Kulturstadt Hachenburg
"Wenn ich es noch einmal zu tun hätte, dann würde ich mit Kultur anfangen und nicht mit Stahl und Eisen“ (Jean Monnet, der Vater der Idee der Europäischen Gemeinschaften).
Hachenburg, das Westerwälder Kleinod städtischen Lebens, hat den Stellenwert der Kulturarbeit schon lange erkannt. Kultur ist so facettenreich wie das Leben, sie schöpft aus Traditionen, schafft Neues und setzt sich mit der Gegenwart auseinander – mal humorvoll, mal kritisch, doch immer bereichernd. Neben zahlreichen privaten Initiativen, wie dem Hachenburger Kulturkreis und den Kinderkonzerten bzw. der Kinderoper und dem Marienstatter Musikkreis, verdankt die Stadt ihrer Einrichtung Hachenburger KulturZeit den Ruf, die Kulturhochburg der Region zu sein.
Das Team der Hachenburger KulturZeit unter der Leitung von Beate Macht stellt halbjährlich ein Kulturprogramm zusammen, das sich qualitativ durchaus mit dem von Großstädten messen kann. Stars, Sternchen, Aufsteiger und Legenden; von Kleinkunst bis Klassik, von humorvoll bis fesselnd; die Mischung aus Pep und Niveau spricht einfach jede Generation an. Sein persönliches Highlight in der Spielzeit hat jeder so schnell gefunden. Und wenn einer neben Ihnen sagt: „Der auch?“, hat er wahrscheinlich den Veranstaltungskalender der Hachenburger KulturZeit in der Hand. Denn ob Superstars wie BAP, Konstantin Wecker, Meret Becker mit Ars Vitalis oder TV-Stars wie Dieter Nuhr und Konrad Beikircher, sie alle hatten und haben Hachenburg in ihrem Terminkalender stehen.
Mit viel Vorfreude werden auch die festen Reihen im Kulturprogramm erwartet: Allen voran der jährliche Kult-Klassiker Treffpunkt Alter Markt. Diese Open-Air-Konzertreihe bietet bei freiem Eintritt von Juni bis Anfang August jeden Donnerstag Live-Musik von Pop über Jazz und Swing bis HipHop. Bei den alle zwei Jahre wiederkehrenden Veranstaltungen, ist das skurrile Straßenfest „Hachenburg spielt verrückt“ ein absolutes Highlight, das am 6. Juni 2010 wieder stattfindet. Ob Hochzeit auf Probe, Wunschbrunnen mit rotem Wasser oder ein Elefant im Porzellanladen – alles ist möglich, denn Hachenburg steht Kopf. Erleben Sie außerdem in allen geraden Jahren das Figurentheaterfestival: Shakespeare an dünnen Fäden und Revuen vor schwarzem Samt begeistern die Großen – packende, lustige und auch mal schaurige Märchen und Geschichten gewinnen hingegen schnell die Herzen von Groß und Klein. Mit dem Ausblick auf das Kulturprogramm 2011 darf man sich bereits jetzt auf die zweite Runde „Hachenburg Lichterloh“ freuen. Ein Feuer- und Lichtfest, das Lichtprojektionen, Lichtperformancekunst und Feuerartistik unter einen Hut bringt – ein Festival, das 2009 erfolgreich seine Premiere feierte und das deutschlandweit einmalig ist!
Zu erwähnen sind natürlich auch Chor mit Sahne, das Harmonikatreffen und die erstklassigen Konzerte im Hachenburger Schloss oder in der Abtei Marienstatt. Kultur formt Individuen, vereint alle geistigen und materiellen Werte und beinhaltet zukünftige Dimensionen – Kultur ist Leben, nehmen Sie daran teil!