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Aktuelle Informationen


Auftaktveranstaltung zu Hachenburg plastikfrei am 28. März, um 19:00 Uhr im Vogtshof

Die Löwenstadt soll plastikfreier werden - das hat sich eine neu gegründete Initiative auf die Fahne geschrieben. Um dieses ehrgeizige Unterfangen umzusetzen, werden möglichst viele Mitstreiter gesucht.

Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 28. März, um 19 Uhr im Vogtshof Hachenburg stehen nach einem informativen Kurzfilm über das globale Plastikproblem vor allem lokale Lösungsvorschläge im Vordergrund. In Tischgruppen sollen Interessierten gemeinsam Ideen sammeln, die sicherstellen, dass die Löwenstadt auch noch für kommende Generationen attraktiv und lebenswert ist, erklären die Initiatoren, die sich auf angeregte Gespräche mit möglichste vielen interessierten Privatpersonen und Unternehmern freuen. Auf die eigens eingerichtete E-Mailadresse plastikfrei@hachenburg.de sind bereits zahlreiche Mails eingegangen, die ausnahmslos positiv auf die neue Initiative reagieren, den Initiatoren Mithilfe zusichern und ihrerseits Tipps für eine plastikfreiere Welt teilen. Es scheint, die Löwenstadt ist bereit für den Wandel.

So auch die Initiative, die ihr brandneues Logo vorstellt, gestaltet von Barbara Hörter-Todt von der Werbeagentur einblick aus Hachenburg. Wichtige Kriterien für den Gestaltungsprozess waren zum einem ein frisches, modernes Logo, das man gern auf Taschen oder Shirts und in der Zukunft auch auf stylischen umweltfreundlichen Wasserflaschen, Brotdosen und ähnlichem präsentiert. Zum anderen sollte die Negativbesetzung des Wortes Plastik und dessen Assoziationen berücksichtigt und deshalb zurückhaltend umgesetzt werden. Hörter-Todt löste das Problem elegant mit einem durchsichtigen Schriftzug, der das Wort erahnen lässt, aber das Logo nicht dominiert. Die freche Hachenburg-Abkürzung HBG ist dem einen oder anderen sicher noch vom Modehit des vergangenen Sommers bekannt, wo Wäller ihren Lokalpatriotismus mit WSTRWLD-Shirts zum Ausdruck brachten. Auch hier im Plastikfrei-Logo soll die Ortsmarke an den Gemeinschaftssinn der Hachenburger für eine plastikfreiere Zukunft appellieren.

Anmeldungen für die kostenfreie Veranstaltung unter plastikfrei@hachenburg.de sind nicht erforderlich, aber gern gesehen, um die Logistik für die Initiatoren zu erleichtern. Gerne werden auch Ideen, Tipps und Anmerkungen unter der E-Mail-Adresse entgegengenommen.


Hachenburg Helau: Umzug der Hachenburger Kindertagesstätten durch die Innenstadt

Traditionell zogen auch in diesem Jahr die Kinder der katholischen und der evangelischen Kindertagesstätte, dem Lieblingsplatz und dem Kinderhaus gemeinsam zu „Altweiber“ verkleidet und laut singend durch die Straßen der Stadt. Erstmalig in diesem Jahr waren ca. 60 Vorschulkinder mit der Aufgabe betraut, Kamellen für die jüngeren Kinder zu sammeln, die noch nicht mitgehen konnten. Neben Süßigkeiten landeten in diesem Jahr auch Gutscheine der ansässigen Bäcker für eine Laugenstange oder von Eiscafés für ein Bällchen Eis in den eigens für den Anlass geschmückten Bollerwagen.
Zum krönenden und „grölenden“ Abschluss des Tages fanden alle Kinder und Erwachsenen in einer Polonaise durch das Rathaus vorbei am Schreibtisch des Stadtbürgermeisters Stefan Leukel wieder zusammen. Weiter ging die Party am folgenden Tag mit dem Werfen der erbeuteten Kamellen, mit tanzen und feiern in den jeweiligen Kindertagesstätten.  

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Werbering Hachenburg und bei allen Kindertagesstätten, die diese tolle Karnevalsaktion ermöglicht haben.


 

 


Barcmp: Termine Arbeitsgruppen

Die nächsten Termine für die aus dem Barcamp entstandenen Arbeitsgruppen stehen an:

Montag, 11.03.2019, 19:30 Uhr                 Arbeitsgruppe „Tourismus“ im Johann-August-Ring 10a (Büro Weiss IT)

 

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich zur Mitarbeit in den Arbeitsgruppen eingeladen.

