Hachenburg plastikfrei


Workshop am 28. Oktober 2019

Die beste Art, Plastik zu reduzieren, ist immer noch keine Produkte in Plastikverpackungen mehr zu kaufen. Selbstgemachte Putz- und Säuberungsmittel sowie Kosmetika sind dabei schon einmal ein guter Anfang.
In diesem Workshop zeigen wir Euch, wie man ganz schnell alltägliche Gebrauchsprodukte von Spüli über Flüssigwaschmittel, WC-Gel, Zahnputzpulver, Deocreme oder Bienenwachstücher selbst machen kann.
++++ Wichtig: Die Veranstaltung geht von 9 bis 17 Uhr, aber ihr könnt kommen und gehen, wann ihr wollt. Schaut für ne halbe Stunde vorbei oder für 3 oder 7.
Keine Vorkenntnisse sind erforderlich, jeder kann mitmachen und selbstgemachte Produkte mit nach Hause nehmen.
Um unsere Kosten für die Zutaten zu decken, nehmen wir einen Kostenbeitrag von 5 Euro pro Person.
Bitte eigene Behälter (Glas, Metall) zum Abfüllen mitbringen.
Es wird auch die Möglichkeit bestehen, Brotbeutel zu nähen. Bitte Stoff dafür mitbringen.
Wir freuen uns auf Euch!
Hachenburg Plastikfrei


Limitierte Anzahl von Biobaumwoll Gymbags

Was für ein Abend! Wow!

Mit dem Konzert von GReeeN, Trettmann und local support Caylem hat sich die Hachenburger KulturZeit mal wieder selbst übertroffen und 2000 Fans haben den Alten Mark gefeiert!

Der sympathische Deutsch-Rapper GReeeN hat dabei seinem Namen aller Ehre gemacht und nicht nur in Lieder wie "Perle im All" oder "Geldhai" für ein gesteigertes Umweltbewusstsein und gegen den Plastikwahn gesungen, sondern auch - wie angekündigt - eine limitierte Anzahl von Biobaumwoll Gymbags signiert.

Die gute Nachricht: Für hardcore Fans haben wir noch 7 der begehrten Unikate, für nur 15 Euro pro Beutel!

Wer Interesse an einem der handsignierten Gymbags hat, kann sich bei der Hachenburger Kulturzeit melden.


Foto: Matthias Ketz


Schauen Sie doch mal rein!

Hier gibt's tolle Tipps für ein nachhaltiges Leben:

https://www.smarticular.net/


Praktischer Take away-Becher

Auf dem Weg zur Arbeit schnell noch einen leckeren Cappuccino zum Mitnehmen, natürlich im praktischen Take away-Becher. Kaum ist der Koffeinspiegel im Blut angestiegen, landet der Becher auch schon im Müll, bei den anderen rund 320.000 Pappbechern mit Plastikbeschichtung, die stündlich in Deutschland über die Coffeeshop-Theken gehen. Die Deutsche Umwelthilfe hat errechnet, dass in Deutschland jährlich etwa knapp 3 Milliarden Einwegbecher verbraucht werden – das entspricht 40.000 Tonnen Müll. Von den mehr als 100.000 Tonnen Co2-Emissionen, die jährlich bei der Herstellung der Becher entstehen, ganz zu schweigen.

Abhilfe schaffen beispielsweise Mehrwegbecher. Die langlebigen Becher gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Materialien und Designs. Manche Cafés bieten sogar einen kleinen Rabatt an für Kunden, die ihren eigenen To-go-Becher mitbringen.
Pfiffig auch die Idee von Faircup (https://fair-cup.de) oder Recup (https://recup.de), die Mehrweg-Pfandbecher anbieten. Genug einwegfreie Alternativen für alle, die auch unterwegs nichts auf ihr geliebtes Heißgetränk verzichten möchten.

Mehr Infos gibt es auch unter www.ndr.de/…/Coffee-to-go-Becher-Muell-im-Sekundentakt,zero…www.duh.de/becherheld-problem.html, www.dw.com/…/mehrweg-becher-statt-pappe-und-plas…/a-37342054

PS: Das gilt übrigens nicht nur für Getränke zum Mitnehmen, sondern auch für Speisen. Ein zusammenfaltbarer Behälter in der Handtasche oder im Auto erspart die Einwegplastikverpackung von Pasta, Pommes & Co.


Interssante Lektüre

Wie geht ein vierköpfiger Haushalt mit Plastikkonsum um?

Lesen Sie hier:

 

https://m.faz.net/…/familie-ohne-kunststoff-eine-familie-au…

 

 


Waren Sie schon mal im Hachenburger Repair-Café?

