hundekot

Ebenfalls vermehren sich Beschwerden in Bezug auf die Verschmutzung von Straßen und Gehwegen durch Hundekot im Ortsteil Altstadt und hier besonders im Bereich des „Genschow-Wohnparks“. Gerade in Pandemiezeiten haben sich viele Bewohner einen vierbeinigen Freund angeschafft, der jetzt mit im Haushalt wohnt. Auch diese Geschöpfe müssen ihren Bedürfnissen nachkommen. In Supermärkten und sonstigen Geschäften kann man für wenige Euro Hundekotbeutel kaufen und die Hinterlassenschaften der Vierbeiner problemlos aufnehmen und in einer Mülltonne entsorgen. Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger werden es ihnen danken. Wenn jeder sich ein wenig einbringt, kann das gemeinsame Leben damit schöner werden.

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt


Tanzen fördert Kommunikation und Kreativität bei den Kleinsten

Ein Tanzprojekt hat kürzlich im Hachenburger Kinderhaus stattgefunden. Basierend auf Beobachtungen und Partizipation der Kinder gestaltete sich das Tanzprojekt. Die Kinder gaben vor, was und wie sie tanzen wollten. In einer kleinen Gruppe wurden sie proaktiv und entschieden kommunikativ darüber, welches Musikstück sie nehmen. Die Kinder hatten einen großen Spaß durch die Angebotsreihe hindurch. Es wurde getanzt, gelacht und geprobt. So wurde eine Choreografie unter der Leitung von Licia Groothold (Erzieherin im Anerkennungsjahr) erarbeitet. Unter Mitwirkung der Kinder wuchs ein Projekt heran, bei dem Kindern viele Möglichkeit bekamen, ihren Emotionen und Kreativität freien Lauf zu lassen. Dabei haben die Kinder, die ihre Entwicklung vorantreibenden Kompetenzen erworben und verbessert. In einem abschließenden Höhepunkt mit Kaffee und Kuchen konnten die Kinder ihre Tänze ihren Eltern vorführen, dass für Begeisterung und einen Riesenapplaus bei den Eltern sorgte.


Neue Räumlichkeiten für Brillen Sperling

Hell und modern wirken die neu gestalteten Räumlichkeiten von Brillen Sperling am Eingang der Fußgängerzone in Hachenburg. Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer ließen es sich daher nicht nehmen, sich vom renovierten Ambiente selbst zu überzeugen und dabei mit Geschäftsinhaber Thomas Wittelsberger näher in den Austausch zu treten.

Dabei wurden nicht nur aktuelle Herausforderungen angesprochen und konstruktive Vorschläge zur Verbesserung gemacht, Herr Wittelsberger erzählte unter anderem, wie er zu dem Geschäft in der Wilhelmstraße 3 kam. Das Optikgeschäft „Brillen Sperling“ wurde 1978 von Herrn Sperling in der Friedrichstraße gegründet. Nach einem Zwischenstopp im oberen Bereich der Wilhelmstraße eröffnete der Optiker 1995 schließlich am heutigen Standort. Ein Teil des Gebäudes ist auch heute vielen noch als „Scharfes Eck“, ein ehemaliger Gastronomiebetrieb, bekannt. Thomas Wittelsberger selbst kam zunächst als Augenoptiker-Geselle zu Brillen Sperling. Nach erfolgreicher Meisterprüfung 1995 kam er ins Geschäft zurück, wurde 2006 Teilhaber und seit 2010 führt er dieses nun selbstständig und kann sich heute über ein Team von insgesamt neun Kolleginnen und Kollegen, davon vier Meisterinnen und Meister, freuen.

Kurz nach der Übernahme erfolgte der erste größere Umbau und die Erweiterung der Geschäftsräume. Ende vergangenen Jahres modernisierte er seine Räumlichkeiten erneut, denn ihm ist es wichtig, dass sich seine Kunden und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsräumen wohl fühlen.

Wir freuen uns über die konstruktive Zusammenarbeit mit Thomas Wittelsberger und dem Team von Brillen Sperling und wünschen weiterhin viel Erfolg.


Mutwillige Sachbeschädigung auf dem neuen Kunstrasenplatz in Hachenburg

Nur wenige Wochen nach der Aufnahme des Trainingsbetriebs auf dem neuen Kunstrasenplatz ist es bereits zu einer mutwilligen Sachbeschädigung gekommen. Viele Sportlerinnen und Sportler haben an der Realisierung mitgewirkt und freuen sich über den neuen Platz.

Wir sind zutiefst schockiert und einfach nur fassungslos angesichts einer solchen blinden Zerstörungswut! Eine Strafanzeige wurde bereits gestellt.

Für Hinweise, die zur Feststellung des Täters oder der Täter führen, setzen wir eine Belohnung von 250,00 EUR aus.