Weitere Informationen zu der bisherigen Arbeit in den Arbeitsgruppen und den Terminen finden Sie auf der Seite www.barcamp-hachenburg.de


Werner A. Güth Stadtbücherei richtet in Hachenburg den Kreisentscheid für den Westerwaldkreis bei Deutschlands größtem Lesewettstreit aus

Auch beim 60. bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels beteiligen sich wieder rund 600.000 Kinder aus 7.000 Schulen. Der Wettbewerb, der 1959 ins Leben gerufen wurde, ist der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands.

 

Nachdem im Herbst die Schulen ihre Sieger gekürt hatten, ging es nun darum, die Lesekünste auf Kreisebene zu messen. 19 Sechstklässler, darunter 14 Mädchen und 5 Jungen, fanden sich hierzu auf Einladung der Stadtbücherei Werner A. Güth im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung ein. Zur Unterstützung hatten sie zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Lehrer mitgebracht.

 

In Vertretung von Landrat Achim Schwickert begrüßte Kreisbeigeordneter Ulrich Keßler die Teilnehmer und das Publikum. In seinem Grußwort betonte er den hohen Stellenwert des Lesens, gratulierte den Teilnehmern für das bisher schon Erreichte und machte Mut für den weiteren Lesewettstreit.

 

Auch Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei, die die Regularien des Wettbewerbs erläuterte, beglückwünschte noch einmal die Teilnehmer, denn jeder von ihnen sei schließlich der beste Vorleser seiner Schule und damit schon Sieger. Deshalb sollte an diesem Tag für alle das Vorleseerlebnis und nicht das Gewinnen im Vordergrund stehen, wünschte sich Gorges. Ihr Dank galt den Jurymitgliedern für Ihre Tätigkeit und auch der Verbandsgemeindeverwaltung, die alljährlich ihren Sitzungssaal als Räumlichkeit für die Veranstaltung zur Verfügung stellt.

 

Für den ersten Durchgang des Vorlesens hatten die Schülerinnen und Schüler eines Ihrer Lieblingsbücher und daraus eine Textpassage ausgesucht. Das breite Spektrum der mitgebrachten Schmöker reichte vom Klassiker bis zu aktuellen Bestsellern, ganz viele Fantasy-Geschichten waren dabei. Im zweiten Durchgang galt es, einen unbekannten Text gekonnt vorzulesen. Alle Teilnehmer meisterten auch diese Aufgabe gut. Sie vermittelten an diesem Nachmittag eindrucksvoll ihre Freude am Lesen und nahmen das Publikum mit in ihre zahlreichen Literaturwelten.

 

Der fünfköpfigen Jury - bestehend aus Matthias Budde (Vertreter der Presse), Kristina Latsch (Lehrerin), Annette Pagel (Buchhändlerin), Marion Röttig (Mitarbeiterin der Stadtbücherei) und Annette Schwab-Jung (Lehrerin im Ruhestand), kam im Anschluss die Aufgabe zu, den Sieger nach festgelegten Kriterien zu ermitteln. Gut waren sie alle, weiterkommen zum Bezirksentscheid nach Koblenz konnte jedoch nur einer der Vorlesekünstler und Vorlesekünstlerinnen.

 

Die Gewinnerin des Nachmittags hieß Paulina Winau und besucht das Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur. Zweite wird Johanna Brecher, die auf das Private Gymnasium Marienstatt geht. Ihr folgt auf Platz drei Leni Knetsch, sie besucht in Höhr-Grenzhausen das Gymnasium im Kannenbäckerland. Paulina Winau wird den Westerwaldkreis beim kommenden Bezirksentscheid in Koblenz vertreten und versuchen, die Teilnahme am Landesentscheid zu erreichen. Der Vorlesewettbewerb endet im Juni mit dem Bundesfinale in Berlin. Alle Teilnehmer des Nachmittags bekamen zum Abschluss von Hachenburgs Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Delya Gorges Urkunden und Buchpreise überreicht.