Kaputten Toaster zu Hause, defektes Bügeleisen, Nähmaschine macht nicht, was sie soll? Wieso nicht mal im Hachenburger Repair-Café vorbeischauen? Reparieren statt wegwerfen oder neu kaufen ist immer noch die beste Art, Resourcen zu schonen und keinen weiteren Plastikmüll zu produzieren.
Jeden 1. Samstag im Monat werden von 9 bis 13 Uhr im Steinweg 15 in Hachenburg Elektrogeräte, Gartengeräte, Fahrräder, Spielzeug, Textilien und vieles mehr repariert. Das spart nicht nur Müll, sondern auch Geld!
Ziel ist es, Konsumenten für Abfallvermeidung und Wiederverwendung zu sensibilisieren, zum Umdenken aufzurufen und Alternativen zur Resourcenverschwendung aufzuzeigen. Einfach mal vorbeischauen!


Luffaschwamm für die Küche

Auch in der Küche gibt es jede Menge natürliche Alternativen für Plastikprodukte. Statt Kunststoffschwamm und -bürste, die entweder aus mehreren Plastikarten hergestellt sind, nicht recycelt werden können und somit auf der Mülldeponie landen, und außerdem Mikroplastik freisetzen, können beispielweise Luffaschwämme verwendet werden. Der Luffa ist ein getrockneter Schwammkürbis, verwandt mit der Zucchini und kann wie diese auch selbst angebaut werden. Der Schwamm kann je nach Bedarf auf die gewünschte Größe zurechtgeschnitten werden, hält länger als sein Plastikkollege, ist bei 60 Grad waschbar und kann, wenn er schließlich abgenutzt ist, entweder im Biomüll oder auf dem Kompost ganz natürlich entsorgt werden.
Ebenfalls geeignet, um den Abwasch umweltverträglicher zu machen, sind Bürsten aus Holz und Metall, oder Ökoschwämme aus Zellulose, Sisalfasern und Recycling PET.

Infos zu umweltfreundlichen Schwammutensilien gibt’s beispielsweise unter


https://utopia.de/…/luffaschwamm-die-alternative-zum-putzs…/


Trinkhalme

Ein bunter Strauß an umweltschonenden Alternativen zum Plastikstrohhalm: Trinkhalme aus Edelstahl, Bambus, Glas, Papier, Pasta, Stroh, Silikon, Avocadokernen, Weizen oder Maisstärke sind zur Zeit in aller Munde, passen in jede Handtasche und reduzieren den sekündlich wachsenden Berg an Einwegplastikmüll. In Deutschland landen jährlich geschätzte 40 Milliarden (!) Strohhälme aus Plastik im Müll. Sie gehören neben Verpackungen, Zigarettenkippen und Plastikflaschen zu der Sorte Müll, die am häufigsten im Ozean gefunden wird und dort tödlich für Meerestiere sein kann.

Mehr Infos für all diejenigen, die ihr erfrischendes Kaltgetränk lieber per Halm zu sich nehmen, gibt es beispielsweise unter www.maz-online.de/…/Der-Strohhalm-aus-Plastik-Das-sind-die-…

 

 


Unverpackt-Läden

Das kennen wir wahrscheinlich alle, so sehr man sich auch bemüht, möglichst wenige Produkte in Plastikverpackungen zu kaufen, ist es fast nicht vermeidbar und kaum sind die Einkäufe zuhause ausgepackt, ist der gelbe Sack schon halb voll mit all den Kunststoffverpackungen. Dabei muss das nicht sein, vor allem, wenn es um Produkte wie Bohnen, Linsen, Nudeln, Muesli, Nüsse etc. geht, die mühelos in sogenannten Unverpackt-Läden in die eigenen, mitgebrachten Behälter abgefüllt werden können. Wir haben den Selbstversuch im Mehrwert in Altenkirchen gemacht. Fazit: Prima! Gutes Sortiment, einfache Abwicklung, nette Mitarbeiter und kein bisschen Plastikmüll produziert.... Unbedingt empfehlenswert!


Plastikfreie Haarentfernung

Auch bei der leidigen Haarentfernung spielt Plastik – leider – eine große Rolle. Wer keinen Elektrorasierer, Epiliergerät oder ein Rasiermesser zur Rasur benutzt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit einen Plastikrasierer mit austauschbaren Klingen (mit Plastik) benutzen, oder sogar Einwegplastikrasierer, bei denen nicht nur die Klingen, sondern der komplette Rasierer nach ein paar Benutzungen im Müll landen. Eine Alternative ist beispielsweise der gute alte Rasierhobel aus Metall oder Metall und Holz. Das traditionelle Rasurwerkzeug benötigt lediglich klassische Rasierklingen, die es überall für kleines Geld zu kaufen gibt und die man auch selbst schärfen kann.

Mehr Infos zu plastikfreier Haarentfernung gibt es beispielsweise unter https://wastelandrebel.com/de/zero-waste-haarentfernung/ oder www.codecheck.info/news/Weniger-Muell-Kennst-Du-diese-Alternative-zu-Einwegrasierern-164222 oder www.besser-leben-ohne-plastik.de/zero-waste-rasierer-ohne-plastik/


Gibt es umweltverträglichere Windeln?