Hinweise an die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 02662/958341 oder per E-Mail info@hachenburg.de


„Tschöö Frank“

und herzlichen Glückwunsch Emotionaler Abschiedsabend im Gasthaus „Zum Stern“ in Altstadt

Am Samstag, dem 06.01.2024 hatte der „Sternenwirt“ Frank Simon alle Altstädter Vereine, Stammtische und auch die Stammgäste des Gasthauses „Zum Stern“ eingeladen, um mit ihm und seiner Familie „seinen“ letzten Abend im „Stern“ zu feiern. Anlass war zum einen der Geburtstag von Frank Simon, sein 27. Hochzeitstag mit seiner Frau Ruth und auch der Abschied als Wirt und Koch im Traditionsgasthaus im Hachenburger Ortsteil Altstadt.

Neben den bereits erwähnten Gruppen waren auch weitere Gäste und Einwohner des Ortsteils Altstadt erschienen, um „Danke“ zu sagen und sich von Frank zu verabschieden. Fast 18 Jahre hatte Frank Simon, zunächst mit Dieter „Spotti“ Spott und im Anschluss mit Eva Wahl, nach ihrem Abschied dann allein mit seinem Team die Gaststätte geleitet und einen Treffpunkt für Jung und Alt im Ortsteil Altstadt gebildet.

Zu den zahlreichen Gästen gehörten auch Jens Geimer als Geschäftsführender Gesellschafter der Westerwald Brauerei, Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Ortsvorsteher Detlef Nink.

Jens Geimer eröffnete die offiziellen Ansprachen und dankte Frank Simon im Namen der „Westerwald Brauerei“, die auch Eigentümer des Gasthauses „Zum Stern“ ist, für die langjährige Treue und Verbundenheit zur Hachenburger Brauerei. Stefan Leukel lobte die geleistete Arbeit von Frank Simon zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger von Altstadt und Hachenburg. 

Ortsvorsteher Detlef Nink begann seine Ansprache mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Gasthauses „Zum Stern“. Nach den Eigentümern Franz Bohmerich und Alfred Heller ging in den darauffolgenden Jahren der „Stern“ durch eine Versteigerung in den Besitz der „Westerwald-Brauerei“ über. Umbaumaßnahmen im Jahr 1990 wurden durch die Stadt Hachenburg finanziell unterstützt und es wurde ein Vertrag verfasst, der es den Altstädtern ermöglichte, die Räumlichkeiten des „Stern“ für private Feiern zu nutzen. Es folgten bis zum heutigen Zeitpunkt fast 14 Pächter, die im „Stern“ die Altstädterinnen und Altstädter bewirteten. Auszugsweise genannt seien hier Birgit Lück, Mechthild und Andreas Weishar, Marina Kaya sowie Bernd Hasenflug und Uwe Ewel (+). Im Jahr 2004 kam es am Karnevalsonntag zu einem Brand, der dem „Stern“ in sehr hohem Maße zugesetzt hatte. Die Renovierungs- und Umbaumaßnahmen dauerten mehr als ein Jahr an. Danach übernahm der bereits erwähnte Dieter Spott das Gasthaus.

Zuletzt dankte der Ortsvorsteher aus Altstadt dem „Sternen“-Koch und „Sternen“-Wirt für die letzten 18 Jahre. Kein anderer Pächter hat so lange den „Stern“ bewirtschaftet wie Frank Simon. Unzählige Geschichten und Anekdoten aus 18 Jahren Kirmes, Karneval und vielen anderen Feierlichkeiten können Frank und sein Team erzählen.

Als Abschiedsgeschenk überreichte Ortsvorsteher Detlef Nink ein Gemälde der Bartholomäuß-Kirche von Altstadt, angefertigt von der Altstädter Künstlerin Dagmar Klöckner mit den Worten, die „Bläck Fööss“ singen im „Spanienlied“ „Hier fehlt nur vom Balkon, die Aussicht op de Dom“. Die Altstädter Kirche als eines der Wahrzeichen von Altstadt soll Frank an seine Zeit bei und mit den Altstädtern in guter Erinnerung behalten.

Zum Abschluss wurde Frank von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überrascht. Fast alle ehemaligen Kellnerinnen und Mitarbeiter waren erschienen und bescherten einen sehr emotionalen Moment. Alle Stammtische und Vereine wurden durch das Sternenteam mit einem Abschiedsgeschenk überrascht und überreichten selbst eines, verbunden mit den besten Wünschen für Frank Simon und seine Familie.

Als Ortsvorsteher danke ich Frank Simon und seinem Team für die geleistete Arbeit in und für den Ortsteil Altstadt. „Macht`s gut, bleibt gesund und vergesst uns nicht!“

Detlef Nink
Ortsvorsteher Altstadt


Hachenburg erhält 950.000 Euro für die Entwicklung des Stadtkerns

Staatssekretärin Simone Schneider hat dem Bürgermeister der Stadt Hachenburg, Stefan Leukel, einen Förderbescheid über 950.000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Nachhaltige Stadt“ überreicht. Mithilfe der Landesmittel soll die laufende Entwicklung des Stadtkerns weiter unterstützt werden.