Barcamp-Arbeitsgruppen berichten im Vogtshof über ihre Arbeit

Beim Barcamp Review (Rückblick) berichteten die Arbeitsgruppen über ihre bisherigen Ideen und konkreten Vorschläge. Stadtbürgermeister Stefan Leukel dankte bei seiner Begrüßung den vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in den letzten Wochen und Monaten engagiert in den Arbeitsgruppen mitgearbeitet haben. Beim Rück- und Ausblick solle berichtet werden, was bisher entstanden und bearbeitet wurde.

Aus den Arbeitsgruppen „Burggarten“, „ehemalige Graf-Heinrich-Realschule“ und „Arbeitsplätze schaffen“ konnte er den aktuellen Sachstand berichten. Die Gruppe „Arbeitsplätze schaffen“ habe den Vorschlag unterbreitet, bei der Stadt (Verbandsgemeinde) einen „Kümmerer“/“Lotsen“ einzustellen, der insbesondere an- und umsiedlungswillige Unternehmen sowie das „Stadtmarketing“ betreuen könne.

In Sachen „weitere Nutzung der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule“ befinde sich die Stadt in Abstimmungsgesprächen mit dem Westerwaldkreis und der Verbandsgemeinde. Sobald hier Rahmenbedingungen geklärt seien, könne die Stadt weitere Aktivitäten entfalten.

Der Burggarten und der Übergang Innenstadt/Burggarten seien im Programm Stadtumbau Schwerpunktthemen. Nach entsprechenden Vorarbeiten seitens des Planungsbüros Bachtler warte die Stadt auf „Grünes Licht“ seitens der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). Danach soll insbesondere die Kreuzungssituation Borngasse, Friedrichstraße, Leipziger Straße und Alexanderring angegangen werden, um dort die Verkehrssicherheit zu erhöhen und einen attraktiveren Übergang in den Burggarten zu gewährleisten. Bei der Planung für den Burggarten will Stadtbürgermeister Stefan Leukel erneut eine Beteiligung der Bürger ermöglichen.

Die Moderatoren des Nachmittags Petra Cramer und Stefan Weiß erinnerten an die Anfänge des Barcamps in Hachenburg und berichteten über die gute Arbeitsstimmung in den Gruppen. Nach dem Auftakt im März 2018 hätten sich Mitbürger aus unterschiedlichen Generationen und Bevölkerungsgruppen in den einzelnen Arbeitsgruppen zusammengetan. Ideen und konkrete Vorschläge sollten nunmehr vorgestellt werden und deren Umsetzung durch die städtischen Gremien angegangen werden (soweit das notwendig ist).

Im Anschluss stellten die Arbeitsgruppen

·        -Familienfreundliche Stadt Hachenburg

·         -Tourismus

·         -Ehrenamt und soziales Engagement

·         -Gesundheit und Sport

·         -Innenstadt – Quo vadis?

einige Kernpunkte ihrer bisherigen Arbeit dar.

In einer weiteren Runde hatten die Teilnehmer/innen des Barcamp Review dann Gelegenheit die einzelnen Themen an Infoständen nochmals zu vertiefen. Dabei wurde deutlich, dass einige Themen unmittelbar umgesetzt werden können. Die von der Gruppe „Ehrenamt und soziales Engagement“ vorgestellte Neubürger-Box ist bereits als Prototyp vorhanden. Das Konzept „Mitfahrerbänke“ der Arbeitsgruppe „Innenstadt – Quo vadis?“ soll zum 01. April 2019 starten. Die in der Arbeitsgruppe entwickelte „Ersti-Tüte“ für die Erstsemester der Hochschule der Deutschen Bundesbank wird vom Werbering umgesetzt, um die „Kneipentour“ für diesen Personenkreis wird sich die Westerwald-Brauerei kümmern. Die in der Arbeitsgruppe „Tourismus“ vorgeschlagene Aktion „Burggarten – frühlingsfit“ soll in diesem Frühjahr ebenfalls verwirklicht werden. Die Arbeitsgruppe „Familienfreundliche Stadt Hachenburg“ hat eine Fragebogenaktion gestartet. Erste Ergebnisse wurden vorgestellt. Die Fragebogenaktion wird jedoch noch fortgeführt. Ein Vorschlag der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Sport“ mit dem Aufgreifen neuer Trendsportarten wird durch Jugendzentrum, TUS Hachenburg und dem Optimum bereits in den Osterferien angeboten. Die von allen Arbeitsgruppen gewünschte „Informations-Plattform“ kann jedoch erst nach entsprechenden Beschlüssen der städtischen Gremien angegangen werden.

