IV. Burggarten
In Sichtweite von hier liegt der wild-romantische Burggarten. Einst dem Adel vorbehalten, ist er in unseren Tagen eine kleine Oase der Entspannung für jedermann: mächtige Bäume umspielen die verträumten Wege, Kunstwerke regen die Phantasie an und die am Nordhang zu findende Minigolfanlage, die schön angelegten Kinderspielplätze sowie die Kneippanlage sorgen für vergnügliche Stunden. Alle Kunstbegeisterten bitten wir, in der Touristik nach der Kunstbroschüre zu fragen, die dezidiert die Kunstwerke vorstellt.
Der Besuch des Landschaftsmuseums Westerwald gehört zum Pflichtprogramm. Im östlichen Teil des Burggartens eingebettet, wartet das Museumsdorf mit neun liebevoll arrangierten historischen Häusern, die vom schweren Alltag und den Traditionen der einfacheren Westerwälder Bevölkerung erzählen, auf seine Entdeckung.
Voller Eindrücke aus längst vergangenen Tagen geht es nun zurück ins Zentrum. Vorbei an den Regenten biegen wir in Höhe des „Gasthauses zur Sonne“ links in den Johann-August-Ring ein. Nach 100 m erreichen wir einen Wachpunkt der alten Stadtmauer. Weit reicht der Blick über den unteren Teil der Stadt hinaus.
„Hui Wäller? – Allemol!"