„Die Stadt Hachenburg plant, die Mittel hauptsächlich für Maßnahmen im Bereich des Burggartens und des Alexanderrings einzusetzen. Außerdem sollen unter anderem das Citymanagement und weitere private Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden, um ein ganzheitliches und nachhaltiges Stadtbild zu schaffen. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und die Stadt als lebendigen und zeitgemäßen Standort zu positionieren“, sagte Staatssekretärin Simone Schneider.

Mit dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Nachhaltige Stadt“ unterstützt die Städtebauförderung Städte und Gemeinden dabei, dem wirtschaftlichen und demografischen Wandel entgegenzuwirken und lebenswerte Quartiere für die Bevölkerung zu schaffen.

Im Programmjahr 2023 konnten in der Städtebauförderung insgesamt rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2022 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von etwa 955 Millionen Euro.


Stadt würdigt wertvolle Vereinsarbeit mit 7.785 Euro

Quasi als Weihnachtsgeschenk können sich die Hachenburger Vereine auch in diesem Jahr wieder über einen Zuschuss der Stadt Hachenburg freuen. Denn jedes Jahr unterstützt die Löwenstadt die Hachenburger Vereine. Die Verwendung steht den Vereinen dabei offen: Ob neue Notenblätter, Ausrüstung oder sonstige Vereinsarbeit – die Vereine entscheiden selbst, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen. Nur so kann das Geld dort ankommen, wo es am dringendsten benötigt wird. Insgesamt kam in diesem Jahr ein Zuschuss für die Vereinsarbeit in Höhe von 7.785 Euro zusammen, der die wichtige Vereinsarbeit und deren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben würdigen soll.

Vom Theaterspieler, über Hobbymusiker und Geschichtsinteressierten bis zum Sportler, Imker oder Naturbegeisterten. Mit über 30 Vereinen und Organisationen aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Musik, Natur und Soziales hat Hachenburg für jeden etwas zu bieten. Durch eben dieses vielfältige Angebot und insbesondere durch das soziale Engagement der Ehrenamtler in den Vereinen wird Hachenburg zu einer lebendigen und liebenswerten Stadt. Aus diesem Grund möchte die Stadt Hachenburg „DANKE“ sagen.

Die großen Sport- oder Musikvereine sind oftmals sehr präsent im städtischen Zusammenleben. Doch gibt es auch viele kleine Vereine, die keinen unwesentlichen Beitrag für das Wohl der Stadt leisten, meist aber im Hintergrund agieren. Einer dieser engagierten Vereine ist der Freundeskreis der Fundhunde in der Verbandsgemeinde Hachenburg e.V.

Der Verein besteht seit 2001 und hat den Zweck der Versorgung von Fundhunden und, sofern es die Möglichkeiten zulassen, auch sonstigen Fundtieren in der Verbandsgemeinde Hachenburg über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus zu unterstützen. Dabei steht der Verein meist in enger Kooperation mit der örtlichen Polizei sowie dem Ordnungsamt. Die Vereinsmitglieder kümmern sich als erste Anlaufstelle um Fundtiere, die oftmals leider wahllos ausgesetzt oder aus unzumutbaren (häuslichen) Umständen herausgeholt wurden. Leider weisen die Tiere dann auch häufig mittlere bis schwere Verletzungen, Krankheiten, teils Störverhalten oder eine dem Tier unwürdige Pflege auf. Der Verein kümmert sich entsprechend um die Vierbeiner, übernimmt ggf. Tierarztkosten und versucht nachfolgend die Tiere an weitere Organisationen oder Pflegefamilien weiter zu vermitteln. Sollte eine Vermittlung nicht möglich sein, bleiben die Tiere auch im Verein.

Ursula Orthey und Doris Seeliger sind zwei der fünf aktiven Mitglieder des Vereins, die sich wie zwei gute Engel um die Fellnasen kümmern. Stadtbürgermeister Stefan Leukel erkundigte sich bei einem Gespräch über die Vereinsarbeit sowie die Herausforderungen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass insbesondere die Pflege der Tiere sowie potenzielle Tierarztkosten die Vereinskasse schnell überfordern können. Daher ist der Verein nicht nur auf Spenden, sondern auch auf passive Mitglieder angewiesen, die mit einem jährlichen Beitrag von 25 Euro den Verein und seine wichtige Arbeit unterstützen. Sollten Sie Interesse an einer passiven Mitgliedschaft haben, können Sie sich gerne an eine der beiden Engagierten wenden (Ursula Orthey – 0170 9143 604 oder Doris Seeliger – 0151 1846 9523). Spenden können gerne auf folgendes Vereinskonto bei der Westerwald Bank überwiesen werden: IBAN: DE17 5739 1800 0000 6774 00, BIC: GENODE51WW1.


Erfolgreiche Bürgerwerkstatt zum Verkehrszukunftskonzept der Stadt Hachenburg

Die Stadt Hachenburg erarbeitet aktuell ein Verkehrszukunftskonzept. Dazu fand bereits im Herbst eine Bürgerwerkstatt im Vogtshof statt.