Über weitere Ergebnisse der Arbeitsgruppen wird in den nächsten inform-Ausgaben berichtet.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel betonte zum Abschluss, dass er von der professionellen Herangehensweise der ehrenamtlichen Teilnehmer und den vielfältigen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen sehr beeindruckt sei. Das Ehrenamt und die Mitarbeit der vielen Arbeitsgruppenmitglieder und die Rückmeldungen beim Barcamp Review seien sehr positiv zu bewerten. Allen Aktiven gelte sein herzlicher Dank. Einige Themen müssten nunmehr in den städtischen Gremien aufgegriffen, weiter erörtert und umgesetzt werden.

Zum Abschluss des Nachmittags wurden In lockerer Runde bei Kaffee, Kuchen, Obst und weiteren Getränken einzelne Themen nochmals vertieft und Termine für die nächsten Arbeitsgruppen-Treffen ins Auge gefasst.


Umfrage zur Familienfreundlichkeit der Stadt Hachenburg

Familie soll auch in Hachenburg weiterhin Zukunft haben!

Damit wir dieses Ziel erreichen, wollen wir versuchen, Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Dazu benötigen wir Ihre Mitthilfe und bitten Sie, an unserer Umfrage zur Familienfreundlichkeit der Stadt Hachenburg teilzunehmen. Nur so können wir erkennen, wo wir noch besser werden müssen. Bitte helfen Sie uns, dass uns dies gelingt! Gestalten Sie Hachenburgs Familienfreundlichkeit mit.

Und so geht´s:


Hier können Sie den Fragebogen direkt öffnen und an der Umfrage teilnehmen.


Sie können auch gerne den abgedruckten Fragebogen ausfüllen und bei der Stadtverwaltung Hachenburg, Perlengasse 2 abgeben.

Weitere erhalten Sie in Papierform bei der Stadtverwaltung oder per E-Mail an info@hachenburg.de

Herzliche Grüße

Barcamp-Arbeitsgruppe "Familienfreundliche Stadt Hachenburg"

 

Leitet Herunterladen der Datei einFragebogen als pdf zum Ausdrucken

 


Stellenausschreibung

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Straßenbäume in der Kant- und Lessingstraße

Die Bäume in den Verkehrsinseln haben inzwischen durch Ihr Wurzelwerk schon einige Bordsteine und Fahrbahnbereiche angehoben. Einige Bäume sind zudem durch Anfahrschäden geschädigt. Bevor hier keine ausreichende Verkehrssicherheit mehr gegeben ist, hat sich die Stadt entschlossen, einige Bäume in den beiden Straßen zu entfernen. Die begrünten Verkehrsinseln sollen aber weiterhin zur Verkehrsberuhigung erhalten bleiben. Die Arbeiten werden im Frühjahr durchgeführt.


Fotoausstellung von Melanie Stiebich in der Stadtbücherei Werner A. Güth in Hachenburg

In der Ausstellung „Reise- und Naturfotografie schwarzweiss“ zeigt die in Hachenburg lebende Künstlerin Melanie Stiebich beeindruckende Bilder aus Europa, Amerika und Asien, die sie auf Ihren vielen Reisen aufgenommen hat.

 

Die Fotografie war von Kindesbeinen an die große Leidenschaft von Melanie Stiebich. Mit 9 Jahren bekam sie ihren ersten Fotoapparat, eine „ritsch-ratsch“ Pocketkamera, geschenkt und seitdem lässt die Begeisterung für die Fotografie Sie nicht mehr los. Besonders reizen Sie Schwarzweiß-Aufnahmen, die sie seit 2005 mit einer analogen Spiegelreflexkamera festhält. Nachdem in den ersten Jahren in einem kleinen Fotolabor im Keller eigene Handabzüge hergestellt wurden, stellte Stiebich 2011 auf digiloge Fotografie um. Dabei handelt es sich um analoge Filmaufnahme und digitalen Druck, eine digitale Nachbearbeitung der Fotos findet nicht statt.

 

Die notwendige Sachkenntnis für ihre künstlerische Arbeit erlangte Melanie Stiebich durch den Besuch verschiedener Kurse bei Birgitta Thaysen in Neuss und Düsseldorf. Nach einer Gruppenausstellung im Kulturforum Alte Post in Neuss ist dies ihre erste Einzelausstellung. Die Künstlerin ist sehr gespannt auf die Eindrücke und Reaktionen, wie andere Betrachter ihren Blickwinkel wahrnehmen.