Etwa fünf Meter hoch und fast eine Tonne schwer ist der Müllberg, der durch die Plastikwegwerfwindeln eines zweieinhalbjährigen Kindes entsteht. Denn bis ein Kleinkind trocken ist, verbraucht es durchschnittlich 6000 Windeln. Plus der Plastikverpackung der Windeln macht das etwa 5 – 10 % des deutschen Müllaufkommens aus. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland mehr als eine halbe Million Kinder im Alter von bis zu drei Jahren gezählt. Das sind mehr als eine halbe Million Tonnen Plastikmüll ausschließlich aus Wegwerfwindeln bestehend! Und jede dieser Windeln braucht geschätzte 450 Jahre, um sich zu zersetzen. Immer mehr im Trend sind deshalb wiederverwertbare, waschbare Windeln, die nicht nur cool aussehen, sondern auch den Planeten schonen. Die umweltverträglicheren Windeln gibt es in den verschiedensten Materialen (von Biobaumwolle über Wolle, Frottee bis hin zu Mais, Kartoffeln oder Zellulose) und Designs.

Mehr Infos gibt es beispielsweise unter
https://plastikfreiheit.de/o…/windeln-ohne-plastik-baumwolle oder unter www.mdr.de/einfach-genial/eg-waschbare-windel-100.html


Ergebnisse World Café Gruppen plastikfrei

Hier können Sie sich die Ergebnisse der World Café Gruppen "Hachenburg plastkfrei" als pdf downloaden.


„Hachenburg plastikfrei“ für „Aktionstage für Nachhaltigkeit“

#tatenfuermorgen – unter diesem Motto fanden sich am vergangenen Samstag einige engagierte Bürgerinnen und Bürger am Rathaus der Verbandsgemeinde Hachenburg ein, um mit einem gemeinsamen Foto auf die Initiative „Hachenburg plastikfrei“ aufmerksam zu machen und einen Beitrag zu den Deutschen Aktionstagen für Nachhaltigkeit zu leisten.

Die Initiative arbeitet seit Anfang des Jahres an Möglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit Plastik, sowie dessen Vermeidung und Aufklärung über die damit verbundenen Risiken. Die Nachhaltigkeitsaktionswoche bietet dafür einen idealen Rahmen, denn eine plastikfreie Welt verbessert gleich mehrere der UN-Nachhaltigkeitsziele (welche auf der Tafel im Hintergrund abgebildet sind).


Auftaktveranstaltung zu Hachenburg plastikfrei am 28. März, um 19:00 Uhr im Vogtshof

Die Löwenstadt soll plastikfreier werden - das hat sich eine neu gegründete Initiative auf die Fahne geschrieben. Um dieses ehrgeizige Unterfangen umzusetzen, werden möglichst viele Mitstreiter gesucht.

Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 28. März, um 19 Uhr im Vogtshof Hachenburg stehen nach einem informativen Kurzfilm über das globale Plastikproblem vor allem lokale Lösungsvorschläge im Vordergrund. In Tischgruppen sollen Interessierten gemeinsam Ideen sammeln, die sicherstellen, dass die Löwenstadt auch noch für kommende Generationen attraktiv und lebenswert ist, erklären die Initiatoren, die sich auf angeregte Gespräche mit möglichste vielen interessierten Privatpersonen und Unternehmern freuen. Auf die eigens eingerichtete E-Mailadresse plastikfrei@hachenburg.de sind bereits zahlreiche Mails eingegangen, die ausnahmslos positiv auf die neue Initiative reagieren, den Initiatoren Mithilfe zusichern und ihrerseits Tipps für eine plastikfreiere Welt teilen. Es scheint, die Löwenstadt ist bereit für den Wandel.

So auch die Initiative, die ihr brandneues Logo vorstellt, gestaltet von Barbara Hörter-Todt von der Werbeagentur einblick aus Hachenburg. Wichtige Kriterien für den Gestaltungsprozess waren zum einem ein frisches, modernes Logo, das man gern auf Taschen oder Shirts und in der Zukunft auch auf stylischen umweltfreundlichen Wasserflaschen, Brotdosen und ähnlichem präsentiert. Zum anderen sollte die Negativbesetzung des Wortes Plastik und dessen Assoziationen berücksichtigt und deshalb zurückhaltend umgesetzt werden. Hörter-Todt löste das Problem elegant mit einem durchsichtigen Schriftzug, der das Wort erahnen lässt, aber das Logo nicht dominiert. Die freche Hachenburg-Abkürzung HBG ist dem einen oder anderen sicher noch vom Modehit des vergangenen Sommers bekannt, wo Wäller ihren Lokalpatriotismus mit WSTRWLD-Shirts zum Ausdruck brachten. Auch hier im Plastikfrei-Logo soll die Ortsmarke an den Gemeinschaftssinn der Hachenburger für eine plastikfreiere Zukunft appellieren.

Anmeldungen für die kostenfreie Veranstaltung unter plastikfrei@hachenburg.de sind nicht erforderlich, aber gern gesehen, um die Logistik für die Initiatoren zu erleichtern. Gerne werden auch Ideen, Tipps und Anmerkungen unter der E-Mail-Adresse entgegengenommen.