Zunächst informierte die Planungsgesellschaft RV-K aus Frankfurt am Main alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über das Vorgehen zur Erarbeitung des Verkehrszukunftskonzept. Mit dem Konzept sollen konkrete Maßnahmenempfehlungen zur Förderung des Umweltverbundes erarbeitet werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Radverkehr sowie dem Fußverkehr und der Vernetzung aktiver Mobilität mit dem Öffentlichen Personennahverkehr.

Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen Ihre Wünsche und Ideen für die Mobilitätssysteme in Hachenburg zu äußern. Auf Karten konnten thematisch sortiert nach Radverkehr, Fußverkehr und öffentlichem Verkehr Gefahrenstellen und Mängel eingezeichnet werden. An weiteren Stationen wurde im Dialog die Fragestellung „Was braucht Hachenburg in Zukunft für eine nachhaltige und attraktive Mobilität?“ diskutiert.

Die wichtigsten Themen für die Anwohnenden der Stadt Hachenburg sind zum einen die Verkehrssicherheit für Fuß- und Radverkehr, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf allen Hauptverkehrsstraßen innerorts, die gegenseitige Rücksichtnahme und die Barrierefreiheit.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt dienen dem Planungsbüro als Grundlage für die Ausarbeitung erster Maßnahmenempfehlungen. In einer weiteren Bürgerwerkstatt, die im kommenden Jahr stattfinden soll, werden diese Maßnahmenempfehlungen den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und diskutiert.


Erfolgreiche Spendenübergabe nach Sankt Martin an das Frauenhaus Westerwald

Hachenburg – Im Rahmen des diesjährigen traditionellen Sankt Martinsfestes in der Stadt Hachenburg konnte dank des Engagements zahlreicher Helfer aus Kindertagesstätten und Grundschulen ein erfreulicher Erlös erzielt werden. Der Verkauf von Martinsbrezeln, Glühwein und Punsch ermöglichte die Sammlung von insgesamt 1.000 Euro, die nun als Spende an das Frauenhaus Westerwald überreicht wurde.

Das Frauenhaus Westerwald leistet seit Jahren wertvolle Arbeit, indem es Schutz, Unterkunft und Unterstützung für Frauen und deren Kinder bietet, die von physischer und psychischer Gewalt betroffen sind. Seit der Gründung der Einrichtung haben mehr als 2.500 Frauen und Kinder Zuflucht im Frauenhaus gefunden. Die engagierten Mitarbeiterinnen des Frauenhauses stehen den Frauen und Kindern bei der Bewältigung ihrer neuen und oft schwierigen Lebenssituation zur Seite, indem sie Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Dies umfasst konkrete Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, Antragsstellungen, Begleitung zu Ämtern und Terminen sowie die notwendige psychische Stabilisierung der Frauen.

Die feierliche Spendenübergabe fand Mitte Dezember statt. Bei dieser Gelegenheit betonte Marlies Donnhauser, Vertreterin des Frauenhauses Westerwald, die große Freude der Mitarbeiterinnen über die Spende. Das Geld werde sinnvoll für sowohl neue als auch bereits laufende Projekte eingesetzt. Stadtbürgermeister Leukel und Ute Fährmann vom Familienzentrum unterstrichen die Bedeutung der Unterstützung gemeinnütziger Organisationen. Jedes Jahr dürfe sich eine andere Organisation über die Spende der Gewinneinnahmen des Martinsfestes freuen, so Leukel abschließend.


Renaturierung Oberbach und Rothenbach - Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen vor

Die Anpassung an den Klimawandel ist eine zentrale Fragestellung in der Gesellschaft. Im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ hat die Stadt Hachenburg die Handlungsmöglichkeiten zur ökologischen Stärkung der Bachläufe Oberbach und Rothenbach im Stadtgebiet vom Ingenieurbüro Planwerk Häuser aus Boppard untersuchen lassen. Die Schaffung von Grünanlagen und die Öffnung von versiegelten Flächen sowie die Verbesserung der Fließgewässer wurden hier im Detail beleuchtet. Ziel ist es, die heimische Biodiversität zu fördern und Abkühlungseffekte durch Beschattung zu schaffen. Auch die Fragestellung nach der Entwicklung der bestehenden Grünflächen zu einem zusammenhängenden Grünstreifen mit Naherholungsfunktion sollten betrachtet werden.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen nun vor, sie fußen auf den im Rahmen der Bürgerbeteiligung entwickelten Ideen und den planerischen Untersuchungen vor Ort. Bei allen Veranstaltungen kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Einladungen nach. Insgesamt stieß die Thematik auf großes Interesse in der Stadt - an dieser Stelle wird sich bei allen Teilnehmenden herzlich für Ihre Mitarbeit bedankt!