 

Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei, freut sich, dass die Bücherei, nicht zuletzt auch Ort der Kommunikation und des Austausches, heimischen Künstlern ein Forum bieten kann, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Nach der vielbesuchten Vernissage ist die Ausstellung noch bis Mitte April während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei, montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12.30 Uhr zu sehen. Weitere Informationen zur Künstlerin findet man auf Ihrer Internetseite www.attentive-photos.de.


Plastikfreies Hachenburg – ein Traum?

Nicht, wenn es nach einer neugegründeten Initiative geht, die dem übermäßigen Plastik entgegentreten will und dabei auf möglichst viele Mitstreiter hofft. Plastik ist aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Das vielseitige Material zieht sich durch alle Bereiche unseres Lebens: Seien es Einweggetränkeflaschen, Strohhalme oder in Plastik eingeschweißte Gurken. Praktisch ist es und so schön vielfältig einsetzbar – aber auf welche Kosten geht die Plastikinvasion? Denn Plastikstrohhalm, -flasche und Co. brauchen sage und schreibe rund 450 Jahre, um zu verrotten. Zum Vergleich: Das sind 18 Generationen, die sich noch mit unserem Plastikmüll auseinandersetzen müssen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben sich in Hachenburg Journalistin Sandra Fischer, Beate Macht (Hachenburger KulturZeit), Unternehmensberaterin Dr. Dorothee Alley und Stadtbürgermeister Stefan Leukel zusammengetan, um auf die Plastikbremse zu treten. Dabei steht Bewusstsein schaffen an erster Stelle auf ihrer Agenda, gefolgt von Alternativen vorstellen und einer abgestuften Zertifizierung. Wie das im Genauen aussehen kann, soll mit der interessierten Öffentlichkeit am Donnerstag, 28. März, um 19 Uhr im Vogtshof diskutiert werden. Nach einem Film über die Auswirkungen von Plastik wünschen sich die Initiatoren einen lebhaften Austausch in Kleingruppen. Außerdem wurde die E-Mail-Adresse plastikfrei@hachenburg.de eingerichtet für all diejenigen, die sich gerne der Initiative gegen Plastik anschließen möchten, Anregungen oder Ideen haben oder einfach nur über weitere Veranstaltungen informiert werden möchten.

Gemeinsam hoffen die Initiatoren, den Plastikverbrauch in der Löwenstadt langfristig zu reduzieren – gerade auch mit Blick auf die Müllberge, die nach Katharinen- oder Weihnachtsmarkt den Weg zur Halde antreten. Dass sich das Konsumverhalten nicht von heute auf morgen ändert und auch immer im Rahmen der individuellen Möglichkeiten liegen muss, ist den vier Urhebern dabei bewusst, aber sie wissen auch, dass ein solches Unterfangen nur gemeinsam zu stemmen ist und appellieren deshalb an möglichst viele Bürger, der Einladung zu folgen.


Hachenburger Kinderhaus erhält Qualitätssiegel

In zahlreichen Kindertagesstätten ist Bewegung schon zum grundlegenden Prinzip der Entwicklungsförderung geworden. Mit dem landesweiten Qualitätssiegel zeichnet der Verein Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V. Kindertageseinrichtungen aus, die der ganzheitlichen Förderung durch Bewegung und Spiel eine hohe Bedeutung beimessen. Das pädagogische Konzept einer Bewegungskita beinhaltet, dass die körperlich-motorische, geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder besonders durch vielfältige Angebote in Bewegung und Spiel nachhaltig unterstützt wird.

 

Der Kindertagesstätte „Hachenburger Kinderhaus“ wurde nun das landesweit anerkannte Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ verliehen. Stadtbürgermeister Stefan Leukel, die Leitung des Kinderhauses Claudius Börgerding sowie die beiden Psychomotorikfachkräfte Larissa Gartfelder und Sabrina Wolf, freuten sich, dass sie nach erfolgreicher Erfüllung aller Qualitätskriterien das begehrte Qualitätssiegel aus den Händen von Anneli Fix (Turnverband Mittelrhein) entgegennehmen durften. Fix würdigte in ihrer Laudatio die Leistungen des Kita-Teams, das auf seinem Weg zur Bewegungskita nicht nur besondere Qualifikationen im Bereich „Entwicklungsförderung durch Bewegung“ bei Fortbildungen erworben hat, sondern dem es gelungen ist, im pädagogischen Konzept und Alltag, viel freie Bewegungs- und Spielzeit für die Kinder, täglich angeleitete Bewegungseinheiten sowie wöchentliche Bewegungsstunden zu verankern. Zudem verfügt das Hachenburger Kinderhaus über eine kindgerechte und bewegungsfreundliche Ausstattung der Innen- und Außenbereiche, engagiert sich in der Netzwerkarbeit mit sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen und hat Vorbild- und Multiplikatorenfunktion für andere Einrichtungen.

„Bewegungskitas sehen Bewegung und die Bewegungsfreude der Kinder als Grundlage für Bildung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung. Bewegung und Spiel als verbindende Elemente leisten aber auch einen wertvollen Beitrag zur Integration von Kindern in Kitas sowie in unsere Gesellschaft und tragen damit zur Chancengleichheit von Kindern bei. Die ‚Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz‘ stellen ebenfalls die besondere Bedeutung der Bewegung heraus. Die Auszeichnung soll das besondere Konzept und das Engagement bei der Umsetzung sichtbar würdigen und so andere Einrichtungen motivieren, diesen Vorbildern nachzueifern“, so die Ministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig.

Als Bewegungskita zeigt das Hachenburger Kinderhaus nun auch nach außen, dass es einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und gegen Bewegungsmangel leistet sowie Bildungsinhalte bewegt gestaltet.

 

 


Die Ortsdurchfahrt Altstadt ist freigegeben und ganz Altstadt strahlte mit der Sonne um die Wette…

Nahezu 2,5 Jahre nahm die Bauzeit der Ortsdurchfahrt Altstadt in Anspruch. Nun konnte die Straße am Donnerstag, den 27. September wieder offiziell für den Verkehr freigegeben werden.

Fast 3 Mio. Euro wurden in die Sanierung eines rund 1,3 km langen Teilstücks der Ortsdurchfahrt (L292) investiert. Davon übernahm das Land etwa 1,4 Mio., die Verbandsgemeine Hachenburg 1 Mio. und die Stadt rd. 500.000 Euro.

Es wurden die Versorgungsleitungen im Untergrund und die Fahrbahndecke erneuert, die Straßenbeleuchtung ausgetauscht, die Gehwege neu gestaltet, behindertengerechte Querungshilfen angelegt, an einer unübersichtlichen Stelle wurde ein Wohnhaus abgebrochen, zahlreiche Stützmauern saniert und neu gebaut, Einfahrten zu Wohngebäuden geschaffen und teilweise konnten neue Parkplätze zur Verfügung gestellt werden.

Schulleiter Thomas Krings sorgte mit den Kindern der Grundschule Altstadt für einen einzigartigen Empfang der Gäste. Ausgestattet mit blau weiß geschmückten Fähnchen bildeten sie ein Spalier und trugen mit ihren ebenfalls in den Farben von Altstadt verzierten Fahrrädern, Skateboards und Tretrollern sowie einigen Liedbeiträgen dafür, dass dieser Tag unvergesslich für die zahlreichen Besucher wurde.

Die Eröffnung und Begrüßung der Gäste übernahm der Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM)  Lutz Nink.

Die Teilnahme des rheinland-pfälzischen Verkehrsministers Dr. Volker Wissing hat uns sehr erfreut. Er wies darauf hin, dass diese Maßnahme zu einer wesentlichen Verbesserung der Infrastruktur in der Region beiträgt. Seinen Worten stimmte der erste Kreisbeigeordnete Kurt Schüler ebenfalls zu und wünschte allen künftigen Nutzern der Straße ein „Glück auf!“.

Auch Landtagspräsident Hendrik Hering nahm an der Eröffnungsfeier teil. Ohne seinen mühevollen Einsatz wäre die Straße nicht so schnell in das Ausbauprogramm des Landes aufgenommen worden.

Gleiches gilt für Bürgermeister Peter Klöckner, der in seiner Ansprache auf die langjährigen und schwierigen Erörterungen während der Planungsphase seit 2002 hinwies.

Viele engagierte Diskussionen zu alternativen Trassenführungen, unzählige Bürgerversammlungen und Unterschriftenaktionen machten es dann aber möglich, um zu einer von den allermeisten Bürgerinnen und Bürgern akzeptieren Ausbauvariante zu gelangen. Da er gleichzeitig an diesem Tage Geburtstag hatte, war das Geburtstagsständchen der Grundschulkinder sicher eines seiner schönsten Geschenke.