In der Perspektivenveranstaltung am 30.11.2023 wurden nachstehende Ideen (hier in Stichworten) besprochen:

  • Stärkung der Wiesenflächen zwischen Koblenzer Straße und Altstadt durch Streuobstwiesen und Feuchtwiesenbepflanzung, punktuelle Bachaufweitung des Rothenbachs durch Altarmstrukturen,
  • Möglichkeiten zur Begrünung des Festplatzes bei Erhalt der Nutzung durch Festveranstaltungen,
  • Offenlegung des bisher verrohrten Rothenbachs in der Bleichstraße und am Dorfplatz,
  • Offenlegung des Oberbachs im Sportplatzumfeld am Fuße der Böschung zum Friedhof,
  • Neues Umfeld der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule mit Möglichkeiten zur Bachoffenlegung,
  • Entsiegelung und Aufenthaltsfläche am Parkplatz am Kreisverkehr Alpenroder Straße mit Rückbau der Bachverrohrung,
  • Stärkung des Gewässerrandstreifens des Oberbachs am östlichen Ortsrand.

Im Anschluss an die Darstellung der Ideen folgte eine rege Diskussion. Die Anwesenden waren sich einig: Die dargestellten Maßnahmen würden nicht nur eine Verbesserung für die Gewässer, sondern insbesondere auch eine Verbesserung für die Naherholung und den Freizeitwert bedeuten. Insbesondere für die Bachoffenlegung in der Bleichstraße wurde vielfach betont, dass dies sicher zu einer Stärkung der Lebensqualität beitragen würde. Die Ängste der Anwesenden, kritischere Situationen im Hochwasserfall zu erzeugen, konnten ausgeräumt werden. Auch die weiteren Ideen zu Bachoffenlegungen und Umfeldgestaltungen, insbesondere beim Sportplatz sowie dem Parkplatz am Kreisverkehr Alpenroder Straße, wurden sehr positiv bewertet.

Mit der Machbarkeitsstudie haben der Stadtrat und die Verwaltung ein Instrument in der Hand, die zukünftige Entwicklung der Bachbereiche anzugehen und dauerhaft zu verbessern. Die entwickelten Ideen sollen in den nächsten Jahren mit Hilfe von öffentlichen Förderprogrammen umgesetzt werden. Hierzu werden weitere Detailplanungen erfolgen, bei welchem sich alle Interessierten wieder einbringen können. Stadtbürgermeister Stefan Leukel bedankte sich herzlich für die konstruktiven Gespräche und die Teilnahme an der Machbarkeitsstudie.


Ein spätbarocker Landesherr hält Einzug im Stadtarchiv Hachenburg

Schenkung bzw. Übergabe von Exponaten aus dem Familienbesitz Carageorge an die Stadt Hachenburg

Im Rahmen eines Termins im Rathaus der Verbandsgemeinde Hachenburg übergab die Verbandsbürgermeisterin Gabriele Greis dem Stadtbürgermeister von Hachenburg, Stefan Leukel und dem Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff zwei für die Stadt- und Regionalgeschichte bedeutsame Exponate, die vor einigen Wochen im Rahmen der von der Geschichtswerkstatt präsentierten Ausstellung zu der Publikation zu „Hanus Hachenburg. Poet, Holocaustopfer, Spross einer weitverzweigten Familie aus Hachenburg“, im Löwensaal des Vogtshofs präsentiert wurde. Frau Gisela-Renate Carageorge, geborene Hachenburg, überließ der Stadt Hachenburg einen aus Familienbesitz stammenden Gips- oder Wachsabdruck des Brustbildes von Burggraf Johann August (1714-1799), dem letzten Regenten der Reichsgrafschaft Sayn-Hachenburg, die nach seinem Ableben 1799 auf dem Heiratsweg an das fürstliche Haus Nassau-Weilburg gelangt ist und ihre Funktion als Haupt- und Residenzstadt eines eigenständigen kleinen Territoriums einbüßte. Das mit einem prächtigen Rahmen versehene Exponat hat zwischenzeitig im Stadtarchiv Hachenburg in der Perlengasse 2 einen prominenten Platz neben zahlreichen weiteren Graphiken und historischen Fotos gefunden. In die Überlieferung der saynischen Zeit betreffenden Bestand wurde ein ebenfalls von Frau Carageorge der Stadt überlassenes Exponat eingegliedert. Es handelt sich um ein Graustufenbild nach einer Originalzeichnung von 1784, das den Burggrafen Johann August an seinem Schreibtisch sitzend zeigt. Am oberen Bildrand findet sich der Abdruck des spätmittelalterlichen Siegels der Stadt Hachenburg mit lateinischer, auf die Stadtrechte verweisenden Inschrift, sowie dem von zwei Türmen flankierten Stadttor über dem das Wappenschild des Stadt- und Landesherrn mit dem zweigeschweiften saynischen Löwen platziert ist. Zu Alter und Provenienz des Bildes liegen bislang noch keine aussagekräftigen Erkenntnisse vor und das in die Komposition eingebundene Stadtsiegel an der Stelle des zu erwartenden barocken Siegels der Burggrafen von Kirchberg, Herren zu Farnroda als Inhaber der Reichsgrafschaft Sayn-Hachenburg gibt so manches Rätsel auf.