An dieser Stelle möchte ich auch an unseren ehemaligen Ortsvorsteher Wilfried Breuer und meine leider allzu früh verstorbene Vorgängerin Marianne Winkelsdorf erinnern. Eurem unermüdlichen Einsatz haben wir den Ausbau ebenso zu verdanken.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel lobte den reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme. Er versicherte, dass man stets bemüht war die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Anlieger auf ein absolut notwendiges Maß zu begrenzen. Da der Straßenverlauf mitten durch ein Wohngebiet führt, appellierte er an alle Fahrer Rücksicht auf die Kinder in diesem Bereich zu nehmen.

Dies ist auch mein Anliegen und ich bitte darum: denkt an die Kinder im Straßenverkehr, seid aufmerksam, nehmt Rücksicht und verhaltet euch bitte als Vorbild!

In Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat und den Eltern möchte ich alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Kinder und Anwohner zu gewährleisten!

Einen ersten Schritt hatte ich bereits mit unserem ehemaligen Stadtbürgermeister Charly Röttig, der ebenfalls sehr engagiert die Baumaßnahme während seiner Amtszeit begleitet hatte und fast täglich die Baustelle aufsuchte, unternommen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass eine fest installierte Geschwindigkeitsmesstafel am Ortseingang und -ausgang Richtung Steinebach a.d.W. angebracht wird.

Ganz besonders danken möchte ich dem Bauamt der Verbandsgemeinde Hachenburg, den VG Werken, dem Bauhof der Stadt Hachenburg, den Leitern und Arbeitern des LBM und der bauausführenden Fa. Robert Schmidt, dem Planungsbüro Weinand sowie den Kolleginnen und Kollegen im Ortsbeirat und Stadtrat.

Ihr alle habt großartige Arbeit geleistet und musstet oftmals zaubern, um so manche unvorhergesehene Schwierigkeit zu beseitigen. Davon konnte ich mich stets und insbesondere während der Teilnahme an einigen wöchentlichen Baubesprechungen hier am Brunnenplatz überzeugen. Euch allen gebührt mein Respekt und meine Anerkennung, da ihr in hervorragender Zusammenarbeit dieses Mammutprojekt gemeistert habt.

Benjamin Schiwietz, evangelischer Pfarrer in Altstadt und Winfried Roth, katholischer Pfarrer in Hachenburg übernahmen die Segnung zur Einweihung für alle künftigen Nutzer unserer neuen Straße.

Zukunftsfähig, innovativ und nachhaltig ist unser Ortsteil Altstadt mit der Fertigstellung des Ausbaus der Ortsdurchfahrt geworden.

Mit der Ausweisung der Sanierungsgebiete und der gleichzeitigen Möglichkeit auf Förderung hat sich mittlerweile ebenfalls vieles zum positiven hier in Altstadt verändert. Einige unansehnliche Gebäude wurden erworben und saniert und ich bin hoffnungsvoll, dass noch viele weitere ebenfalls einen Investor finden werden. Der Ausbau motiviert hierzu nachvollziehbar in besonderer Weise.

Das Gelände zur Mühle wurde von der Hachenburger Brauerei erworben und wieder in einen ordentlichen Zustand gebracht, dafür ein herzliches Dankeschön an Jens Geimer. Jetzt gilt es nun auch den Brunnenplatz, das Vereinsheim sowie den Festplatz bzw. Spielplatz optimiert zu gestalten. Die Altstadt soll DER! Treffpunkt für Jung und Alt sein, an dem sich die Menschen wohl fühlen.

Wir haben das Glück, dass zahlreiche und sehr aktive Vereine in Altstadt ihr Ehrenamt vorbildlich ausfüllen. Diese Aktivitäten bedürfen der dauernden Unterstützung zur Zukunftssicherung unseres Ortes.

Hierzu rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger auf, aktiv in einer geplanten Ideenwerkstatt für Altstadt mitzuarbeiten.

Altstadt braucht Zukunft und wir wollen den dörflichen Charakter leben und bewahren!

Anne Nink, Ortsvorsteherin



Startschuss für die Erschließung des Gewerbegebietes an der B 413 ist gefallen

Bürgermeister Peter Klöckner und der Erste Beigeordnete der Stadt Hachenburg, Dr. Dietrich Schönwitz, gaben in den letzten Tagen in Anwesenheit von Vertretern der Stadt und Verbandsgemeindewerke Hachenburg sowie weiteren Projektbeteiligten den Startschuss für die Arbeiten anlässlich der Erschließung des Gewerbegebietes an der B 413.

Nach Abschluss der rund 10 Monate umfassenden Bauzeit wird die Stadt Hachenburg über vollständig erschlossene Gewerbeflächen in einer Größenordnung von rd. 126.000 m² verfügen. Von den Erschließungsarbeiten betroffen ist der Bereich zwischen der Bundesstraße 413, der Kreisstraße 13 nach Hattert und der bereits im vorletzten Jahr in einem separaten Abschnitt errichteten Photovoltaik-Anlage. Weiterhin werden private Flächen im Umfang von 26.000 m² erschlossen.

Da bereits erste Grundstücke veräußert und entsprechende Nutzungsabsichten konkretisiert wurden, legen Stadt und Verbandsgemeindewerke Hachenburg großen Wert auf eine zügige Projektabwicklung. Die aus der öffentlichen Ausschreibung mit einem Auftragsvolumen von rund 2,4 Mio. EUR hervorgegangene Firma Robert Schmidt aus Müschenbach wird – unter der Überwachung durch das Büro RU-Plan Redlin+Renz – für eine fachkundige und zeitgemäße Abwicklung einstehen. Der Stadtrat von Hachenburg hatte bereits vor 25 Jahren den Bedarf an Gewerbeflächen erkannt und sich einstimmig für die Aufstellung eines Bebauungsplanes ausgesprochen. Seit dem Jahr 2012 sei der Bebauungsplan – einhergehend mit der wasserwirtschaftlich geforderten Fachplanung – rechtskräftig, so Klöckner.

Klöckner und Schönwitz zeigten sich erfreut von der breiten Basis der Zustimmung im Stadtrat sowie im Werkausschuss, die letztlich den Weg für die nunmehr unmittelbar bevorstehende Bautätigkeit ebneten. Die Vorhaltung kurzfristig bebaubarer Gewerbeflächen verleihe dem Mittelzentrum Hachenburg eine spürbare Aufwertung, sind sich die kommunalen Vertreter einig. Bereits im Vorgriff auf den in Kürze zu etablierenden Projektausschuss zur Vermarktung des Gebietes können sich Interessenten bereits jetzt an die Stadtverwaltung Hachenburg, Tel. 02662/9583-40, E-Mail: stadtbuergermeister@hachenburg.de oder die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Tel. 02662/801-194, E-Mail: r.mueller@hachenburg-vg.de wenden.


Hachenburg profitiert erneut von der Städtebauförderung

Dies ist eine besonders gute Nachricht für die Stadt Hachenburg, so Bürgermeister Peter Klöckner. Die Aufnahme der Stadt in das neue Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau“ schließt sich nahtlos an das bisherige Förderprogramm an, das der Stadt in den letzten 25 Jahren einen beispiellosen Entwicklungsschub gegeben hat. Mit einem bemerkenswert hohen Fördersatz von 75 Prozent und einem Fördervolumen von rd. 86 Millionen Euro für alle am Programm beteiligten Kommunen kann in den nächsten 10 Jahren noch viel „Zukunftsweisendes“ in Hachenburg bewegt werden.

„Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden kann.“ Neben der Sanierung weiterer denkmalgeschützter Objekte, sowohl in öffentlicher als auch privater Hand, soll insbesondere auch der Einzelhandel und der Tourismus von der Förderung profitieren, so der I. Beigeordnete der Stadt, Dr. Dieter Schönwitz, der in Vertretung für den erkrankten Stadtbürgermeister zusammen mit Peter Klöckner den Fördermittelbescheid in Empfang nehmen konnte. Beide dankten Minister Lewentz (SPD) und der Landesregierung, aber auch den Mitarbeitern der Hachenburger Verbandsgemeindeverwaltung und dem Stadtplanungsbüro MAP für die gute Vorarbeit. Es gelte nun, zusammen mit dem Stadtrat und den Bürgern aus dem Entwicklungskonzept einen konkreten Maßnahmeplan zu erstellen. Die ersten Mittel von zunächst 150.000 Euro können schon im Herbst abgerufen werden.