Abschließend sei Frau Carageorge nochmals recht herzlich für die Übergabe der aus Familienbesitz stammenden Stücke an die Stadt bzw. das Stadtarchiv Hachenburg gedankt, verbunden mit der Hoffnung, dass zukünftig auch weitere Dokumente, Fotos, Graphiken und Gemälde mit Bezug zur Stadt- und Regionalgeschichte, ihren Weg in das Stadtarchiv Hachenburg finden und damit den Forschenden zugänglich gemacht werden.

Dr. Jens Friedhoff; Stadtarchiv Hachenburg. Perlengasse 2. D-57627 Hachenburg (j.friedhoff@stadtarchiv-hachenburg.de)

Abb. 1: Übergabe der Exponate im Rathaus der Verbandsgemeinde Hachenburg. Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff, Verbandsbürgermeisterin Gabriele Greis und Stadtbürgermeister Stefen Leukel. Foto: VG Hachenburg 2023.


Bundesweiter Vorlesetag markiert den Auftakt für ein wegweisendes Pilotprojekt der Stadt Hachenburg

Am diesjährigen Bundesweiten Vorlesetag wurde nicht nur die fesselnde Geschichte "Im Dschungel wird gewählt" von André Rodrigues, Larissa Ribeiro, Paula Desgualdo und Pedro Markun präsentiert, sondern auch der Startschuss für ein innovatives Pilotprojekt mit dem Titel "Kinderstadtdirektor:innen" gegeben. Die Drittklässler der Grundschule am Schloss in Hachenburg erlebten gespannt die Vorstellung des Kinderbuchs im Löwensaal des Vogtshofes, wobei der „Löwe“ nicht nur im Buch eine bedeutende Rolle spielt, sondern auch als das Wahrzeichen der Stadt Hachenburg und als Figur auf dem Brunnen auf dem Alten Markt vielen Kindern bekannt ist.

Stefan Leukel, der den Bundesweiten Vorlesetag traditionell mit der Vorstellung eines Kinderbuches gestaltet, erhielt in diesem Jahr Unterstützung vom Familienzentrum und der Stadtbücherei. Dies ist jedoch nicht die einzige Veränderung – erstmals wurde mit der Vorstellung des Buches auch das Pilotprojekt "Kinderstadtdirektor:innen" ins Leben gerufen.

Die Projektleitung übernimmt das Familienzentrum, welches durch den Verein zur Förderung politischen Handelns e.V. in Bonn unterstützt wird. Bereits eine Woche nach dem Vorlesetag besuchten Referent:innen des Vereins die Grundschule am Schloss, die bereits im Sommer Interesse am Projekt zeigte und ihre dritten Klassen zur Teilnahme motivierte. Das Ziel des Projekts ist es, die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse der Kinder aktiv einzubeziehen, ihre politische Teilhabe zu stärken und ihre Meinungsbildung zu fördern.

Während der Vorstellung des Kinderbuchs wurden die Kinder bereits in die Geschichte integriert und konnten aktiv an der Dschungelwahl teilnehmen. Bürgermeister Stefan Leukel begeisterte die Kinder durch seine schauspielerische Darbietung, bei der er jedem Tier eine eigene Stimme verlieh. Von Anfang an lenkte er geschickt die Aufmerksamkeit der Kinder auf das bevorstehende Projekt und bezog sie mit einigen Fragen in das Thema Politik und Wahlen ein.

Durch das unterhaltsame Vorlesen der teilweise humorvollen Dialoge brachte Leukel die Kinder immer wieder zum Lachen und Schmunzeln. Anschließend hatten die Drittklässler die Gelegenheit, dem Bürgermeister ihre Fragen zu stellen. Dabei bewies er besonderes Fingerspitzengefühl und ging kindgerecht auf jede Frage ein.

Doch nicht nur Fragen, sondern auch eine Vielzahl von Ideen brachten Kinder zum Ausdruck. Die Diskussion darüber, wie Hachenburg noch kinderfreundlicher gestaltet werden könnte, war lebhaft und voller Kreativität.

So zum Beispiel reichte ein einziges "Kleinkinderkarussell" beim Familienfest den Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse nicht aus. Ebenso stoßen die vielen schnellen Autos mit ihren Abgasen auf Ablehnung bei den Kindern und Fahrradwege fehlen. Die Vorstellung einer zweiten Etage im Hachenburger Spielgeschäft, die den Kindern eine Indoorspielfläche bieten würde, während die Eltern einkaufen, begeisterte alle. Der Wunsch nach mehr Grün in der Stadt fand ebenfalls großen Anklang, und einzelne Kinder äußerten die Idee, mehr Bäume und Büsche zu pflanzen. Ein weiterer Vorschlag war auch die Anregung, ein Trampolin in der Stadt aufzustellen – eine Idee, die auch bei den anderen Teilnehmern auf positive Resonanz stieß.

Die Kinder zeigten sich insgesamt äußerst engagiert und erfreut darüber, dass ihre Meinungen und Vorschläge ernst genommen wurden. Der Bürgermeister lobte die Kreativität der Kinder und ermutigte sie, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen.

Diese lebendige Diskussion über kinderfreundliche Veränderungen in Hachenburg zeigt, wie bereichernd und wichtig es ist, auch die Stimmen der Kleinsten in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Ideen der Kinder tragen dazu bei, die Stadt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner attraktiver und lebenswerter zu gestalten.

Besonders begeistert zeigte sich der Stadtbürgermeister von einer Aktion, nachdem ein Kind Kritik am Müll in der Stadt und den Parkanlagnen äußerte. Gemeinsam Müll zu sammeln und diesen sichtbar und mahnend in der Stadt an einer „Girlande der Schande“ aufzuhängen, um auf das Problem aufmerksam zu machen, fand bei den Kindern großen Anklang. Sie freuen sich nun darauf, gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister Müll zu sammeln.

Die Kinder waren so begeistert von dem Projekt "Kinderstadtdirektor:innen", dass sie am liebsten sofort nach der Veranstaltung im Löwensaal eigene Wahlplakate gestaltet hätten. Sie sind gespannt auf die kommende Wahl Ende Januar, bei der sie sich wie die Tiere im Dschungel für das Amt der Stadtdirektorinnen und -direktoren zur Wahl stellen können.


Innenstadttalk – Austausch der Citymanager im Westerwald

Weg vom Kirchturmdenken und stattdessen über den Tellerrand hinausschauen – unter diesem Vorsatz haben sich die Citymanager und Citymanagerinnen der Städte Altenkirchen, Betzdorf, Hachenburg, Montabaur und Wissen gemeinsam an einen Tisch gesetzt und über aktuelle Herausforderungen, Trends und Entwicklungen gesprochen. Dabei ging es vor allem darum, sich über praktikable Lösungsansätze auszutauschen sowie gemeinsame Projekte anzustoßen. Denn in den meisten Fällen liegen an den einzelnen Standorten vergleichbare Herausforderungen vor. Und anstatt das Rad neu zu erfinden, biete es sich teilweise an, auf bestehende Lösungen und bereits etablierte Ideen zurückgreifen, so waren sich die Innenstadt-Vertreter einig.

Auch verständigte man sich darauf, dass es oftmals sinnvoller sei, spezifische Projekte aus der regionalen Perspektive anzugehen, um Ressourcen zu bündeln und kundenorientiertere Ergebnisse zu erzielen. So wurden bereits einzelne regionale Projekte genauer unter die Lupe genommen, wie beispielsweise eine standortübergreifende Immobilienplattform oder auch der gemeinsame Austausch für Marketing und Veranstaltungskooperationen.

Im nächsten Schritt geht es darum, die gemeinsamen Projektansätze zu konkretisieren und auch in nachfolgenden Treffen weiter voranzutreiben.


99.000 Euro für die Hachenburger Innenstadt

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass die Stadt Hachenburg im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“ Landesmittel in Höhe von 99.000 Euro zur Entwicklung ihrer Innenstadt erhält. Das Modellvorhaben wurde seitens des Landes aufgelegt, um die Entwicklung und Umsetzung neuer und innovativer Ideen zur Stärkung der Innenstädte zu unterstützen.

„Hachenburg möchte die Fördermittel unter anderem für die Erstellung eines Zukunftskonzepts zur Neupositionierung und zukünftigen Ausrichtung der Innenstadt verwenden. Unter anderem soll für die Schwanenpassage ein multifunktionales Nutzungskonzept erarbeitet werden, das nicht nur die Attraktivität der Einkaufspassage steigern, sondern auch neue Geschäfte anziehen soll“, sagte Innenminister Michael Ebling. Zudem sei angedacht, das Engagement der Gewerbetreibenden vor Ort mit dem Kooperationsprojekt „Werbering 2.0“ zu bündeln und dadurch den Zusammenhalt untereinander zu stärken.

Auch neue Veranstaltungsformate und Mittel für weitere Begrünungsmaßnahmen sind in dem Fördervorhaben vorgesehen, ebenso wie ein umfassendes Leerstandsmanagement. „Für uns ist insbesondere die Beteiligung der Bürger und Gewerbetreibenden am Prozess wichtig“, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel. Citymanagerin Timea Zimmer führt dazu weiter aus: „Dazu sollen neben Einzel- und Gruppengesprächen auch neue Beteiligungsformate etabliert werden, um eine möglichst breite und fundierte Beteiligung zu erreichen.“

Nachdem zuvor bereits schwerpunktmäßig die Oberzentren und Mittelzentren gefördert wurden, hat die Landesregierung das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ 2023 um die Grundzentren erweitert. Insgesamt stehen für das Modellvorhaben Innenstadt Impulse im Jahr 2023 fünf Millionen Euro zur Verfügung. Das Land übernimmt bei den geförderten Projekten 90 Prozent der Kosten. Das Modellvorhaben Innenstadt-Impulse ist ein Beitrag zum Regierungsschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“.

„Innenstädte haben eine herausragende Funktion für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Waren und Dienstleistungen, prägen die örtliche Gemeinschaft und stärken den Zusammenhalt. Sie sind damit wichtig für die direkte Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt. Das Land wird auch in Zukunft eine bürgernahe Stadtentwicklung aktiv unterstützen“, sagte Michael Ebling. Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer freuen sich über die Unterstützung im Rahmen des Modellvorhabens „Innenstadt-Impulse“. So können weitere wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt umgesetzt werden.


Dauerparkberechtigungen in der Innenstadt Hachenburg

Seit kurzem können Besucherinnen und Besucher eine Stunde lang kostenfrei in der Innenstadt parken. Samstags fallen ebenfalls von nun an keine Gebühren mehr an. Die Regelung gilt bereits für den Parkplatz am Neumarkt und das Parkhaus am Alexanderring und ist sowohl über die Park-App „EasyPark“ als auch den Parkscheinautomaten buchbar. Im Parkhaus am Johann-August-Ring ist die kostenfreie Stunde bisher nur über die Park-App von EasyPark möglich. Sobald dort neue Automaten zur Verfügung stehen, wird die so genannte Brötchentaste auch am Automaten zu finden sein. Des Weiteren wird diese Regelung stück für stück auf die Parkflächen in den „Hintergassen“, wie beispielsweise den Parkplatz am historischen Rathaus ausgeweitet. Die Gebühren hingegen bleiben unverändert und liegen nach der kostenfreien ersten Stunde weiterhin bei 50 Cent pro angefangene Stunde. Mit der Änderung der Parksatzung soll so die Innenstadt für Besucherinnen und Besucher noch leichter zugänglich sein.

In dem Zuge wurde auch die Satzung für die Dauerparkberechtigungen aktualisiert. Aus diversen Gründen mussten hier Änderungen vorgenommen werden. Die Dauerparkausweise sollen zukünftig nach zwei unterschiedlichen Varianten vergeben werden, mit dem Ziel einer fairen und transparenten Vergabe:

1. Vergabe nach personenbezogenen Kriterien

Es wird ein Kriterienkatalog mit einem Punktemodell zu Grunde gelegt, um eine faire Vergabe zu gewährleisten. Ausschlaggebend sind u.a. soziale Kriterien wie Alter oder körperliche Einschränkungen. Aber auch der Wohn- oder Arbeitsort in der Innenstadt findet Berücksichtigung, ebenso ob Parkplätze auf dem Grundstück bereits vorhanden sind oder nicht. Die Dauerparkberechtigung ist für ein Jahr mit automatischer Verlängerung gültig. Beantragt werden kann der Ausweis direkt über die Webseite der Stadtverwaltung.

2. Vergabe nach dem „Windhund-Prinzip“

Dieses Prinzip bezeichnet ein Verfahren, bei dem der Zugang zu einem nur begrenzt vorhandenen Produkt von der verwaltenden Stelle nach der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen freigegeben wird. Die Parkberechtigung wird in Form eines Monatstickets, ohne personenbezogene Informationen, angeboten und kann von jedermann gebucht werden. Sie ist nur über die Park-App „EasyPark“ erhältlich und verfällt automatisch nach Ablauf eines Monats. Dabei ist es irrelevant, ob die Buchung am Anfang, Mitte oder Ende des Monats erfolgt. Jedes Ticket ist 30 Tage gültig.

Da es aus förderrechtlichen Gründen nur ein begrenztes Kontingent an Parkausweisen gibt, die wir aushändigen dürfen, können sich alle Interessierten ab jetzt bis einschließlich 31. Dezember 2023 auf der Webseite der Stadt Hachenburg (www.hachenburg.de) für einen Ausweis bewerben. Alle Bewerbungen werden bis dahin gesammelt und nach dem oben genannten Kriterienkatalog vergeben. Bewerbungen ab dem 01. Januar 2024 kommen zunächst auf eine Warteliste.

Es können Ausweise für das Parkhaus am Alexanderring sowie das Parkhaus am Johann-August-Ring beantragt werden. Auch können Dauerparkberechtigungen für folgende Parkflächen im Bereich der Hintergassen beantragt werden: Parkplatz am historischen Rathaus (Mittelstraße), Parkplatz in der Färberstraße, Parkplatz im Johann-August-Ring, Parkplatz in der Friedrichstraße. Die genannten Parkflächen laufen alle unter dem Bereich der Innenstadt. Geparkt werden kann in diesem Fall auf allen dieser gekennzeichneten Flächen. Zusätzlich kann noch zwischen Ganztagesausweisen mit einer Gültigkeit von 24 Stunden, Tagesausweisen (7 – 19 Uhr) oder Nachtausweisen (19 – 7 Uhr) differenziert werden. Voraussetzung für den Erhalt einer Dauerparkberechtigung ist ein Bezug zum Innenstadtbereich wie beispielsweise Wohn- oder Arbeitsort. Andere Bezugspunkte wie der Besitz einer Ferienwohnung können unter Ausnahme berücksichtigt werden.

Bei Fragen können sich Interessierte gerne an die Stadtverwaltung Hachenburg werden.